Arbeitsrecht Zivis/Praktikanten als Vollzeitkraft

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ba5ti

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21.04.2009
45468
Hallo zusammen,
wir suchen für einen Beitrag Personen, die uns etwas über den Einsatz von Zivildienstleistenden bzw. Praktikanten im Krankenhaus oder in der Altenpflege berichten können. Hintergrund ist die tatsache, dass immer mehr "Aushilfen" für Arbeiten eingesetzt werden müssen, fü die ausgebildetes Personal erforderlich wäre.

Rückfragen oder Informationen könnt ihr an:

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mailen.
Vielen Dank
 
Qualifikation
praktikant
Fachgebiet
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marionette

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28.04.2009
94557
Hallo,
ich bin seit 9 Jahren auf einer interdisziplinären ITS tätig. Im November letzten Jahres hat bei uns ein examinierter Krankenpfleger seinen Zivildienst angetreten. Er
 
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marionette

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28.04.2009
94557
Hallo,
ich bin seit 9 Jahren auf einer interdisziplinären ITS tätig. Im November letzten Jahres hat bei uns ein examinierter Krankenpfleger seinen Zivildienst angetreten. Er stimmte sogar zu, Schichtdienst zu leisten, weil er ja den Beruf erlernt hat und auch ausüben wollte. Er wurde sage und schreibe 4 Wochen "eingearbeitet" und mußte dann eigenständig 3 Intensivpatienten betreuen (bei uns so üblich, ggf auch 4). Zudem wurde er schonungslos sogar am Wochenende, im Nachtdienst und an Feiertagen zum Dienst eingeteilt. Er hat sich mehrmals darüber beschwert, ohne Erfolg. Zur Krönung bekam er am Heiligen Abend den beliebtesten Spätdienst des Jahres zugeteilt, der auch auf seine Bitte hin nicht zurückgenommen wurde.
Ende vom Lied war, daß er Weihnachten krank war und sich in den Krankenfahrdienst versetzen ließ.
 
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Intensiv
Schwester Christa

Schwester Christa

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10.03.2007
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Hallo zusammen,

auch ich war mal in dem Club, ist aber schon ein paar Tage her...
Letztendlich bin ich über den Zivildienst zu meinem Beruf gekommen :thumbsup2:

Zu Marionette muss ich sagen: Schichtdienst ist für einen Zivi kein Problem, das ist erlaubt! Die Arbeitszeiten richten sich danach, was in der entsprechenden Einrichtung vorgegeben ist. Einzige Einschränkung hier wäre, wenn der ZDL noch minderjährig ist, was theoretisch vorkommen könnte, praktisch aber nicht mehr passiert.

Was allerdings eindeutig geregelt ist: Zivildienstleistende MÜSSEN arbeitsplatzneutral eingesetzt werden. Das heißt übersetzt, ein Zivi darf keine Stelle bekommen, für die eine examinierte Kraft vorgesehen ist. Streng genommen darf er nicht einmal Tätigkeiten übernehmen, für die eine qualifizerte Ausbildung erforderlich ist.

Da lachen wir jetzt alle mal kräftig drüber, wissen wir doch, dass in vielen Bereichen ohne ZDL gar nichts mehr laufen würde und gerade in Pflege- oder Altenheimen Zivis und Aushilfen nach Strich und Faden ausgenutzt werden.

Ich habe den bösartigen Gedanken, dass die Wehrpflicht einzig und allein deshalb aufrechterhalten wird, weil die Politiker wissen, dass wir mit dem Wegfall des Zivildienstes (steht und fällt mit der allgemeinen Wehrpflicht) weite Teile unseres stationären Gesundheits- und Rettungswesens dichtmachen könnten.
 
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Fachkrankenpfleger f. Psychiatrie
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Niederschwelliger Drogenentzug
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marionette

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28.04.2009
94557
Es ist sicher nicht legal, einen Zivi für 400 Flocken im Monat zu Zeiten arbeiten zu lassen, für die jeder normal Angestellte Zulagen erhält (Feiertag, Nachtdienststunden etc). Schon gar nicht gegen seinen Willen. Schad daß der arme Kerl so unerfahren war, ihm blieb bloß "Verteidigung durch Flucht". Er hat mir sehr leid getan, weil er seine Arbeit wirklich ernst genommen hat, aber seine Sorgen waren der Stationsleitung völlig wurscht. Sie hat sich immer nur auf ihre Vorgesetzte berufen, die das alles erlaube.
 
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Schwester Christa

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10.03.2007
Heilbronn
Es ist sicher nicht legal, einen Zivi für 400 Flocken im Monat zu Zeiten arbeiten zu lassen, für die jeder normal Angestellte Zulagen erhält
Doch, ist es! Zivildienstleistende sind bei der Besoldung den Wehrpflichtigen gleichgestellt.

Und auch die Sache "gegen seinen Willen" ist relativ.
Ebenso wie die Wehrpflicht ist der Zivildienst zunächst mal eines: eine Pflicht (zumindest für Männer)! Der Wille spielt da eine relativ geringe Rolle. Zivis haben gegenüber Wehrpflichtigen aber einen großen Vorteil, sie können sich selbst um ihre Dienststelle kümmern und bekommen die dann in aller Regel auch.
Hier empfiehlt es dann einfach, genau hinzuschauen und sich zu informieren, wo man eingesetzt wird.

Wahrscheinlich wollte dein Kollege die Gelegenheit nutzen und halt in seinem gerade erlernten Beruf bleiben, um nicht einzurosten bzw. einen neuen Bereich kennen zu lernen.
Das ist ja grundsätzlich legitim, öffnet aber genau solchen Mißständen Tür und Tor.

Grundsätzlich stellt sich nämlich die Frage, wie dein Haus und deine Abteilung dazu stehen. Nicht jeder Zivi ist gelernter KPF. Wie sieht euer Tätigkeitsprofil für ZDL aus? So etwas muss vorliegen, denn Zivistellen fallen nicht vom Himmel, die müssen beantragt werden.
Und eine vierwöchige Einarbeitungszeit für einen gelernten KPF finde ich eigentlich angemessen. Für einen unbedarften ZDL, der von der Materie keine Ahnung hat, ist das natürlich viel zuwenig, geschweige denn, dass so jemand natürlich niemals alleine ITS-Patienten betreuen sollte.

Und genau hier liegt der Hund begraben: überzogene Erwartungen der Mitarbeiter an den Zivi (der zunächst mal überhaupt keine Arbeitsmotivation haben muss; es ist ein Pflichtdienst, dem er sich nicht ohne weiteres entziehen kann) und blauäugiges Herantreten des ZDL an die knallharte Arbeitswelt.


Um eines klarzustellen: ich bin absolut dagegen, dass Zivis als Ersatz für vollwertige Mitarbeiter mißbraucht werden.
Ich stelle aber auch fest, dass gerade meine Kolleginnen sich oftmals nicht klarmachen, was der Status eines ZDL eigentlich ist und dann Erwartungen an den Zivi stellen, den dieser nicht erfüllen kann.

Letztendlich schweife ich aber wohl ab, denn Basti wollte glaub ich was ganz anderes wissen...:wink:
 
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Fachkrankenpfleger f. Psychiatrie
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marionette

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28.04.2009
94557
Mal abgesehen vom eigentlichen Thema ist eine vierwöchige Einarbeitung grob fahrlässig (wir bestehen aus einer zweistöckigen interdisziplinären Intensivstation mit insgesamt 29 Betten). Das mag vielleicht in der Psychiatrie sinnvoll sein und ausreichen, nicht aber bei schwerstkranken, kreislaufinstabilen Patienten. Die Erfahrung zeigt, daß unzureichend eingearbeitete Mitarbeiter die Patienten nur unzureichend versorgen können.

Ich kenne die aktuelle Rechtslage nicht, kann mich nur auf das berufen, was mir der Zivi erzählt hat. Trotzdem kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß man jemanden dazu zwingen kann, zu ungünstigen Zeiten zu arbeiten, noch dazu ohne angemessene Bezahlung. Die Sache mit dem "Ersetzen von Planstellen" wurde bei uns mit der problematischen Besetzungssituation begründet (wir haben seit ca 2 Jahren einen chronischen Personalengpaß, vor allem wegen der zunehmenden Zahl von Langzeitkranken).

Zivis ohne Krankenpflegeausbildung haben bei uns immer die Aufgaben von Stationshilfen übernommen, also Aufräumarbeiten, Botengänge, Reinigungsarbeiten etc.
 
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Schwester Christa

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10.03.2007
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Trotzdem kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß man jemanden dazu zwingen kann, zu ungünstigen Zeiten zu arbeiten, noch dazu ohne angemessene Bezahlung.
Ist nicht pesönlich gemeint, aber gerade das fällt tatsächlich vielen Frauen schwer zu verstehen. Sie müssen sich auch nicht damit auseinandersetzen.

Wehrdienst bzw. Zivildienst sind für junge Männer, die für diensttauglich befunden wurden zwingend abzuleisten! Die Alternative dazu heißt Totalverweigerung und die endet im Gefängnis!
Ein Soldat wird ja auch nicht groß gefragt, ob es ihm genehm ist, mit x Kilo Gepäck in der Nacht durch´s Gelände zu robben...

Bei der Arbeitszeit muss sich der Zivi wie gesagt an den Gegebenheiten der Zivildienststelle orientieren. Wenn das heißt Schichtdienst, dann ist er dabei; auch Nachtdienste sind für ZDL grundsätzlich möglich. Seine Entlohnung ist dabei fest geregelt. Er hat die gleichen Besoldungsstufen wie ein Wehrpflichtiger und wird nach Tagessätzen bezahlt. Das ist nicht viel, aber bei einem "Zwangsdienst" spielt das ja auch keine Rolle.

Deshalb werden Zivis ja so gerne eingesetzt, um Vollkräfte zu ersetzen. Begründungen, warum man sowas macht, gibt es wie Sand am Meer, zulässig ist es trotzdem nicht.


Nebenbei und interessehalber: Wie lange ist denn die übliche Einarbeitungszeit für examinierte Kollegen, die neu auf eure Station kommen?
 
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Fachkrankenpfleger f. Psychiatrie
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marionette

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28.04.2009
94557
Also Schwetser Christa, das mit den "unverständigen Frauen" nehm ich dir schon ein klein wenig krumm. Nur weil ich keinen Wehr-oder Ersatzdienst leisten muß, beeinträchtigt das keineswegs meinen Verstand ;-). Schlußendlich müßte man wahrscheinlich klagen, und wer will das schon mit knapp 20 Jahren gegen einen eventuellen Arbeitgeber.
Einarbeitungszeit ist bei uns ein wenig differenziert in 4 Wochen "intensive" Einarbeitung, wo man seinem Anleiter bis kurz vors Klo folgt und mit ihm Patienten betreut. Dann folgen 3 Monate, wo man unter Aufsicht arbeitet, dann soll man alles beherrschen. Die Wirklichkeit sieht so aus: nach maximal 4 Wochen rödeln die "Neuen" ohne richtigen Anleiter an den eigenen Patienten. Es heißt zwar, man kann immer jemanden fragen und es ist immer jemand da, aber die Realität sieht nunmal so aus, daß nicht immer jemand Zeit hat, seine eigenen Patienten allein zu lassen und dem "Neuen" das beizubringen wo es noch hapert. Außerem geht sehr viel an Qualität verloren, da man in vier Wochen unmöglich das nötige Detailwissen im Umgang mit den unterschiedlichen Krankheitsbildern vermitteln kann, geschweige denn in brenzligen Situationen eine Hilfe sind. Dazu kommt, daß die "Neuen" sofort in die Rufbereitschaft miteingezogen werden. Wenn ich auf einer ICU einen Rufdienst hole, muß der top sein und mich nicht noch mit Fragen löchern oder sagen "kenn ich nicht, hab ich noch nie gemacht" etc.
Ich hoffe ich erwecke jetzt nicht den Eindruck daß ich neue Kollegen nerven würden, im Gegenteil. Sie sind ja nicht die Verantwortlichen für die momentane Situation.
Ich hoff ich konnt dir ein wenig Einblick geben, liebe Schwester Christa. Wie läuft das denn bei euch so? Ich war zu meinen Schülerzeiten das letzte Lehrhalbjahr auf einer Alki-Entzugsstation, da muß ich zugeben, hätten vier Wochen Einarbeitung durchaus genügt (allerdings hatten die noch ein Wachzimmer mit 2 Betten dabei, für die man extra ausgebildet wurde).
 
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zebro

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04.06.2005
Duisburg
Hallo @marionette,

ich glaube, der von dir beschriebene Fall ist eher die Ausnahme.

Der bei euch arbeitende Zivi hat schlicht das Problem, mit einer 'Doppelrolle' klar kommen zu müssen. Als 'normaler' Zivi würde er ganz sicher auch nicht in der Pflege auf einer Intensivstation eingesetzt werden.

Er hat sich bewußt dazu entschieden diese Stelle in seiner Rolle als Pflegefachkraft anzutreten, "weil er ja den Beruf erlernt hat und auch ausüben wollte ... Er stimmte sogar zu, Schichtdienst zu leisten ...". Und ich vermute mal, das hat er auch nicht ohne Hintergedanken gemacht - sei es um eine 'pflegerische Lücke' im Lebenslauf zu vermeiden ... sei es, um sich für die Zeit nach dem Zivildienst für eine Anstellung auf dieser Station zu empfehlen.:thumbsup:

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass er in der täglichen Stationsarbeit als Pflegefachkraft und nicht als unqualifizierter Zivi gesehen bzw. behandelt werden will.

Dann allerdings kann er sich nicht wahlweise (wenn ihm z. B. bestimmte Dienste nicht in den Kram passen) als armer, unterbezahlter Zivi generieren. Das ist aus meiner Sicht Rosinenpickerei ...:nono:

Nichts desto Trotz sollte ein Arbeitgeber durchaus im Hinterkopf haben, dass er hier für 'kleines Geld' eine Pflegefachkraft einsetzt. Wäre ich dort Leitung, würde ich für den Zivi ganz sicher wohlwollend den Dienst planen. :wink:

Gruß Stefano
 
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  • FSJ-PraktikantInnen erhalten 330 Flocken - keinerlei Zeitzuschläge
  • GuK-SchülerInnen (Oberkurs) erhalten ca. 900 Brutto-Flocken - reduzierte Zeitzuschläge
  • Hebammenschülerinnen (Unterkurs) erhalten ca. 700 Brutto-Flocken - reduzierte Zeitzuschläge
  • MTA-PraktikantInnen erhalten gar keine Flocken - gar keine Zeitzuschläge
Alle vier Gruppen arbeiten im Früh- und Spätdienst, GuK-SchülerInnen auch einige Male im Nachtdienst.

Alle vier Gruppen arbeiten auch am Wochenende und an Feiertagen.

Alle vier Gruppen übernehmen auf vielen Stationen weitaus mehr Tätigkeiten, als sie ihrer Qualifikation entsprechend ausüben dürften.

Ganz nebenbei arbeiten immernoch genügend KPH's auf den Stationen, die oftmals die gleichen Aufgaben übernehmen wie dreijährig examiniertes Pflegepersonal. Das allerdings für ca. 20-30 % weniger Flocken. Beginnt die KPH dann aber die GuK-Ausbildung erhält sie natürlich nur noch die GuK-Ausbildungsvergütung.

Man könnte die möglichen Varianten beliebig erweitern. Am Ende steht aber immer: Bezahlung richtet sich eben nicht nach Moral & Gerechtigkeitsempfinden, sondern nach Beschäftigungsstatus.

Die Frage, ob das so sein sollte ist aber ein ganz anderes Thema und würde hier zu sehr von der ursprünglichen Frage abweichen ...
 
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Alle vier Gruppen arbeiten im Früh- und Spätdienst, GuK-SchülerInnen auch einige Male im Nachtdienst.

Alle vier Gruppen arbeiten auch am Wochenende und an Feiertagen.

Alle vier Gruppen übernehmen auf vielen Stationen weitaus mehr Tätigkeiten, als sie ihrer Qualifikation entsprechend ausüben dürften.

Ganz nebenbei arbeiten immernoch genügend KPH's auf den Stationen, die oftmals die gleichen Aufgaben übernehmen wie dreijährig examiniertes Pflegepersonal. Das allerdings für ca. 20-30 % weniger Flocken. Beginnt die KPH dann aber die GuK-Ausbildung erhält sie natürlich nur noch die GuK-Ausbildungsvergütung.

Man könnte die möglichen Varianten beliebig erweitern. Am Ende steht aber immer: Bezahlung richtet sich eben nicht nach Moral & Gerechtigkeitsempfinden, sondern nach Beschäftigungsstatus.

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Man könnte die möglichen Varianten beliebig erweitern. Am Ende steht aber immer: Bezahlung richtet sich eben nicht nach Moral & Gerechtigkeitsempfinden, sondern nach Beschäftigungsstatus.

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Man könnte die möglichen Varianten beliebig erweitern. Am Ende steht aber immer: Bezahlung richtet sich eben nicht nach Moral & Gerechtigkeitsempfinden, sondern nach Beschäftigungsstatus.

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