Verordnungen

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G

grazbuerste

Mitglied
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31.07.2006
25358
Nun bin ich schon recht lange dabei, trotzdem ärgere ich mich immer noch über die Ablehnungs- bzw. Kürzungsgründe der Krankenkassen. Im Moment hat die AOK bei uns (Schleswig Holstein) die Unart, Verordnungen zu kürzen, weil wir diese angeblich zu spät eingereicht hätten. Bei drei aktuellen VOs habe ich diese persönlich in den AOK Postkaszen geworfen. Die Sachbearbeiterin bezieht sich bei ihrer Kürzung (7! Tage Abzug) auf den Eingangsstempel. Da ich natürlich nicht beweisen kann, dass ich die VOs rechtzeitig abgegeben habe, ziehe ich den Kürzeren. Ab sofort werden wir die VOs persönlich abgeben und zusehen müssen, wie diese mit dem Eingangsstempel versehen werden. Bin TOTAL abgenervt!!! Wie soll da Arbeit noch Freude machen......
Eine frustrierte Maria :mad_2:
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Pflegedienstleitung
Weiterbildungen
interner + externer QZ
Mitglied im bpa
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blonder Zopf

Neues Mitglied
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03.07.2006
44135
Eine möglichkeit wäre die faxnummer der kk rauszukriegen und die verordnung zu faxen, dann hast du nen beleg. Andere variante wäre verordnung einzuscannen und per mail zu schicken.
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Stationär/Bereich junge Schwerstpflegebedürftige
U

UlrichFürst

Eine möglichkeit wäre die faxnummer der kk rauszukriegen und die verordnung zu faxen, dann hast du nen beleg. Andere variante wäre verordnung einzuscannen und per mail zu schicken.
Ich weiß ja nicht wie das beim Faxen ist (bei uns bleibt als "Beleg" nur ein Schrieb, dass ich am/um an die Nummer xy gefaxt habe, aber nicht ob in dem Fax was drin stand). Aber E-Mail ist AFAIK nicht als rechtlicher Beweis gültig. Lässt sich einfach zu leicht fälschen...

Ulrich
 
S

Simba

Mitglied
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18.09.2006
35576
Hallo Grazbürste, :eek:riginal: besorge dir doch mal das Büchlein von Ronald Richter "Behandlungspflege" vom Vinzentz-Verlag, ISBN:3-87870-491-7.Dazu :
Die SGB V-Taschenbuch-Ausgabe ( hast du sicher....)
Da steht so einiges Wissenswerte drin zu dem Umgang mit Verordnungen.
Wir faxen die Verordnungen grundsätzlich, um die Frist zu wahren.
Für jede Krankenkasse gibt es auch eine FAX-Nr. , die man ( sollte man nicht anrufen wollen und nachfragen ) auch über das Internet 'rauskriegt. Die FAX-Kopie enthält bei uns die Kopie der VO und das Datum, wann ich es 'rausgefaxt habe. Das heften wir uns ab und schicken dann, so schnell es geht, die VO per Post hinterher. Aber die Frist ist auf jeden Fall gewahrt!.
:eek:riginal::eek:riginal::eek:riginal: Gruß von Atta.
 
Qualifikation
Krankenschwester / PDL
Fachgebiet
Gießen
Monika58

Monika58

Aktives Mitglied
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26.09.2005
Bonn
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
U

UlrichFürst

Gilt das auch, wenn Du das Ganze als .pdf - Datei schickst?
Ob Du die Verordnung als gif png pdf ps oder sonstwas sendest dürfte keinen Unterschied machen.
Nur kann ich "problemlos" eine Mail mit Absender [email protected] versenden. Es lässt sich einfach nicht ernsthaft nachweisen von wem die Mail stammt, wer also was gesendet hat. Der Inhalt ist ja sowieso beliebig und was ich bei mir lokal abspeichere kann ich (auch nachträglich) ändern...

Kurz: Inhalt, Absender und Empfänger einer Mail lassen sich beliebig fälschen (ja auch der Empfänger - ich bekomme regelmäßig Mails, in denen ich als Empfänger nicht vorkomme...), weshalb sie afaik von Gerichten nicht als Beweismittel anerkannt werden. Aber das könnte sich ja auch ändern. Oder man sendet mit gpg-key oder so. Ich bin schließlich kein Rechtsanwalt oder Richter und kenne also die aktuelle Rechtssprechung nur aus zweiter bis dritter Hand :grin:

Es lässt sich aber bestimmt auch mit der Kasse besprechen, dass man per E-Mail schon mal sendet und den eigentlichen Wisch innerhalb einer Woche in live nachreicht. Also wie beim Fax.

Ulrich
 
M

Murkel

Hallo,
wir hatten auch Probleme mit der AOK, obwohl wir die Verordnungen direkt in deren Briefkasten warfen. Die zuständige Sachbearbeiterin machte den Vorschlag, die Verordnungen zunächst zu faxen und anschließend auf dem Postweg zu senden. Das klappt sehr gut. In Einzelfällen wurde die Verordnung direkt beantwortet, bevor das Original vorlag. Inzwischen bekommen alle Krankenkassen die Verordnungen gefaxt und per Post.
Ein schönes Wochenende
Murkel
 
S

Simba

Mitglied
Basis-Konto
18.09.2006
35576
Genauso läuft' s bei uns...:eek:riginal::eek:riginal::eek:riginal:. Atta.
 
Qualifikation
Krankenschwester / PDL
Fachgebiet
Gießen
E

Elwetritsche

Mitglied
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08.08.2006
55545
Also, bei uns wird auch jede VO einzeln gefaxt (wg. der Kopie auf dem Faxbeleg), und dann per Post verschickt. Es ist zwar unglaublich welchen Mehraufwand das Ganze macht, aber es geht nicht anders. Es ist schon erstaunlich wie man sich gegenseitig das Leben schwer machen kann. Schließlich steht in der Mitte der Patient / Kunde, und dieser ist nicht nur Kunde von uns, sondern auch von der Krankenkasse. Aber das interessiert die Kasse nicht.
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
amb. Pflege / Sozialstation
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Griesuh

Griesuh

Gesperrter Benutzeraccount
Hallo, ein Tipp zu den Verordnungen.
Im Rahmenvertrag zu SGB V steht die Vorgehensweise zur Einreichung der verordnungen( ist mir jetzt zuviel arbeit das alles ein zu scannen.)
Unter Google.de suchen, Suchbegriff: Rahmenvertrag nach § 132a Abs. 2 SGB V eingeben und los gehts. Dort findet man/frau etliche Seiten mit den Inhalten der Rahmenvertäge der einzelnen Bundesländer.
Nur in aller Kürze. Die Einreichungsfrist der Verordnungen ist eingehalten, wenn diese 3 Werktage vor Ablauf der Vorverordung an die von der Krankenkasse angebeene Faxnummer gefaxt wurde.
Bis zur Ablehnung oder der Bewiligung sind erbrachte Leistungen nach SGB V von den Kassen zu bezahlen.
Dies hat gültigkeit für Hessen

Grüße griesuh

 
Qualifikation
Krankenpfleger/PDL/MDK Gutachter
Fachgebiet
Ambl. Pflegedienst
S

schwestermac

Mitglied
Basis-Konto
20.08.2006
66763
Grazbuerste:
Die Sachbearbeiterin bezieht sich bei ihrer Kürzung (7! Tage Abzug) auf den Eingangsstempel. Da ich natürlich nicht beweisen kann, dass ich die VOs rechtzeitig abgegeben habe, ziehe ich den Kürzeren.
Dies passiert uns auch immer mal wieder wobei ich denke es kommt auf die Sachbearbeiter/in an.Traurig aber wahr.

Ab sofort werden wir die VOs persönlich abgeben und zusehen müssen, wie diese mit dem Eingangsstempel versehen werden.
Schon schlimm dass man zu solchen Maßnahmen greifen .

In Einzelfällen wurde die Verordnung direkt beantwortet, bevor das Original vorlag.
Ich denke das hängt dann auch mit dem Sachbearbeiter zusammen bzw. das die Verordnung vielleicht nicht so umfangreich / teuer ist.
Diese Erfahrung haben wir häufig gemacht.
Gruss
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
ambulanter Pflegedienst
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Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
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