Überstundenabbau

R

Roberta

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08.06.2006
52525
Hallo Zusammen!
Ich habe da ein Problem und hoffe auf Eure Hilfe.
Eine Kollegin hat Probleme mit dem Abbau ihrer Über-/Mehrarbeitsstunden. Laut Dienstplan hatte sie an dem besagten Tag Frühdienst bis 13.15 Uhr. Angeblich sei gegen 10.30Uhr "keine" Arbeit mehr gewesen und die Schichtleitung, nicht WBL, wollte sie zum Überstundenabbau nach Hause schicken. Die Kollegin weigerte sich und machte ihre Schicht zuende. Die Schichtleitung schrieb dennoch ein Minus von 2.75 Stunden in den Dienstplan, was sich besagte Kollegin nicht gefallen lassen wollte. Resultat, die Heimleitung gab der Schichtleitung recht, es läge in ihrem Ermessungsrahmen Mitarbeiter nach Hause zu schicken. Tage später sollte sie wieder bis 13.15Uhr arbeiten, war aber mit ihrer Arbeit nicht ganz fertig geworden. Die stellvertretende WBL wollte sie nun nicht gehen lassen und ordnete an, dass sie zuerst ihre Arbeit beenden sollte, was wiederum besagte Kollegin nicht einsah und nach Hause ging...
ich weiß, dass besagte Kollegin nicht gut gelitten ist, fachlich okay aber menschlich... Die meisten KellegInnen wären heilfroh wenn sie gehen würde, ich sehe da leider nicht nur den Ansatz von Mobbing und habe das auch kundgetan. So geht man nicht mit Menschen um.
Wieterhin bin ich der Meinung, was im Dienstplan steht das gilt, sonst kann ja jeder nach gutdünken von der entsprechenden Schichtleitung heimgeschickt werden. Wozu Dienstplan wenn sich nicht dran gehalten wird.

Persönliche Frage von mir: wie wird es anderswo mit Über-/Mehrarbeitsstunden gehandhabt. Ich habe bei uns den Eindruck man "darf", bzw. soll immer einspringen aber beim Abfeiern der Stunden darf man nicht mitreden, dass bekommen wir vorgegeben.
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Altenheim