Verkauf von schwerkranken Patienten

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PflegeSunshine

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AW: Verkauf von schwer kranken Patiente

Ich hab mir das gerade mal angeschaut.

Das ist mir wirklich neu. Ich habe noch nie von etwas ähnlichem Gehört.
So was ist natürlich ein absolutes NoGo!!!!

Ich stelle mir nur die Frage, wie man so etwas in Zukunft unterbinden kann. Das dürfte unmöglich werden.
Und ich frage mich auch, warum so etwas nur in der Lokalpresse veröffentlicht wird, und nicht Landesweit.

Es sollte auf jeden Fall rechtlich untersucht werden. Auch die Politik weiß bescheid. Bin mal gespannt ob/wann da etwas passiert!!!
 
Böserwolf

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AW: Verkauf von schwer kranken Patiente

Den Bericht habe ich damals auch gesehen, geht hauptsächlich um heimbeatmete Patienten.
Finde es schon krass womit man alles Geld machen kann.
 
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PflegeSunshine

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AW: Verkauf von schwer kranken Patiente

Finde es schon krass womit man alles Geld machen kann.
Warum bin ich eigentlich nie darauf gekommen? Dann könnte ich jetzt wenigstens mir nen neuen Wintermantel kaufen (hab seit 2 Jahren schon keinen mehr weil zu teuer). Ich hätte endlich mal wieder neue Klamotten, Schuhe, nen tollen Urlaub, mein Traumauto, ein Haus... Wäre echt cool. Ich glaub so was mach ich auch.

Achtung: Dieser Beitrag enthält mindestens 90% Ironie und 10% Sarkasmus!!!
 
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nofretete

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AW: Verkauf von schwer kranken Patiente

Also ich glaube schlecht recherchiert von der ARD, finde auch dieses Verkaufsgespräch äußerst fragwürdig, irgendwie klingt die Gegendarstellung glaubwürdiger, ach ich weiß nicht wirklich, was ich von alldem halten soll!
 
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PflegeSunshine

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AW: Re: Verkauf von schwer kranken Patiente

@ Pflegesunshine
Wurde doch nicht in der Lokalpresse gedruckt, sondern in der ARD ausgestrahlt?!
gedruckt habe ich nicht geschrieben sondern veröffentlicht.

ARD ja, aber die ARD hat viele lokale "Untergruppen" (kein Plan wie das wirklich heißt). Es lief also nicht in der ARD selbst, sondern im SWR Fernsehn.

Also ich glaube schlecht recherchiert von der ARD, finde auch dieses Verkaufsgespräch äußerst fragwürdig, irgendwie klingt die Gegendarstellung glaubwürdiger, ach ich weiß nicht wirklich, was ich von alldem halten soll!
Nofretete da gebe ich dir vollkommen recht. Der komplette Beitrag polarisiert stark und wirkt sehr übertrieben. Trotzdem glaube ich nicht, dass an dieser Geschichte nichts dran ist.
 
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PflegeSunshine

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AW: Re: Verkauf von schwer kranken Patiente

habe mir gerade die Kommentare mal angeschaut.

Am interessantesten war der Kommentar des Vaters des im Bericht gezeigten Kindes.
So etwas hätte ich von der ARD wirklicht nicht erwartet!!!!
 
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SvenJ

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AW: Verkauf von schwer kranken Patiente

Völlig schlecht recherchiert und in keinster Weise wird das (zumindest bei den mir bekannten PD`S) so gehandhabt.
Da wurde einfach Sensationsjournalismus eingebracht um das Sommerloch zu füllen.
(Meine Meinung)
 
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nofretete

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AW: Verkauf von schwer kranken Patiente

Genau meine Meinung, und dass beatmete Patienten sehr "lukrativ" sind, wissen wir nicht erst seit heute, und dass es PDs gibt, die sich darauf spezialisieren finde ich nicht schlimm (bis auf die schwarzen Schafe, die es überall gibt)! Leider weiß man das eben nicht vorher! Und der Papa von diesem kleinen Jungen (Leo), wußte ja garnicht wie ihm geschieht in diesem Beitrag, der ging ja von einem ganz anderen Thema aus!
 
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Amaryllis1

AW: Verkauf von schwer kranken Patiente

Der Vater hat die Sache doch auf den Punkt gebracht. Die Absicht, mit der sich spezialisiert wird, zählt. (Lebens)Qualitätssteigerung oder Gewinnmaximierung?
 
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Willy_Wuff

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AW: Verkauf von schwer kranken Patienten

das ist wirklich heftich
Ich muß aber gestehen das mich dies nicht wirklich überrascht, denn wenn man mit dem Gesundheitswesen Gewinne erwirtschaften darf, die in keiner Form begrenzt sind, dann sind solche Auswüchse, meiner Meinung nach, nicht wirklich überraschend. Und ganz erlich, gucke man sich doch einmal die Geschäftsberichte der großen unternehmen im Gesundheitswesen an, glaubt wirklich auch nur noch ein einziger Mensch in unserem Land das man diese Exorbitanten Gewinne mit Menschenfreundlichkeit erreicht ?
Wenn ein Managmend die Dollarzeichen in der Pupille hat, dann ist die Ethik das erste was verschwindet, danach das Gewissen.
Den Begriff Monetik, den fand ich sehr gut, den werde ich mir mit Sicherheit merken, denn er ist in unserem Gesundheitswesen Grausame Realität.
 
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Amaryllis1

AW: Verkauf von schwer kranken Patienten

Das zur Zeit anhängige Verfahren gegen meinen ehemaligen Arbeitgeber Herrn Bettler findet sicher nicht unnötig statt. Ein extra Auge verdienen auch die Beatmungszentren, die von Sauerstoffversorgern betrieben werden. Selbst in vielen häuslichen Versorgungen ist der Wunsch spürbar, den status idem zu bewahren. Veränderungen (Weaning) werden leider als unbequem und riskant erlebt. Oft ein zu leichtes Spiel für alle grauen Schafe...
 
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Willy_Wuff

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AW: Verkauf von schwer kranken Patienten

Naja, mit dem Weaning können Kliniken verdammt viel Geld verdienen, allerdings muß das Weaning von den Patienten gewollt sein, denn ohne seine Mitarbeit und den Willen etwas an seinem Zustand zu ändern ist es Sinnlos.
Wie in allen medizinischen Bereichen, wenn der Patient nicht bereit ist mit zu arbeiten, dann sind sämtliche Therapeutischen Maßnahmen reine Geld und Zeitverschwendung :-(

Das ändert aber leider nichts daran, das Skrupellose Geschäftemacher das Gesundheitswesen, bzw. die Kranken ziemlich schamlos nutzen um im Gesundheitswesen horrende Gewinne ein zu fahren.
Gewinne die man eigentlich dazu nutzen sollte das sie den Kranken, die gesund werden wollen, auch eine möglichst gute Therapie angedeihen lässt, und nicht wie es leider oft der Fall ist, das man diesen Patienten das Gesund werden noch erschwert, in dem man ihnen eine möglichst billige Therapie zukommen lässt.
Aber Solange unsere Politik weiterhin der Meinung ist das auch im Gesundheitswesen die Marktwirtschaft herrschen soll, wird sich daran nichts ändern, ganz im Gegenteil, in 10 Jahren werden wir uns selbst belächeln, über die Dinge über die wir uns heute aufregen.............
Einfach weil es nicht mehr lange dauert bis auch in DE nur noch Menschen mit Geld auch Gesundheit kaufen können.
Welches Ziel hat eine Klinik denn heute noch ?
Die Gesundheit des Patienten, wie immer so schön beworben wird ?
Oder den Patienten so schnell wie möglich Rausschmeißen, egal ob er geheilt ist oder nicht, wenn er nicht geheilt ist, dann kommt er in 6 Wochen wieder, möglicherweise noch mit einer viel besseren Einweisungsdiagnose, weil die sogenannte Fallschwere weit Besser" ist als beim ersten Besuch.
Wenn Medizinisches Personal ( Egal ob Ärzte oder Pflegekräfte, und egal in welchem Bereich ), sich von BWL´ern sagen lassen muß wie sie zu arbeiten haben, ist es erst das Personal das auf der Strecke bleibt, und danach die Patienten, die ja bekannterweise keine Patienten mehr sind, sondern Kunden.
Und was macht jedes Unternehmen, das Geld machen will, mit unrentablen Kunden ?
Rüüüüüüüüschtisch....... entsorgen, egal wie, denn unterm strich müssen die Dollarzeichen Stimmen, und nichts anderes.
Es Herrscht Marktwirtschaft, die Kassen wollen möglichst wenig Geld ausgeben, also haben sie in den Letzten Jahren immens die Kosten gedrückt, und Klinikbetreiber wollen trotz sinkender Einnamen satte gewinne machen..........
Na, irgendwo muß das Geld ja herkommen ...........
Lass mal überlegen ........ Der Patient ist der einzige der die Kohle ins Haus bringt...... egal ob Pflegeheim Krankenhaus oder Sozialdienst.......
Neben dem Personal, das man ja in der Regel überall schon bis aufs ultimative Minimum reduziert hat.... ( Man bedenke das DE Weltweit zu den Spitzenreitern gehört bei der Frage wie viele Patienten hat EINE Pflegekraft zu versorgen ( Von Betreuen wagt da eh keiner mehr zu sprechen ) sind dann aber auch die Patienten der Größte Kostenfaktor .......
Kosten müssen gesenkt werden, Therapie kostet Geld .........

Simples Fallbeispiel das ziemlich deutlich zeigt wie sehr die Monetik das Gesundheitswesen beherrscht

Ein Patient Jung Dynamisch aber leider den Infekt mit 39 Fieber geht zum Hausarzt.
Der Patient meint natürlich das er eigentlich gestern schon hätte Arbeitsfähig sein müssen.....
Ne Sinnige Therapie wäre wahrscheinlich ….. etwas zum fiebersenkend, sollte es noch weiter ansteigen. ( Fieber an sich, solange es nicht zu hoch wird, ist ja ne sinnige Einrichtung des Körpers weil es halt die Gesundung auch fördern kann ) Auf die Ernährung achten, damit das Immunsystem auch die Bausteine bekommt die es benötigt ….. und selbigem die Zeit geben, die es braucht um seinen Job zu machen. ( Auch in Anbetracht das jeder weiß das man Antibiotika wegen immer heftiger werdenden Resistenzen eigendlich als Notfallmittel und nicht als Bonbon verteilen sollte )
Zeit hat der Patient aber nicht, weil er angst um seinen Job hat, oder selbständig ist und es sich nicht leisten kann ne Woche nicht zu arbeiten.


Der Hausarzt hat aber sein Medikamenten Budget ziemlich ausgeschöpft, und wenn er es überschreitet kriegt er mächtig ärger von der Krankenkasse.
Also bleibt ihm nichts anderes übrig als den Patienten in eine Klinik ein zu weisen.


Perfekte Nummer, best mögliche Überwachung …....
Über Blutentnahmen kann man kontrollieren ob das Immunsystem seinen Job macht und es besser oder schlechter wird, und bei anhaltender Verschlechterung kann man dann immer noch rechtzeitig eine Antibiotika Therapie starten.
Best mögliche Therapie, es ist natürlich (nicht) ausreichend Personal da um Atemgymnastik zu machen, und so den Körper bei seinem Bemühen zu unterstützen sich selbst zu heilen.
Ebenso gibt es die Möglichkeiten der Feuchtinhallation was wiederum Gesundheitsfördernd wirkt.
Jetzt noch ne (Hüstel) Anständige und Vitaminreiche Ernährung.......
Perfekte Bedingungen und Antibiotika währen in vielen Fällen nicht Notwendig.
Dumm nur das die Nummer so ne Woche oder vielleicht auch 1,5 Wochen dauert ….......
Wenn da nicht die Fallpauschalen und das Gewinnstreben wäre …...


Also kommt der Patient in die Klinik, kriegt gleich erst mal die Volle Dröhnung Breitband Antibiotikum ober kannte Unterlippe direkt in die Vene.
Nach 2-3 Tagen ist die Blutkultur da ( Die zwei Tage hätte der Patient auch lässig ohne Antibiotika überstanden, evtl. hätte sich durch die Ruhe auch schon, an den Blutentnahmen zu sehen, herausgestellt das das Immunsystem es allein schafft, wenn es nicht vorher durch die Antibiotika ziemlich Platt gelegt worden wäre........
Nach der Blutkultur stellt man also fest das es das Falsche Breitband Antibiotikum war …... wird also Flugs abgesetzt und nen Passenden verordnet.
Kann man also nur beten das die Keime die in der zwischen zeit gegen Antibiotika 1 resistent sind, von Antibiotika 2 auch komplett eliminiert werden.....
Wunnebar, nach 5 Tagen kann man die Antibiotika oralisieren, und entlässt den Patienten, man freut sich weil man ihn unterhalb der maximal erlaubten Liegezeit wieder entlassen kann.
So hat der Hausarzt dann nur noch die Hälfte an Medikamenten Budget verbraucht und kommt wieder übers Quartal, ohne von den Kassen angemahnt zu werden.
Wunnebar, und die Kassen haben ein vermeidbares vermögen raus geworfen ….. aber das interessiert ja keinen, die Kassen scheinbar am wenigsten.
 
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Amaryllis1

AW: Verkauf von schwer kranken Patienten

Sollte ich jetzt hier Werbung für Wick medinight"

- - - Aktualisiert - - -

Ups... machen?
Selbst mit Knochenbrüchen und einem Patellarsehnenabriss (Vergangenheit) ging ich nicht zum Arzt... Schmerzen im rechten Unterbauch bekommt man hoffentlich mit nem Eisbeutel in den Griff (;-)), und meine zweite Geburt hatte ich vor Schreck innerhalb von 2 Minuten im Stehen Zuhause. Übrigens bin ich Pflegerin, zur Zeit viel in der Beatmungspflege. Die letzte Aufklärung war eben leider im Mittelalter...
 
Joan Doe

Joan Doe

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Wolfsburg
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Altenpflegerin/Sozial- und Pflegeberater in der Altenhilfe
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AW: Verkauf von schwer kranken Patienten

Beitrag 11 ist von Anno 2012 ...

Nachdem mein Läppi mit dem Forum nicht kompatibel zu sein scheint verkneif ich mir das zurückblättern um den Anfang zu lesen.
Ich denke, nach 3 Jahren wird sich das Problem eh erledigt haben für den TE ... und sowieso ...
 
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