GuK Wiedereinstieg - / Ausbildung in der Pflege

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Steve83

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Hallo,
ich bin jetzt etwas über 3 Jahre nicht mehr in der Pflege tätig und am überlegen, in Form einer Ausbildung, wieder ein zu steigen.

Meine Überlegung ist eine Ausbildung als Krankenpfleger, mit knapp 28 denke ich, bin ich noch nicht zu alt für eine Ausbildung :).

Mein bisheriger Werdegang in Kurzform: Abschluss leider nur Hauptschule, mit 17 FSJ in der Altenpflege, danach etwas gearbeitet in der Pflege und nach kurzer Zeit Ausbildung APH erfolgreich absolviert.
Hab mich dann für eine AP-Ausbildung entschieden, dieser aber leider knapp 6 Monate vor dem Examen abgebrochen :sad:.

Ich hatte zu der Zeit massive Problem in dem Heim, die PDL hat regelmäßig gewechselt, in meinen fast 3 Jahren wo ich dort tätig gewesen bin, hat die PDL 3 mal gewechselt...
Leider keine Möglichkeit gefunden, dass Heim zu wechseln.

Lange rede kurzer Sinn, im Raum steht auf jeden Fall, dass ich diese Ausbildung abgebrochen habe, was sicherlich ein Manko ist.

In der Altenpflege selbst, denke ich mal, würde ich wieder einen Ausbildungsplatz finden.
Meine Überlegung gehen zur Zeit aber eher in Richtung Ausbildung Krankenpfleger.

Was mein Ihr, hab ich nach dieser Vorgeschichte überhaupt ne Chance auf nen Ausbildungsplatz als KP?
Ich werde auf jeden Fall einfach mal die KP-Schulen in meiner Umgebung "abklappern" und nachfragen.

In die Pflege will ich auf jeden Fall wieder, aber in der Altenpflege fehlt mir einfach auch ein wenig die Abwechslung und die Fortbildungsmöglichkeiten sind von den Möglichkeiten, einfach nicht so gegeben wie in der Krankenpflege.

Gruß Stefan
 
Qualifikation
Altenpflegehelfer
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nicht in der Pflege tätig
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Schokokeks

AW: Wiedereinstieg - / Ausbildung in der Pflege

Hallo Steve,

mit deiner einjährigen Ausbildung kannst du sicherlich die Ausbildung zur GuK absolvieren. ne chance hast du natürlich auch. wieso nicht? Die Zugangsvorraussetzungen sind in der AP genauso wie in der KP. Ich kann dich sehr gut verstehen, dass du lieber in die KP möchtest.
Mir ergeht es ebenso. Ich komme bald ins 3. LJ in der AP und dort versucht man, dass Berufsbild so attraktiv wie möglich zu halten. doch letztlich ist es eine buckelharte arbeit. es ist kein wunder, wenn man in ein Burn Out steckt, ideen und vorschläge einer guten umsetzung einfach im nirvana verschwinden, weil der fokus in heimen nur auf waschen,essen eingeben und lagern gelegt wurde. es bleibt keine zeit für umsetzung guter ideen. nein ich möchte nach examen der altenpflege den rücken kehren und in die KP wechseln, möchte mich nicht vor dem karren spannen lassen und bis zur rente wie eine idiotin waschen müssen. ja diesen erfahrungswert habe ich nach 2 jahren ausbildung gebraucht um das zu wissen. schade. aber es ist so.
diese entscheidung war für meine entwicklung in der pflege absolut wichtig.
ich wünsche dir alles gute. wenn du es wirklich willst, dann schaffst du es auch. ich weiß, dass mein weg in der kp der bessere ist und das habe ich mir in aller bitterkeit selbst eingestehen müssen. es war nicht leicht aber auch daraus erwächst wieder ein anderer, viel viel schönerer weg.

gruß
 
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Ren-Hoeck

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AW: Wiedereinstieg - / Ausbildung in der Pflege

mit deiner einjährigen Ausbildung kannst du sicherlich die Ausbildung zur GuK absolvieren. ne chance hast du natürlich auch. wieso nicht? Die Zugangsvorraussetzungen sind in der AP genauso wie in der KP. Ich kann dich sehr gut verstehen, dass du lieber in die KP möchtest.
Mir ergeht es ebenso. Ich komme bald ins 3. LJ in der AP und dort versucht man, dass Berufsbild so attraktiv wie möglich zu halten. doch letztlich ist es eine buckelharte arbeit. es ist kein wunder, wenn man in ein Burn Out steckt, ideen und vorschläge einer guten umsetzung einfach im nirvana verschwinden, weil der fokus in heimen nur auf waschen,essen eingeben und lagern gelegt wurde. es bleibt keine zeit für umsetzung guter ideen. nein ich möchte nach examen der altenpflege den rücken kehren und in die KP wechseln, möchte mich nicht vor dem karren spannen lassen und bis zur rente wie eine idiotin waschen müssen. ja diesen erfahrungswert habe ich nach 2 jahren ausbildung gebraucht um das zu wissen. schade. aber es ist so.
diese entscheidung war für meine entwicklung in der pflege absolut wichtig.
ich wünsche dir alles gute. wenn du es wirklich willst, dann schaffst du es auch. ich weiß, dass mein weg in der kp der bessere ist und das habe ich mir in aller bitterkeit selbst eingestehen müssen. es war nicht leicht aber auch daraus erwächst wieder ein anderer, viel viel schönerer weg.
prinzipiell haste schon recht. Aber denkst du dass die Anforderungen in der KP im KH anders aussehen?
Dorst bist du oft auch nur n billiger Bringe und Erfüllungs dienst für ne ganz andere Berufsgruppe. Als AP im Heim musste dir zwar auch manchal sogar vom Sani dumm kommen lassen, aber ob du im KH glücklich wirst... ich weis nicht.

Ich bin AP 2007 fertiggeworden. Jetzt bin der Heimbeatmungspflege. Die Arbeitsbedingungen sind wie Ferrarifahren und s Geld stimmt auch. Ich will nie wieder was anderes machen (ach ja. Ne Extraquali hängt hier auch mit am Job). Ergo es gibt für jedem Job Leute die ihn mögen und das Betätigungsfeld in der Pflege ist gross. Schau dir einfach mal die Möglichkeiten an und such dir aus was Spass macht
 
Qualifikation
Altenpfleger
Fachgebiet
ambulant/Heimbeatmung
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rosenkind

AW: Wiedereinstieg - / Ausbildung in der Pflege

Hallo Steve,

mit deiner einjährigen Ausbildung kannst du sicherlich die Ausbildung zur GuK absolvieren. ne chance hast du natürlich auch. wieso nicht? Die Zugangsvorraussetzungen sind in der AP genauso wie in der KP. Ich kann dich sehr gut verstehen, dass du lieber in die KP möchtest.
Mir ergeht es ebenso. Ich komme bald ins 3. LJ in der AP und dort versucht man, dass Berufsbild so attraktiv wie möglich zu halten. doch letztlich ist es eine buckelharte arbeit. es ist kein wunder, wenn man in ein Burn Out steckt, ideen und vorschläge einer guten umsetzung einfach im nirvana verschwinden, weil der fokus in heimen nur auf waschen,essen eingeben und lagern gelegt wurde. es bleibt keine zeit für umsetzung guter ideen. nein ich möchte nach examen der altenpflege den rücken kehren und in die KP wechseln, möchte mich nicht vor dem karren spannen lassen und bis zur rente wie eine idiotin waschen müssen. ja diesen erfahrungswert habe ich nach 2 jahren ausbildung gebraucht um das zu wissen. schade. aber es ist so.
diese entscheidung war für meine entwicklung in der pflege absolut wichtig.
ich wünsche dir alles gute. wenn du es wirklich willst, dann schaffst du es auch. ich weiß, dass mein weg in der kp der bessere ist und das habe ich mir in aller bitterkeit selbst eingestehen müssen. es war nicht leicht aber auch daraus erwächst wieder ein anderer, viel viel schönerer weg.

gruß
Ich glaub da hast du ein etwas verzerrtes Wahrheitsbild. Mein Tipp machen ein Praktikum im KH und du wirst sehen, dass es nichts anderes ist als im Altenheim, vor allem wenn du auf Innerer arbeitest. Also erstmal ausprobieren und dann ein Urteil bilden
 
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romana

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Ostrach
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AW: Wiedereinstieg - / Ausbildung in der Pflege

Wenn man ein wenig über den Tellerrand blickt und sich die Möglichkeit zur Beschäftigung im Ausland (Schweiz, Österreich, Niederlande...) offen lassen möchte, ist die GuK der richtige Weg. Den Altenpfleger gibt es nirgends, außer in Deutschland, ergo fällt die Möglichkeit, über die Grenze hinaus als Fachkraft zu arbeiten und mehr zu verdienen als hierzulande weg. Es gibt deswegen auch Bestrebungen, diese zwei Ausbildungen zusammenzulegen, erste Ansätze gibt es schon, die kombinierte GuK-Altenpflegeausbildung. Die geht 3,5 Jahre und man hat super Voraussetzungen, durchläuft alle Bereiche und kann sich dann entscheiden, was man letztlich machen möchte. Natürlich hat das KKH einen ganz anderen Schwerpunkt, aber als GuK kannst Du selbst entscheiden, ob Du im Pflegeheim oder KKH arbeiten willst und es gibt auch mehrere Bereiche im Hinblick auf Fort-, Weiterbildung.
Meine Empfehlung (ohne die Altenpfleger abzuwerten !!!) ist klar die GuK oder wenn's angeboten wird die kombinierte Ausbildung.

Ich drücke Dir fest die Daumen, dass es klappt mit der Ausbildung! Ist sicher nicht leicht, es wird viel verlangt, aber wenn man motiviert ist, klappt's auch.

LG
romana
 
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Krankenschwester
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QMB
Weiterbildungen
Bin Praxisanleiterin und MAV
Weiterbildung Stationsleitung mit Zusatzqualif. QMB
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Ren-Hoeck

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AW: Wiedereinstieg - / Ausbildung in der Pflege

Grade zur Schweiz kenn ich das anders. Eine ehemalige Mitschülerin von mir ist direkt nach der Ausbildung AP in die Schweiz und arbeitet dort als Fachkraft mit entsprechendem Gehalt. Hat aber mal so durchgerechnet und festgestellt, wenn ich hier nen Tarifträger erwische (oder n ähnliches Einkommen beim privaten) lohnt sichs kaum noch. Das, was sie in der Schweiz mehr verdient, das gibt se auch mehr aus.
 
Qualifikation
Altenpfleger
Fachgebiet
ambulant/Heimbeatmung
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Schokokeks

AW: Wiedereinstieg - / Ausbildung in der Pflege

hallo ren-hoeck
Ich bin AP 2007 fertiggeworden. Jetzt bin der Heimbeatmungspflege. Die Arbeitsbedingungen sind wie Ferrarifahren und s Geld stimmt auch. Ich will nie wieder was anderes machen (ach ja. Ne Extraquali hängt hier auch mit am Job). Ergo es gibt für jedem Job Leute die ihn mögen und das Betätigungsfeld in der Pflege ist gross. Schau dir einfach mal die Möglichkeiten an und such dir aus was Spass macht
Ich finde es sehr bewundernswert wenn man weiß was man will. leider weiß ich es nicht und ich finde das wirklich schlimm. hauptsächlich in den letzten monaten kommen zeiten, in denen ich sehr viel abwäge und nachdenke, ob der weg in der KP wirklich der bessere ist. die ausbildung zum altenpfleger ist wirklich SEHR anspruchsvoll und sehr inhaltlich (daran liegt es also nicht). meine schule ist eine der führensten und besten in dieser umgebung...dort gibt man sich wirklich außerordentlich viel viel mühe, um schüler nur das BESTE anzubieten. ap und kp haben meiner meinung nach beide ihren absoluten reiz. vom verdienst her gibt es auch kaum unterschiede und medizinisch werden ap auch sehr sehr gut ausgebildet und glaube, dass man in altenheimen leider nur selten auf erlentes-medizisches wissen zurück greifen braucht, weil eben dort der fokus ganz anders gelegt ist.
allerdings bin ich nicht der mensch, der bewohner stundenlang mit basteln, backen und singen beschäftigen will. mein medizinisches wissen ist dadurch garnicht gefragt und so wird von mal zu mal alles wieder in vergessenheit geraten, obwohl es doch absolut mein interessenschwerpunkt ist. andererseits frag ich mich, ob mein anspruch an mir selbst etwas ZU hoch ist, da es auch seeeeehr viele krankenpfleger gibt, die sogar viele jahre in der altenpflege beschäftigt sind und dort sogar sehr glücklich werden und sich nichts anderes mehr vorstellen könnten. wieso ich es nicht will, die sich doch damals für die ap entschieden hat, ist mir ein rätsel. schulisch tue ich mir auf medizischem gebiet sehr leicht, da hagelts eigentlich nur einser, dagegen diese beschäftigung und wohnraumgestaltung ich eher nicht gut bin, weil es eben nicht mein ding ist. (diese erkenntnis macht mich schon traurig) andererseits kann man ja als altenpfleger auch die jeweilige richtung auswählen, ohne leute zu beschäftigen (ja das ist für mich wirklich nicht toll). wundmanagerin werden zB. .....meine gedanken kreisen, warum es dazu kam, diese "erkenntnis" für mich überhaupt gewonnen zu haben und nicht einfach dankbar sein sollte, überhaupt diese ausbildung bekommen zu haben und so erfolgreich sein zu dürfen. wäre die KP für mich wirklich am ende eine weiterentwicklung, oder eher eine rückentwicklung??
ich arbeite zwar gerne in der ambulanten,in der der fokus mehr auf medizinisches tätigkeiten gelegt wird, aber möchte ich es IMMER? ich werde ja auchmal älter und dann? was ist wenn ich mal stationär arbeiten möchte, dann werde ich als altepflegerin in ein heim gehen müssen. altenheim kommt für mich allerdings nicht in frage.

liebe grüße
 
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Ren-Hoeck

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Anke2, das hört sich doch schon gut an. Bin auch ne weile ambulant unterwegs gewesen. Wo deine Interessen liegen, das weist du auch. Später gibts dann noch genügend Möglichkeiten in Fachspezialisierungen. Denke mal Wundexperte oder Inensivpflege sind dann bestimmt auch Beschäftigungsfelder die dich interessieren könnten. Noch mal zu deiner Frage. Wenn deine Interessen eher medizinisch sind und weniger sozial/psychologisch, dann wär (denk ich mal) die GuK das Mittel der Wahl. Aber wie gesagt - Ich bin AP und auch in der Heimbeatmung
 
Qualifikation
Altenpfleger
Fachgebiet
ambulant/Heimbeatmung
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