Unterbrechung der Neurol. Frühreha

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weissbrk

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Hallo! Mein Schwiegervater war nach Schädel-Hirn-Trauma (Sturz am 05.11.2005) in einer Neurologischen Früh-Reah, musste dann aber wegen Versorgung eines Dekubitus in ein Allgemeinkrankenhaus verlegt werden (seit Mitte März).
Dies wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, aber in dem Krankenhaus kann ausser Krankengymnastik nichts zu seiner Förderung gemacht werden (Logopädie, Wahrnehmungstraining etc.). Gibt es irgendwelche Erfahrungen, ob man diese Leistungen bekommen kann und ob es auch Sinn macht? Die Ärzte sagen, sie können keine Verordnung machen und im Haus wird es nicht angeboten.
Und wie seht Ihr die Chance, dass er nach dem Krankenhaus die Reha wieder aufnehmen kann?
Danke!
 
S

sand

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Hallo,
ich würde mal mit der Krankenkasse Kontakt aufnehmen ob die vielleicht ein Haus in der Auswahl haben die die Versorgung des Deku und die Reha leisten können. Zb. Reha Nova Köln, oder Asklepios Bad König beides sehr gut.
Beste Grüße
Wo hat er sich den Deku eingefangen ? Gutachten machen lassen, Klagen?
Reha Leistungen davon finanzieren!!
 
weissbrk

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Nur mal so zur Info, die Behandlung des Dekubitus ist nach Schwenklappentransplantation (richtig so?) nach 2 Monaten!! im Akutkrankenhaus beendet. Mein Schwiegervater wird Ende nächster Woche wieder in die Neurologische "Früh-" Reha verlegt. Wir warten ab...
 
weissbrk

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Schon wieder ich... Heute haben wir zum 2. Mal den Anruf bekommen, dass mein Schwiegervater doch nicht in die Reha verlegt werden kann, weil die Kasse (70 Prozent Beihilfe, 30 Prozent private Versicherung) nicht mit der Kostenübernahme rüber kommt. :angry: :rolleyes:
Verlegt wurde er vor 2 Monaten in der Phase B, jetzt wurde Frühreha Phase C beantragt.
Das Krankenhaus behält ihn noch bis nächste Woche Mittwoch. Wenn wir bis dahin keine Kostenübernahme haben, können wir nur noch auf eine schnelle Aufnahme in die Kurzzeitpflege hoffen. Aber auch da muss ja noch eine Kostenübernahme beantragt werden.
Zusätzlich zu der Belastung durch die Erkrankung eines Angehörigen kommt noch richtig Stress mit den Formalitäten...:cry:
 
weissbrk

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Es hat endlich geklappt! Seit Mittwoch wieder in der Reha, jetzt müssen wir halt abwarten.
 
E

ETgH

Hallo, kann sehr gut nachvollziehen, was das alles für ein Stress war, haben meinen Vater auch mit ziemlich viel Druck erst auf Klinik, dann auf Reha, dann auf Folgereha usw.durchgebracht und kann nur bestätigen, dass man ziemlich alleingelassen wird auch von dem Sozialdienst in Klinik und sonstwo, falsche und auch schlechte Auskunft von dort erhält, immer wieder sich selber mit KK in Verbindung setzen muß, usw.usfort.Man ist als Angehöriger überfordert, alte Menschen ohne Internet, handy und solche ähnlichen Sachen:rettungslos verloren.Meine Mutter hätte nichts erreichen können, alleine.
 
Nightnurse76

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@weissbrk
Schön, daß es doch noch mit der Reha geklappt hat.
Ich kenne mich jetzt nicht so in anderen Kliniken aus, aber bei uns in der Reha Nova gibt es ein Wundteam, da wir sehr viel mit Dekubiti zu tun haben (Lagerungsfehler von Akuthäusern oder einfach zu schlechter Allgemeinzustand) Dieses Wundteam ist immer bereit, sich mit Angehörigen auseinanderzusetzen, welche Behandlungen nötig sind und bei einer Verlegungsfrage ist auch immer unser Sozialdienst zugegen.

Grundsätzlich werden in unserem Haus die Patienten erst ins Akuthaus verlegt, wenn eine "konventionelle" Behandlung nicht mehr ausreicht und der Dekubitus plastisch versorgt werden muss. Ansonsten ist die Wundversorgung durch das Wundteam gewährleistet. Ich finde, man sollte solche Teams öfter einsetzen.

LG
Nightnurse76
 
weissbrk

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Hallo Nightnurse, danke für deine Info! Die Reha wurde nach 4 Wochen wg. mangelnder Reha-Fähigkeit beendet. Mein Schwiegervater ist jetzt im Pflegeheim, der Deku ist immer noch nicht zu... Ein Wundteam wie von dir beschrieben haben wir leider nicht kennengelernt. Aber so etwas wird es sicher nicht überall geben. Im Pflegeheim kommt ein Wundberater von einer außenstehenden Firma.
 
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