Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Onkel Fritz

Onkel Fritz

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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

klingt für mich so, als kommst du de jure früher aber de facto pünktlich & nicht früher.

finde ich völlig ok so; unterscheidet sich aber sicher auch von einigen anderen fällen, die hier geschildert wurden.
Also das erklärt mir mal :ermm:.
Da kommt die OP-Leitung 30 min. früher, um die Arbeit zu schaffen und das soll pünktlich und völlig o.k. sein?
 
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Microknee

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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Das ist völlig okay, weil ich mir die Zeit wieder gutschreibe und damit dem AG nix schenke!

Meine Stempelzeit ist meine Arbeitszeit. Somit kommt jede Minute auf das Arbeitszeitkonto.

Bei den anderen Kollegen ist Stempelzeit 7:08Uhr (offizieller Dienstbeginn um 7:15 Uhr, weil wir die Umziehzeit in Form von 2 x 7,5 Min. bezahlt bekommen), egal wann sie kommen, weil sie tätsächlich im Aufenthaltsraum sitzen, Kaffee trinken und warten bis die OP-Leitung zur Einteilung und Übergabe kommt.

LG Microknee
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Also ich gehe nicht zum Dienst,um Zeit für mich zu haben,dazu gehe ich nach Hause !
man kann auch eine Aussage nicht verstehen wollen:rolleyes:
Ich z.B. hasse es gehetzt in letzter Minute zu erscheinen, mich dann noch umzuziehen...deshalb bin ich lieber 10 Min. vor der Zeit da und lasse es in Ruhe angehen. Meine Freizeit verbringe auch ich nicht unbedingt an der Arbeit:nono:
 
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Kalimera

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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Irgendwie redet Ihr hier das Thema tot.
Wir sind uns doch alle einig, dass jegliches Arbeiten vor offiziellem Dienstbeginn/nach Dienstende, ohne dass diese Zeiten auf einem Dientsplan/per Stechuhr festgehalten werden für den AG geschenkte Zeiten sind, und von unserer Freizeit abgehen. Welche Beweggründe auch jemand für ein solches Verhalten haben mag, kann und darf er das nicht von anderen erwarten oder gar andere ab/verurteilen, die pktl. zum Dienst kommen/vom Dienst gehen. Weiterhin sollte ein solcher Kollege schon überlegen, ob er denjenigen, die das nicht tun evtl. schadet, weil der AG nur sieht, dass er evtl. mehr in einer Schicht leistet als andere, die sich korrekt an ihre Dienstzeiten halten.
Wer früher da ist um noch zu rauchen, oder in Ruhe einen Kaffee zu trinken, der verbringt eben nur einen kleinen seine Freizeit bereits auf Station. Das kann jeder halten wie er/sie mag und ist in keiner Weise verwerflich oder schadet anderen PP.
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

so ist es und das ist für mich jetzt der Schlußpunkt:icon_wave
 
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nofretete

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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Danke Kalimera, genau das meinte ich, aber einer schrieb so schön, wer nicht verstehen will, verstehts auch nicht.
 
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Eisenbarth

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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Na dann stell Dir mal folgende Situation vor,Eisenbarth :

Du kommst,fröhlich vor Dich hin summend,um 05:30 Uhr (regulärer Dienstbeginn ist 06:00 Uhr) in Dein Haus (Heim,KH egal) und sitzt dann um 05:40 Uhr fix und fertig umgezogen im Dienstzimmer (oder Aufenthaltsraum) gemütlich beim Kaffee und geniesst die Ruhe.
Dann kommt der ND angeschossen,ruft "Oh schön,Du bist schon da...! Kannst Du bitte schnell die Medis austeilen,bin ich noch nicht zu gekommen !". Du stehst also auf,lässt Deinen Kaffee Kaffee und die Ruhe Ruhe sein,schnappst Dir das Meditablett und stiefelst durch die Pat./Bewohnerzimmer,weil Du eben ein netter Kollege bist und die ND-Kollegin nicht "hängen" lassen willst.
Von Deiner Runde kommst Du ca. 05:58 Uhr zurück,Dein Kaffee ist kalt,während sich der restliche Frühdienst gerade mit nem frischen Kaffee zur Übergabe niederlässt. Kaum dass Du sitzt und an Deinem kalten Kaffee nuckelst,kommt punkt 06:00 Uhr die hübsche ND-Kollegin reingehechelt und beginnt mit der Übergabe.

Toll,die Ruhe und der Kaffee vor dem Sturm,nicht wahr :whistling? Du hast also mal eben ganze 20 Minuten für gratis gearbeitet und somit dem ND zum pünktlichen Feierabend verholfen :grin: ! Wenn Du nun eben der Kollege mit dem besagten Ruf bist,immer zeitiger zu kommen und keine Bitte abschlagen zu können,haben alle was davon,bis auf Dich,denn Du bist zeitiger ausm Bett gekrochen,hast dem ND Arbeit abgenommen und hast als Dank was ? Kalten Kaffee !!
die situation muss ich mir nicht vorstellen, die kenne ich ganz gut. aber ich kenne auch die gegenteilige variante, denn es gibt auch arbeitsplätze, wo es nicht so laufen muss, wie von dir dargestellt.

ich habe mich dabei auch weder auf eine bestimmte situation oder einen bestimmten arbeitgeber bezogen (siehe dort).


ich glaube, dass ich, wenn ich mich den von dir beschriebenen zwängen ausliefere, nicht ein "netter" kollege wäre, sondern eher ein "naiver" kollege.
 
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Osaka

Osaka

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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Besser naiv und glücklich, als in letzter Sekunde zum Dienst kommen und ohne "Underground Infos" dumm dastehen.:tongue::neugier:


@ Eisenbarth

Klar Du meintest den Kollegen. Solche Kollegen gibt es auch ab und an. Aber da muss man halt drüber stehen.
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

@Microknee
Das ist völlig okay, weil ich mir die Zeit wieder gutschreibe und damit dem AG nix schenke!
Dazu erzähl ich dir mal "witziges". WIr hatten vor kurzem Sommerfest im Altenheim, Kollegin sagte zu mir ich sollte auch eine ganze Stunde früher zum Spätdient kommen und das wir dann auch anfangen würden. Ich also gesagt: "Bleibt mir ja nichts anderes Übrig wenn ihr alle in der Spätschicht früher kommt, da muss ich dann ja wohl mitziehen." Da sagte sie: "Du kannst dir das ja aufschreiben das du die Stunde dafür bekommst". Nach Feierabend will ich das dann auch tun da kommt die WBL an.... "Du kannst dir das nicht eintragen, du bist schließlich freiwillig früher gekommen um zu arbeiten, das wird dir keiner bezahlen oder gutschreiben" Da fress ich doch echt ein Hut! Wenn wir nicht früher angefangen hätten, wäre die arbeit bei unseren Verhältnissen (80 Bew. zu 3 PK incl. PFK) garnicht zu schaffen gewesen und bis 22Uhr wollte ich da auch nicht hängen.
Gerechtigkeit?

PS: Wir haben eine Rekord Überstundenanzahl. Eine Kollegin hat 1377 Überstunden, diese bekommt sie weder als Frei wieder als sie ausbezahlt zu bekommen sie kriegt diese NIE wieder. Ausrede dafür: "Dann muss sie halt pünktlich gehen" welches sich aber total beißt weil wenn sie pünktlich gehen will schreien die Chefs das das und das noch garnicht erledigt wurde und sie noch nicht gehen dürfte weil man erst die Arbeit beenden müsste. Ironie... Ich finds im moment einfach alles nur Ungerecht was so im Arbeitswahnsinn passiert da war das doch sicher mal anders.
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

1377 Überstunden, diese bekommt sie weder als Frei wieder als sie ausbezahlt zu bekommen sie kriegt diese NIE wieder.
bei 160 h pro Monat sind dies 8,6 Monate! Spätestens nach 40 ÜStd. hätte ich schon mal einen Ton gesagt, das ist ja schon nicht zu glauben, dass jemand so was mit sich machen lässt:mad_2:.
In der Gewerkschaft scheint keiner von euch zu sein, oder?
 
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Stripping

AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Eine Kollegin hat 1377 Überstunden, diese bekommt sie weder als Frei wieder als sie ausbezahlt zu bekommen sie kriegt diese NIE wieder. Ausrede dafür: "Dann muss sie halt pünktlich gehen" welches sich aber total beißt weil wenn sie pünktlich gehen will schreien die Chefs das das und das noch garnicht erledigt wurde und sie noch nicht gehen dürfte weil man erst die Arbeit beenden müsste.
Weist du das sie die ÜStd nichtmehr bekommt oder vermutest du es? Ich will es nicht glauben, dass es schon PDL's gibt, die einem das direkt ins Gesicht sagen. Jeden Monat müssen die Std doch vorgelegt und unterschrieben werden, das ist ein Dokument! Wenn man die ÜStd nicht zurück bekommt, geht man doch damit aufs Gericht. Was sind das nur für Zustände, Ü std zu schieben, ohne es monatl. unterschreiben zu lassen.
 
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pegean

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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Wenn man die ÜStd nicht zurück bekommt, geht man doch damit aufs Gericht.
Aber vor Gericht muß man beweisen das die ÜStunden angeordnet waren .

LG
 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Wir haben eine Rekord Überstundenanzahl. Eine Kollegin hat 1377 Überstunden, diese bekommt sie weder als Frei wieder als sie ausbezahlt zu bekommen sie kriegt diese NIE wieder. Ausrede dafür: "Dann muss sie halt pünktlich gehen" welches sich aber total beißt weil wenn sie pünktlich gehen will schreien die Chefs das das und das noch garnicht erledigt wurde und sie noch nicht gehen dürfte weil man erst die Arbeit beenden müsste. Ironie... Ich finds im moment einfach alles nur Ungerecht was so im Arbeitswahnsinn passiert da war das doch sicher mal anders.
Selber Schuld, ab 200h stunden würde ich den AG die Pistole auf die Brust setzten. Ausbezahlen muss der AG diese nicht, aber man kann diese abfeiern. Dann kommt bei dieser Stundenzahl der AG von selber und bietet die Auszahlung an. Ich persönlich würde diese abfeiern
 
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TQM Auditor, QM
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Exam. Krankenpfleger, Wundmanger (ICW), Qualitätsbeauftragter DIN ISO (TÜV), DCM Basic, TQM Auditor (EQ Zert), Gutachter
Bernd-Kl

Bernd-Kl

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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Hallo;
also etwas finde ich komisch:
Rund um uns herum klagen die Einrichtungen darüber, dass sie keine examinierten Pflegekräfte bekommen.
Da unser Betrieb einiges mehr als nur ein Gehalt bietet (z. Bsp. einen funktionierenden Betriebsrat oder dass der Arbeitgeber einen Teil der Kosten für die Mitgliedschaft bei ver.di übernimmt), können wir uns das Personal aussuchen.
Meine Frage ist: Warum arbeitet Ihr bei einem Arbeitgeber, der sich derart schweinisch benimmt?
Irgendwie verstehe ich das nicht.
Bernd
PS: Zitat:
Aber vor Gericht muß man beweisen das die ÜStunden angeordnet waren .
Zitatende
Das stimmt so nicht. Die Stunden sind ja über Monate aufgelaufen. Wenn diese Überstunden dokumentiert sind und der AG dagegen keinen Einspruch erhoben hat, hat er diese somit anerkannt.
 
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Kessia

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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Aber vor Gericht muß man beweisen das die ÜStunden angeordnet waren .

LG

Ich habe da auch schönes Anekdötchen:

Der BR hat z.B. alle Virteljahre (oder bei ausserordentlichen Sitzungen) dem AG die Überstunden seiner MA vorgelegt, die der BR sich regelmäßig von der Heimleitung abgefordert hat.
Virteljahr für Virteljahr z.B. wuchsen die per Saldo errechneten Überstunden der AN an, jeder AN hatte belegbare Arbeitszeitnachweise, die vom AG auch so abgefordert. wurden. Über die Sollarbeitszeit wurde von seiten der HL auch frech hinaus geplant.
Freizeitausgleich natürlich fehl am Platz. :angry:

Der BR hatte nach vielen Versprechnungen von Stelle der HL, "alles wird besser", die Faxen dicke und folgte den Vorstellungen der AN, zumindest anwachsende Überstunden der AN durch Bezahlung abzugelten. Man will sich ja irgendwie einigen....
Der Chef (übergeordnet Heimleitung) und regelmäßig mitanwesend während der BR-Sitzungen und die Überstunden seiner MA ein jedes mal einsehend, gab zu verstehen, dass er nicht eine einzigste Stunde angeordnet hat. :laughing:

Weiter meinte er, dass er gegenüber der Heimleitung Haftungsansprüche geltend macht, sollten diese, ohne seine Zustimmung, für weitere Überstunden der AN verantwortlich sein.

Nun kann man es ja sehen, wie man will, Schadensbegrenzung von denen, die über uns richten, will keiner und Verantwortung will auch niemand übernehmen. Schon gar nicht, wenn auch eine Betriebsvereinbarung vorliegt, die die Regelung von Überstunden und deren Procedere noch einmal und einschlägig regelt.

Aber Anny.St. hat das hier insofern schon ganz treffend in ihrer Post geschildert: "Arbeitswahnsinn." Getreu dem Motto: Geht man eher, ist man rücksichtlos, bleibt man länger, ist man der Dumme.

Mein Tenor: Wer dafür eintritt, muss sich einer Tatsache stellen, erst recht, wenn man wieder in seinem Frei wegen einer "Notlage" (von der HL) angerufen wird... :ermm:

Aber es gibt eine Lösung und das Zauberwort heißt Duldung.
In vorliegendem Fall nämlich, müssen sich AG die Duldung von Überstunden durch ihre Führungskräfte zurechen lassen, und zwar schon dann, wenn der AG davon Kenntnis besitzt, wie lange seine MA über das reguläre Dienstende hinaus arbeiten.

Fazit: Es ist und bleibt immer wieder empfehlenswert, auch selbstständige Arbeitszeitnachweise über erbrachte Mehr-bzw. Überstunden zu führen, denn die Beweislast für evtl. geltend zu machende Ansprüche (und die sind ja nun mal gar nicht so schlecht :wink:) liegen bei jedem - auch ohne BR - selber.

 
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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Ich will es nicht glauben, dass es schon PDL's gibt, die einem das direkt ins Gesicht sagen. Jeden Monat müssen die Std doch vorgelegt und unterschrieben werden, das ist ein Dokument! Wenn man die ÜStd nicht zurück bekommt, geht man doch damit aufs Gericht. Was sind das nur für Zustände, Ü std zu schieben, ohne es monatl. unterschreiben zu lassen.
Oh man, Betablockerin, ja ich brauch auch gleich Betablocker, wenn ich das gerade lese. Entschuldigung, aber deinen Beitrag habe ich gerade eben erst erfasst.
Willkommen in der Wirklichkeit: Rücksichtslosigkeit wird mit Führungsstärke und Charaktermangel mit Flexibilität verwechselt.
Gerade erst im *Stern gelesen, Thema : "Irrsinn Büro, Wie AN von ihren Chefs schikaniert werden"... :wink:

Dann kommt bei dieser Stundenzahl der AG von selber und bietet die Auszahlung an.
Sicher?
 
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Anny.St.

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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Weist du das sie die ÜStd nichtmehr bekommt oder vermutest du es? Ich will es nicht glauben, dass es schon PDL's gibt, die einem das direkt ins Gesicht sagen. Jeden Monat müssen die Std doch vorgelegt und unterschrieben werden, das ist ein Dokument! Wenn man die ÜStd nicht zurück bekommt, geht man doch damit aufs Gericht. Was sind das nur für Zustände, Ü std zu schieben, ohne es monatl. unterschreiben zu lassen.
Sie arbeitet seid 14 Jahren dort, sie hat es mir gegenüber letztens erwähnt und auch die anderen sagen das die das nicht tun, sie hätten Heimleitung, PDL usw schon darauf angesprochen aber das Haus habe kein Geld, wobei der Besitzer in Geld schwimmt was man an seinen Besitztümern erkennt (Autohaus, 2 Pflegeheime, ne Yacht uvm.)
Ich selbst habe erst vor 4 Monaten dort angefangen und merke das an mir selbst noch nicht. Natürlich habe ich auch schon Überstunden (40std) weil die mich nun seid letzten Monat irgendwie mit 20 Ü-stunden planen pro Monat. Sagen mag ich nichts ich bin ja noch in der Probezeit...

Dazu sollte gesagt werden das ich bemerke das viele Blauäugig einfach mit sich machen lassen (gut die die es nicht mehr mit sich machen lassen haben haben anfangs immer gegen an geredet und gemacht getan und da sie da immer auf ne Wand eine SEHR stabile Wand getroffen sind haben diese bereits gekündigt) Auch ich habe Meine Kündigung schon verfasst und das wo ich noch in der probezeit bin, freue mich jetzt schon sie bald abgeben zu dürfen sobald ich einen neuen Job habe. Auch die Kollegin die die Ü-Std hat wie erwähnt lässt es mit sich machen weil sie nicht woanders hin möchte, weil sie die Bewohner in dem Heim sehr mag und ein schlechtes gewissen bekommen würde denen gegenüber. Ich hab mich bei allen Beschwert das die doof sind, eigentlich müssten wir alle kündigen damit sich da was tut aber dann stehen wir vor dem Konflikt das sich keiner um die Bewohner kümmert. Ein Streik dürfen wir nicht machen, wer weiß womit uns das Gesetz dann dran kriegt weil wir den Pflegebedürftigen nicht helfen...

Einen Betriebsrat haben wir nicht mal an denen wir uns wenden können (das heim ist das erste welches ich ohne sehe) Die Ü-Stunden werden eigentlich nicht mal immer von uns gemacht sondern werden geplant weil wir zu wenig Personal sind und so viel zu tun haben das es uns alle oft Krank macht und dann müssen die vorhandenen Kräfte die nicht krank sind dafür her halten. Zeitarbeitsfirmen haben wir auch schon aber der Geschäftsführer will diese nicht mehr haben weil das Haus ja angeblich schon Minuszahlen verdient...

Keine Ahnung was man da machen soll denn dem Geschäftsführer interessiert nur eines: das es ihm an nichts mangelt und er weiterhin Reicher wird. Er versucht das ganze mit nem spendierten Eis oder Brotteller wieder gut zu machen... worüber ich immer wieder lachen muss in mir selbst.
 
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Axis!

AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

also bei der ein oder anderen geschichte hier mit dem früher kommen und überstunden usw hätte der chef schneller meine kündigung als er gucken könnte...
da würde ich bei den betroffenen echt sagen.. selber schuld...
 
Böserwolf

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AW: Wir sind alle selber Schuld an der Pflegemisere

Da kann ich mich axis1 nur anschließen. Unbezahlte Überstunden einplanen - wo gibt es denn sowas?
Auch wenn ich die Bewohner noch so sehr mögen würde. Überleg mal, 8 Monate Überstunden aufgelaufen, das ist 3/4 eines Jahresgehaltes, was man dem AG schenkt:angry:.
 
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Da kann ich mich axis1 nur anschließen. Unbezahlte Überstunden einplanen - wo gibt es denn sowas?
Auch wenn ich die Bewohner noch so sehr mögen würde. Überleg mal, 8 Monate Überstunden aufgelaufen, das ist 3/4 eines Jahresgehaltes, was man dem AG schenkt:angry:.
Was sollen wir denn machen? Ich persönlich habe gesagt es kann nicht sein das ich diesen Monat 20 Überstunden schon mal von denen Eingeplant bekommen habe. Ich bin nur eine 30std/wochen-Kraft. ABer da stößt man wie gesagt auf Taube Ohren das interessiert dem Arbeitgeber herzlich wenig. Wenn man wenigstens das Geld noch wieder bekommen würde für die Zeit wie man zusätzlich arbeitet aber ich bleibe ja bei meinen knappen 900€ Netto. :mad_2:
Und ich werde mich wirklich freuen meine Kündigung demnächst abzugeben.
 
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