Überlastung durch Pflege im Alltag - Es muss sich was ändern!

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MartinMehrer

Neues Mitglied
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29.04.2019
Hallo zusammen,
ich bin mit 26 Jahren vermutlich einer der jüngeren Mitglieder hier im Forum und bin bis jetzt auch nur indirekt mit der Pflege in Berührung gekommen. Meine Oma hat sich 3 Jahre um meinen Opa gekümmert, welcher an Parkinson erkrankte, gekümmert. Dennoch fand ich diese Zeit sehr prägend und habe die schwere körperliche und psychische Belastung meiner Oma aus erster Hand mitbekommen. Dabei war es äußerst schwer für mich meine Oma in diesem Zustand zu sehen und mitzuerleben, welches mich seit einiger Zeit dazu bewegt an der Organisation und Machbarkeit der Pflege im gewohnten häuslichen Umfeld, also Zuhause, alles zu verbessern, was zu verbessern geht. Dazu habe ich nun an meiner Uni der TU München ein passendes Projektstudium ins Leben rufen können. Mit 5 weiteren Studenten befassen wir uns nun seit kurzem mit dem Thema und aus diesem Grund möchte ich nun hier mit euch in Kontakt treten. Denn wir können nur auf einen begrenzten Erfahrungsschatz zurückgreifen und wollen dennoch die Problematik, Schwierigkeiten, aber auch Wünsche und Träume der Angehörigen verstehen und mit einbeziehen. Sodass wir im nächsten Schritt viele Ideen zur Verbesserung des Status Quo generieren können.
Wenn Sie sich dahingehend angesprochen fühlen, gerne Ihre Geschichte und Entwicklung mit uns teilen würden oder einfach an der Verbesserung der ambulanten Pflegesituation in Deutschland mitwirken möchten, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie sich bei uns melden.
Gerne telefonisch unter der 0176 78012191, über das Forum oder auch per E-Mail an meine Uni-Adresse [email protected]
Vielen Dank für ihr Mitwirken und die Bereitschaft durch ihre Erfahrungen die Situation in Deutschland zu verbessern und einen wunderbaren Start in die Woche!
 
Qualifikation
Student
Fachgebiet
München
C

Cutter

Mitglied
Basis-Konto
16.11.2008
Hannover
Im Grunde haben die vielen beruflich Pflegenden viel Erfahrung und Verbesserungsvorschläge. Das ist ja viel Wissenspower vorhanden, wird aber fast immer durch finanzielle Barrieren und Fachkräftemangel gebremst. Ich schätze, das diese beiden Aspekte die mächtigsten Bremsen sind.

Es gibt unheimlich tolle Pflegehilfsmittel, welche aber nur sehr selten von den Pflegekassen bezahlt werden oder die Zuzahlungen zu groß sind. Geht mal auf eine Pflegemesse, da kommt man sich als Pflegekraft wie im Schlaraffenland vor. Nur leider wird man die tollsten Produkte niemals in seiner beruflichen Karriere beim Arbeitgeber sehen... zu teuer.
Medizinische Produkte sind einfach, weil "medizinisch" drauf steht, sehr teuer.
 
Qualifikation
Pflegehelferin
Fachgebiet
Hannover
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Teammitglied
05.07.2001
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