Allgemein Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundherum

leaving-the-moon

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Und schon ist Juli und im nächsten Monat soll es losgehen.
Innerhalb der letzten paar Tage habe ich schon fast alles auf den Weg gebracht, was so sein muss, damit ich dann im August loslegen kann.

Damit ich mich ein bißchen darauf einstellen kann was mich so erwarten könnte hier meine Fragen.

Wo und wie wart ihr schon untergebracht und wie sah das mit der Verpflegung aus?
Und wenn ihr Portale/Seiten wisst über die man günstig an Zimmer kommt, wenn es mal keine Unterkunft gibt - immer her mit den Links.

Wie bekommt ihr das bei EInstäzen von 3 Wochen und länger mit der Wäsche geregelt - fahrt ihr zwischendrin mal nach Hause? Diejenigen von euch bei denen kein Parnter mit zuhause wohnt - wer schaut in eueren Briefkasten, wer gießt mal die Blumen? Wie gestaltet ihr eure Freizeit irgendwo in Timbuktu mit kargem Zimmer und bei hochgeklappten Bürgersteigen? Wie siehts aus mit Heimweh? Wie macht euer Freundeskreis das mit? Wieviel seid ihr tatsächlich von zuhause weg - wieviele Tage frei gönnt ihr euch zwischen zwei Aufträgen?
Welche Fehler würde ihr auf keinen Fall noch einmal machen..... etc etc..

Also schlichtweg, nachdem die Fragen die in Schriftkram und Telefonate münden jetzt so ziemlich alle geklärt sind kommt der praktische Teil :whistling sicherlich gibt es den einen oder anderen Tipp - und ihr macht Dinge jetzt anders als am Anfang.....


Wär schön wenn ihr mich an eueren Erfahrungen teilhaben lasst man muss ja nicht jeden Fehler selbst machen :wink: und nicht selbst das Rad neu erfinden.

leaving the moon
 
Qualifikation
PFK Intensiv und Anästhesie
Fachgebiet
Freiberufler, Intensiv und Anästhesie
Weiterbildungen
abgebrochenes Studium von anno dunnemal, FWB Anästhesie und Intensiv, FWB Stationsleitung, Peer Toutoring Kinaesthetics,
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Rundumsorglospaket

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AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

@leaving the moon: Vor Fehlern kann Dich keiner schützen. Erfahrungen wirst Du selbst machen müssen und im Vorfeld sollte man sich dessen schon bewusst sein, dass es gerade in der Freiberuflichen Pflege ein hohes Maß an Flexibilität abverlangt.

Ich schlafe gerne daheim und bin auch mal gerne unterwegs.

Unterkunft und Verpflegung:

Dies kannst Du selbst aushandeln mit dem Auftraggeber oder eine Spesenpauschale verlangen.

Um ein Zimmer (im Falle einer Spesenpauschale) wirst Du Dich selbst kümmern müssen. Dazu kann ich Dir garnichts sagen- ausser, dass ich im Vorfeld googeln würde.

Wäsche:

Diese wasche im Vorfeld und packe dann auch für 3 Wochen ein. Falls ich einen Auftrag bis zu 2 h von daheim entfernt habe, dann fahre ich bei Gelegenheit dazwischen heim oder am freien WE z.B.

Blumen, Briefkasten:

Blumen sind langlebig und überleben das auch ohne gießen. Briefkasten--> Nachbarn, Nachsendeauftrag oder selbst leeren am WE oder dazwischen z.B. Früh/Spät o.ä, wenn es von der Fahrtzeit her geht.

Freizeit:

Spazieren, lesen, schlafen, Freunde/Familie besuchen, Büroarbeit (e-Mails, Homepage, u.a.)

Heimweh:

Habe ich schon mal zwischendrin. Aber dann freue ich mich auch wieder ganz besonders auf daheim.

Freundeskreis/Familie:

Meist suche ich mir Aufträge in der Nähe, wo ich Leute kenne und wo ich diese dann mal zwischendrin besuchen kann.
 
Qualifikation
ex. KS, FKS A+I, Diplom. GuKP, RbP, Studentin
Fachgebiet
freiberuflich, Bayern, Studentin Pflegepädagogik staatliche Hochschule Ba-Wü
Weiterbildungen
Studentin Pflegepädagogik , Gründungsmitglied Bundesverband freiberuflicher Pflegefachkräfte e.V.
leaving-the-moon

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AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

Natürlich wollte ich kein "Rundumsorglospaket" - sondern bloß ein paar Erfahrungswerte- was man so erleben kann. Ich bin 45 und habe ein erwachsenes Kind - ich glaube ich kann mir so ziemlich alles vorstellen was möglich ist - was mich interessiert sind Erfahrungen, nicht Freifahrtscheine oder jemand der mir die Hand aus der Sonne legt. :eek:nline2lo

Flexibilität ist klar - Google ist klar - aber hast du schon mal eine bezahlbare FeWo in der Nähe von Zürich gesucht? War für einen privaten Anlass und ich habe Stunden im Internet verbracht - und schließlich eine gefunden. Manchmal hat jemand anderes Tipps die er gerne teilen mag, Empfehlungen - genau dafür sind Foren doch da.

Arbeiten muss ich selber, meinen Alltag regeln auch - kein Thema, krieg ich auch hin. Ein bißchen aufgeregt bin ich trotzdem - zwischen meiner Kündigung im alten Job und diesem Thread hier liegt nicht mal eine Woche... sieh es mir bitte nach :happy::wink:

Das einzige was sicher ist: :coff::coff::coff::coff: hilft immer :devil:

Danke für deine Erfahrungswerte @rundumsorglospaket
 
Qualifikation
PFK Intensiv und Anästhesie
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Pflegehenner

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AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

Kleiner Tipp, als Selbständiger sollte man darauf achten Geschäftsausgaben zu haben!! Sprich Unterkunftskosten, Benzin, Verpflegung, Fortbildungen. Das so viele Freiberufler chronisch pleite sind liegt daran, dass sie alles versuchen um Kosten zu sparen.. Dann steht der Mund weit offen wenn das Finanzamt an die Tür klopft und die Hand auf hält..
 
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nofretete

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AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

also in ca. einem Jahr werde ich mich auch selbständig machen. Zur Zeit mache ich noch die palliative Fortbildung und dann möchte ich auch noch einen Pain Nurse Kurs machen. Also schreibt mal bitte weiter eure Fehler und Erfahrungen auf, manches davon können wir "Neuen" dann vielleicht vermeiden.
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Altenheim
leaving-the-moon

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AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

Wer dich machen - ich mach ja die ersten Erfahrungen schon in 1 1/2 Wochen :)
 
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osi31

AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

Hallo leaving-the-moon,
ich arbeite jetzt seit 3 Jahren Bundesweit freiberuflich als Altenpfleger und finde es recht spannend.
Zum Thema Unterkunft und Verpflegung kann ich nur sagen,meistens habe ich das Glück direkt in den Pflegeheimen übernachten zu können und auch von dort meine Verpflegung beziehe. Mit den Einrichtungen ist es vertraglich geregelt das diese Unterkunft und Verpflegung kostenlos stellen.
Naja und zum Thema Heimweh, das überkommt wohl jeden mal,dank einer Flatrate kann man aber recht günstig den telefonsichen Kontakt mit zuhause aufrecht erhalten.
Was die Wäsche angeht,mach ich es so das ich meine Dienste so regel,das ich meinen alten Rhytmus aus der Festanstellung beibehalten habe, soll heißen 1WE arbeiten und in der folgenden Woche meist so bis Mittwoch ,Donnerstag und dann nach Hause. Dann muss man auch nicht so wahnsinnig viel Klamotten mit sich rum schleppen.
Wünsche dir auf jedem Fall viel Spass und lass dir eins gesagt sein,als Freiberufler zu arbeiten bringt einen riesen Vorteil: mehr Erfahrung in unserem Beruf kann man nicht machen(positiv als auch negativ) es sei den man arbeitet freiberuflich :)
 
leaving-the-moon

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AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

Vielen Dank osi31,

ich habe gerade meine ersten 7 Tage hinter mir und mir geht es blendend.

Zimmer ist ok, Verpflegung bestens geregelt - die Leute nett- was will man mehr. Im Moment kann ich über gar nichts klagen außer über schmerzende Füße, die ich aber darauf zurückführe, dass ich jetzt ein Jahr im Büro gearbeitet hatte.
Im Moment habe ich viel mehr das Gefühl mir mein Geld zu verdienen als ich es je zuvor hatte - es ist unmittelbarer und ich genieße, dass mich niemand anrufen kann und Druck ausüben, wenn ich mir mein frei plane - ein sehr komfortabler Zustand.
Morgen hab ich frei und werde meine Schwester besuchen, die hier in der Nähe wohnt... prima, da komm ich sonst auch nie hin.

Einen etwas auführlicheren Bericht habe ich in meinem Blog gehackt. :)
 
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osi31

AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

Na das hört sich doch positiv an.
Am Anfang ist halt alles noch ein bisschen komisch weil man immer ein wenig wie ein Exot betrachtet wird.
Aber das legt sich mit der Zeit,gerade wenn man dann die eine oder andere Einrichtung hat wo man schonmal war. Da wird man dann auch ganz schnell als Teammitglied integriert obwohl man ja immer nur mal so für eine kurze Zeit da ist.
Ich habe es jetzt erst wieder in meinem mom.Auftrag erlebt.Bewohnner sprechen mich an,freuen sich das man mal wieder da ist.Einige erkannten mich gleich wieder obwohl ich das letze mal vor einem Jahr hier war.Dann macht der Job so richtig Spass,weil man das Gefühl bekommt das die Arbeit auch Sinn macht und nicht nur das man es macht weil man ja irgendwie Geld verdienen muss.Genauso habe ich mir meine Arbeit als Altenpfleger vorgestellt
 
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Tilidin

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AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

Vielen Dank osi31,

ich habe gerade meine ersten 7 Tage hinter mir und mir geht es blendend.

Zimmer ist ok, Verpflegung bestens geregelt - die Leute nett- was will man mehr. Im Moment kann ich über gar nichts klagen außer über schmerzende Füße, die ich aber darauf zurückführe, dass ich jetzt ein Jahr im Büro gearbeitet hatte.
Im Moment habe ich viel mehr das Gefühl mir mein Geld zu verdienen als ich es je zuvor hatte - es ist unmittelbarer und ich genieße, dass mich niemand anrufen kann und Druck ausüben, wenn ich mir mein frei plane - ein sehr komfortabler Zustand.
Morgen hab ich frei und werde meine Schwester besuchen, die hier in der Nähe wohnt... prima, da komm ich sonst auch nie hin.

Einen etwas auführlicheren Bericht habe ich in meinem Blog gehackt. :)
Es ist schön zu lesen, das es auch zufriedene Pflegekräfte gibt.
Meine Frau ist auch auf selbstständiger Basis aktiv u. sicherlich deutlich zufriedener.
Sie hat das Glück regional genügend Aufträge zui bekommen.
Das einzige was ich als überzogen sehe, ist die Tatsache, das sie häufig für Doppel- Dienste gebucht wird, zumal dann meistens morgens gleich wieder ein Frühdienst nachkommt.
Natürlich kann man nein sagen, aber mann kennt die Nöte der Einrichtungen/Kollegen, man will dann allen gerecht werden u. über die Jahre bezahlt man vieleicht dafür. ( Klar: hier mus sich jeder selber schützen)
Als Angestellter würde man es nicht so häufig hinnehmen.
Kommt diese Umstand bei euch auch häufiger vor u. wie geht ihr damit um?
Wollt ihr sogar Doppeldienste?
Sagt ihr einfach nein?
Gruß
Tilidin
 
Qualifikation
Krankenpfleger,Fachpfleger Psych,PDL
Fachgebiet
Erwerbsunfähig
Weiterbildungen
Krankenpfleger
Fachpfleger für Psych.
große PDL- Ausbildung
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Axis!

AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

ich will doppeldienste. natürlich auch wegen dem geld.. aber nur soviel das ich das mir auch wirklich zumuten kann...

es ist halt ein unterschied ob man es freiwillig macht und am ende auch die kohle auf dem konto hat oder vom arbeitgeber gezwungen wird und keinen müden cent für sieht!
 
leaving-the-moon

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AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

Pflegekräfte lassen sich im allgemeinen schnell unter Druck setzen. Ich habe damit bis jetzt noch keine Erfahrungen gemacht - natürlich nicht, ich arbeite ja auch erst seit einer Woche freiberuflich.
Ich persönlich habe mir fest vorgenommen mir Freiphasen zu planen - und dies für September auch schon umgesetzt. Das sind Tag an denen ich mich gar nicht erst buchen lassen.
Ich denke ich bin in der Lage auf mich selbst aufzupassen - laufen mir solche Dienste rein, weil ich das Geld brauchen kann, dann her damit - sonst eben NEIN.

Natürlich ist es etwas anders wenn man eigene Kunden hat - aber auch hier: Es gibt kein Arbeitszeitschutzgesetz mehr, das einen schützt - man ist eben auch hier selbstständig und muss selbst auf sich aufpassen. Aus Mitleid mit der Einrichtung mehr Dienste zu machen als man eigentlich verkraften kann wird einem als Selbstständige noch weniger jemand danken als als Angestellter.
Kohle ist nicht alles - wenn auch ganz schön viel :grin:
 
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Tilidin

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AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

ich will doppeldienste. natürlich auch wegen dem geld.. aber nur soviel das ich das mir auch wirklich zumuten kann...

es ist halt ein unterschied ob man es freiwillig macht und am ende auch die kohle auf dem konto hat oder vom arbeitgeber gezwungen wird und keinen müden cent für sieht!
Nein axis 1: sie wird nicht gezwungen, ich denke da eher an ein Helfersydrom.
Allerdingst kennt sie die Nöte der Häuser/ Mitarbeiter/Einrichtungen u. fühlt sich dann moralisch verpfllichtet
Wenn ich merke, das sie daran zerbricht, dann gehe ich schon rechtzeitig dazwischen.
Ansonsten war es die absolut richtige Entscheidung ( wie bei euch)
Und wir hatten in der Vorbereitung u, Starphase keinen Stress, alles wurde in Ruhe u. fundiert abgearbeitet.
ES nerft mich im moment nur die EÜR, sie ist am Anfang schwiediger als erwartet.
Ansonten alles Toll
GRuß
Solltes nur mal Lehrlauf haben, schicke ruhig mal ne Nachricht, oft haben wir gerade dann eine Stelle die Vermttelt werden könnte.
 
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Axis!

AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

ich kenn das ja .. hab auch sehr lange dienste geschoben wenn man mich gefragt hat obwohl ich es nicht wollte. fühlte mich auch verpflichtet....
inzwischen sage ich fast nur noch nein wenn ich geplantes frei habe. und sag nur noch selten ja . weil selbst wenn ich nix vorhabe muss ich mich ja auch mal ausruhen..
zwingen kann mich ja keiner und negativ auf zukünftige buchungen hat sich das auch noch nie ausgewirkt..
weil der mangel bleibt auch wenn ich in dem moment nein sage!

die letzten 4 monate habe ich es auch endlich mal geschafft so gut wie kein wochenende mehr zu arbeiten...

das ist halt dann ein wirklich grosser vorteil den man sich auch erst mit stammkundschaft erarbeiten muss!
 
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osi31

AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

Anfänglich habe ich 2-3mal Doppeldienst gemacht aber nur ausnahmsweise da ein Kollege vom Stammpersonal ausgefallen und so schnell kein Ersatz zu bekommen war.
Aber Grundsätzlich mache ich das nicht,da man auch als Freiberufler nur Mensch und keine Maschine ist.
Außerdem wirkt sich das auf die Arbeit aus.
Das Thema Doppeldienst ist für mich kein Thema sondern grenzt schon fast an gefährliche Pflege.
Man kann nicht 10Std oder mehr voll konzentriert arbeiten,das geht einfach nicht.Da kann mir jemand erzählen was er will.
Man arbeitet schließlich mit Menschen und nicht mit Maschinen.Einmal der richtige Bew. mit den falschen Medikamenten aus der Nummer kommt man so schnell nicht wieder raus.
Die Leute die einen für Doppeldienste buchen würden unter Garantie selber auch keine machen.
Außerdem muss man auch nen Stück weit an seine eigene Gesundheit denken,man kann doch überhaupt garnicht mehr abschalten.Wie lange soll das gut gehen???
Also ich für meinen Teil halte davon überhaupt nichts und würde jedem anderen Freiberufler davon abraten sich auf die Art verheizen zu lassen.Denn wir sind Freiberufler und kein Freiwild.
In diesem Sinne noch eine schöne Arbeitswoche
 
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Rundumsorglospaket

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AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

Anfänglich habe ich 2-3mal Doppeldienst gemacht aber nur ausnahmsweise da ein Kollege vom Stammpersonal ausgefallen und so schnell kein Ersatz zu bekommen war.
Aber Grundsätzlich mache ich das nicht,da man auch als Freiberufler nur Mensch und keine Maschine ist.
Außerdem wirkt sich das auf die Arbeit aus.
Das Thema Doppeldienst ist für mich kein Thema sondern grenzt schon fast an gefährliche Pflege.
Man kann nicht 10Std oder mehr voll konzentriert arbeiten,das geht einfach nicht.Da kann mir jemand erzählen was er will.
Man arbeitet schließlich mit Menschen und nicht mit Maschinen.Einmal der richtige Bew. mit den falschen Medikamenten aus der Nummer kommt man so schnell nicht wieder raus.
Die Leute die einen für Doppeldienste buchen würden unter Garantie selber auch keine machen.
Außerdem muss man auch nen Stück weit an seine eigene Gesundheit denken,man kann doch überhaupt garnicht mehr abschalten.Wie lange soll das gut gehen???
Also ich für meinen Teil halte davon überhaupt nichts und würde jedem anderen Freiberufler davon abraten sich auf die Art verheizen zu lassen.Denn wir sind Freiberufler und kein Freiwild.
In diesem Sinne noch eine schöne Arbeitswoche
Sehe ich überhaupt nicht so. Es kommt allerdings immer darauf an, zu welcher Tageszeit man die Doppelschicht fährt. Ich mache dies nur über Tag und habe damit keinerlei Probleme. Vorallem nehme ich dann auch eine halbe Stunde Pause - genau in der Mitte. Dann funktioniert das ganz wunderbar. Schlimmer würde ich es empfinden, wenn eine Pflegekraft zu 100 % festangestellt arbeitet und dann noch eine freiberufliche Tätigkeit aufnimmt. Ausserdem ich bin selbständig, somit mein eigener Chef und kann schon sehr gut auf mich selbst aufpassen. Daher bitte ich Dich nicht von Dir auf Andere zu schließen. Für uns gilt nunmal das Arbeitszeitgesetz nicht und zweitens sind wir eigenverantwortlich tätig und somit selbst unseres Glückes Schmied. Ich persönlich gehe sehr verantwortungsvoll damit um und kenne meine Grenzen sehr gut. Diese Grenzen kenne ich aus meiner festangestellten Tätigkeit, wo ich weiß Gott mehr am Stück arbeiten musste, als jetzt. Ebenso bin ich als Freiberufler meist eh ganz in der Nähe oder direkt in der Klinik untergebracht. Abschalten muss man und das muss man ebenso lernen, ansonsten tut man sich nichts Gutes. Allerdings schalte ich genau dann ab, wenn ich aus der Klinik draussen bin und während der Doppelschicht sehe ich da keinerlei Probleme. Womit ich Dir ein Stück weit Recht gebe: Nicht jeder Freiberufler ist fähig dazu.
 
Qualifikation
ex. KS, FKS A+I, Diplom. GuKP, RbP, Studentin
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Ich denke hier muss man einfach schauen was geht - und wie es einem selbst dabei geht.
Ich stimme Rundumsorglospakte unbedingt zu - zweimal umfallen und ich bin auf STation. Ich muss mich um nichts kümmern, kriege hier das Essen, muss nicht einkaufen, sonst nix regeln - d.h. alles Zeit die ich nicht arbeite habe ich zur freien Verfügung.
Da kann ich mir durchaus vorstellen auch mal 10 oder mehr Stunden zu arbeiten (tags) - wenn der Hut brennt und wenn es mir gut reinpasst. Aufhören muss man genau dann, wenn man nicht mehr sicher in der Lage ist seinen Job korrekt zu tun. Das hat dann nix mit dem Arbeitszeitgesetz zu tun - sondern man wird es auf die eigene Kappe nehmen müssen, dass im Falle eines Fehlers, der Richter einem sagt: Sie hätten absehen müssen, dass sie nach xx Stunden Einsatz nicht mehr in der Lage waren sicher richtig zu reagieren oder konzentriert zu arbeiten. HIer muss man seine eigenen Grenzen sehen und wahrnehmen - UND akzeptieren.
Abschalten fällt mir hier deutlich leichter, weil ich mit den ganzen sonstigen Querelen nix zu tun hab. Ich reg mich weder über die PDL noch den Oberartzt auf. Ob die Formulare unpraktisch sind ist mir wurscht, STreitereien im Team gehen mich nix an. Das alles hält Ressourcen frei. Trotzem würde ich es nicht darauf anlegen oder großzügig anbieten Doppelschichten zu fahren - sondern werde dies für ein Einzelfall nach Befinden entscheiden ob ich es tue.
 
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Ausserdem ich bin selbständig, somit mein eigener Chef und kann schon sehr gut auf mich selbst aufpassen. Daher bitte ich Dich nicht von Dir auf Andere zu schließen. "Rundumsorglospaket"

Das tue ich mit nichten,von mir auf andere schließen, ich sehe das halt nur so wenn ich morgens um 6 anfange zu arbeiten mache zwischendurch ne Pause und habe dann Schlussendlich zwischen 21 und 22 Uhr Feierabend und muss dann morgens um 5 wieder hoch weil um 6 Uhr der Dienst anfängt finde ich das schon ziemlich heftig.
Wie du schon sagst:mein eigener Chef.Darum mache ich das in der Regel so auch nicht.So schön wie die Freiberuflerschiene auch ist.Was nützt einem das schöne viele Geld wenn man nachher wie ein Käfer auf dem Rücken liegt und sich kapput gemacht hat.
Ich wollte mit dem Beitrag auch keinen auf die Füße treten,sollte das so rübergekommen sein tut es mir leid.
 
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AW: Unterkunft und Verpflegung frei...?! und sonstige praktische Erfahrungen rundher

Also womit ich Probleme habe :

Lange Einsätze am Stück, Nachtdienst mittendrin und Spätdienste am Ende eines Auftrags. Doppelschichten oder mehr als 8 h bis zu 16 h arbeiten ist bei einer 30 minütigen Pause zwischendrin absolut in Ordnung. Ich vermute mal, dass ich in Bezug auf Doppelschichten bzw. lange Dienste sehr viel mehr gewohnt bin. Nachtdienste machen mir im Alter mehr Probleme. Da ist mir sehr viel Arbeit in der Nacht oft am Liebsten und am Besten noch Rea`s, OP`s u.a. im Zimmer oder auf Station. Das bin ich eben so gewohnt aus der Kardiochirurgie und wenn ein Körper über ein Jahrzehnt auf großen IPSen im Bereich Kardiochirurgie unterwegs war, dann braucht der Körper garantiert keine Langeweile in der Nacht. Das macht mich persönlich sehr müde. Ich erledige zwar meine Arbeit noch adäquat, aber bei zu viel Langeweile wird man wesentlich lockerer und muss den Körper ersteinmal wieder zwischen den Zeiten 2 und 4 Uhr morgens hochfahren und vorallem das klare Denken. Lesen, fernsehen und Co geht garnicht bei mir, weil ich dann noch müder werde. Also verzichte ich so oft es geht auf Nachtdienst. Es sei denn ich arbeite in der Anästhesie und habe dort Nachtdienst. Das ist eine ganz andere Kiste. Dort kann ich in der Nacht vom Aufwachraum, in den Schockraum zum OP wechseln und mich auch mal bei keinen Patienten nach draussen verziehen und frische Luft schnappen. Die Bewegung hilft mir im Nachtdienst. Ohne das- bin ich nach der dritten Nacht ein Wrack.
 
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mon111wel

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Hallo,

arbeitet IHR für eine Agentur oder sucht IHR eure Auftraggeber selber aus? Und wie finde ich eine wirklich gute und seriöse Agentur?

LG:grin:
 
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