Wundmanagement Verbandmaterial auf Schleimhaut?

kleinergizmo

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Huhu ihrs,

ich komme mal mit einem etwas ungewöhnlichen Problem, das nicht in der Humanmedizin angesiedelt ist, zu Euch. :wink:

Es geht um Folgendes: Ich hab eine etwa 3-jährige Katze, die unter einer bisher nicht näher definierten Immunerkrankung leidet, die sich vor allem mit Hauterscheinungen bemerkbar macht.
Mit Vorliebe befällt es leider Übergänge von Haut zu Schleimhäuten, wir kämpfen also sein etlichen Monaten mit gereizten, entzündeten und geschwollenen Mundwinkeln bzw. Unterlippen. Nachdem Cortisone zwar kurzfristige Besserung, aber nie eine Abheilung brachten, bekam die Kleine also mal wieder für etliche Wochen konsequent einen Halskragen. Die fehlende Manipulation durch Kratzen hat auch Erfolge gebracht, die Unterlippe sieht wieder richtig gut aus.

Nur eine Stelle gibt es, die mir Kopfzerbrechen bereitet - an der vorderen Unterlippe bohrt sich der Eckzahn so in die gereizte Unterlippe, dass inzwischen ein regelrechtes Loch in der Schleimhaut entstanden ist, so ein kleiner Krater. Es ist alles reizlos und rosa, sieht aber dennoch schmerzhaft aus. Cremes helfen nicht, so lange sich der Zahn (der in Ordnung ist, also nicht abgebrochen, kantig oder so) da reinbohrt.

Gibt es irgendein Verbandsmittel oder eine sonstige Idee, wie man den Eckzahn am Eindringen hindern kann? Ich denke ohne die ständige Manipulation heilt das ebenso ab wie der Rest.

Weder Varihesiveplatten (ja, ich habs versucht) noch Fixomull oder Konsorten halten da... :innocent:

Ich bräuchte eine phänomenale Idee für eine uneinsichtige, haarige Non-Compliance-Patientin, die alles Angewedete auch ganz gerne mal frisst... :blushing:

*ratlos*,
kleinergizmo
 
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J

Jungsmama4

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Hallo kleiner Gizmo.

mir würde als erstes dazu einfallen, diesen Zahn zu ziehen... ist zwar schade wenn er in Ordnung ist, aber wenn er ständig in die Lippe bohrt ist das auch nicht so schön...

Gute Besserung an die kleine Patientin
 
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Alten- und Pflegeheim
who knows

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Hallo KleinerGizmo,
tja, eine saublöde Stelle. Aber wirklich verbinden kannst Du dort nicht. Entweder Zahn raus (als wirklich letzte Option), oder entsprechend die Erkrankung abklären. Vielleicht die Tierärztin wechseln?
Habe selber drei Fellmonster, und einer hat eine Körperbehinderung, Leberschädigung (chronische GOT-Erhöhung, hin und wieder sind die anderen Parameter auch erhöht - hat erst der zweite TA entdeckt), Fett- und Zuckerunverträglichkeit. Daraus resultierten ständige Diarrhöen, teilweise blutig. Die erste Tierärztin konnte uns nicht weiterhelfen. Nachweis von etwaigen Mitbewohnern war negativ. Dann kamen wir zufällig zu einem TA, der neben der klassischen Schulmedizin auch alternative heilverfahren wie Homöopathie, Bachblüten, Bioresonanztherapie und Zellinformationstherapie anwendet. Gewiss etwas teurer, aber auch effizienter in dieser Kombi. Seitdem haben wir keine Diarrhöen mehr und dem Kater gehts wie Bolle im Speck.
Will Dir nur sagen, es gibt mehr jenseits Cortison und co.
gruß
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Gesundheits- und Krankenpflegerin
Fachgebiet
Palliativstation
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