Vom Krankenhaus in einer Reha bzw. nach Hause

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Tim88

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Hi,

hoffe es gehört hier hin

ich bin momentan am verzweifeln, meine Schwiegermutter wurde ende Juni an einer Zyste im Darm bzw. Unterleib operiert! Nach ca. 4 Tage später wurde sie Notoperiert da sie einen Darmriss hatte, somit bekam sie einen Künstlichen Darmausgang und wurde in einem künstlichen Koma versetzt. Dies ging eine weile hin und her mehrmals operiert da immer wieder ein Darmriss vorhanden war und bliebt dadurch ca. 2 Wochen im künstlichen Koma. Erst am 20.7 wurde sie aus dem künstlichen Koma geweckt und macht leider sehr wenig bzw. kleine Fortschritte mit dem Laufen und sonstige. Während sie im Koma lag sprachen die Ärzte von einer Reha um sie wieder auf zu bauen (aufgrund von Muskelabbau). Anfang August bekam sie noch Dranagen weil sie Flüssigkeit im Darm gebildet haben und sie wollten sie nicht mehr operieren. Leider sind immer noch Drynagen vorhanden, aufgrund das diese Dinge immer wieder aufplatzen wenn sie aufstehen muss/möchte/soll hat sie Angst dies zu tun und wird sehr schnell weinerlich. Es kommt auch noch hinzu dass die Krankenpfleger damit etwas leicht überfordert sind, da sie schnell in Panik kommen wenn dies Platzt (sorry ist mein ersehen). Aufgrund weil sie jedoch noch nicht richtig laufen, Treppen steigen, sich waschen und kleiden kann wurde angeraten sie erst nach Hause zu holen bzw. ins Kurzzeitpflege zu tun, da sie noch nicht fähig ist für die Rehe und sie auch keiner so nimmt!
Jedoch habe ich in meiner Ausbildung gelernt dass die Rehe auch dafür da ist solche Menschen wieder auf zu päppeln bzw. auf zu bauen. Oder irre ich mich da völlig?

Mittlerweile läuft sie mit Begleitung, wäscht sich unter Anleitung und zieht sich soweit an. Laut den Ärzten müsste sie sich schon komplett waschen und kleiden können. Am besten Hüpfen und gesund raus spazieren können!

Hoffe mir kann einer einen Rat geben?

Gruß Tim88
 
T

trollmor

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Hallo Tim,
es gibt die Möglichkeit einer stationären geriatrischen Rehabilitation. Ist meist in einer Klinik. Dort wird sie voll versorgt, pflegerisch , physio/ergotherapeutisch und medizinisch. Außerdem könnte der HA sie auch in eine geriatrische Tagesklinik anmelden. Dort bekommt sie dann auch einen individuell angepassten Therapieplan und hat medizinisch/pflegerische Unterstützung. In einer "normalen"Reha sie einen Therapieplan und muss dann selbst zu den Therapieinheiten gehen und zwar nach einem Stundenplan.
Frag mal ihren HA, ob es in ihrer Umgebung geratrische Rehamöglichkeiten gibt.
 
P

Putze

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Hallo Tim,
eigentlich ist der Soziadienst des Krankenhauses,der eingeschaltet werden sollte(idealerweise von dem Stationsarzt) zuständig,eine geeignete geriatrische Reha anzuleiern,falls nicht möglich, eine Kurzzeitpflege.Sprich doch bitte mit dem Arzt und dem Sozialdienst.
 
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