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VS Intregra Beatmungsgerät

  1. Hallo ich bin ein Neuling in der Intensivpflege arbeite erst seit einem halben Jahr in diesem Bereich bin von Beruf Altenpflegerin und habe Anfang Januar die Weiterbildung Fachkraft für außerklinische intensivpflege und Beatmung angefangen. So nun habe ich eine Aufgabe erhalten die lautet. Erklären sie warum dieser Beatmungsmodus für den Patienten gut geeignet ist? Kurze Beschreibung des Pat.er hat ALS im fortgeschrittenem Stadium. Inzwischen hat er eine chirurgische angelegte Tracheostoma und trägt eine Trachealkanüle Gr.9 mit Cuff und Fensterung und Innenkanüle. Zur Beatmung wird eine geschlossene Innenkanüle, auf die dann ein Sprechventil aufgesetzt werden kann verwendet. Das Tracheostoma ist reizlos, es gibt mäßig viel paratracheales Sekret. Er ist mit einem Heimbeatmungsgerät im assistierten druckkontrollierten Modus mit Triggerfunktion und aktiver Befeuchtung beatmet und kann bis zu 3-mal tägl. maximal eine Stunde spontan atmen. Sprechtraining mit dem Sprechventil ist nur noch mit großer Anstrengung möglich. Nonverbale Kommunikation ist jedoch sehr gut möglich. Ein Hustenassistent und ein Mikropumpenvernebler wurden als weitere Hilfsmittel zur Pneumonieprophylaxe durch den Kostenträger genehmigt. Da ich nun noch nie mit einem beatmeten Pat. zu tun hatte weiß ich damit nun nichts anzufangen und hoffe damit mir vielleicht jemand helfen könnte. Die Arbeit muss ich bis ende Februar abgegeben haben Vielen Dank Schule
     
  2. AW: VS Intregra Beatmungsgerät

    Was mir zuerst aufgefallen ist - aber es mag nur im Eifer des Gefechtes passiert sein:

    Für das Sprechventil ist zwingend die gefensterte Kanüle zu verwenden - denn die Luft kann ja durch das Ventil nicht entweichen, nur ein und nicht ausströmen - d.h. die Luft kann bei der gefensterten Kanüle durch die Fensterung nach oben entweichen (den normalen Weg!) und dann zur Stimmbildung an der Stimmritze verwendet werden. Macht man das mit einer nicht gefensterten Kanüle - so muss die Luft trotzdem irgendwo wieder raus... wenn die Patienten genug Kraft haben schaffen sie es mit viele Mühe die Luft neben der Trachealkanüle her wieder aus der Lunge zu pressen - notfalls auch über den geblockten Cuff... wer nicht genug Kraft hat kriegt massive Probleme.

    Du beschreibst hier sehr viel.
    Beatmungmodus wird wohl aPCV sein - als assisted pressure controlled Ventilation - oder assistierte Druck-kontrolliere Ventilation.

    Ich denke mal dass ihr dazu im Kurs so einiges gelernt haben solltet - es ist ein bißchen schwierig von Null anzufangen. Was weißt du denn schon über Beatmung?
     
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