Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

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evchen_u

AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Hi Barny,

Ja da hast du recht. Viele Arbeitgeber legen ihre Zahlen nicht offen. Das mag von persönlicher Unfähigkeit oder sonst irgendwelchen Gründen kommen. Das seh ich aus deiner Position ein. Ich hatte aber schon in mehreren Unternehmen die Mgk. hinter die Fassade zu sehen: Budgetverhandlungen, Verhandlungen mit Vertretern der PV und deren aufwendige Vorbereitung. Ich sag dir "Verhandlung" ist da echt ironisch gemeint. Diktatur der PV trifft es da schon eher. Und die kennen da keine Menschlickeit oder sehen das Burn Out vieler PK. Die sehen nur wo sie weiter sparen können. Und denen muss man das Handwerk legen. Am Besten sind da Arbeitgeber, die mit ihren MA zusammenarbeiten oder zumindest - und das machen jetzt schon die großen Privaten Anbieter - selbst in einen Verband gehen um Lobbyarbeit in der Politik zu leisten.

Es tut mir leid, dass es heute noch sooo viele Arbeitgeber gibt, die das Potenzial ihrer MA nicht erkennen, denn ich denke, wir sitzen doch irgendwie alle im selben Boot und können nur zusammen etwas bewegen.

Um mal etwas Licht in das Dunkel der Personalschlüssel zu bringen, kann ich mal alte Unterlagen raussuchen von meiner letzten Verhandlung (kann aber etwas dauern). So ein Geheimnis ist das nicht. Der Personalschlüssel hängt ja von den PS ab. Leider berechnet niemand einen Bruttopersonalschlüssel sondern immer nur so, dass es genau aufgeht. Und da wir alle nur Menschen sind, weiß ich da vorher schon, dass kein Dienstplan der Welt eingehalten werden kann und Stress entsteht.

Also falls jemand Unterlagen sehen will. Meldet euch.

LG Evi
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Hallo EVI,

interesse hätte ich schon, wenn du so nett sein würdest.

Gruß

Barny
 
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bienemaja

bienemaja

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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Gewerkschaft oder sonstige Verbände sind ja schön und gut,würde ich auch beitreten....aber meiner Meinung wird nur geplänkelt und nix getan. Alle wissen wie es dem Gesundheitswesen geht in deutschland,aber niemand will es bezahlen. Krankenbeiträge steigen immerhin. Ärzte erhalten mehr Lohn,dafür haben sie sich ja auch eingesetzt,genauso Lokführer, Flugbegleiter...warum passiert nix in der Pflege? Überall skandale und reportagen in den Medien nur die wenigsten aus der pflege,die meisten Disskusionsrunden und sendungen laufen jedoch kurz vor mitternacht... wenn das so weiter bergab geht,will ich nicht mehr gepflegt werden...
Ich denke die Meisten würden mitglieder werden,wenn erstmal der erste stein ins rollen kommt und die präsenz steigt in der öffentlichkeit. Das gesetz des Schweigens über betriebliche Vorgänge erdenke ich auch als abscheckend.
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Ich habe kein Vertrauen in die diversen Verbände - die Konkurrenz ist besser, straffer und effizienter organisiert !
Die Konkurrenz sind all jene, die das Geld aus dem Gesundheitsetat versuchen herauszuziehen, Manager, Consulting-Firmen, Assekuranz, Lobbyisten... Der Gesundheitsetat ist der größte Brocken im Etat unseres Landes ! Hier hat sich eine Industrie entwickelt ( Gesundheitsindustrie), die das Geld abschöpft, somit steht es für die Versorgung von Patienten und der Entlohnung des Personals nicht mehr zur Verfügung. Ich würde behaupten es ist genug Geld im Topf, aber es wird schlecht verteilt und wird nicht zweckbestimmt eingesetzt.

Die Träge Masse, also wir, müssten im Grunde auf die Straße gehen - genug wären wir. Einfach auf einem öffentlichen Platz versammeln und eine Art Mahnwache abhalten. Die diversen Verbände würden schon ganz von alleine kommen, wollen ja auch mit auf`s Bild. In allen Größeren Städten einen Tag ausmachen und sich vor das Rathaus stellen. Würden wir nur einen Tag die Arbeit liegenlassen - was für eine Position könnte man sich erkämpfen ?

Aber in den Medien sitzen die üblichen Verdächtigen, TV und Printmedien verbreiten die Thesen und wenn man etwas lange genug hört, plappert man es nach und glaubt daran. So wurde die private Altersvorsorge eingeführt ( zugunsten der Assekuranz ), so wurde die Beitragsbemessungsgrenze für die Privatversicherung herabgesenkt ( hurra, mehr zahlende Klientel für die Anbieter ) und so wird die Pflegeversicherung privatisiert mit dem Ziel = mehr Geld in die Kassen der Anbieter der Produkte zu spülen, Milliardengewinne zu generieren... Aber die Patienten bzw. das Personal wird davon nicht profitieren.

Also meine Aussage ist ganz klar: es ist genug Geld da, es kommt aber nicht an. Wir könnten uns versammeln, sind aber zu träge.
Währenddessen wird die Entsolidarisierung unseres Sozialsystems erfolgreich vorangetrieben und VIELE glauben sogar daran, dass das notwendig wäre, weil wir es überall hören.

Allein die Altenheime sind umzingelt von Consultingfirmen: Hygieneberatung, MDK-Prüfungsvorlauf, Dokumentation, Arbeitssicherheit ... da fließen tausende von Euro. 60 Euro pro Stunde für einen Berater, der u.U. wochenlang das Unternehmen begleitet, kann bezahlt werden, aber für das Personal ist nichts da.
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

@chef de saucier:

Wir könnten uns versammeln, sind aber zu träge.
Genau dass ist das Problem.

Unsere Verbände und Gewerkschaften sind nur so gut wie WIR sie machen!

Deshalb stimmte ich dir zu.

Wird sind zu träge - lammentieren und die eigenen Verbände und/oder Gewerkschaften runter zu machen bringt uns keinen Schritt weiter, ist aber einfacher als den eigenen Hintern zu bewegen.
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Genau renje, das ist genau auch meine Meinung. Wenn die Gewerkschaft die für die Pflege mehr zulauf bekämme und auch aktiv mitarbeiten würde, sähe es vieleicht in der Pflegelandschaft anders aus. Wie ich schon hier im Forum geschrieben habe habe ich als ersten Schritt versucht einen Betriebsrat zu gründen und gleich den Arbeitgeber mit dem Thema konfrontiert, das er gesetzlich angehalten ist für Ruhezeiten zu sorgen. Das lauft hier bei uns garnicht. Die Mitarbeiter machen schnell mal ihre Rauchpause und schon sind sie wieder weg wenn irgendwer auf die Klingel drückt. Die Ruhepausen haben ihren Zweck, das sind Arbeitnehmer - Schutzgesetze. Und wie man hier im Forum liest, es in vielen Pflegeeinrichtungen keine Pausen in diesem Sinne gibt.:thumbsup2: Also, da wo es Betriebsräte gibt tut etwas, da wo ihr Regelbedarf seht.
Gruß Barny
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

ja, OK......aber warum bekommen wir das nicht hin?........fehlt hier der Leithammel, der Leitwolf? Sag jetzt , ok wir treffen uns am Montag um 12.00 auf dem Marktplatz, oder so ähnlich. Soetwas muß organisiert sein, wie bei den Montagsdemos in der ehemaligen DDR. Wir hatten früher in der IG-Metall einen Aushang im Betrieb gemacht wo das Thema darauf stand und wo Gewerkschaftsmitglieder und Interessiert sich in einer Gaststätte getroffen haben um so etwas zu organisieren. Wer macht hier soetwas?

Gruß Barny:sad:
 
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@multimobid:
Wer macht hier soetwas?
Z.B. die örtliche verdigruppe oder dbfkgruppe, wenns da Mitglieder gäbe in nennenswerter Zahl.

Aber dafür wird man dann auch noch dumm von der Seite angequatscht von den Nichtmitgliedern.

Oder warum ist nicht mehr bei den letzten Lohnerhöhungen rausgesprungen, hätte mehr sein können - aber weder Mitglied sein, noch bei der Demo erscheinen.
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Die Verbände verantwortlich zu machen bring mit Sicherheit nichts, haben keine Mitglieder und keinen Einfluß. Darüber hinaus sind andere Interessengruppen mit gegenläufigen Ansichten weitaus besser aufgestellt: mehr Geld, mehr Macht, mehr Einfluß, ständig in den Medien präsent, haben vermeintliche Experten auf der Lohnliste, können auf selbstfinanzierte und angeblich unanhängige Institute und Studien zurückgreifen und haben ihre think tanks. Dagegen ist z.B. Verdi oder der DbfK doch bedeutungslos.

Aus meiner Sicht kann es nur über einen "Kampf" gehen. Die Vorstellung das sich Vertreter von Verbänden mit Entscheidungsträgern treffen und etwas zugunsten der Pat. und Pflegekräften vereinbaren, halte ich für eine Illusion. in der Meinungsbildung sind andere viel besser. Eine bestimmte Sichtweise soll transportiert werden, verschiedene "Experten" sitzen dafür in den typischen Talksendungen, TV und Printmedien transportieren diese Sichtweise, bis aus den Thesen eine Realität geschaffen worden ist. Zum Beispiel: Die umlagefinanzierte Rente ist gescheitert, es muss privatisiert werden. Die Frage ist nicht, ob die Rente im bisheriger Art und Weise vielleicht gescheitert ist, sondern, es wird bereits festgestellt, dass sie gescheitert ist und eine andere Möglichkeit nicht mehr besteht. Wir kaufen die Riester-, Rürup... Produkte, ein Milliardengeschäft. Als nächstes kommt die Pflegeversicherung, die auch wieder ein Milliardengeschäft für die Anbieter solcher Produkte sein wird - wir werden davon nicht profitieren.

Multimorph pervers wird das Ganze erst dadurch, wenn die politischen Entscheidungsträger während oder nach ihrer politischen Karriere richtig Kasse machen für das was sie während ihrer politischen Tätigkeit mit aufgebaut haben. Also ein System im Sinne von Maschmeyer - Rürup - Riester ... im Rahmen der privaten Altersvorsorge.

Bsp: Peer Steinbrück: Steinbrück und der Offenbarungseid der politischen Klasse » Spiegelfechter

Interessant wäre z.b. die Bertelsmannstiftung:
Die Bertelsmann-Stiftung – oder: Die «Vision» vom Ausverkauf der Gemeinden
Quelle: Die Bertelsmann-Stiftung – oder: Die «Vision» vom Ausverkauf der Gemeinden
Bertelsmannrepublik Deutschland
Eine Stiftung macht Politik
Ganz gleich, wer in Berlin regiert, die Bertelsmann Stiftung aus Gütersloh regiert immer mit. Sie platziert ihr Personal auf den höchsten politischen Etagen in Berlin und Brüssel. Ob bei Sozialreformen, im Gesundheitswesen oder in der Bildungspolitik: Stiftungsexperten beeinflussen Gesetzesentwürfe und Reformen im Sinne der Unternehmens- und Familieninteressen
Anti-Bertelsmann-Materialien
Die Bertelsmann Stiftung der Familie Mohn ist über die Jahre hinweg zum vielleicht wirkmächtigsten Spieler im deutschen Politpoker geworden
Der Wähler macht sein Kreuz und danach übernehmen die modernen Meinungsmacher - Think Tanks, Verbände und Stiftungen.
Quelle: TP: Machtkartell Bertelsmann

:) Kleiner Auszug aus einem bekannten Lied der Linken. Ich bin unpolitisch, engagiere mich für überhaupt keine Seite, möchte niemanden beeinflußen oder eine Meinung aufdrücken. Ich schreibe nur MEINE Meinung, die muss nicht angenommen und kann gerne kritisch beantwortet werden.

Ausgebeutet bist du worden,
Ausgesogen bis aufs Mark.
Auf Erden rings, in Süd und Norden,
Das Recht ist schwach, die Willkür stark.

Es rettet uns kein höh'res Wesen
kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Hallo CDS,

vielen Dank für die interessanten Links.

Das ist auch nur meine Meinung: Es geht nicht darum, ob die Verbände verantwortlich sind. Sie sind es in jedem Fall, zumindest mitverantwortlich. Damit ist es auch keine Frage von entweder-oder! Weißt du in welchen Land die gewerkschaftliche Organisation deutlich geringer ist als bei uns? In Frankreich! Und wo bekommen die Gewerkschaften die meisten Leute auf die Strasse?

Da Unwort des Jahres 2010 heisst nicht zufällig alternativlos. Selbstverständlich ist die Kaninchenstarre, in der 99,9% aller Pflegekräfte verharren, nicht alternativlos. Und darum sind wir Pflegekräfte selbstverständlich auch mitverantwortlich. Wie übrigens auch jeder Hausarzt, jeder pflegende Angehörige oder Pfegebedürftige, soweit seine Gesundheit es zulässt usw. usw. Die Masse derjenigen, die in diesem System zu -und wegschauen ist enorm. Insofern sind die bösen Abzocker der Pharmaindustrie und die geschmierten Politiker auch nur ein Erklärungsteilchen. Es kann ja niemand ernsthaft behaupten, wir hätten nicht die Freiheit, uns gegen die Zustände zu wehren. Wir nutzen sie einfach nur nicht.

Ich bin übrigens durchaus politisch und möchte andere mit meiner Meinung auch beeinflussen.

Grüsse
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

In gewisser Hinsicht gebe ich Barny recht... aber.. wenn ich nach fast 40 Jahren in diesem Job ( in den letzten Jahre als PDL) so nachdenke feht ein ganzes Stück Solidarität untereinander.. und das Klima ist heute noch härter geworden.. die PDL hat auch noch jemand übersicht und muß of gezwungenermaßen einen Spagat machen. Nur mit Offenheit und auch konstruktives Denken gibt es ein gutes Miteinander, nur "meckern und stöhnen" ist wenig hilfreich für alle Beteiligten.
Die Gewerkschaft (bin selbst Mitglied ) war auch nicht eben hilfreich. Es wird Zeit, das wir einen Mindestlohn in der Pflege haben, der über den vereinbarten liegt 8,50 west und 7,50 ost liegt.. warum eigentlich noch ost und west??
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

@graue:

Es wird Zeit, das wir einen Mindestlohn in der Pflege haben, der über den vereinbarten liegt 8,50
Was schwebt dir denn vor?
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

ich dacht 8,50 Euro ist der Mindestlohn für Helfer? lieg ich bestimmt falsch, hm?

es sollte doch in der jetzigen zeit kein problem mehr sein einen snatändigen lohn auszuhandeln....der fachkraftmangel wird es richten;)

das mit Ost und West verstehe mal jemand....
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

ja, meines Wissens ist das der Stundenlohn für Helfer...Ost und West - das verstehe ich so langsam auch nicht mehr...
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Also, bei uns verdient man 2630.- in Vollzeit, da liegt der Bruttostundenlohn bei 15 und ebbes.

Wenn ich Aushilfe mach, würde ich als Pflegefachkraft niemals unter 12 .- arbeiten gehen. Netto natürlich!
Wenn ich das nicht kriege, genieße ich lieber meine freie Zeit.
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Da muss ich dir REcht geben, da bist du mit Freizeit besser dran und wenn die Mehrzahl der Leute sagen würde: für den Hungerlohn arbeite ich nicht, müssten ggf. manche Heime schließen oder höhere Löhne zahlen...
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Also, bei uns verdient man 2630.- in Vollzeit
Verstehen sich die 40h auf einen Dienstplan in Wechselschichten einschließlich der Sonntage und Feiertage?
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Hallo Teetrinkerin,

Also, bei uns verdient man 2630.- in Vollzeit, da liegt der Bruttostundenlohn bei 15 und ebbes.
Dabei wird aber vergessen, dass dies dass SV-Brutto ist und AG Beiträge schon abgezogen sind.
D.h. das tatsächliche Brutto ist noch um einiges höher!
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

verstehe ich nicht so ganz...Brutto ist für mich Brutto und da interessiert mich doch nicht, was der AG an Beiträgen zahlt, die er übrigens wieder vom Umsatz absetzen kann...darüber sollte sich nun ein AN keine Gedanken machen.
 
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@böserwolf:
Na ja, alles was an Kosten anfällt kann er/muß er anrechnen.

Ob ich mir da nun Gedanken machen sollte oder nicht steht ja nicht zur Debatte.

Für eine korrekte betriebswirtschaftliche Berechnung ist die Berücksichtigung der AGanteile zwingend.

OB mich das nun interessiert oder nicht ist unerheblich.

Für ein korrekte Argumentation aber nicht.

Ein betriebswirtschaftlich vorgebildeter Diskussionspartner würde bei so einer Argumentation nur müde Abwinken.
Mein Anliegen bleibt dann evtl. ungehört?
 
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