Atmung & Beatmung weaning für wachkomapatienten

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bertram leuz

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hallöchen miteinander,
ich arbeite in der heimbeatmungspflege und betreue einen jungen mann der seit 2jahren in diesem zustand ist und 24h beatmet wird.bisher hatte ich nur wache patienten mit denen das weaning meist gut funktionierte da man denen verbal ganz gut tipps geben kann.mit dem derzeitigen fall bin ich mir nicht sicher ob wir alles richtig machen.fachärztlich sind wir sehr mässig betreut und eher auf uns gestellt.der bursche "atmet" ca 20-60min spontan in der bisherigen beübungsform dabei aber mit sehr hohen frequenzen(40-80bpm)und äusserst flach und komplett über die bauchatmung.pco2 undpo2 bleiben in diesem zeitraum weitgehend physiologisch sowie auch die vitalparameter.atmen lernt er somit aber eher nicht denn wir wollen doch das er zu richtigen atemzügen kommt.wie bringen wir dies unseren patienten bei wenn sie schwer zu erreichen sind?über tipps oder infoquellen würde ich mich riesig freuen.
bis dahin der bertram
 
Qualifikation
krankenpfleger
Fachgebiet
heimbeatmungspflege
N

Norbert Krapp

Hallo Bertram!
Um mit einem Wachkomapatienten zu kommunizieren ist Basale Stimulation ein sehr geeignete Sache. Bin selber Praxisbegleiter und könnte dir natürlich eine ganze reihe von Dingen sagen, die man mit einem solchen Patienten machen könnte. Vielleicht ist jemand im Kollegenkreis, der wenigstens ein Basisseminar besucht hat.
Thorax erfahrbar machen durch Schwere, Kontaktatmung, gemeinsames Atmen, ASE und nochmanches andere wären denkbar. Aber die Basale beinhaltet gerade, das solche Angebote auf den Patienten abgestimmt sein müssen und deshalb sind keine pauschalen Empfehlungen möglich.

Gruß

Norbert
 
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