Unbeherrschbare Schmerzen

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Amarillo

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Lieber Hannes ,vieles was man dir schon mitgegeben hat, an Infos sind Top,und ich schliesse mich Astrid an,eine gute Seelen pflege ist bei dir jetzt in deinem Stadium am aller besten.Gleichgesinnte und der Austausch können über vieles hinweg helfen,und so ein Schmerztherapeut ist nicht verkehrt.
Alles gute
 
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hier
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Würde gerne mehr über Demenz wissen,und der Zwischenmenschliche Umgang pflegebedürftiger Personen,Ho
Meatball

Meatball

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Hallo alle zusammen!:thumbsup2:

Seit gestern bin ich wieder zuhause - und so gut wie schmerzfrei (lvl. 1 - 2)!!! :w00t:

Bin etwas sediert (soll sich wohl noch geben...) und mein Schlaf-/Wachrhytmus ist leicht gestört, ansonsten geht's mir gut.

Für alle Interessierten: 140 µg/h Transtec Pro + 2 x tgl. 16 mg Palladon.

Bin nach fast 11 Jahren etwas irritiert über den "Verlust" der Schmerzen - klingt komisch, ich weiß... denke aber, dass ich mich an diesen Zustand seeehr schnell gewöhnen werde :wink:!


@Amarillo,

danke für die Anteilnahme u. guten Wünsche.

Einen Schmerztherapeuten habe ich schon seit Beginn meiner Erkrankung.

Grüße

Hannes
 
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Paulinchen

huuhuuu

freut mich für dich das zu hören!! wünsche dir von allem guten sooo viel wie möglich :thumbsup2:

LG von hier nach da ...
 
C

chrodechilde

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und auch von mir der einziger Rat Schmerztherapeut! alle andere ist wirklich nur rumgedocktere!

ich wünsch dir viel kraft!
 
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Neurochirurgische Wachstation
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Holzhacker

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Grüß dich Meatball,

auch ich freue mich für dich. Man hat ein ganz anderes Lebensgefühl. Es stimmt, das Gefühl der Sedierung gibt sich mit der Zeit. Wie sieht es denn mit Übelkeit aus? Unter dem Transtec war mir besonders morgens übel, aber nicht jeder leidet unter den gleichen Nebenwirkungen.

Wie weit bist du mit der Vorbereitung deines Forum? Interessiert mich.

Liebe Grüße
Marie
 
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Psychiatrie
J

Jungsmama4

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Hallo,

freut mich für dich und wünsche dir dass es nun gaaaaaaannnnnzzz lange so bleibt.

Alles erdenklich Gute
 
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Altenpflegerin
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Alten- und Pflegeheim
Meatball

Meatball

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Hallo ihr Lieben,

danke für die guten Wünsche.

@Holzacker,

Hallo Marie,

unter Übelkeit habe ich nur bei dem Fentanyl gelitten - aber das dann richtig... nur gek... von früh bis spät; war schlimmer als unter ner Chemo. Bis auf die angesprochene Sedierung und Mundtrockenheit habe ich keine Probs (nehme aber auch schon seit 1999 Opiate der Stufe III).

Welches Forum? Bin grad' etwas verwirrt...?

Grüße

Hannes
 
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pdlandy

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Hi meatball,
Xerostomie ist quälend , das weiß ich von meiner Zeit nach der Extubation.Hat du schon geeignete Mittel dagegen ausprobiert.Gibt ganz viel mit Schweinespeichel , welche des menschlichen sehr ähnlich ist. Z.b.:Glandosane-Spray.
mfg
 
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Fachpflegeheim für NP
Vaiolenz

Vaiolenz

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Hallo, Meatball!
Dein Username spricht derbe für sich, das bringt für mich Dein Gefühl ganz klar herüber. Wie sieht es denn mit Akkupunktur aus? Wie mit Entspannungstechniken? Hast Du Vorlieben bezüglich einer Entspannung? Ruhige Musik? Baden? In den Garten schauen? Lesen? Unter Menschen sein? Kommunizieren? Ausgehen? Medikamente sind eben nicht alles, wie ich finde. Du mußt Deinen Weg finden, nicht zu verspannen und Dich den Schmerzen aussetzen zu müssen. Du kannst Situationen schaffen, die Dich entspannen, auf einen guten Weg bringen, Dich pushen, Dich tragen. Medikamnete helfen Dir dabei, aber das wird nicht alles sein. Versuche, abzuschalten oder mit den Situationen klar zu kommen. Schaue auf die Situationen, trege alles in einen Schmerzkalender ein, benutze Schmerzskalen, achte auf Dich. Und vor allen Dingen: finde einen Arzt, der das alles mit Dir tragen kann. Die Auswertung ist wichtig.
Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute, viel Kraft, viele Erfahrungen, viel Mut und Glück, viele gute Erfahrungen und viele gute Menschen, die Dich tragen. Wenn Du magst, kannst Du zu mir Kontakt aufnehmen.
Alles Liebe und Gute Dir,
Dein jens.
 
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Altenpfleger, Pflegeexperte Wachkoma, PA, Hygiene
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24- Stunden Heimbeatmung
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Ich würde mich auf eine Fachweiterbildung in Palliative Care freuen. Und das schon seit nunmehr sechs Jahren. Ich pack das..........!
Meatball

Meatball

Verstorbenes Forenmitglied
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Hallo zusammen!

@pdlandi:

Die Xerostomie ist - denke ich zumindest - nur eine Vorübergehende Angelegenheit wie die Sedierung u. das Schwindelgefühl. Diese NW hatte ich bisher meistens, wenn eine Dosisanpassung oder ein Mediwechsel erfolgte. Da ich Flüssigkeiten noch gut abschlucken kann, trinke ich etwas mehr als sonst, empfinde es aber auch nicht als wirklich quälend. Trotzdem danke ich Dir für den Rat mit dem Präparat... wenn es sich nicht geben sollte, weiß ich jedenfalls, es gibt etwas dagegen.


@Vaiolenz:

Hallo Jens,

Mein Name ist Programm - schon richtig - nur bezieht er sich weniger auf die Schmerzen als auf das "sonstige" Handicap... Meine Läsionshöhe liegt bei C2 und ich werde beatmet, da ist nicht mehr viel mit: Entspann Dich... es ist eher so, dass der Rest von mir etwas zu entspannt an mir dran hängt, wie ich finde :rolleyes:.

Da immer noch 2 oder 3 Nerven intakt sind (inkompl. QS ab C2, kompl. "nur" ab L1) wurden vor der Medi-Umstellung immer noch die Throrax-Schmerzen, einige neuropath. Schmerzen durch WS-Metas und Knochenschmerzen einiger Metas an den Rippen/Rippenfell an das Gehirn weitergeleitet. Dies ist jetzt unter der neuen Medikation nicht mehr der Fall - ich widerspreche also deutlich: Hier ist die Medikation alles!

Die Medi-Umstellung läßt mich endlich mal wieder (nach mehr als 10 Jahren!!!) deutlich länger als 4 Stunden die Nacht schlafen, was mich insgesamt auch deutlich entspannter macht. Seit der Schmerz nicht mehr ständig im Vordergrund steht, geht es mir insgesamt besser und ich habe wieder mehr Energie, die vorher ausschließlich zur Schmerzbewältigung genutzt werden mußte.

Was Bewältigungsstrategien etc. angeht, so habe ich auf diesem Gebiet bereits meinen Weg gefunden (ich mach' das schon eine Weile)... und es klingt vielleicht hart, aber ich weiß, die Sache hat nun endlich bald ein Ende, dieser augenblickliche Zustand ist nur noch "vorübergehend".

Grüße

Hannes
 
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Vaiolenz

Vaiolenz

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Hallo, Hannes!
Ok, das klingt für mich sehr einleuchtend. Und sehr traurig und endgültig. Ich hoffe, das Du die richtige Begleitung haben wirst und das wir Dich hier noch ein Stück weit begleiten dürfen!
Alles Liebe und Gute Dir,
Dein Jens.
 
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Ich würde mich auf eine Fachweiterbildung in Palliative Care freuen. Und das schon seit nunmehr sechs Jahren. Ich pack das..........!
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