Arbeitsrecht Welche Gewerkschaft?

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stern3007

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Vermutlich das falsche Forum, konnte mich nicht entscheiden.

In Anbetracht der immer schwieriger werdenden rechtlichen Situationen in unserem Job möchte ich einer Gewerkschaft beitreten. Ich denke, das macht mehr Sinn, als eine Arbeitsrechtschutzversicherung bei einer Versicherung abzuschließen.

Spontan fällt mir die BIG ein. Oder doch verdi? Oder andere Alternative?
Würde mich über eure Vorschläge freuen.
Außerdem interessiert mich, ab wann ein Rechtschutz in Kraft tritt? Muß ich erst einige Jahre Mitglied sein? Da ich irgendwann im nächsten Jahr eine neue Stelle suchen möchte, könnte es nämlich sein, dass ich auf einen Rechtsschutz zurückgreifen muß.
 
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nachteule44

nachteule44

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Hi stern,
Ich bin erst kürzlich VERDI beigetreten. Habe auch lange hin und her überlegt, wem ich beitreten soll.
Verdi hat mich überzeugt, u.a. weil sie bei uns am Ort sehr präsent sind, ich auch persönliche Ansprechpartner habe.
Habe auch irgendwo gelesen, ab wann der Rechtschutz in Kraft tritt, finde es gerade nicht, aber ich bin mir ganz sicher das es nicht sehr lange ist, höchstens 2-3 Monate.
Vielleicht weiß jemand mehr.
lg, nachteule
 
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josephine

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Hi Stern,
BIG als Gewerkschaft? Find ich sehr schwierig.

Ver.di ist manchmal auch schwierig. Aber ich bin trotzdem dabei und finde es im Grundsatz auch gut.
Soweit ich informiert bin, greift die Rechtsberatung durch die Fachbereichskollegen sofort und der Rechtsschutz nach 3 Monaten. im Einzelfall, helfen die Kollegen da auch schon mal früher. Eigentlich sind sie nur "angefressen" wenn es so rüberkommt, als ginge es ausschließlich um den Rechtsschutz, und wenn die Sache ausgestanden ist, sind die Mitglieder wieder weg.
Die Kollegen sind halt sehr unterschiedlich und wenn du Pech hast, tut dein zuständiger Fachbereich eher was in Richtung Selbstpflege. Aber allein die Vermittlungsmöglichkeiten (Anwalt, Fortbildung, etc.) sind schon das bisserl Geld wert.
Ich kann es wirklich empfehlen.

LG,
J
 
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Suseline

Hallo!
Ich bin schon seit über zwanzig Jahren bei Verdi und bin natürlich auch an unwillige und schwer-im-kapieren Gewerkschaftsvertreter gekommen, aber mit ein bisschen freundlichen Nachdruck ging es dann doch.
Selbst jetzt wo sich mein kirchlicher AG vom ÖD abgespaltet hat, konnte ich mir immer wieder bei Fragen von Verdi helfen lassen.
Und man weiss heutzutage nie, wann es für den einzelnen mal brenzlig wird auf dem Arbeitsplatz.
Und überlegt mal, was ein Arbeitsrechtstreit kosten kann, wenn man den alleine löhnen muss. Allein für einen Beratungstermin bei einem Anwalt zahlst du schon einen Haufen Geld.
Der Bildungsangebote sind zahlreich und bei vielen werden alle Kosten übernommen, alleine beim Bildungsurlauf gibt es tolle Angebote.
Vielleicht kommt auch bei uns irgendwann mal die Zeit, wo Gewerkschaften auch nur noch für ihre eigenen (zahlenden) Mitglieder Besserungen erkämpfen. Mich haben schon immer die Trittbrettfahrer welche gerne die erzielten Lohnverbesserungen mit genommen haben, aber keine Lust hatten, einen Beitrag zu zahlen.
Immer wieder erlebte ich, dass Kollegen kamen: du bist doch bei Verdi, kannst du dort mal nachfragen ....?!
Du zahlst 1% vom Brutto und kannst es von der Steuer absetzen, es ist eine gute Investition.
Viel Glück!
Susi
 
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stern3007

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Nachdem was ihr mir hier geschrieben habt, werde ich mich wohl für Verdi entscheiden. Dankeschön für eure Antworten.
 
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ferdi

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Hallo stern,

vor ver.di war für uns die ÖTV und DAG zuständig. Ich bin aus der DAG. Wenn ich "noch mal 20" wär wurde es mich reizen eine junge Gewerkschaft wie die big mit aufzubauen.
So zählt für mich das Tarifrecht und das hat die ver.di.

Schau mal rein:
http://www.darum-verdi.de - Intro

ver.di: Bildung ein Kurs ist mehr als der Jahresbeitrag.

https://gesundheit-soziales.verdi.de/branchenpolitik/deckel_weg

betrifft im nächsten Jahr die Altenpflege

schau dir die Links auf der rechten Seite mal an.

ferdi
 
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Eine weitere Alternative wäre ein Berufsverband: DBfK - Startseite

Beratung, Rechtsschutz, Berufshaftpflicht gibts da auch alles.

Die Mitgliedsbeiträge sind gestaffelt am Nettolohn ausgerichtet.

Und das alles speziell auf die Berufsgruppe der Pflegenden ausgerichtet.

Nur an Tarifverhandlungen sind die nicht beteiligt.

LG
 
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ferdi

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@ loomey,

beim Rechtsstreit musst du dich anteilig an den Kosten beteidigen.

ferdi
 
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Selbstbeteiligung je Schadenfall 250,- Euro

Höchstersatzleistung 250.000 Euro je Versicherungsfall
 
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ferdi

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Bei ver.di spar ich auch noch die 250,- Euro

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catty2

catty2

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Bin Mitglied im DBFK und Verdi.
DBFK bietet Berufshaftpflicht und Die Zeitschrift Die Schwester Der Pfleger. Verdi kompetente Beratung im Streitfall. Falls es dir ausschliesslich um die Rechtsschutzversicherun geht, würde ich auch Verdi vorziehen. Hab schon Erfahrung gemacht und bin super zufrieden.
Lg
 
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Mitglied im DBFK & Verdi
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