Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

So wie bei einem Kind es selbstverständlich ist die Verantwortung usw. als Eltern zu übernehmen, muss es doch selbstverständlich sein für meine Eltern irgendwann dazusein.
Das wäre auch für mich selbstverständlich, aber: als Mann hast du evtl. eine Familie zu versorgen, da kannst du dich nicht aus dem Berufsleben ausklinken und selbst die Pflege übernehmen. Mein Vater hatte in 2008 einen schweren SA, ist seitdem halbseitig gelähmt und wird von meiner Mutter gepflegt, wobei er zumindest noch kurze Strecken im Haus mit Krücke laufen kann, z.B. Toilettengänge und selbst essen u. trinken. Das war es dann aber auch schon...Es muss immer jemand da sein, er wird aus dem Bett geholt, gewaschen,angezogen etc. - kann man als Berufstätiger nicht machen. Da kann man nur finanziell helfen, eine zusätzliche Betreuungsperson einstellen und bezahlen.
Und wenn du das als Kind alles nicht kannst, bleibt nur das Heim über. Wobei ich persönlich alles daran setzen würde, dass meine Eltern zu Hause gepflegt werden können.
Früher gab es die Großfamilie, da saß Oma oder Opa im Lehnstuhl und die ganze Familie kümmerte sich. Gott sei Dank gibt es solche Familien noch immer (oder schon wieder). Die "zerfallende" Familienstruktur ist der Hauptgrund warum so viele Menschen im Heim leben, jedenfalls meiner Meinung nach. Und das ist traurig.
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

Wenn ich ein Kind versorge, muss zumindest auch ein Elternteil sein Beruf aufgeben bzw. pausieren - da fragt auch keiner. Finanziell wird dadurch auch alles etwas bescheidener.

Dieser "Luxus" (stationäre Versorgung) wird aber in Zukunft nicht finanzierbar sein, um man muss umdeken. Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, wird dies immer eine Umstellung und große Herausforderung sein. Man kann aber nicht mehr alles auf die Allgemeinheit umlegen.

Wie oft sehe ich, das die alten Menschen im Heim aufgabenlos dahinvegetieren. In einer Familie gibt es wesentlich mehr Bereiche in denen man die "alten" miteinbeziehen könnte.

Kinderlose sollten in der Zukunft, wesentlich mehr in die Renten- und Pflegeversicherung einzahlen!
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

Kind ist ja mehr oder weniger "freiwillig".
Ansonsten gebe ich dir Recht. Meine Uroma hat auch mit meinen Eltern zusammen gewohnt, sie hat bis zu ihrem Tod (mit 92) im Haushalt "geholfen", beim Essen zubereiten, Tisch gedeckt, mal Staub gewischt - also alles Sachen, die auch ältere Menschen problem machen können wenn sie noch einigermaßen fit sind. Sie hätte auch gerne noch selbst gekocht, aber das wollte mein Vater nicht mehr, weil angebrannte Koteletten, ungezalzene Kartoffeln und Gemüse nicht soooo gut schmecken. "Nutzlos" kam sie sich nie vor, hatte immer "viel zu tun".
Ich denke mal, dass das auch der Schlüssel ist um lange zu leben, gesund zu bleiben, nicht in Apathie zu verfallen.
Deswegen bin ich auch ein Befürworter, dass mehrere Generationen unter einem Dach leben und sich gegenseitig unterstützen.
Kenne natürlich auch viele in unserem Bekannten-und Verwandtenkreis die der Meinung sind: Kinder müssen aus dem Haus um selbständig zu werden...meine Familie und ich sehen das anders.
Ich bin - aufgrund meines Berufs - zwar nicht jeden Tag zu Hause, aber wenn ich da bin, mache ich so einiges was mein Vater eben nicht kann, außerdem finde ich es einfach nur schön in einer Familie zu leben und nicht in einer Single-Wohnung. Mir fehlt nur noch die passende Frau, die das auch so sieht :laughing:.
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

Kinderlose sollten in der Zukunft, wesentlich mehr in die Renten- und Pflegeversicherung einzahlen!
Dieser Kommentar ist mehr als daneben und völlig unsachlich, zudem einer förderlichen Diskussion überhaupt nicht dienlich.
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

@Kalimera

Warum ist dieser Kommentar völlig daneben? Es geht doch hier unteranderem um die Zukunft der Pflege. Ich habe keinen persönlich beleidigt, sondern einfach sachlich meine Meinung geäußert.

Die keine Kinder haben, profetieren doch auch von den Kindern anderer. Da es diejenigen sind die in Zukunft unsere Rente und Sozialsystem sichern.

Letztendlich ist auch der Fachkräftemangel und die Finanzierbarkeit teilweise dadurch zu erklären, dass die Geburtenraten seit Jahrzenten rückläufig sind.

Also sollen die Personen die bewußt (ich rede hier nicht von medizinischen Gründen) keine Kinder haben, auch mehr an den Kosten beteiligt werden. Die Eltern leisten ja auch ein Beitrag: Gehaltsausfall, finazielle Mehrbelastung....
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

also finde den Kommentar au eher unsachlich, weil es gibt wenige, die sich bewußt gegen Kiddies entscheiden, die meisten sind ja ungewollt kinderlos, da wird probiert und probiert und irgensdwann sagt das Jugendamt, sorry zu alt für Adoption. Und au diejenigen, die sich bewußt gegen Kiddies entscheiden, werden durch höhere Beiträge die Pflege nicht sichern.
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

@bookwood:

Kinderlose sollten in der Zukunft, wesentlich mehr in die Renten- und Pflegeversicherung einzahlen!
Genauso unsachlich möchte ich dir dann auch Antworten.
Wenn die Kinderlosen mehr zahlen sollen, dann sollen aber auch die Empfänger des Segens regelmäßig überprüft werden und bei mangelnder Erziehungsleistung und Scheitern bestraft werden und die Kohle zurückbezahlen.:innocent::bae:
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

@renje

Welchen Geldsegen erhalten denn Eltern vom Vater Staat????? Elterngeld und Erziehungsgeld - O.k, aber das wiegt den Verlust durch den Gehaltsausfall nicht auf.
Anscheinend habe ich ein Sakrileg der Kinderlosen verletzt.

Ich wäre bereit ein paar Prozente mehr in die RV und PV zu zahlen wenn ich keine Kinder habe (und find es auch gerecht).
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

Also sollen die Personen die bewußt (ich rede hier nicht von medizinischen Gründen) keine Kinder haben, auch mehr an den Kosten beteiligt werden. Die Eltern leisten ja auch ein Beitrag: Gehaltsausfall, finazielle Mehrbelastung....
Und wie möchtest du das "beweisen" - soll jedes Ehepaar, das nach einigen Ehejahren keine Kinder hat, zwangsweise einen "Fruchtbarkeitstest" machen und wenn fruchtbar wird ein Termin gesetzt bis zu dem Kinder gezeugt werden müssen?

Und wenn wir schon beim Thema : Kinder - Pflege - Geld sind....was ist mit Kindern von Familien, die vom Staat leben und vielleicht nie im Leben arbeiten, also keine Steuern, keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen und dann trotzdem im Alter in ein Heim müssen?

Wer hat eigentlich die Heimunterkunft bezahlt als es noch keine Pflegeversicherung gab? Fließt wirklich jeder Euro aus den Pflegeversicherungsbeiträgen in die Pflege?

Wenn du schon die Menschen selbst mit in die Veranwortung nehmen willst, wäre es doch sinnvoller, dass jeder eine zusätzliche private Pflegeversicherung abschließen würde, nur - die Leute, die generell Geld haben, brauchen diese nicht, die, die vom Staat leben haben dafür kein Geld , ergo bleiben wieder nur die über, die sowie so schon den meisten Anteil zahlen, die arbeitende Bevölkerung, die schon für alles zahlt was anderen (und natürlich auch ihnen selbst) irgendwann mal zugute kommt.
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

@bookwood:

Erst lesen, dann schreiben.

Ich habe geschrieben wenn ...

Was ist eigentlich, wenn die Kinder aus dem Haus sind, sollten die dann auch mehr zahlen?

Dass deine Argumentation schwer hinkt weißt du selbst.

Du solltest allerdings nicht Unterschlagen, dass nicht Berufstätige zum Nulltarif Krankenversichert sind, genauso wie die Kinder und es einen Freibetrag von 7008€ pro Kind gibt.

Nur wegen der Vollständigkeit.

Frage mich allerdings auch wie böserwolf, was ist wenn die Erziehungsleistung so miserabel ist, dass keine Steuerzahler dabei rauskommen und die Allgemeinheit nicht nur für die schief gegangene Erziehung bezahlt hat und jetzt auch noch für das Ergebnis?

Ich bin gerne bereit ein paar Euro mehr zu zahlen.

Erfordert aber nicht eine Leistung auch ne Gegenleistung?

Ein Kind zu zeugen ist per se noch keine Leistung.
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

@Kalimera

Warum ist dieser Kommentar völlig daneben? Es geht doch hier unteranderem um die Zukunft der Pflege. Ich habe keinen persönlich beleidigt, sondern einfach sachlich meine Meinung geäußert.

Die keine Kinder haben, profetieren doch auch von den Kindern anderer. Da es diejenigen sind die in Zukunft unsere Rente und Sozialsystem sichern.
Das war in keiner Weise sachlich, außerdem hast Du den Gedanken in der Tat kaum zu Ende gedacht. Mittlerweile gibt es die zweite Generation Hartz IV Empfänger. Für diese Menschen zahle ich als AN Steuern, einmal für die Eltern, dann für die Kinder, da die Eltern sie nicht finanzieren können und nun soll ich noch mehr an Sozialleistungen zahlen, weil ich keine eigenen Kinder habe?

Es gibt keine Gerechtigkeit in unserem Sozialstaat nach dem Motto: Soviel habe ich eingezahlt, soviel möchte ich dann auch herausbekommen.
Wäre auch völlig an der SOlidarität vorbei.

ABer wir kommen gerade meilenweit offtopic.

Meine Meinung zum Thema:

Wenn 10 Jahre arbeiten in einem Beruf zum Status Fachkraft führt ohne jegliche Prüfung abgelegt zu haben, dann wird die Ausbildung hinfällig und das sollte dringendst vermieden werden.
Ich behaupte aber, dass das Niveau unserer Ausbildung überhaupt nicht interessiert.
Die vielen, teilweise haaresträubenden, Ideen und auch Äußerungen bzgl. Zukunft der Pflege oder Fachkräftemangel in der Pflege zeugen m.E. einfach von blindem Aktionismus um den Menschen irgendetwas zu erzählen, zu beruhigen oder ähnliches.
Interessant allerdings finde ich, dass immer mehr Diskussionen mit Patienten möglich und angeregt werden, die gezielt nachfragen. So manch einem entlockte ich schon ein Erstaunen, mitunter sogar ein Umdenken.
Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich in allen Köpfen etwas ändern könnte und hoffe insbesondere, dass sich schnell und nachhaltig in den Köpfen des eigenen Berufstsandes etwas verändert.
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

Ein Kind zu zeugen ist per se noch keine Leistung.
Und das aus der Feder eines Mannes....sorry, dieses offtopic konnte ich mir nicht verkneifen...:)
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

Da platzt mir morgens nach dem Nachtdienst wieder der Kragen. Sorry.

Ich habe keine Kinder. Und ich sehe trotzdem NICHT ein mehr zu blechen für ein völlig marodes Sozialsystem als Leute die Kinder bekommen. Wieso auch?
Wer denkt daß dieses Rentensystem überleben kann und dieses Krankenkassensystem gleich dazu hat in den letzten Jahren echt was verpasst.

Ich zahle NICHT in die Rentenversicherung ein und bin NICHT gesetzlich versichert, und das wird sich so es möglich ist nicht mehr ändern.

Und daß ich meine Eltern pflegen muß weil es eben meine Eltern sind seh ich schon mal gar nicht ein.
Dafür gibt es Hilfen die man in Anspruch nehmen kann und auch soll; nicht jeder der alt ist ist mobil und gesund, und nicht in jedem Heim werden die Menschen schlecht gepflegt. Ich kann´s nicht mehr hören.

Was war noch Diskussionsgrund hier?
Das Studium?
Es sollten viel mehr Menschen Pflege studieren und nicht alle sollten in die Leitungsebene abziehen, ich hab das jedenfalls nicht vor.
"Akademisierung des Proletariats" kann das nur eine Berufsgruppe nennen die noch immer auf dem hohen Sockel sitzt und sich vor allen Weiterentwicklungen verschließt.

Und Fachkraft nach 10 Jahren Erfahrung.....nur zu.
Es wird ja immer schlimmer.

Ich hab 10 Jahre Erfahrung im Bereich Nachrichtentechnik. Kann mich dann ja bald Dipl. Ing. für Nachrichtentechnik nenne.
;-))

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Sorry für diesen unsachlichen beitrag, aber es mußte sein.
Gute Nacht.
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

... Sinnvoller Weise sollte man in Zukunft das Gesundheitssystem Deutschlands ausschließlich über Steuern finanzieren (z. B. Anhebung des verringerten Mehrwertsteuersatzes von 7 auf 12%...) - das wäre doch gerecht. Zudem müssten die Ausbildungungen für Kinderkrankenpflege, Altenpflege und Krankenpflege zusammengelegt und vereinheitlicht werden und je nach später gewählter fachlicher Ausrichtung verpflichtende Zusatzqualifikationen angeboten werden (ähnlich wie es jetzt mit Fachkrankenpflege für... aussieht - nur das diese ja noch freiwillig sind). Eine Akademisierung der Berufsausbildung wertet den Beruf gesellschaftlich noch lange nicht auf. Pflegende Angehörige sollten nachhaltig unterstützt werden (z. B. auch durch die Übernahme von Lohn und Gehaltsleistungen und fachlicher Unterstützung) und Angehörige die ihre Leute Fremdbetreuen lassen entweder stärker zur Kasse gebeten werden oder zur Mitarbeit angehalten werden (z. B. bei Erlebnisorientierten Angeboten mithelfen). Da würden viele überhaupt erst mal spüren wie es ist einen Menschen zu pflegen und wie anstrengend , aber auch schön es sein kann. Ich sehe es auch als sehr wichtig an, eine entschleunigte Arbeitswelt zu schaffen die es Menschen mit Familienwunsch ermöglicht Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Monetär läßt sich dies offenbar ja nicht lösen. So hätten wir dann wenigstens noch die Chance das Niveau in der Finanzierung des Gesundheitssystem in Zukunft zu sichern.
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

Das mit der Erhöhung der verringerten Mehrwertsteuer halte ich für eine weniger gute Idee. Hierunter fallen v.a. auch landwirtschaftliche Produkte (verderbliche Ware), also i.e.S. Lebensmittel. Zwar hat Deutschland Schulden auf Rekordniveau, aber im gleichen Zeitraum ist das Privatvermögen der Deutschen um ein vielfaches im Vergleich mit den Schulden gestiegen. Leider wird der Gewinn aber nicht durchgereicht, es profitieren hiervon nur ein paar Prozent unserer Bevölkerung ( könnte man auch als Matthäus-Effekt verstehen).
„Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, dass er Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, was er hat.“
:eek:nline2lo.

Eine Erhöhung der Preise für Lebensmittel würde v.a. also geringe und mittlere Einkommen betreffen. Natürlich auch jene, die ordentlich Geld machen, aber denen tut es nicht weh. Auf eine Playstation usw. könnte man sicher verzichten, aber auf Nahrung eigentlich nicht.

In Deutschland gibt es ein unvorstellbares Vermögen in den Händen von Privatpersonen, da geht man aber nicht ran. Sonst verschwinden die aus Deutschland. Siehe Baron Guttenberg, die Familie hat Geld und Immobilien in eine Stiftung mit Selbstzweck ( dient der eigenen Familie ) überführt und nach Österreich verschoben...
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

Das mit der Erhöhung der verringerten Mehrwertsteuer halte ich für eine weniger gute Idee. Hierunter fallen v.a. auch landwirtschaftliche Produkte (verderbliche Ware), also i.e.S. Lebensmittel. Zwar hat Deutschland Schulden auf Rekordniveau, aber im gleichen Zeitraum ist das Privatvermögen der Deutschen um ein vielfaches im Vergleich mit den Schulden gestiegen. Leider wird der Gewinn aber nicht durchgereicht, es profitieren hiervon nur ein paar Prozent unserer Bevölkerung ( könnte man auch als Matthäus-Effekt verstehen).
:eek:nline2lo.

Eine Erhöhung der Preise für Lebensmittel würde v.a. also geringe und mittlere Einkommen betreffen. Natürlich auch jene, die ordentlich Geld machen, aber denen tut es nicht weh. Auf eine Playstation usw. könnte man sicher verzichten, aber auf Nahrung eigentlich nicht.

In Deutschland gibt es ein unvorstellbares Vermögen in den Händen von Privatpersonen, da geht man aber nicht ran. Sonst verschwinden die aus Deutschland. Siehe Baron Guttenberg, die Familie hat Geld und Immobilien in eine Stiftung mit Selbstzweck ( dient der eigenen Familie ) überführt und nach Österreich verschoben...
Naja, mal ehrlich, wenn die Hälfte aller Deutschen übergewichtig ist, bzw. sich ungesund weil zu reichlich oder zu unausgewogen ernährt, verbunden mit allen Folgeerkrankungen würde ein erhöhter Mehrwertsteuersatz u. a. auf Lebensmittel sogar noch einen positiven Nebeneffekt haben - nämlich das sich die Menschen etwas gesünder ernähren (oder bewußter) - das spart erheblich Kosten im Gesundheitswesen, weil Erkrankungen des Stoffwechsels mit allen seinen Nebenwirkungen veringert werden könnten. Ich plädiere nochmals nicht nur für eine entschleunigte Mitmenschlichere Gesellschaft sondern auch für eine die lernt mit dem auszukomen was da ist.

Aber die Erhöhung von irgendwelchen Mehrwertsteuersätzen oder Finanzierung des Gesundheitswesens über Steuern ist nur eine von vielen Ideen gewesen die so in mir rumgeistern. Wählt mich zum Bundesgesundheitsminister und alles wird Gut... ;))
 
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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

Zum Eigentlichen Thema (nach 10 Jahren PH = Fachkraft) hab ich mal ne Frage.

Wenn ich 10 Jahre in der Chirurgie assistiere, darf ich dann selbst operieren?

Und zum THEMA "für andrer Leute Kinder selbst mehr bezahlen" hab ich meine Eigene Meinung. Voriges Jahr im Januar ist mein eigenes Kind an einer eigentlich harmlosen und für Kinder typischen Infektion (3-tage Fieber) gestorben. (zumindest ist das die wahrscheinliche Ursache) Von amtswegen sind mir und meiner Freundin sofort zum Todestag alle Mittel gestrichen worden. Elterngeld nur noch bis Monatsende, da ja sofort wieder arbeitsfähig. Kinderfreibeträge weg, da ja wieder Kinderlos und so weiter. Wenn ich dann sehen muss wie ganze Familien von Hartz IV leben und Kinder kriegen wie die Karnickel. Dann auch noch mitkriegen muss, dass diese Familien mehr Geld zur Verfügung haben als ich und mein Mädel, sorry aber da krieg ich n Hals. Meine Meinung ist da eindeutig. Wer Kinder will braucht auch ne entsprechende Basis dazu und dazu gehört auf jedenfall auch Arbeit.
 
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Ren-Hoeck

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AW: Ungelernte nach 10 Jahren Fachkräfte?

Kind ist ja mehr oder weniger "freiwillig"
Prinzipiell richtig. Sagt dir Maslow was? Dann schau mal in dein altes Schulbuch. Kinder sind genauso freiwillig wie sexuelles Ausleben, Wohnen oder teilnehmen am sozialen Leben.
 
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