GuK Zukunftsplanung

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rote.zora

Hallo ihr lieben,

ich werde dieses Jahr voraussichtlich mein Examen abschließen, da ich mich nun entscheiden soll wo mein Weg als Krankenpflegerin hinführt werfen sich natürlich viele Fragen auf.
Ich mache meine Ausbildung an einem Bezirksklinikum für Psychiatrie und habe diese Entscheidung noch nie bereut, also die Somatik schließe ich Grundsätzlich aus.
Da ich in meiner "Ausbildungslaufbahn" (für meinen Geschmack) zu wenig in der Psychiatrie eingesetzt war (Geronto- und Akutpsychiatrie) habe ich nun nur wenige Eindrücke sammeln können.
Ich würde sehr gerne weiterhin in der Psychiatrie arbeiten, jedoch sehe ich hier immer wieder das Problem des zunehmenden Zeitmangels und das der Personalkürzungen.
Mir hat vor allem die Milieugestaltung, soziale Wiedereingliederung, Gruppenleiten etc, Spaß gemacht, in meinem Krankenhaus übernehmen dies jedoch immer mehr die Sozialpädagogen, Psychologen etc. und das Pflegepersonal zieht sich aus dieser Arbeit wg der oben genannten Probleme zunehmend zurück.
Jetzt kommen meine Fragen, habt ihr Erfahrungen mit Kliniken oder auch gerne anderen Einrichtungen (muss nicht nur Psychiatrisch sein sondern eventuell auch Behindertenbetreuung etc,...) in denen diese Arbeit für die Krankenpflege möglich ist. Oder kennt ihr Weiterbildungen,... mit denen ich so etwas erreichen kann (außer Studium?).
ps. Ich war auch schon beim Arbeitsamt, aber die netten und stets hilfsbereiten Herrschaften haben mich dann an einen PC verwiesen, der meine Frage nicht beantworten konnte, aber vielleicht ihr?

So nun zu meiner zweiten Frage.
Mir spuckt noch immer das Ausland im Hinterkopf, hat jemand von euch Erfahrung mit einem befristeten Aufenthalt im Ausland und Gemeinnütziger Hilfe, bei der man am besten ein kleines Taschengeld verdient oder zumindest Unterkunft bezahlt bekommt?

Ich bin für jeden Tipp und Ratschlag dankbar!

Liebe Grüße
 
G

Gerhild

AW: Zukunftsplanung

es gibt das FSJ im Ausland z.B. beim ijgd, bei der Caritas, beim Entwicklungsdienst, bezahlt wird in der Regel wie beim FSJ im Inland (oft incl. Sprachkurs, Reisekosten ), vielleicht findest du ja was wenn du mal "googelst"
 
sammler

sammler

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AW: Zukunftsplanung

warum kein studium?
weiterbildungen im allgemeinen nach 2 jahren praxis , die langen dann auch zum studieren.
zukunftssicher sind spezialisierungen egal in welchem fachgebiet. geriatrie ist stark im kommen-> pflegeheime, kh usw.
intesivpflege und davon abgehende zweige wie palliativ, schmerztherapie usw.
was noch wie blöd von kh ´s gesucht wird sind hygienefachschwestern!

es ist leider gottseidank so das die pflege aus bereichen für die es fachidioten gibt verdrängt wird oder abgibt.

Deshalb mein Tipp. -> Ausprobieren!! oft ergeben sich möglichkeiten an die keiner gedacht hat.

ist mit sicherheit nicht vollständig!!!!
alles ohne pistolen!!! oder wie heißt das schiess dings.
 
Qualifikation
Sozialwirt
Fachgebiet
A & I
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rote.zora

Re: AW: Zukunftsplanung

Danke für eure schnellen Antworten :)
Über eventuelle Studiengänge habe ich mich schon etwas informiert, aber mein Problem hier ist noch immer, dass viele der neuen Studiengänge beispielsweise "Psychiatrische Pflege" noch in den Anfangsstadien stecken und für die Studienabgänger noch nicht einmal feststeht, welche Tätigkeitsbereiche Sie dann im Pflegealltag übernehmen sollen bzw., welche nicht ein Fachpsychiatriepfleger oder andere Instanzen übernehmen. Außerdem bräucht ich für ein Studium mindestens meine Fachweiterbildung (und dann nach 2 Jahren lernen ohne große Beruflichenperspektiven noch ein Studium dran hängen?) oder ich müsste mein Fachabitur nachholen, was ich wegen meiner enormen mathematischen Fähigkeiten sehr anzweifle ;))

Aber ja du hast ganz recht, ich werd jetz erst mal kucken was die Zukunft bringt und ich denke da kommt so einiges auf uns zu in den nächsten Jahren :)

Danke nochmal für eure Antworten!!
Liebe Grüße und ein schönes (freies?!) Wochenende :)
 
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