Wie kann ich meine Unschuld beweisen!!!!

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Zauberannette

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14.01.2008
61184
Hallo mein Name ist Annette, und ich Arbeite schon lange in der Altenpflege. Jetzt ist mir was passiert wo mit ich nie im Leben grechnet hätte, ich wurde des Diebstahls angeklagt von einer Pat. zu der ich schon seit 2Jahren gehe. Ich muss dazu sagen das ich die 2 bin die dazu beschuldigt wurde, die erste ist eine gute Kollegin von mir. Die Pat lebt alleine ohne Angehörige und ich hatte immer eine gut Beziehung zu ihr. Mein Chef teilte es mir vor ein paar Tagen mit ich hatte noch Urlaub ich war wie vor den Kopf gestossen, bin aber im Gespr sehr ruhig geblieben. Es steht jetzt Aussage gegen Aussage natürlich hab ich jetzt Hausverbot bei dieser Pat. es muss jetzt extra eine Kolegin zu ihr fahren das macht die Sache für mich nicht leichter. Diese Pat ist nicht einfach sie hat schon 5 Koleginen Hausverbot erteilt weil entweder waren sie zu unhöfflich oder sie hat sich andere Sachen aus den Fingern gsaugt. Jetzt könnte mann meinen warum Kündigt der Chef ihr nicht?, wegen den Geld sie wird 3 mal am Tag angefahren(kann ich ja auch verstehen). Habe meinem Chef auch angeboten das wir zusammen zu ihr gehen und das Gesp. suchen aber das wollte er alleine machen. Mein Proplem ist ich weis nicht wie ich darmit umgehn soll weil mir so etwas noch nie passiert ist Vieleicht kann mir jemad einen guten Tip geben. Nein Ich werde nicht Kündigen 1. weil ich in einer super Firma Arbeite 2. weil ich Unschuldig bin!!!!
lg Annette
 
Qualifikation
Familienpflegerrin
Fachgebiet
ambulate Pflege
A.Hoffmann

A.Hoffmann

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08.11.2007
78269
www.da-heim.eu
Hallo Annette,


leider kommt es immer wieder vor, dass Kollegen "des Dienstahls" bezichtigt werden.

In diesem Fall rate ich immer zur Besonnenheit, denn grundsätzlich muss der Patient/Kunde/Pflegebedürftige beweisen, dass gerade die Pflegekraft "xy" den Diebstahl begangen hat.
In der Regel wird diese Angelegenheit an die Polizei weitegegeben.
Diese muss sich um die Bearbeitung der Vorwürfe und die Beweisführung kümmern.

Ich verstehe die Situation und deine Emotionen, würde aber zur Ruhe und Besonnenheit raten.

Zudem würde ich deinem AG raten, ein persönliches Gespräch (mit Zeugen=ggf. mit einer Mitarbeiterin und einer Angehörigen) zu führen, um den Sachverhalt besser zu erörtern bzw. aufzuklären.

Bis dahin,

MfG
A Hoffmann
 
Qualifikation
Solution Consultant
Fachgebiet
Social Security Software
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Ellyrobby

Mitglied
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07.05.2007
08115
Hallo, ich kann verstehen, wie du dich fühlst.
Leider, kommt so was immer wieder vor und man ist völlig hilflos. Es ist gut, das du dich auf deinen Chef wohl verlassen kannst.
Habe auch mal mit der Polizei (sie hatte die gleich gerufen) bei einer Patientin die Brieftasche gesucht und gefunden. Waren auch nur 700 DM drin und keine Tausende, wie sie behauptete. Aber bei mir sind die Steine gepoltert, kann ich dir sagen. Ansonsten hätte ich auch nur dumm schauen können. Denn seit 3 Tagen, war nur ich bei der Patientin gewesen.
Später hatte ich eine Ehefrau, die zählte die Handtücher im Bad, wenn wir kamen und nochmal, wenn wir gingen. Habe sie dann gebeten, dabei zu bleiben, wenn ich ihren Mann pflege. Das war ihr auch zu aufwendig und die PDL nicht auf unserer Seite. Da wurde man völlig verunsichert.
Habe dann noch nach meiner Kündigung eine Rechnung für die Reinigung eines Perserteppichs vom Lohn abgezogen bekommen. Es waren Urinflecken, (mehrere Punkte) entstanden beim Transfer einer Patientin vom Bett zum Nachtstuhl. Da die Windel so schlecht zu entfernen ist, wenn die Patientin kaum steht, haben wir diese schon auf dem Bett gelassen. Außerdem nahm sie Medikamente gegen eine Blasenentzündung, die Verfärbung war fast echt. Hatten mehrmals um Entfernung des Teppichs gebeten, aber ohne Unterstützung von der Chefin, keine Chance. Das sah aber das Arbeitsgericht nach 1,5 Jahren ähnlich, hat dann doch die Chefin zahlen müssen, weil sie keine Versicherung informiert hatte.
Also Kopf hoch und durch, du hast dir doch nichts vorzuwerfen.
Gruß Ellyrobby
 
Qualifikation
Krankenschwester, Medizinprodukteberaterin
Fachgebiet
Mitteldeutschland
Weiterbildungen
Wundberaterin
N8schatten

N8schatten

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15.12.2007
52064
Später hatte ich eine Ehefrau, die zählte die Handtücher im Bad, wenn wir kamen und nochmal, wenn wir gingen. Habe sie dann gebeten, dabei zu bleiben, wenn ich ihren Mann pflege. Das war ihr auch zu aufwendig und die PDL nicht auf unserer Seite. Da wurde man völlig verunsichert.
Habe dann noch nach meiner Kündigung eine Rechnung für die Reinigung eines Perserteppichs vom Lohn abgezogen bekommen. Es waren Urinflecken, (mehrere Punkte) entstanden beim Transfer einer Patientin vom Bett zum Nachtstuhl......
Entschuldigt jetzt mal kurz meine Ausdrucksweise, aber:

Wenn ich sowas lese, krieg ich WIRKLICH das KOTZEN!!!!!
Solche Patienten/ Angehörige sollte man
von vorneherein ABLEHNEN (können) !!!!


Da tut man alles für die Leute, gibt sich mit ihren Ausscheidungen ab,
wo die Angehörigen sich zu fein für sind,
und wird derartig dafür GEDEMÜTIGT!!!!
Widerlich sowas!!
Da krieg ich wirklich nen Hals,
meine Freundin arbeitet auch in der ambulanten Pflege,
was die sich so alles reinziehen mußte....
Entwürdigend und demütigend,
man macht die Drecksarbeit, jedenfalls das, was kein andere macht oder in der Lage zu ist,
und wird dann noch drangsaliert (Handtücher zählen etc. )...

Nä,
solche Leute sollte der Arbeitgeber direkt schassen,
sofort,
und in so einem Moment NICHT an die Wirtschaftlichkeit denken...!
Kann man zwar verstehen,
aber, wenn sich DAS TEAM EINIG IST,
so geschehen bei meiner Freundin,
ALLE haben GESCHLOSSEN gesagt:
DA fahren wir nicht mehr hin, unter diesen Umständen VERWEIGERN WIR ALLE die Pflege
,
ja,
was soll der AG denn da machen??!!
Dämlich, daß der dann immer Angst um "den Ruf" seines Pflegedienstes hat...
Aber wenn ein Team derart darunter leidet,
dann muß auch der AG Prioritäten setzen...!

Es geht nicht,
daß intrigiert wird, Pflegekräfte gegeneinander ausgespielt,
und von Angehörigen/ Patienten gedemütigt werden!

Wo führt das denn hin??!!???

Es ist manchmal so entwürdigend, wie Pflegekräfte von (meist diss-/asozialen) Angehörigen/Patienten behandelt werden,
ich könnte das wirklich nicht,
hätte wohl schon x-mal dagegen interveniert und dann wohl auch oft den AG wechseln müssen...
Nä,
mit mir nich!

Ich frage mich dabei auch:

WAS haben Angehörige eigentlich für eine (Konsum-) Einstellung???!!!

Ich würd mich schämen!!!
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Uniklinik / Psychiatrie
Valentina

Valentina

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Hallo Zauberannette,
was heißt des Diebstahls "angeklagt"? Ist schon eine Anzeige erstattet worden - oder meinst du verdächtigt?
Ein Diebstahlverdacht ist sicherlich sehr unangenehm, vor allem, wenn du diese Patientin schon 2 Jahre versorgst und dich bestimmt mit dir arrangiert hast. Am schlimmsten ist die Ungewissheit, aber dein Vorgesetzter sollte auch klar seine Position beziehen. Du schreibst, ihr seid ein gutes Team - da denke ich auch, dass man durch offene Gespräche im Team auch einiges klären kann!
Auch bei uns kam es innerhalb der letzten 17 Jahre auch 2 -3 Mal zu einem Verdacht, bei dem wir dann jeweils eng mit der Polizei zusammengearbeitet haben.
Was mich jedoch in deinem Beitrag stutzig macht ist,
sie hat schon 5 Koleginen Hausverbot erteilt weil entweder waren sie zu unhöfflich oder sie hat sich andere Sachen aus den Fingern gsaugt.
Ob dieser Diebstahl nun passiert ist oder nicht, bei der Dame scheint es sich um eine "schwierige Kundin" zu handeln. Es gibt immer Patienten, die mit manchen Mitarbeiter/innen besser können, als mit anderen, aber ich habe es noch nie erlebt, dass ein Kunde ein Hausverbot ausgesprochen hat. Natürlich freut man sich als Inhaber eines Pflegedienstes über die Einnahmen, wenn man die Patientin 3 x tgl. versorgt, aber ich denke, eine Versorgung sollte immer auf einem Vertrauensverhältnis beruhen. Ist dieses durch das Aussprechen von einem Hausverbot gestört, dann ist der ganze Pflegedienst in Mitleidenschaft gezogen. Dasselbe gilt für den Beitrag von Ellyrobbie.

Auf lange Sicht bringt es m.E. nichts, wenn Patienten - auch wenn der "Kunde König ist" - um "jeden Preis" versorgt werden müssen. In einem solchen (sehr seltenen) Fall trennen wir uns dann auch schon mal von dem Kunden, damit der Betriebsfrieden wieder hergestellt wird. Darüber sollte dein Chef mal nachdenken, denn das hast du ja nicht zu entscheiden. (Nach nunmehr 6 x Hausverbot, wird sicher das 7. und 8. Mal folgen, und bald habt ihr entweder kein Personal mehr, das bei ihr eingesetzt werden kann oder euer Ruf ist ruiniert :sick: ).
So, lange Rede, kurzer Sinn: auch wenn du sehr enttäuscht bist, mach dich nicht verrückt, meist klärt sich alles sehr schnell auf!
Gruß
Valentina
 
Qualifikation
Krankenschwester/TQM-Auditorin
Fachgebiet
Ambulanter Pflegedienst
N8schatten

N8schatten

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15.12.2007
52064
In einem solchen (sehr seltenen) Fall trennen wir uns dann auch schon mal von dem Kunden, damit der Betriebsfrieden wieder hergestellt wird. Darüber sollte dein Chef mal nachdenken, denn das hast du ja nicht zu entscheiden.
GENAU DAS!!!
Und Nichts anderes!
"5 Kolleginnen "Hausverbot" erteilt..."
Diese Dame könnte mich mal,
aber ganz gewaltig!!!!!!

Steht zusammen, zieht alle an einem Strang,
laßt euch nicht gegeneinander ausspielen, und dann WEG DAMIT !!!!
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Uniklinik / Psychiatrie
L

Lisy

Hallo Nachtschatten,
ich möchte dich bitten, mit deine Äuserungen hier im board "Salonfähig" zu bleiben.
Bevor du nicht selber pflegender Angehöriger bist, kannt du nicht beurteilen wieso manche so chronisch unzufrieden mit ihrem PD sind.
Eine generelle Verurteilung von pflegenden Angehörigen finde ich als äuserst unangebracht.
Klar es gibt manchmal unschöne Dinge, trotzdem möchte ich mit keinem pflegenden Angehörigen tauschen.
24 Stunden 364 Tage im Jahr, immer angebunden, immer der Pflege alles unterzuordnen, kann eigenartige Verhaltensmuster auslösen.
Dann sind wir die idealen Sündenböcke, wen man das weiß und sich Zeit für ein paar Gespräche nimmt, wirds meist besser und man verkraftet es auch besser.
Wenn wir alle schwierigen Kunden oder deren schwierige Angehörige kündigen würden hätten wir nur noch sehr, sehr wenige Kunden.
Gruß Lisy
 
N8schatten

N8schatten

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15.12.2007
52064
@ Lissy:

Dein -vielleicht- Harmoniebedürfniss in allen Ehren,
aber:

Eine generelle Verurteilung von pflegenden Angehörigen finde ich als äuserst unangebracht.
1.Das steht nirgendwo in meinem Beitrag,
vielleicht lies du den nochmal...
2.Ich schreibe "manchmal" und von "Dissozialen/ assoialen (Verhältnissen)"
3. Selber häufig (mit-)erlebt
4. Habe ich Angehörige gepflegt, lange Jahre.. -->
Bevor du nicht selber pflegender Angehöriger bist

:

Und ich hab mich klar ausgedrückt,
überdeutlich,
ich denke,
daß ist es, was dich stört,
aber fast nirgendwo wird einmal darüber gesprochen,
WIE es dem Pflegepersonal mit dererlei Anschuldigungen und Demütigungen ergeht,
überall gehts es um die "pflegenden Angehörigen", die arm dran sind,
für die man Verständnis haben muß...
Das Verständnis habe ich auch,
trotzdem dulde ich derartiges Verhalten ( Handtücher zählen, Beschuldigungen, miesen Umgang mit dem Pflegepersonal) NICHT!

Dann sollen sie es selber machen.

Dann sollten solche "Kunden" abgelehnt werden.

Nur so ÄNDERT sich Verhalten.

Weder durch Wunschdenken, falschem Verständnis, noch durch Schönreden.
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Uniklinik / Psychiatrie
L

Lisy

Hallo Nachtschatten,
ich habe weder ein Harmoniebedürfniss noch ein helfersyndrom!
Ich bin nur der Meinung, das wir alle unsere "Macken" haben und ein wenig Verständniss für pflegende Angehörige sollte in unserem Beruf schon sein.
Dies hier ist ein anerkanntes Forum Rund um die Pflege.
Da sollte der Ton schon ein bischen sachlich bleiben.
Gruß Lisy
 
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Zauberannette

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Themenstarter/in
14.01.2008
61184
Erst mal Danke an alle die meinen Bericht gelesen haben und auch geantwortet haben. Habe gestern mit meinem Chef gesprochen, werde im Moment im SD arbeiten habe sonst meistens FD gemacht. Die Pat. wird im FD 2mal angefahren und im SD nur 1mal dieses kann er besser abdecken d.h es muss extra jemand zu diese Pat. abens fahren und sie verorgen. Ich weis auch nicht ob er sie Kündigen will, dieses Bedarf auch einer längeren Anlaufzeit weil mann kann das eben nicht einfach mal so machen, die Versorgung muss gewährleistet werden. Zu Valenina: ich wurde Verdächtigt des Diestahls, es wird auch keine Anzeige geben außer ich mach eine wegen falscher Verdächtigungen. Mein Chef meint aber das bringt nix. Werde euch auf dem Laufenden halten was noch so weiter kommt. Danke euch allen
lg Annette
 
Qualifikation
Familienpflegerrin
Fachgebiet
ambulate Pflege
J-J-C-B

J-J-C-B

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22.01.2006
81737
Hallo Anette!

Ihr könntet das ja mit der Kundin und einer Kündigung wärend einer Teambespreung mit dem Chef besprechen. Und um weitere Vorfälle (Ciebstahlsverdächtigungen, Hausverbote) zu meiden könnt ihr eurem Chef ja vorschlegen immer zu zweit zu ihr zu gehen!:wink: Ich glaub ich würde mich weigern allein zu dieser Kundin zu gehen. Oder nur wenn ein angehöriger dabei ist aber ich glaube du sagtest sie hat keine oder?
Ich glaub das A und O bei euch ist euer Chef und wie er weiter verfahren möchte! Hat er schon Stellung dazu bezogen?

Liebe Grüße J-J-C-B
 
Qualifikation
Examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin
Fachgebiet
Allgemein Chirurgie (Visceral- und auch Thoraxchirurgie)
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Zauberannette

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14.01.2008
61184
Hallo J-J-C-B

Nein er hatt noch keine Stellung dazu gennommen, ich glaub er muss sich selber erst mal darüber klar werden, er ist nicht der schnellste im Umsetzen von Proplemen. Eins ist sicher irgendwann hatt er kein Personal mehr die dahin gehen können. Er ist der Meinung ich Zietire" Schwierige Pat. sind immer eine Herausforderung". Na gut vieleicht muss man es erst bis zum äußersten Treiben. Aber das ist nicht mein Proplem mir geht es auch schon ein bisschen besser wie letzte woche, duch viele Gesp. mit meinen Kolleginen und duch das Forum hier.

lg Annette:eek:riginal:
 
Qualifikation
Familienpflegerrin
Fachgebiet
ambulate Pflege
N8schatten

N8schatten

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15.12.2007
52064
Hey in die Runde!

O.K.,
dann will ich mich mal für den
-sagen wir mal-
VERSCHÄRFTEN Tonfall meiner Beiträge hier entschuldigen,
wenn das jemanden gestört hat!
O.K. ??!!

Aber meine Freundin war 8 Jahre mit Pflegedienst selbstständig,
kann also ein Liedchen singen über unfaire Patienten
(nicht die Dementen, logo!) und ihre Angehörigen,
KONTRA Wirtschaftlichkeit...

Die Frage ist halt:

WAS läst man sich bieten und wie weit geht das??!!
Und WANN leiden meine Mitarbeiter darunter,
wann spielt ein Pat./Angehöriger "blöde Spielchen",
spielt die Leute im TEAM gegeneinander aus...etc.

Da gabs auch schonmal die in oder andere Patientin,
( mir fällt übrigends bei der Gelegenheit auf, ---> meist sind es die Patientinnen!)
die dann von der oder der Pflegekraft nicht mehr gepflegt werden wollte,
wo deswegen jemand anders hinfahren mußte etc.
Und wenn das unberechtigt ist,
siehe z.B. den Fall oben,
dann muß man (der AG) sich irgendwann entscheiden.

Und ich finde sowas übel,
äußerst übel....

Ich würde es nicht mit mir machen lassen,
egal in welcher Position.
 
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Krankenschwester
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Uniklinik / Psychiatrie
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Lisy

Hallo Nachtschatten,
so weit lassen wir es erst gar nicht kommen. Wir intervenieren sehr viel früher. Und die Kollegen lassen sich nicht gegeneinander auspielen.
Für mich persönlich ist das Problem nicht die alte Dame, sondern falsche Führungsqualitäten. Die/Der PDL hätte schon bei der 1. Beschuldigung reagieren müßen.
Gruß Lisy
 
M

MagiS

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12.01.2008
71686
Hallo annette,
dein Chef sollte wirklich mit dir zusammen hingehen und dies mit der alten Dame besprechen. Ich hatte einige so ähnlich gelagerte Fälle und konnte sie immer gemeinsam mit allen Beteiligten lösen. Einmal haben wir einer Klientin gekündigt. Vorsicht - eine Kündigung deinerseits könnte leicht als Schuldeingeständnis gewertet werden. Die Beschuldiger müssen beweisen, nicht die Beschuldigte. Also sei ganz ruhig, es kann dir nix passieren. Diese Dame ist wohl etwas extravagant, wenn sie schon so viele Mitarbeiterinnen "verbraucht" hat. Dies müsste dein Chef eigentlich erkennen.
Magi
 
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Zauberannette

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14.01.2008
61184
Hallo MagiS
Die Pat. legt kein wert auf ein persönliches Gesp, deswegen habe ich jetzt einen Brief geschrieben dieser wird mein Chef vorlesen. Was für mich wichtig ist, er glaubt mir, aber er kann sie nicht so einfach Kündigen weil die sachen ja wirkich weg sind, und es kommt nur der Pflegedienst und die Putzfrau zu Ihr und sonst keiner.Ich hoffe es wird sich alles aufklären aber Kündigen wollte ich eh nicht.
lg Annette
 
Qualifikation
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ambulate Pflege
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MagiS

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12.01.2008
71686
Hallo Annette,
ja, ja die Sachen sind weg, na und nicht du oder dein Chef muss deine Unschuld beweisen, sondern die Klientin muss deine Schuld beweisen. Ich versteh deinen Chef nicht. Für mich ist das klar: entweder sie lässt ihre Beschuldigungen fallen oder ihr geht aus der Pflege raus ! Punkt !

Du Weißt doch: es gibt bei der Anfangsdemenz so eine Phase, man kann noch keine wirkliche Demenz erkennen. d. h. die Menschen haben noch eine "gute Fassade" auch in dieser Phase kann es zu solchen Beschuldigungen kommen. Da die Menschen nicht mehr wissen wo sie ihre Sachen hinlegen. Oft wird dies real genommen, weil man die Krankheit noch nicht erkennt. Habe dies vielfach erlebt, auch in der eigenen Familie.

Wenn dies nicht der Fall ist, könnte man von einer gewissen Egozentrik dieser Dame sprechen, nach meiner Erfahrung hilft da nur eine sehr klare Haltung des Pflegdienstes, siehe oben: entweder - oder. Ihr werdet in diesem Haus nie Ruhe bekommen - also entscheidet euch, ihr müsst die Welt nicht retten.

Wenn dir dies öfter passiert, dann solltest du spirituell gesehen darüber nachdenken, warum du solche Menschen anziehst bzw. herausforderst dich zu verdächtigen. Dies könnte mit deinem Unterbewußtsein zusammen hängen. Aber wie gesagt nur wenn es öfter geschieht.

Wünsch dir und deinen Kolleginnen viele friedliche und freundliche Klienten
Sei lieb gegrüßt
Magi :thumbsup2:
 
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N8schatten

N8schatten

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15.12.2007
52064
und nicht du oder dein Chef muss deine Unschuld beweisen, sondern die Klientin muss deine Schuld beweisen.
Ich versteh deinen Chef nicht.
Für mich ist das klar:
entweder sie lässt ihre Beschuldigungen fallen oder ihr geht aus der Pflege raus ! Punkt !

Schöne, klare Worte:

GENAU meine Meinung!
s.o.
 
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