GuK Wie reden euch die Patienten an?

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loyd

loyd

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17.08.2005
70199
Hi
also ich bin auch schüler ich stelle mich mit den vornamen den pat. vor und sage dass ich kpsler bin die pat. sagen dann drotzdem meißt pfleger zu mir und siezen mich was ich auch gut so finde denn durch das sie wird noch eine gewisse distanz zwischen pflegenden und patienten gehalten. wenn ein pat. mich mit "du" anredet dann weiße ich ihn freundlich daruf hin dass er mich siezen soll und das klappt dann auch ansonsten kann man das ja mal mit diesem spruch pobieren:"kannst du bitte sie zu mir sagen" (nur ob dies was hilft ist dann fragwürdig;-) )
Grüße LOYD
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
Intensivpflege/ Rettungsdienst
U

UlrichFürst

ich stelle mich mit den vornamen den pat. vor [...] wenn ein pat. mich mit "du" anredet dann weiße ich ihn freundlich daruf hin dass er mich siezen soll und das klappt dann auch
Und warum stellst Du Dich mit dem Vornamen vor, wenn Du mit "Sie" angesprochen werden willst. Das verleitet doch gerade zum duzen?
Und wie sollte man die dann ansprechen? Kommt dann da sowas dabei raus wie (auf mich übertragen) "Herr Ulrich"?

Ulrich
 
loyd

loyd

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17.08.2005
70199
hi ulrich
da die pat pfleger zu mir sagen heißt das dann pfleger marcel und da habe ich keine probs mit und das du das kommt auch nicht so häufig vor
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
Intensivpflege/ Rettungsdienst
ROW-NCH

ROW-NCH

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05.03.2006
27356
him him...also dieses Thema wir wohl nie sterben.... ;)
Ich bin der Meinung,was Andreas sagte ist scho´ korrekt,aaaaaaber...erkläre einem senilen Menschen oder auch einem älteren der super-schlecht hört ,wie du heißt..pardon deinen Nachnamen...wowöglich ist dieser nicht mal DEUTSCH...wißt ihr wie furchtbar dies ist???
cést la vie
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
NCH
ROW-NCH

ROW-NCH

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05.03.2006
27356
mit deutsch..meinte ich natürlich dann meinen Namen...
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
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J

jadte

Neues Mitglied
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18.03.2006
61462
Mhm ... also ich stelle mich bei neuen Patienten immer folgendermaßen vor : " Ich bin Stefanie, ich bin Schülerin aus dem III. Kurs".
Die meisten Patienten sprechen mich trotzdem mit "Schwester" an und siezen mich. Eigentlich korrigiere ich das nie, den mit "Schülerin" angesprochen zu werden, finde ich, klingt doof. :laughing:
Selten kommt es auch vor das Patienten mich mit Stefanie anreden und duzen, das finde ich absolut okay. :smile:
 
Qualifikation
Gesundheits-& Krankenpflegerin
Fachgebiet
Neurologie
W

Willy_Wuff

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01.12.2005
Deggendorf
Ich muß gestehen das ich interessiert gelesen habe.
Ich kann nur nicht so ganz verstehen was daran so abwertend ist wenn die Berufsbezeichnung in der Anrede auftaucht.
Ich für meine Person muß gestehen das ich ziemlich Stolz drauf bin ein Pfleger zu sein, und dementsprechend kann es mich irgendwie nicht abwerten wenn man mich auch mit Pfleger anspricht. ( auch nicht wenn ich scherzhaft mit WÄÄÄÄrter gerufen werde ;-) )

Herr./ Frau Dipl. Ing ....
Herr / Frau Professor
Herr / Frau Doktor
u.s.w. Alles Akademische Tietel die legitim sind.
Wenn ich im Lokal leise nach dem Herrn Ober rufe, werte ich den Mann dann ab ?

Wenn n neuer Stationsarzt auf die Station kommt und sich mir Vorstellt mit Hi, ich bin der Peter.... ist er dann weniger Kompetent ?

Ich persönlich finde einfach das es jedem selbst überlassen sein sollte, wie er angeredet werden möchte. Wenn ich mich dem Patienten mit meinem Nachnamen vorstelle, wird er mich auch so anreden, ebenso wenn ich mich mit meinem Vornamen vorstelle.
Ich benutze in der Regel meinen Vornamen, da sich eh kaum einer meinen Nachnamen merken kann, und das was dann häufig aus dem Nahmen, meißt versehendlich, gemacht wird find ich auch nicht wirklich witzig ;-)
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
GuKpS

GuKpS

Neues Mitglied
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Hallo, nettes Thema! Als erstes eine Vorbemerkung, bei uns im Hause unterscheiden sich die examinierten Kräfte und Schüler/ Hilfspersonal durch unterschiedliche Dienstkleidung (Kasack blau/weiß). Als Schüler mit nun bald 27 Jahren werde ich recht unterschiedlich angesprochen, das geht von Schwester, Pfleger bis Hallo, Sie da! Wenn ich mich vorstelle, dann tue ich das immer Guten Tag, ich bin Pflegeschüler auf dieser Station, und mein Name ist ... etc. Aber spätestens im nächsten Dienst werde ich mit den Allgemeinformulierungen wie Schwester, Pfleger etc. angesprochen, das läßt sich leider trotz Hinweisen nicht ändern. Ich habs mittlerweile hingenommen und lächle darüber. Aber bei Floskeln wie: "Hey Du/Sie komm/en mal!" von Patienten oder Angehörigen im entsprechenden Ton regen mich auf, auch wenn ich es nicht zeige und sanft lächend hingehe! Diese festgefahrenen Bilder werden sich bei den Patienten und Angehörigen sicher nicht so schnell ändern lassen? Grüße
 
Qualifikation
Krankenpflgehelfer-> Azubi Gesundheits,- & Krankenpflege
Fachgebiet
Gesundheits,- & Krankenpflgeschule, Praktische Einsätze im angeschlossene KH
K

KiMy

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13.05.2006
42327
Meine Bewohner nennen mich einfach nur Schwester Kim,soweit sie es noch umsetzen müssen.
Stelle mich bei neuen Bew.etc.meist nur mit dem Vornamen vor
 
Qualifikation
Azubi Altenpflege
Fachgebiet
Gerontopsychiatrie
T

traveler

Aktives Mitglied
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09.12.2005
Kaufbeuren
habe mit grossem Interesse die Beiträge gelesen - und bei manchen konnte ich nur verständnislos den Kopf schütteln. Vielleicht sollte doch in den Schulen mehr Wert auf die Geschichte der Krankenpflege gelegt werden.

Unbestritten ist jedenfalls - die Berufbezeichung für eine Krankenschwester oder Krpfleger war noch nie Schwester oder Pfleger oder sogar Bruder. Schwester ist auch noch nie geschützt gewesen - wie denn auch. Diese Bez. steht für ein Verwandtschaftverhältnis oder die Zugehörigkeit zu einem Orden, genauso wie Bruder. Also wenn auf die Berufsbez. Wert gelegt wird dann Frau oder Herr Gesundheits und Krankenpfleger/in Müller - naja.

Es geht auch nicht darum wie ich mich persönlich Wohl fühle oder wie ich mich persönlich ansprechen lassen will oder nicht. Dass es im einen oder anderen Fall (Einrichtung, Klientel) Abweichungen geben kann ist doch selbstverständlich.

Mehrere Beiträge beschreiben immer wieder die Sicht des Patienten schon mal daran gedacht s.u. Ich stelle mir folgende Situation vor

Ich bin Patient. Person 1 kommt ins Zimmer - ich bin Frau x. Person 2 kommt - ich bin Schwester y. Person 3 kommt - ich bin Schülerin z. Person 4 kommt - ist Praktikantin für ... Person 5 kommt - ich bin Altenpflegerin a - usw. eine Berufsgruppe vergessen - bestimmt. Ich bin verwirrt. Die eine will Schwester genannt werden die andere nicht, die nächste Vorname mit oder ohne Schwester, die nächste ist gar keine und dann noch ne Schülerin. Man beachte die männlichen Anreden sind noch nicht dabei. Als hilfloser Patient sage ich in meiner Verzweiflung Hallo Sie - jetzt habe bin ich engültig daneben gelangt.

Ein Weg aus der Misere - Namensschilder, mir unverständlich dass es diese noch nicht überall gibt. Die Beschäftigten legen die Anrede im Betrieb fest. Abweichungen vom Standard im Einzelfall sind begründet selbsverständlich möglich, in bestimmten Fällen sogar nötig.

Der Patient hat ein Recht auf Orientierung (Namensschild-leserlich), das sind wir ihm schuldig. Das ist auch u.a. die Anrede, die nicht von persönlichen Vorlieben, Vorbehalten, Werten und Normen geprägt sein sollte.

Die Außenwirkung als Berufgruppe unter dem Aspekt der Professionalisierung möchte ich hier nur nebenbei erwähnen.

zu guter Letzt - ich kann es drehen und wenden wie ich will. Ich bin weder Bruder noch Schwester meines Gegenüber, auch gehöre ich keinem Orden an - das sollte uns immer gegewärtig sein wenn wir so angesprochen werden. Die Tradition wird noch lange die Anrede Schwester am Leben erhalten. Die Älteren und Ältesten werden dabei bleiben, lass sie - damit hat eine Profi doch kein Problem. Veränderung das wo es möglich ist, Tradition braucht langen Atem. Steter Tropfen ... Je selbstverständlicher ich mit der Anrede Herr oder Frau umgehe desto selbsverständlicher werden es auch irgenwann die anderen tun.
 
Qualifikation
GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
Fachgebiet
Angestellt
U

UrgoTüll

Mitglied
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02.06.2006
71287
Hallo,

bei uns in der ambulanten Pflege bleibt es jedem selbst überlassen wie er sich vorstellt. Ich persönlich stelle mich immer mit Sr. UrgoTüll :grin: vor, denn bei uns ist schon vorgekommen, das Patienten sich die Tel.nr. aus dem Telefonbuch rausgesucht haben und dann zu den unglaublichsten Zeiten angerufen haben.
Manche standen auch vor der Tür :cry:, ist einer Kollegin passiert.

Liebe Grüße und schöne Pfingsten !
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Ambulant
Monika58

Monika58

Aktives Mitglied
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26.09.2005
Bonn
Ich habe die Diskussion nicht verfolgt und daher kann es sein, dass ich bereits Gesagtes wieder aufwärme.
Wir haben bei uns im Haus kürzlich einheitliche Namensschilder eingeführt. Vom Geschäftsführer bis zum Praktikanten hat jeder den Vor- und Familiennamen sowie die Berufsbezeichnung auf seinem Namensschild.
"Die Pflege" rebellierte gegen die Nennung des Familiennamens mit dem Argument, Angst vor "privaten Übergriffen" zu haben. Die Physiotherapie wehrte sich gegen die Nenung des Vornamens .... mit gleicher Argumentation.


In den anglo-amerikanischen Ländern käme keine Pflegeperson auf den Gedanken, sich mit Vornamen anreden zu lassen .... warum wir??

Und warum sollte ein grösseres Vertrauensverhältnis bestehen, nur weil der Patienten mich mit "Schwester Monika" und nicht "Frau hastenichtgesehen" anredet???
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
HL2917

HL2917

Mitglied
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19.09.2005
Hallo,

also ich stelle mich generell mit Vor- und Nachnamen vor - denn wer sich Medikamente injizieren oder von mir waschen lassen muss sollte wisssen mit wem er es zu tun hat. Belästigungen zuhause musste ich deswegen noch nie erleben.

Viele Patienten fragen wie sich mich nennen sollen und ich sage dann Frau XY. Duzen geht natürlich garnicht, beruflich absolut unprofessionell.

Bei kognitiv eingeschränkten Patienten toleriere ich auch gerne meinen Vornamen. Aber nur dann.

In allen deutschsprachigen Ländern ist die "Schwester" aus der Berufsbezeichnung verschwunden. Das ist auch richtig so, keine andere Berufsgruppe ( ausser Prostituierten...und die nennen nicht den "Taufnamen") lässt sich mit Vornamen ansprechen, oder?

Im Sinne unserer professionellen Weiterentwicklung meine ich: Herr/Frau und Nachnamen...... Schaffen Patienten ja auch beim Arzt.

Herzlichen Gruss

Pflegeexpertise
 
Qualifikation
Pflegende, Gesundheitswissenschaftlerin
Fachgebiet
Rehabilitation, Psychiatrie
S

Surrogat

Und warum sollte ein grösseres Vertrauensverhältnis bestehen, nur weil der Patienten mich mit "Schwester Monika" und nicht "Frau hastenichtgesehen" anredet???
Dem kann ich nur zustimmen.

Bzgl. Belästigungen wegem bekanntem Namen... weder ist mir so etwas passiert (was auch am Geschlecht liegen kann) noch kenne ich jemanden dem es passiert ist.

Ich selbst stelle mich dem Patienten immer mit meinem Nachnamen vor und toleriere bei älteren oder verwirrten Patienten auch mal den Vornamen.

"Duzen" lehne ich grundsätzlich ab, da zwischen dem Patienten und mir primär eine professionelle und nicht freundschaftliche Beziehung besteht.

Falls Patienten diese Distanz für unnötig erachten weise ich sie freundlich darauf hin das der Vorname meines Stationsarztes "Manfred" lautet - bis jetzt hat noch jeder diesen Wink mit dem Zaunpfahl verstanden...klingt auch ein wenig schräg bzw. nach ARD Vorabend-Serie: "Dr. Manfred könnten Sie `mal..." ;)
 
B

Baru

Was hat Dutzen oder Sietzen mit Professionalität zu tun ? Meine Arbeit wird ja nicht auf einmal besser sobald ich auf ein "Sie" bestehe (aber genauso wenig wird sie natürlich auch besser bei einem "Du").
Nur weil ein Sietzen in anderen Berufen normal ist, muß dies ja nicht unbedingt die Pflege auch zu 100% übernehmen.

Ausserhalb von ein paar Ausnahmefällen dürfte es beim "Vertrauen" der Patienten auch keinen Unterschied machen ob ich ein Du oder Sie verwende, und wenn es so wäre, wäre dies ein Armutszeugnis für das Vertrauen in Pflegekräfte allgemein.

Jede Pflegekräfte soll einfach für sich selber entscheiden wie sie angesprochen werden möchte...ich werde mich weiterhin mit Vornamen vorstellen und das "Gedutze" akzeptieren, und andere sollen sich halt mit Nachnamen vorstellen.
 
Monika58

Monika58

Aktives Mitglied
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26.09.2005
Bonn
Was hat Dutzen oder Sietzen mit Professionalität zu tun ?
Es hat etwas mit dem, in unserem Beruf HOCHsensiblen Thema "Nähe und Distanz" zu tun.

Ich denke, das Duzen von Patienten steht hier gar nicht zur Diskussion.

Wenn Du Dich von Patienten duzen lässt, lässt Du Dich, je nach Alter des Patienten auf die Stufe des "Kumpels", des "Sohns" oder des "Enkels" stellen .... keine dieser "Rollen" ist dazu geeignet, den Patienten zu beraten, anzuleiten, Grenzen aufzuzeigen oder -wenn nötig- Entscheidungen für ihn zu treffen.

Gruß
Monika
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
S

stern3007

Aktives Mitglied
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29.07.2005
Köln
Wenn Du Dich von Patienten duzen lässt, lässt Du Dich, je nach Alter des Patienten auf die Stufe des "Kumpels", des "Sohns" oder des "Enkels" stellen .... keine dieser "Rollen" ist dazu geeignet, den Patienten zu beraten, anzuleiten, Grenzen aufzuzeigen oder -wenn nötig- Entscheidungen für ihn zu treffen.
Das sehe ich anders und habe es auch anders erfahren.
Ich arbeite seit vielen Jahren in der ambulanten Krankenpflege. Wir lassen uns von unseren Patienten mit Vornamen anreden. Begründung: Wir dringen tief in die Intimsphäre des Patienten ein, agieren in seiner Wohnung. Das Anreden mit Vornamen ist eine Art Entgegenkommen. Wir dringen in die Intimsphäre des Patienten ein so darf er auch ein wenig die unsere touchieren. Grundsätzlich sieze ich die Patienten weiter. Ausnahmen habe ich bisher bei 2 Patienten gemacht, die sich mit gegenseitigem Du einfach viel besser gefühlt haben.

Ich habe nie die Erfahrung gemacht, dass diese Form der Anrede mich in eine Rolle drängt, die eine Beratung und Anleitung erschwert. Egal ob ich einen Patienten duze oder nicht, ich habe dieselbe Distanz zu ALLEN. Die Anrede ist ein Hilfmittel mit dem ich die Kontaktmöglichkeit zum Patienten optimiere. Ich kann auch mit Du Kompetenz ausstrahlen die den Patienten veranlaßt, meine Beratug und Anweisungen anzunehmen.

Abgesehen davon sollte man auch einmal darüber nachdenken, dass in vielen Sprachen die hier in Deutschland praktizierte Sie/Du Kombination so nicht existiert.

Ich habe auch kein Problem damit, wenn mich ein Patient mit Schwester anredet. Man sollte bedenken, dass es für viele schwierig ist, sich Namen zu merken und auch Namensschildchen sind nicht für alle die Läsung. Man sollte auch an die Sehschwächen denken ;-)
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
ambulante Pflege
B

Baru

Wenn Du Dich von Patienten duzen lässt, lässt Du Dich, je nach Alter des Patienten auf die Stufe des "Kumpels", des "Sohns" oder des "Enkels" stellen .... keine dieser "Rollen" ist dazu geeignet, den Patienten zu beraten, anzuleiten, Grenzen aufzuzeigen oder -wenn nötig- Entscheidungen für ihn zu treffen.
Ich denke nicht dass man sowas für alle Menschen verallgemeinern kann. Ein Patient der eine Pflegekraft nicht als Pflegekraft akzeptiert wird dies auch nicht tun wenn er die Pflegekraft sietzt bzw sogar auf ein Sietzen bestanden wird.
Auch gibt es viele Menschen, die einfach jeden, ausser vielleicht den Herrn Prof. Dr. Dr. dutzen...ganz zu schweigen vom Englisch-sprachigen-Raum wo es ein Sie überhaupt nicht mehr gibt...

Ich als Schüler darf ja auch meine Mentoren und Praxisanleiter und die jeweiligen Stationsleitungen dutzen, ohne dass ich auf die Idee komme, dass diese damit direkt meine Kumpels werden und mir nichts mehr sagen können.
 
M

Michael-0711

Mitglied
Basis-Konto
25.12.2005
70435
Irrtum, der Begriff ist geschützt und bezeichnet eine Angehörige eines katholischen Ordens.


Ebenso Irrtum: Pfleger waren früher die, die die unangenehmen, schmerzhaften oder groben Arbeiten verrichtet haben! :)
Aber mit "Bruder Ulrich" angesprochen zu werden würde mich persönlich ziemlich befremden :wink:

Ulrich
Pfleger hießen früher auch Krankenwärter....

ich wurde mal von einer ältern Dame gefragt, ob ich "Wehrmachtsverweigerer" sei.....
 
Qualifikation
Fachkrankenpfleger
Fachgebiet
Internistische Intensivstation
Monika58

Monika58

Aktives Mitglied
Basis-Konto
26.09.2005
Bonn
Abgesehen davon sollte man auch einmal darüber nachdenken, dass in vielen Sprachen die hier in Deutschland praktizierte Sie/Du Kombination so nicht existiert.
'Klar kann man darüber nachdenken, führt aber hier nicht weiter. Im deutschen Sprachraum gibt es einfach Sie und Du.
Und wenn man in ie Sprachräume guckt, in denen es diese Unterscheidung scheinbar nicht gibt, wird man feststellen, dass bestimmte Redewendungen durchaus zum Ausdruck bringen, ob man den Gegenüber im deutschsprachigen Raum Siezen oder Duzen würde.
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
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Leiterin Fachseminar für Altenpflege
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