Und wieder ein negatives Urteil

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leaving-the-moon

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[FONT=open_sansregular]Nach Stunden bezahlt[/FONT]
[FONT=open_sansregular]Anders als zuvor das Sozialgericht Köln sahen die Essener Richter nun keine Selbstständigkeit – sondern eine abhängige Beschäftigung, weshalb Sozialversicherungsbeiträge fällig werden. Ausschlaggend war aus Sicht der Richter, dass der Mann voll in die organisatorischen Abläufe der Intensivstation eingegliedert sei, die ausgehend vom Wohl der schwerkranken Patienten in allen entscheidenden Punkten ärztlichen Vorgaben unterlägen. Eine weitgehende Weisungsfreiheit, wie sie für einen Selbstständigen typisch wäre, vermochten die Richter nicht zu erkennen. Zudem werde der 39-Jährige nach Stunden bezahlt und trage damit kein unternehmertypisches wirtschaftliches Risiko.[/FONT]

[FONT=open_sansregular]Urteil: Keine scheinselbstständigen Pfleger auf Intensivstationen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
[/FONT]

[FONT=open_sansregular]http://www.derwesten.de/region/urteil-keine-scheinselbststaendigen-pfleger-auf-intensivstationen-id10089942.html#plx1906737023[/FONT]
 
Böserwolf

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AW: Und wieder ein negatives Urteil

wo ist der Unterschied zwischen Bezahlung nach Stunden oder Pauschalbetrag?
Auch bei Pauschalabrechnung muss eine gewisse Stundenzahl geleistet werden.
Ich kann da keinen Unterschied erkennen.
Wenn ich nicht arbeiten kann, egal aus welchen Gründen, kriege ich so oder so kein Geld.
 
leaving-the-moon

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AW: Und wieder ein negatives Urteil

Du weißt ja - immer wieder die gleichen Argumente - deshalb gibt es auch keine selbstständigen Fliesenleger... weil die unterliegen ja der Weisungsbefugnis des Architekten und des Bauherrn und können mitnichten verlegen was sie wollen, wann sie es wollen und wo sie es wollen.

Ich hätte gute Lust mein Abrechnungssystem umzustellen - nicht mehr nach Stunden sondern nach betreutem Patient mit Zuschlägen für Isolation, Beatmung, invasive Maßnahmen, Übernahme von OP/ZNA, etc etc... könnte man schön aufwändig machen für alle Bereiche - muss man halt hinpfriemeln, damit es passt. :)
 
Böserwolf

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AW: Und wieder ein negatives Urteil

habe ich auch schon dran gedacht,ist bei AP aber schwierig, besonders bei ND, da weiß man nie mit wieviel Bewohnern und was für Arbeit man rechnen muss.
Und ob die RV dann einen Unterschied sehen "will" steht auch in den Sternen.
 
leaving-the-moon

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AW: Und wieder ein negatives Urteil

Das stimmt natürlich - man kann nicht mit festen Beträgen pro Einsatztag rechnen - dazu müsste man das ganze gut durchkalukueren und die Rechnungstellung wird richtig aufwändig pro Tag.
Man müsste quasi mit einer Strickliste in der Tasche rumlaufen - damit man das nach dem Dienst ins Abrechnungsprogramm hacken kann.

Ob die RV dabei einen Unterschied sehen will weiß ich auch nicht... es war einfach nur so eine Idee.

Ich fände es spannend wie Einrichtungen reagieren würden.
 
leaving-the-moon

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AW: Und wieder ein negatives Urteil

Die wollen es nicht umständlich... wer soll das kondolieren... diesen Auwald - entspräche aber mehr einer Rechnung wie man sie vom Autohaus bekommt als wir das bisher machen.
 
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fillinchen

AW: Und wieder ein negatives Urteil

Das ist ja das schlimme an der Sache. Du sollst denen die Statusfeststellung für die Betriebsprüfung machen, bekommst aber keinen Bescheid, so wie Böserwolf. Nur wenn du den Kliniken oder Seniorenheimen ein neues Angebot unterbreitest, dann reagieren sie stinksauer, weil sie für dich gezahlt haben. Das ist ein verdammt falsches Spiel, was hier gespielt wird! Ich hatte jetzt auch zwei Einrichtungen, bei denen Betriebsprüfung war. habe von der DRV keine Antwort von den Einrichtungen auch noch nicht. Dazu ist noch Termin bei meinem Steuerberater zur meiner eigenen Betriebsprüfung angesagt. Bin auf das Ergebnis gespannt.
 
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