GuK Weitere berufliche Möglichkeiten mit der Pflegeausbildung

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B

Betty

Neues Mitglied
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25.02.2006
10963
Hallo,

ich bin ja fast dabei eine Ausbildung als Krankenschwester zu machen. Allerdings stellen sich mir (da ich schon einen anderen Beruf habe und mehr wissen möchte über die Berufsaussichten auf diesem neuen Gebiet) ein paar Fragen, die mir vielleicht diejenigen beantworten können, die sich bereits bezüglich Weiterbildungen und Umschulungen etc. Gedanken gemacht haben.

Ich möchte gerne wissen welche Chancen ich auf dem Arbeitsmarkt habe, wenn ich zum Beispiel nicht mein ganzes Berufsleben auf einer Station im Krankenhaus verbringen will, aber auch nicht noch einmal Pflegemanagement oder was ähnliches studieren möchte?

Ich meine, kann ich denn zum Beispiel auch als Arzthelferin arbeiten? Wie stehen da die Chancen einen Arbeitsplatz zu bekommen? Oder kann ich auch als Sekretärin oder in der medizinischen Dokumentation arbeiten, ohne noch einmal fünf Jahre Ausbildung dranhängen zu müssen. Wie sieht es denn mit solchen Jobs aus, die eine medizinische, pflegerische Ausbildung voraussetzen aber auch, dass man zum Beispiel gut schreiben kann? :blushing:

Liebe Grüße,
Betty
 
Qualifikation
Grafikerin
Fachgebiet
keiner
B

Brini

Neues Mitglied
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07.12.2005
55122
Hallo Betty, also eine Garantie kann dir keiner geben, einen Job nach der Ausbildung zufinden! Zur Zeit ist es auch schwierig im Zuge der Gesundheitsreform irgendeine Aussage zum Arbeitsmarkt zu machen. Mit einer Ausbildung zur Krankenschwester kannst du nach 2 Jahren Berufserfahrung eine Fachweiterbildung machen. z.B. im Bereich Anästhesie, Onkologie, Intensiv. Du kannst auch im ambulanten Bereich tätig werden oder auch dich z.B. als freiberufliche Stomaschwester etablieren.Natürlich kannst du auch auch Stationsschwester, mit einer Schulung werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit mit einer Hochschulreife Pflegemanagement, Pflegepädagogik oder Pflegewissenschaft zu studieren. (Soviel zu den Weiterbildungsmöglichkeiten)Es kann natürlich sein, dass du auch als Krankenschwester einen Job im Bereich der Arzthelferin findest, doch bist du wenn du Krankenschwester bist dafür eigentlich zu überqualifiziert und demnach auch den Ärzten zu teuer! Da frage ich mich, warum lernst du dann nicht gleich Arzthelferin, wenn du eigentlich nichts mit Pflege zutun haben willst??!!! LG Brini
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Pflegestudentin
Monika58

Monika58

Aktives Mitglied
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26.09.2005
Bonn
ich bin ja fast dabei eine Ausbildung als Krankenschwester zu machen. ....Ich meine, kann ich denn zum Beispiel auch als Arzthelferin arbeiten? .....Oder kann ich auch als Sekretärin oder in der medizinischen Dokumentation arbeiten, ohne noch einmal fünf Jahre Ausbildung dranhängen zu müssen.
Ich mache mir ernsthafte Sorgen um Deine Motivation - Grafik und Pflege sind ja nu nicht wirklich seelenverwandt .... Ich kann mich sehr irren, aber irgendwie scheint mir mehr, Du suchst IRGENDEINEN anderen Beruf.

Gruß
Monika
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
K

Katinka83

Mitglied
Basis-Konto
21.04.2006
45137
Hallo!

Schliesse mich der Meinung von Monika an!
Pflege ist auch wenn es sich vielleicht abgedroschen anhört, nicht nur ein Beruf sondern eine Berufung! Als Arzthelferin hast du zwar mit Patienten zu tun, aber machst eher Schreibarbeit, und die würden dich als Krankenschwester auch nicht einstellen, 1. weil du nicht die Ausbildung in Organisation und Sekretärinnen arbeit bekommst, und 2. weil Arzthelferin nun einmal ein ganz anderer Beruf ist. Die machen viel mehr medizinische und schriftliche Sachen. Und Pflege ist nun einmal Pflege, d.h. Gespräche, das heisst Krisensituationen bewältigen, das heisst Verantwortung übernehmen (was arzthel. auch tun, möchte niemanden beleidigen), und auch einen grossen grad an Einfühlungsvermögen! Mach ein Praktikum im Krankenhaus, und schau wie es dir gefällt, aber ich würde es an deiner Stelle lieber erst einmal nur ausprobieren!
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpflegerin
Fachgebiet
Krankenhaus
F

Fripi

Aktives Mitglied
Basis-Konto
02.08.2005
Also ich finde ihr übertreibt, Betty wollte je nur erstmal wissen wie das ist mit den Fortbildungen und auch anderen Arbeitsbereichen. Das sie wenn sie schon eine Berufsausbildung hat, jetzt noch eine 2. macht es am ende nicht so toll fände wenn sie eventuell irgendwann die Stationsarbeit nicht mehr als herausforderung empfindet und sich einer anderen Sparte zuwenden will nochmal Jahre studieren / Ausbildung machen zu müssen ist doch nur verständlich, da käme sie dann aj auf annäöhernd 10 Jahre Ausbildungszeit insgesammt.
Und im übrigen verstehe ich auch sehr gut das man sich auch vorher schon erkundigt welche Chancen man so hat, denn wie schon erwähnt, der Arbeitsmarkt ist gerade imoment nicht so rosig... Lieber Unterbezahlte Krankenschwester als Arzthelferin als ein Hart IV empfänger...

Gruß Nils
 
Qualifikation
GUKP
Fachgebiet
Humanitäre Hilfe
Weiterbildungen
Algesiologische Fachassistenz
Monika58

Monika58

Aktives Mitglied
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26.09.2005
Bonn
Lieber Unterbezahlte Krankenschwester als Arzthelferin als ein Hart IV empfänger...

Gruß Nils
Macht doch keinen Sinn, wenn von vorneherein aufgrund der individuellen Konstellation feststeht, dass (wieder) in die Arbeitslosigkeit ausgebildet wird ..... erhöht nur den persönlichen Frust.

Oder: ich persönlich käme nie auf den Gedanken, trotz meiner Höhenangst eine Ausbildung zum Kranführer zu machen, nur um eine Ausbildung zu haben, aber mit der Perspektive, niemals in dem Beruf arbeiten zu können/wollen.

Und noch eine "moralische Keule": ich nähme damit einem Menschen, der wirklich Spass daran hätte, 30 Meter über dem Erdboden zu arbeiten, einen Ausbildungsplatz weg ... was in Anbetracht der geringen Ausbildungsplätze in meinen Augen fast schon moralisch verwerflich ist.

Wenn Betty als Arzthelferin arbeiten möchte, soll sie sich als solche ausbilden lassen. Wenn sie als medizinische Schreibkraft arbeiten möchte, soll sie sich dazu ausbilden lassen. Den Weg über eine Ausbildung in der Krankenpflege ist in meinen Augen in diesem Fall eine Sackgasse.
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
F

Fripi

Aktives Mitglied
Basis-Konto
02.08.2005
Macht doch keinen Sinn, wenn von vorneherein aufgrund der individuellen Konstellation feststeht, dass (wieder) in die Arbeitslosigkeit ausgebildet wird ..... erhöht nur den persönlichen Frust.
Wieso sollte das feststehen? Da steht "wenn ich zum Beispiel nicht mein ganzes Berufsleben auf einer Station im Krankenhaus verbringen will"... Woher du da die Schlussfolgerung ziehst das da in die Arbeitslosigkeit ausgebildet wird bleibt mir schleierhaft.

Oder: ich persönlich käme nie auf den Gedanken, trotz meiner Höhenangst eine Ausbildung zum Kranführer zu machen, nur um eine Ausbildung zu haben, aber mit der Perspektive, niemals in dem Beruf arbeiten zu können/wollen.
:blink: Bitte lies doch die Postings nochmal und überlege was du da schreibst... Das hat nun wirklich nichtmal ansatzweise mit dem Thema zu tun, denn 1. geht es nicht um etwas was sie nicht kann und 2. ist es nicht nur für die Ausbildung, sie will auch arbeiten nur eben wahrscheinlich nicht ihr ganzes Leben.

Und noch eine "moralische Keule": ich nähme damit einem Menschen, der wirklich Spass daran hätte, 30 Meter über dem Erdboden zu arbeiten, einen Ausbildungsplatz weg ... was in Anbetracht der geringen Ausbildungsplätze in meinen Augen fast schon moralisch verwerflich ist.
Trifft alles nicht auf Betty zu. Aber solltest du jemals Kranführerin Werden wollen... FULL ACK aber lass das "fast" weg.


Wenn Betty als Arzthelferin arbeiten möchte, soll sie sich als solche ausbilden lassen.
Will sie wohl nicht, ich zitiere nochmals:"wenn ich zum Beispiel nicht mein ganzes Berufsleben auf einer Station im Krankenhaus verbringen will"...

Wenn sie als medizinische Schreibkraft arbeiten möchte, soll sie sich dazu ausbilden lassen.
"wenn ich zum Beispiel nicht mein ganzes Berufsleben auf einer Station im Krankenhaus verbringen will"...

Den Weg über eine Ausbildung in der Krankenpflege ist in meinen Augen in diesem Fall eine Sackgasse.
So wie ich dich Verstehe ist man als Kranken und Gesundheitspfleger/in sein Leben lang an die Stationsarbeit gebunden. Ich glaube da gibt es geringfügig abweichende Ansichten.

Gruß Nils
 
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GUKP
Fachgebiet
Humanitäre Hilfe
Weiterbildungen
Algesiologische Fachassistenz
Monika58

Monika58

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26.09.2005
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Wieso sollte das feststehen? Da steht "wenn ich zum Beispiel nicht mein ganzes Berufsleben auf einer Station im Krankenhaus verbringen will"... Woher du da die Schlussfolgerung ziehst das da in die Arbeitslosigkeit ausgebildet wird bleibt mir schleierhaft.
In diesem speziellen Fall WEISS ich es; im Weiteren beziehe ich mich auf StGB §203



So wie ich dich Verstehe ist man als Kranken und Gesundheitspfleger/in sein Leben lang an die Stationsarbeit gebunden. Ich glaube da gibt es geringfügig abweichende Ansichten.
Du verstehst mich völlig falsch. Ich selber sitze inzwischen an einem Schreibtisch, nach Ausbildung zur KPH, zur Krankenschwester und zur Lehrerin für Pflegeberufe. Der Unterschied ist, wie du sicher bemerkt hast, dass ich im "Genre" geblieben bin.
Ich habe auch keine Probleme damit, wenn eine ausgebildete Pflegeperson im Laufe ihres Berufslebens feststellt, dass "Arzthelfer/-in" die eigentlichen Neigungen abdeckt und sich entsprechend umorientiert. Ich habe nur Probleme damit, wenn jemand eine Pflegeausbildung macht in dem Wissen, dass das gar nicht das ist, was man eigentlich machen möchte oder machen kann.
 
Qualifikation
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Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
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Fripi

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02.08.2005
In diesem speziellen Fall WEISS ich es; im Weiteren beziehe ich mich auf StGB §203
Wenn du über Weitere Infos verfügst sag das doch, so kommt einem das vor als griffe da jemand wahllos haltlose Behauptungen aus der Luft (Hach ein schöner Satz ;) )


Du verstehst mich völlig falsch.
Versprochen, in zukunft setze ich Ironie-Tags ;)

Ich selber sitze inzwischen an einem Schreibtisch, nach Ausbildung zur KPH, zur Krankenschwester und zur Lehrerin für Pflegeberufe. Der Unterschied ist, wie du sicher bemerkt hast, dass ich im "Genre" geblieben bin.
Ich habe auch keine Probleme damit, wenn eine ausgebildete Pflegeperson im Laufe ihres Berufslebens feststellt, dass "Arzthelfer/-in" die eigentlichen Neigungen abdeckt und sich entsprechend umorientiert.
Habe ich so Grob durchaus schon gelesen und ja es stimmt das du mehr oder minder in der gleichen Sparte geblieben bist. Ich dachte eigentlich von Anfang an das man immer das gute im Menschen annehmen sollte und also nicht glaubt das jemand eine Ausbildung macht OBWOHL er weiss das er nicht in dem beruf Arbeiten will. Ich dachte es ginge nur darum eventuelle Alternativen Auszuloten die es leider immer zu bedenken gibt bei dieser Tollen arbeitslage in D... Aber wie gesagt, wenn du Weirtergehende infos hast bin ich schon still :)

Ich habe nur Probleme damit, wenn jemand eine Pflegeausbildung macht in dem Wissen, dass das gar nicht das ist, was man eigentlich machen möchte oder machen kann.
Dito. Das gehört bestraft.

Gruß Nils
 
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05.07.2001
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