Sonstige WB Umschulung steht an-Was kann ich machen?

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mutsche

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Hallo ihr Lieben....

Danke schön fürs Daumen drücken! :D Nun kann es ja nur gut werden ;)

@Mautte: Danke, dass du mir deine Erfahrungen mitgeteilt hast. Ich kann mir ungefähr denken, wie schwer es für dich war, da ich bis nun endlich am Ziel war auch fast ein Jahr "kämpfen" musste. Aber glaube mir, ich habe es mir sehr genau überlegt und mich sehr gründlich informiert! Ich wollte es ja von Anfang an machen, nur wurden mir nur Steine in den Weg gelegt und ich habe mich viel zu sehr auf andere Meinungen verlassen, als auf meinen Bauch zu hören. Ich hätte schon seit letzem Jahr studieren können. Nun ja ich habe ein Jahr verloren, aber es wird trotzdem weitergehen.

Ich kann jedem nur raten: Wenn ihr von einer Sache üerzeugt seid, bleibt dran und lasst euch auf keinen Fall verunsichern! Geht euren eigenen Weg und kämpft für eure Träume. Egal, was es kostet!

@Daniela:
Hallo ihr da draußen... ;)

Bei mir hat sich nun endlich etwas getan!
Ich habe Anfang Dezember mit meinem Rentenberater über mein Vorhaben Pflegepädagogik zu studieren gesprochen. Nachdem ich seine veralteten Unterlagen erstmal korriegieren musste, versprach er mir alles Mögliche zu tun, dass mein Antrag durch die Rentenkasse genehmigt wird. Was scheinbar nicht so einfach ist, da solch ein Studium als Umschulung einfach "zu lang" dauern würde.

Heute kam nun endlich der Bewilligungsbescheid, soll heißen, dass mir ein Studium als Umschulung gezahlt wird!

Nun werde ich mich im Mai an der HS Esslingen bewerben und hoffe, dass ich einen Studienplatz bekommen werde. Drückt mir mal die Daumen!

Jetzt kann das neue Jahr kommen, da es endlich bergauf geht!
Ich wünsche allen in diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr 2009! Feiert schön!
Hab in diesem Post schon darüber berichtet ;)
Warum bist du denn arbeitsunfähig?

Lg Mutsche
 
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Krankenschwester
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arbeitsunfähig, in Umschulung
Weiterbildungen
Studium Bachelor of Arts für Pflegepädagogik
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Dobes

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Hallo,
@ Mutsche, Daniela, Mautte, Körnchen,
es wäre schön, wenn Ihr mir nochmals mehr über Eure Erfahrungen berichten könntet, wie Ihr Eure Umschulungen durchgeboxt habt.
Bei mir (Krankenschwester) steht jetzt eine berufl. Reha an, da ich auch krankheitsbedingt nicht mehr in allen Bereichen der Krankenpflege arbeiten kann (ähnlich wie bei Mutsche).
Worauf sollte ich achten? Was ist an Argumentation wichtig zu wissen? Wie habt Ihr Druck gemacht?
Über viele Infos wäre ich dankbar.
LG, Dobes.
 
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mutsche

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Hallo Dobes, hallo @ all!

Erstmal muss ich euch noch berichten, dass sich hartnäckig bleiben gelohnt hat! Ich darf studieren! Und zwar das, was ich möchte - Pflegepädagogik :D
Das Studium wird wie eine Umschulung angesehen und komplett von meinem Kostenträger (Rentenkasse) getragen! Ich bin so glücklich und die tolle Nachricht kam am 31.12.08, also pünktlich zum Jahreswechsel. Da macht der Start in ein neues Jahr gleich doppelt so viel Spaß! :laughing:

@Dobes:
Also meine Geschichte kennst du ja mittlerweile ;) Wenn du noch einen Arbeitsvertrag hast, wende dich an den Betriebsrat. Die wissen meist, wie du dich zwecks Umschulung in deiner Frima verhalten sollst! Wenn die Obrigkeit (wie bei mir) nicht bereit ist dir eine Chance in einem anderen Beruf zu geben, nicht abwimmeln lassen! Das habe ich leider getan, später habe ich von einer Dame aus dem Personalrat eines anderen Krankenhauses erfahren, dass sie mir doch übergangsweise hätten einen Job geben müssen, da ich ja einen befristeten Arbeitsvertrag hatte. Dies wusste ich zu dem Zeitpunkt leider nicht. Daher ist mein Vertag dann irgendwann ausgelaufen und gut war.

Da ich damals nicht wusste, was ich machen kann (man beschäftigt sich ja nicht mit dem Thema, bis es soweit ist), hab ich einem Berufsfindungsseminar zu gestimmt. Mein größter Fehler! Mach dies nicht, wenn du genau weißt, was du willst! Ich wusste, dass ich gern Leherin für Pflegeberufe erlernen möchte. Mir war aber nicht bekannt, was mir zu steht oder ob man dies als Umschulung erlernen kann.
Das Seminar sollte mir eigentlich helfen! Na ja das Ende vom Lied war, dass ich noch verwirrter war als zuvor und dass man mir sagte, dass ich meinen "Traumberuf" nicht ausüben kann, da ich nicht genug Berufserfahrung habe! In deren Unterlagen (BIZ) lies sich auch nichts über diesen Beruf finden -komisch!
Mein Rentenberater wollte mich dann "überreden" Sozialpädagogigk zu studieren, da ich den Fehler gemacht habe, auf dem Seminar dies als "Beruf 1. Wahl" anzugeben. Alles, was mit mir an Berufen besprochen wurde und was noch viel wichtiger war, was ich gesundheitlich ausüben konnte, war laut dem Abschlussbericht meiner dortigen Beraterin nicht mehr möglich!
Ich war verzweifelt! Wollte schon fast aufgeben und lieber Sozialpädagogik studieren bevor ich mir meine Zukunft versaute!

Gott sei dank habe ich eine gute Freundin, die Pädagogik studiert hat und die erzählte mir von einer privaten Beratungsstelle. Kostete zwar Geld, war mir aber egal! Sie hatte damals dort ein Praktikum gemacht.
Ich machte einen Termin für eine Berufsorientierung. Diese Frau hat mir nach meinem Unfall in Sachen Beruf das erste Mal geholfen!
Sie zeigte mir, dass eine Umschulung zwar ein Schritt in eine neue Richtung ist, aber nichts Endgültiges, wie ich immer dachte. Soll heißen man kann nach einer Umschulung o.ä. immer noch weitermachen bis man seinen Traumberuf gefunden hat. Und sie war es auch, die mir sagte, dass ich sehr wohl Pflegepädagogik erlernen kann. Da es nicht mehr als Weiterbildung angeboten werden würde, sondern als Studium. Und sie sagte mir, wen ich etwas durchboxen wollen würde, müsse ich mich sehr gut vorbereiten! Gesagt, getan ;)

Dann habe ich mich schlau gemacht und siehe da, ich hatte alle Voraussetzungen! Also habe ich Beratungstermine mit Professoren der Uni gemacht und mich im Internet belesen (Arbeitsamt - Jobbörse ist da sehr hilfreich). Als ich all meine Daten zusammen hatte, habe ich einen Termin mit meinem Rentenberater gemacht! Da dieser auch veraltete Unterlagen hatte, habe ich ihm meine gesammelten Daten vorgelegt und er konnte nichts mehr dazu sagen, außer dass er sich darum kümmert, dass ich das Studium als Umschulung finanziert bekommen würde! Und dann kam Post mit einer sehr guten Nachricht!

Mein Fazit ist: Lass dich nicht beirren, wenn du genau weißt, was du willst, solange es nicht utopisch ist und sich mit deinem Gesundheitszustand vereinbaren lässt! Kämpfe, wenn nötig für dein Ziel! Lass dich beraten, so oft es geht, wenn nötig auch privat! Und vor allem sei gut vorbereitet, d.h. erkundige dich vorher über deinen Berufswunsch so gut es eben geht! Je mehr Argumente du dafür hast, um so besser! Mir hat auch sehr geholfen, dass ich Menschen an meiner Seite hatte, die immer ein offenes Ohr für mich hatten, wenn ich mal wieder Rückschläge ertragen musste. Somit hatte ich Rückhalt und die Kraft zu kämpfen ;)

So nun drücke ich dir ganz feste die Daumen, dass es bei dir klappt!

Wenn du noch fragen hast, immer her damit ;)
 
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Dobes

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Danke Mutsche für Deine ausführliche Antwort! :thumbsup2:

Was meinst Du mit
Als ich all meine Daten zusammen hatte, habe ich einen Termin mit meinem Rentenberater gemacht!
?
Meinst Du Infos über das Studium?

Das Studium wird wie eine Umschulung angesehen und komplett von meinem Kostenträger (Rentenkasse) getragen!
Also Deine Lebenshaltungskosten als Übergangsgeld und alle anfallenden Studiengebühren ...?

LG Dobes.
 
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Barbara Mauer

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Hallo...
Ich studiere Pflegemanagement und es macht mir sehr viel Spaß. Da ich kein Bafög erhalte, arbeite ich nebenbei 12 Stunden pro Woche in einer Sozialstation und mache dort Beratungseinsätze nach § 37 SGB XI - dies sind Patienten die keine Pflegesachleistung in Anspruch nehmen sondern sich ihr Pflegegeld auszahlen lassen. Die Krankenkassen schreiben bei Pflegestufe I und II alle 6 Monate und bei Pflegestufe III alle 3 Monate einen Beratungseinsatz vor. Ich habe durch diese Tätigkeit einen direkten Patientenkontakt ohne mich körperlich Anzustrengen ( bin 60 GDB schwerbehindert). Für mich ist diese Tätigkeit sehr ausfüllend, macht mir Spaß, ich kann meine Termine mit den Patienten selbstständig festlegen - je nach Studienplan - vielleicht wäre eine beratende Tätigkeit für dich das Richtige. Eine Kommulitonin von mir hat auf Grund von mehreren Bandscheibenvorfällen eine Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen gemacht - jetzt studiert sie auch Pflegemanagement da ihr diese Umschulung keinen für sie interessanten Arbeitsplatz gebracht hat. Ich denke ein Studium wie z.B. Sozialpäd. wäre auch sinnvoll, da dies dir mit deiner Ausbildung zur Krankenschwester gerade im beratenden Bereich die Türen öffnet.
Ich wünsche dir für deine berufliche Zukunft alles Gute!! Folge deinem Gefühl!!
 
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Hallöle...

@Dobes:

1. Jap, hätte ich so schreiben sollen ;) Sorry! Ich habe alles, was ich finden konnte über das Studium gesammelt, also Dauer, Voraussetzungen, Kosten etc... Und dann hab ich mir noch Beratungstermine gemacht, um Fragen die ich hatte aus der Welt zu schaffen. Ich habe mich auch auf dem Zulassungsamt der Uni sehen lassen und die Dame dort war so freundlich, mal meine Zeugnisse anzuschauen. Sie sagte mir, ich hätte gute Chancen, was ja auch aufbaut, wenn man bedenkt, dass es bei uns nur 4 Schulen gibt, die dieses Studium anbieten und meist werden da nur 20-25 Plätze vergeben. Und mit den Infos hab ich dann meinen Rentenberater fest genagelt, so dass er nichts mehr dagegen sagen konnte ;) Ich war das Erste mal richtig zufrieden mit mir und sehr glücklich!

Unterlagen und Formulare, die die Ämter benötigen, musst du eh dahin schicken, wo sie gebraucht werden und die sagen dir meist, was sie von dir brauchen!

2. Alles eben ;) Übergangsgeld, also Lebenserhaltungskosten, Fahrtengeld soweit ich weiß, Mittagessen (wenn nötig), Studiengebühren und Lehrmittel. Mir dürfen keine Kosten laut meinem Rentenberater entstehen!

Fragen beantwortet? :D Hast du noch Fragen, ich beantworte sie dir gern!?

Du siehst es gibt super viele Möglichkeiten weiter zu machen. Du musst nur wissen, was du möchtest und dich dann nicht von deinem Standpunkt abbringen lassen!
Ich drücke dir weiterhin die Daumen!

Ganz liebe Grüße
Mutsche
 
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Dobes

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Hallo,
@ Mutsche, danke! :eek:riginal:

Gut, ich habe bereits alle Info-Unterlagen der FHs. bzw. Unis, an denen ich hier in Norddeutschland studieren könnte und bin auch sonst recht gut vorbereitet.
Dann werde ich mal schauen, an was für einen Rentenberater ich von der BfA gelange.
Also hartnäckig bleiben und überzeugend ...
Was waren denn Deine "Hauptargumente"?

Werde mal bei der Studienberatung meine Chancen ausloten lassen.
Von den Voraussetzungen her (Abi, KP-Ausbildung, insg. 9 Jahre Berufserfahrung) denke ich, ist es o.k., meine Noten sind auch gut.

Bin allerdings noch hin- und hergerissen, ob eher Pflegepädagogik oder Pflegemanagement ...

Wie lange hat es denn bei Dir so ungefär gedauert, also nicht der gesamte Prozess sondern sozusagen vom entscheidenden Gespräch wegen Studium bis zur Genehmigung?

@ Barbara, danke für Deine Antwort.
Ja, ich würde auch versuchen, nebenbei weiter praktisch zu arbeiten, kann aber wegen meiner eingeschränkten Einsetzbarkeit ähnlich wie Du nicht mehr "voll" pflegend arbeiten.
Aber es ist interessant zu wissen, dass es vielleicht auch im amb. Bereich Möglichkeiten gibt, wie bei Dir.

Kaufrau Gesundheitswesen ist mir zu kaufmännisch ausgelegt und Dipl.-Soz.-Päd. mag ich überhaupt nicht, da kenne ich genug von und bin nicht vorurteilsfrei :wink: .

Wenn noch Fragen auftauchen, melde ich mich!!!

LG, Ju.
 
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mutsche

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Hallo Dobes,

büdde, büdde ;) Gern geschehen! War ja auch über jede Hilfe dankbar :D
Ja hartnäckig bleiben! Wenn du weißt, was du willst, ist es eh nicht ganz so schwer, glaub ich!

Meinem Rentenberater ging es immer um die Dauer der Umchulung, da dies ja bezahlt werden müsse und um so länger um so teurer ;)
Naja deshalb wollte er ja z.B., dass ich Soz.päd. studiere und zwar in ner Einrichtung, wo von der Rentenversicherung anerkannt ist und das Studium nur 2 Jahre ging. Das wollte ich aber nicht da es mir zu weit weg war und umziehen kam für mich nicht in Frage!

Als er dann hörte, was ich studieren wollte, hat er gleich gemeint, dass es schwierig werden würde, da dieses Regelstudium ja 8 Semster gehen würde und man das nicht durchsetzen könnte. Da hab ich ihn mit seinen eigenen Waffen geschlagen und gemeint, dass seine Unterlagen veraltet sind und das Studium nur 7 Semster geht. Da war er dann beruhigt und sah die Sache ganz anders.
Ich denke, es hilft wenn du genau weißt, was du willst! Dann kann man dich ja eh nicht mehr von deiner Meinung abbringen ;)
Ach ja und ich habe mich nicht ins kaufmännische stecken lassen! Ich habe gesagt, dass ich da eingehen würde, da ich mit Menschen arbeiten muss und will. Daher habe ich ja auch Krankenschwester gelernt und dies war ja auch mein Traumberuf!

Geh zum Zulassungsamt der Uni, die wissen ja wie das Auswahlverfahren ist und wie man deine Noten im einzelnen wertet! Die können dir bestimmt detailiertere Auskünfte, das Studium betreffend, geben! ;)

Das war ich auch! Ich habe mir dann bei jeweils einem Professor an der Uni einen Termin gemacht und mich im einzelnen aufklären lassen. Und dann ist meine Entscheidung gefallen ;) Du kannst aber auch bis zum 2. Smester, glaube ich, wechseln.

Das entscheidende Gespräche war Anfang Dezember und Ende Dezember war dann die Nachricht da. Also wenn sie schnell sind, hast du die Nachricht auch innerhalb von 2 Wochen. Kommt immer drauf an wie schnell die sind ;)

So ich glaub ich hab alles beantwortet ;) Wenn noch was is, einfach melden ;)

Lg Mutsche
 
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Dobes

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Danke nochmals :thumbs: !
Ja, ich lasse mich auch nicht abbringen.
Deshalb will ich mich ja auch so gut es geht vorbereiten.

Stimmt, ich habe mir auch Sorgen gemacht, dass die "Regelförderung" einer Umschulung eigentlich max. 2 Jahre dauern sollte.
Aber das "sollte" ist ja auslegbar.

Mutsche, hat Dein Studium eigentlich schon angefangen?

Wir hören voneinander.
LG Ju.
 
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mutsche

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Huhu...

Verdammt und da war mein Text einfach wech! *grummel*

Da ich gleich auf einen Termin muss, werde ich dir in den nächsten Tagen schreiben!
Sorry....

Grüßle Mutsche
 
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Hallöle...

So nun werde ich es nochmal versuchen. Hoffentlich ist mein Text nicht schon wieder weg ;)

@Dobes: Ich finde es toll, dass du dich nicht abbringen lässt und dich so gut vorbereitest! Nur so kann man zu etwas kommen. Leider gibt es auch die andere Seite, wo manche sich nicht vorbereiten und sich dann wundern, warum es denn nicht geklappt hat.
Mach weiter so!

Eben ;) Das "Soll" ist auslegbar. Macht die Sache aber leider nicht einfacher ;) Mein Rentenberater hat es mir so erklärt und da kommt es leider darauf an, ob man einen guten Berater "erwischt":
Bis vor ein paar Jahren hat man Pflegepäd. usw. als Weiterbildungen angeboten. Diese Weiterbildungen gingen höchstens 2 Jahre und somit hatte man keine Probleme mit der Genehmigung. Auch Ausbildungen sind nicht ganz so schwierig durch zu boxen, da sie zwar 3 Jahre gehen, aber auch noch relativ problemlos genehmigt werden. Alles was über 2-3 Jahre hinausgeht, wird dann schon schwieriger. Nun hat muss man Pflegepäd. studieren und da liegt das Problem. Das Studium geht natürlich länger als so eine Weiter-/Ausbildung und liegt von der Dauer her über den genehmigten 2 Jahren. Man hat die Vorschriften für die Genehmigungen einer Umschulung nicht dem geänderten Bedingungen angepasst. Somit liegt es nun im Ermessen der Rentenkasse, ob sie dir das Studium genehmigen oder nicht. Würden die Vorschriften geändert werden, würde es hier auch keinerlei Probleme mehr geben.
Ich hatte das Glück, dass es bei uns in der Gegend einen "Präzidenzfall" gab, wo man das Pflegepäd.-Studium genehmigt hatte. Somit wurde es bei mir ohne Widerspruch genehmigt.

Also gut vorbereiten und den Rentenberater um den Finger wickeln. Der schreibt nämlich die Empfehlung für dich ;)

Das Studium fängt im Wintersemester, also Anfang Oktober, an. Ich muss mich Anfang/ Mitte Mai bewerben und hoffen, dass dann im Juli/August die Zusage der Uni mit der Post kommt! Also drückt mir ganz feste die Daumen ;)

So alle Klarheiten beseitigt? Dann is ja gut, wenn doch noch etwas unklar ist, einfach nachfragen! :D

Lg Mutsche
 
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Dobes

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Stimmt, Deine Zusage der BfA hast Du ja erst Ende Dez. bekommen,
da kannst Du ja noch gar nicht angefangen haben.
Dann drücke ich Dir mal alle Daumen!!! :thumbsup2:

Wenn ich meinen Termin beim Rentenberater habe, melde ich mich nochmals.
Vielleicht wäre es ja hilfreich, wenn ich Dich als "Präzedenzfall" angebe
und Du mir ggf. Deine Genehmigung zuschickst ...

Ja, das kenne ich, bei fast allen Behörden, von denen man etwas möchte,
kommt es immer darauf an, wie der einzelne Sachbearbeiter so drauf ist.
Sollte zwar nicht so sein, aber ...
Und ich gehe zu solchen Gesprächen auch immer mit jemandem zusammen hin.
Vier Ohren hören mehr als zwei.

LG Ju.
 
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Juhu und einen wunderschönen Tag,

hehe jep, genau darum ;) aber ich hab durch das ganze Hin und Her ein ganzes Jahr verloren und das nervt schon. Aber was soll`s, ich hab es endlich durchgeboxt und hoffe, dass nun alles gut geht und ich in ein neues Leben starten kann. Denn über 2 Jahre zu Hause zu sein, is irgendwann richtig anstrengend und da fällt einem die Decke aufn Kopp :D

Danke fürs Daumen drücken, dann kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen *g*

Du prinzipiell kein Problem, nur weiß ich nicht, ob das von Bundesland zu Bundesland verschieden ist. Aber wenn ich dir helfen kann, immer gern. :D

Ja leider is man doch immer nur ne Nummer. Und man is daher auf die "Gnade" und die "gute Laune" der Sacharbeiter angewiesen. Manchmal kommt es mir so vor, wie "Wer sitzt am längeren Hebel" und das is so traurig!
Ich gehe auch prinzipiell nur noch mit meinem Verlobten zu solch wichtigen Gesprächen oder auch teilweise zu Ärzten. Wie du sagst 4 Ohren hören mehr als zwei und man hat einen Zeugen falls es doch irgendwie Stress gibt. Ich hatte das Problem mit meinem ehemaligen Anwalt. Gott sei dank, hatte ich meinen Verlobten als Zeugen, sonst säße ich unverschuldet in der Tinte und nur weil ein Neuling Fehler gemacht hat und nicht dazu stehen wollte. Fehler sind da um daraus zu lernen. Er war wohl nicht der Meinung und unterstellte mir dann, dass ich lügen würde etc. War echt zu hart!

Halt uns auf jeden Fall auf dem Laufenden, wenn du mehr weißt!

Bis dahin alles Gute! Euch noch nen schönen Tag und lg
Mutsche
 
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Dobes

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Hallo,
@ Mutsche, Du hast ne PN.
Ende April habe ich Gespräch beim Rentenberater ...
LG und allen ein schönes Osterfest.
Ju.
 
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Hallo zusammen,

nun heißt es langsam Daumen drücken, da ich mich Mitte Mai an der Uni bewerben kann. Und bis dahin is ja nich mehr lang ;) Hoffe, dass ich nen Platz an der Uni bekomme, also wäre echt lieb, wenn ihr mir die Daumen drücken könnt!

@Dobes: Ich hab deine Pn gelesen. Bin aber grad nicht daheim. Wenn ich wieder da bin, schreib ich dir dann zurück!
Hab dich aber nicht vergessen :D

Lg an alle und ein schönes Osterfest!
 
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Bernd-Kl

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Hallo Mutsche;

entschuldige, doch Du hast da oben einen wirklich blöden Satz geschrieben:
Ich kann mich manchmal nicht mal freuen, dass ich überlebt habe, da für mich mit der Mitteilung, dass ich umschulen muss, eine Welt zusammengebrochen ist.
Ich war nach meinem Examen zum Krankenpfleger in der Flugmedizin tätig und es hat mir einen riesigen Spaß gemacht.
Dann wurde ich nach einem Fugcrash zunächst schwerhörig mit zunehmender Tendenz. Ich verlor meine Mitfluglizenz. Mein Job war weg, denn ohne meine künstlichen Ohren bin ich taub wie ein Maulwurf blind ist.
Selbst um einen popligen Blutdruck zu messen, bin ich heute nicht mehr in der Lage.
Da war ich gerade mal 32, also nur wenige Jahre älter als Du. Trotzdem war ich immer froh, den Chrash überlebt zu haben.
Also schulte ich um.

Die Kolleginnen haben Dir etliche Vorschläge gemacht und ich hoffe, dass Du etwas findest, was Deinen Interessen entspricht.
Aber bitte: Verbanne solche Gedanken wie oben, aus Deinem Kopf, denn wenn Du so denkst, wirst Du zum Beispiele einem Menschen, der im Rollstuhl sitzt, nicht positiv entgegentreten können, da Du ja für Dich selbst, das Leben mit einer Behinderung für nicht mehr lebenswert betrachtest.
Um das eigene Leben nicht mehr schön zu finden, sollte mehr hinzukommen, als die Unfähigkeit, den einmal erlernten Beruf weiterhin auszuüben.

Gruß

Bernd
 
Qualifikation
Heilerzieher/Krankenpfleger
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Im Ruhestand
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Hallo Bernd,

erstmal tut es mir leid, dass dir etwas auch etwas Schlimmes passiert ist und du nun deine Leben komplett umstellen musstest!

Ich weiß nicht von wann das Zitat ist, dass du da verwendet hast, aber wenn du weiter gelesen hast und das hoffe ich, wirst du merken, dass ich mittlerweile anders denke!

Es gab eine Zeit und es gibt auch heute noch Momente in denen ich depressiv war und bin. Ich würde es aber eher depressive Verstimmung nennen ;) Ich kam eine zeitlang nicht mit der Situation an sich, mit mir selbst und mit der Situation, dass ich umschulen muss klar und in diesen Momenten hatte ich leider auch solche Gedanken. Natürlich weiß ich, dass ich wahnsinniges Glück hatte und mir ein 2. Leben geschenkt wurde, aber es war und ist manchmal schwer. Vor allem wenn es einem dann auch noch so schwer gemacht wird weiter "normal" zu leben. Mittlerweile komme ich aber sehr gut klar mit mir, meinen Gedanken, meiner Behinderung (die sehr viele Vorteile hat und mit der ich gelernt habe um zu gehen) und der neuen Situation und ich freu mich weiter leben zu dürfen und natürlich auf die neue Herausforderung die nun bald ins Haus steht! :D

Aber danke für deinen Post!

Ich wünsche dir für deine zukünftiges Leben viel Glück und Kraft, von der du ja schon reichlich hast!
Und natürlich auch ein schönes Osterfest!

Lg Mutsche
 
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Hallo @ all,
@ Mutsche, ich drücke Dir auf jeden Fall alles, was zu drücken ist.
Warum solltest Du den Studienplatz nicht bekommen?!
Du hast alle Voraussetzungen und bist gut!
Think positive!
Du bist diesen Weg erfolgreich gegangen, weiter so.

@ Bernd:
Du hast schon recht, in dem was Du schreibst.
Aber ich kenne solche depressiven Einbrüche auch zu gut.
Als bei mir definitiv feststand, dass ich meinen Beruf
nicht mehr so ausüben kann, wie ich mir das vorgestellt hatte,
bin ich auch erst einmal depressiv abgesackt.

Natürlich war mir immer vom Verstand her klar,
dass mein Schicksal verdammt klein ist
und es weitaus Schlimmeres gibt.
Aber in dem Moment war mein kleines persönliches Schicksal
vom Gefühl her riesig groß.
Und es ist schon ein bedeutender Einschnitt im Leben,
wenn man sich beruflich vollkommen anders orientieren muss,
mit allen Konsequenzen, Vor- und Nachteilen.

Und für jeden sind auch die ganz individuellen "Begleitumstände" wichtig,
wie Alter, Familienstand, finanzielle Absicherung etc. pp.
Wenn man z. B. neben der Erkrankung noch viele soziale Kontakte,
seine finanzielle Existenz verliert, macht es alles noch viel schlimmer.

LG, Ju.
 
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mutsche

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Hallo Dobes,

du hast Post :D
Hihi... Danke dir! Weil ich mich immer unterschätze ;) Und es eben sehr wenig Studienplätze gibt... Ich setz da gerade meine ganzen Hoffnungen rein, da ich ja nun auch schon wieder über 2 Jahre zu Hause sitzen muss. Und nun wird es langsam Zeit, dass ich endlich wieder "arbeiten" darf. Ich fühl mich sonst so nutzlos. Ich werde positiv denken, versprochen ;) Es ist eben nur nicht immer leicht... Aber das hab ich ja schon geschrieben ;)

Danke Dobes du sprichst mir aus der Seele ;) Daher ging es mir eben auch so schlecht... Mein "kleines" Schicksal (ich weiß sehr gut, dass es schlimmere Schicksale gibt und Menschen, die weit aus mehr leisten, als ich es tun musste und tue) hat mir doch sehr den Boden unter den Füßen weg gezogen. Ich stand im Leben. War sehr glücklich mit meinem Freund. Wir hatten Pläne. Wollten heiraten, Kinder bekommen... Seine Firma lief toll und wir waren finanziell abgesichert. Dann kam der Unfall. Mein Leben geriet aus den Bahnen. Ich durft nicht mehr in meinem Beruf arbeiten, mein Mann "verlor" seine Firma, finanziell ging es bergab. Und dann liefen die "Freunde" weg. Andere bekamen Kinder und heirateten. Lebten das Leben, dass ich mir so sehr wünschte! Ich hatte Schmerzen, kam mir nutzlos vor, konnte nicht mehr so, wie ich das wollte und nahm dann auch noch sehr stark zu. Ich fand mich furchtbar! Mein Freund und ich mussten lernen, fast jeden Tag zusammen zu sein. Das kannten wir nicht. Wir stritten viel. Es war eine schwere Zeit! Und dann noch der Ärger mit den Behörden... Man glaubte mir nicht, dass ich Schmerzen habe, stellte mich als jemand, der nicht arbeiten gehen will, hin. Das zog mich nochmals runter. Und dann die Nachricht, dass ich nicht mehr arbeiten darf in meinem Beruf... Für mich brach eine Welt zusammen. Wie geht es weiter? Werden wir es schaffen? Warum ich? Warum haben ander so viel Glück? Das schoß mir durch den Kopf... Ich zog mich zurück! Das war falsch... Aber ich bekam auch keine Hilfe außer von meinem Freund und der Familie... Erst als ich merkte, dass man mich doch noch braucht und das es nicht so dunkel ist, wie ich es sah, ging es bergauf... Ich denke, es ist normal, dass man in ein Loch fällt. Nur ist es wichtig, dass man sich aufrappelt, um wieder heraus zu kommen und auch bereit ist zu kämpfen ;)

Lg Mutsche
 
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Dobes

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Ach Mutsche, ich kann das nur zu gut nachvollziehen ...
Und um so mehr meinen Respekt, dass Du weiter an eine Zukunft geglaubt hast.
Jeder braucht Ziele, um mit seinem eigenen kleinen Schicksal zurecht zu kommen.
Gott sei Dank hast Du neue Ziele gefunden, sowohl im privaten Bereich
zusammen mit Deinem Mann und jetzt auch wieder beruflich.
Man darf nicht unterschätzen, wie wichtig die beruflichen Ziele sind.
Auch ich bin jemand, der sich sehr über den Beruf "definiert".
Ich habe nach einem Studium ganz bewusst die Entscheidung getroffen,
Krankenschwester zu werden und habe dann in der Psychiatrie
genau den Bereich unseres Berufsfeldes gefunden, der mir entsprach.
Ich habe zuerst im psychotherapeutischen Bereich und dann im Drogenentzug
leidenschaftlich gern gearbeitet, habe mich fortgebildet etc. pp.
Dann habe ich zu Gunsten meines (Ex-)Mannes im KH aufgehört
und mit ihm zusammen seine Praxis aufgebaut.
Tja, und nach der Trennung habe ich nicht nur mein soziales Umfeld verloren,
sondern auch noch meine Arbeit.
Und dann kam auch noch der kleine Unfall, der mich nun sozusagen berufsunfähig macht.
Auch ich brauchte Zeit, um wieder Ziele zu finden
und hoffe jetzt, wieder beruflich Fuß fassen zu können.

Mutsche, Du bist einen Schritt weiter, ich drücke ganz doll die Daumen,
dass Du Dein Studium beginnen kannst!!!

LG, Ju.
 
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