Verfahrensregelung Schmerzmanagement

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Manu5959

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Hallo an Euch,

ich möchte gerne wissen, wie solch eine Verfahrensregelung aussehen könnte?
Kann mir jemand weiter helfen?

Grüßle Manu
 
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josi83

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Altenpflegerin, Studentin Pflegeentwicklung und Manangement BA
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Manu5959

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AW: Verfahrensregelung Schmerzmanagement

Dankeschön :) , hilft mir schon weiter!
Von den Inhalten fehlt mir hier z.B. die Bedarfsmedikation, welcher Arzt wann Ansprechpartner ist usw.
Ich persönlich stelle mir eine solche Verfahrensanweisung eher kürzer und präziser vor.
Der Expertenstandard Schmerzmanagement ist doch bestimmt schon in mehreren Häusern implementiert, d.h. es muß auch eine Verfahrensregelung vorliegen.
Wie sieht die aus?

Grüßle Manu
 
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the other

the other

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AW: Verfahrensregelung Schmerzmanagement

moin,
1. schmerzscreening bei neuzugang, wenn ja 2., wenn nein inindividuellen abständen wdh.
2. vertiefendes schmerzassessment mit ergebnis (NRS, Faces etc), möglichst als selbsteinschätzung
3. auswertung: stärke, lokalisation, frequenz, lindernde/verstärkende faktoren, wann treten schmerzen auf, wie oft usw (siehe exp.st.)
4. arzt
5. medi nach avo
6. schmerzstärke ggf. assessment wdh
7. ergebnis notieren (schmerzverlauf, schmerztagebuch,...), was is noch wichtig...
* beobachtung (lindernde, nicht medikamentöse therapie)
* anwendung der erfolgreichen therapiearten
*cut off point festlegen (nach who 3 auf NRS, dann arzt wegen schmerzeinstellung
alles dokumentieren, um es dann auswerten zu können. denn letztendlich muss eine gutes schmerzmanagement ja auf die individuellen besonderheiten angepasst werden. die verfahrensanweisung sollte da ja nur den strukturellen rahmen bieten, denke ich
mal als super kurzfassung

grüßle
the other
 
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exam. Pflegefachkraft
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Manu5959

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AW: Verfahrensregelung Schmerzmanagement

Hallo the other ;)
1. schmerzscreening bei neuzugang, wenn ja 2., wenn nein inindividuellen abständen wdh.
2. vertiefendes schmerzassessment mit ergebnis (NRS, Faces etc), möglichst als selbsteinschätzung
3. auswertung: stärke, lokalisation, frequenz, lindernde/verstärkende faktoren, wann treten schmerzen auf, wie oft usw (siehe exp.st.)
4. arzt
5. medi nach avo
6. schmerzstärke ggf. assessment wdh
7. ergebnis notieren (schmerzverlauf, schmerztagebuch,...), was is noch wichtig...
* beobachtung (lindernde, nicht medikamentöse therapie)
* anwendung der erfolgreichen therapiearten
*cut off point festlegen (nach who 3 auf NRS, dann arzt wegen schmerzeinstellung
alles dokumentieren, um es dann auswerten zu können. denn letztendlich muss eine gutes schmerzmanagement ja auf die individuellen besonderheiten angepasst werden. die verfahrensanweisung sollte da ja nur den strukturellen rahmen bieten, grüßle
the other
vielen Dank dafür, dass hilft mir wirklich weiter.
Leider ist aber auch für mich daraus erkennbar, dass die Verfahrensregelung letztendlich das ganze Schmerzmanagement beschreibt.
Hier frage ich mich dann schon, warum der Expertenstandard an die jeweilige Einrichtung angepasst wird, es dann aber auch noch einer solch umfassenden Verfahrensregelung braucht. Ich hab mir das Teil eher kurz und knackig vorgestellt!

Wie wird bei euch die Benennung und Erreichbarkeit von der für die Schmerztherapie zuständigen Ärzte aufgeführt?
Es sollte hier ja bestenfalls bewohnerbezogen festgelegt werden, welcher Arzt wann und wie erreicht werden kann, bei welcher Schmerzintensität er angesprochen und wer für die Therapie verantwortlich ist.
Bei uns hat jeder Bewohner seinen eigenen Hausarzt, manch einer davon agiert nicht adaquät was eine gute Schmerztherapie betrifft. Hier wäre dann die Hinzuziehung eines Schmerztherapeuten oder in manchen Fällen auch die ambulante palliative Versorgung möglich.
Der ganze Punkt " Ärzte" bereitet mir noch etwas Unbehagen und ich wäre hier für weitere Hilfe dankbar.

Grüßle Manu
 
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AW: Verfahrensregelung Schmerzmanagement

moin,
sorry, hab dein post eben erst gelesen. wenn der arzt es mal wieder besser zu wissen meint, du aber fachlich begründbar (erfahrung, schmerzskalaergebnisse) anderer meinung bist, dann dokumentier das halt. hilft nicht dem patienten/bewohner, aber du bist erst mal aus dem schneider. dann musst du alternativen finden, wie du schon aufgezählt hast. und ggf mal mit eventuellen angehörigen sprechen.
zu "kurz und knackig": ich finde das kann man schon gut handhaben so. es stellt halt eine kontinuierliche prüfung des schmerzmanagements dar. als flussdiagramm dargestellt, wird es übersichtlich und knackig. deine guten ergänzungen sind wichtige infos fürs stammblatt bzw die anamnese und sollten bei "schmerz"patienten so detailliert wie möglich dokumentiert werden. finde ich.
grüssle
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