Trinkpläne

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muckelwutz

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Na also,und bei uns werden eben beide bilanzen in ein protkoll geschrieben und alle sind ebenso zufrieden....
 
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muckelwutz

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Wir reden bzw. schreiben von verschiedenen Wasseranteilen in der Soko.
Da Du früher als APH gearbeitet hast, lag die Soko ja wohl nicht in Deinem Aufgaben bereich, kannst also nicht wissen, was ich meine.

:guckstduh http://www.enterale-ernaehrung.de/internet/kabi/enteral/entern.nsf/AttachmentsByTitle/Typanalysen_Internet.pdf/$FILE/Typanalysen_Internet.pdf

Dieses Wasser, welches bei der Zusammensetzung der Soko aufgeführt wird, muss, will oder muss man die Zufuhr ganz genau errechnen, bei der Flüssigkeitszufuhr zu- und bei der Nahrung abrechenen.
Alles klar?

Wird wohl aber eher selten verlangt. Oder ist nicht bekannt.:devil:

Es kommt eben immer darauf an, was verlangt wird.


:whistling Wassermann
:ignore: uh ich knie in ehrfurcht nieder,ob meiner unwissenheit als aph....in einem kleinpflegeheim ticken die uhren anders,da darf auch der aph mal eine
PEG-versorgen und "anhängen" wenn er/sie es sich zutraut und die PDL ihm/ihr vertraut....also ist mir der Wasseranteil durchaus bekannt. danke für die lehrstunde.....:thumbsup:
 
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Sonnensturm

Sonnensturm

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:ignore: uh ich knie in ehrfurcht nieder,ob meiner unwissenheit als aph

Das hat nichts mit Unwissenheit zu tun, gehörte einfach nicht zur Ausbildung.

....in einem kleinpflegeheim ticken die uhren anders,

dürfte eigentlich nicht sein

da darf auch der aph mal eine
PEG-versorgen und "anhängen" wenn er/sie es sich zutraut und die PDL ihm/ihr vertraut....

Ist wohl auch in Grosspflegeheimen nicht anders.


also ist mir der Wasseranteil durchaus bekannt

Woher dann das Missverständnis?

. danke für die lehrstunde.....:thumbsup:

Wenn man weiterhelfen kann.
:smile: Wassermann
 
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muckelwutz

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:grin::w-fahne_2also : friede ?
 
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Nachtschwärmerin

Nachtschwärmerin

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26.07.2006
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Hallo Ihr,

also das dieses thema doch soviel Anklang findet, toll!
Aber bitte nicht streiten, is halt in jedem Haus anders.
:))
 
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Sonnensturm

Sonnensturm

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muckelwutz

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:thumbsup: soll vorkommen.....
 
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Puderfrei

Puderfrei

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13.08.2006
49074
Hallo zusammen. Ich habe folgendes Problem:

In unserem Haus wird großen Wert auf umfangreiche Dokumentation der Trinkmenge gelegt. Mittlerweile sind wir so weit, daß 28 von 30 Bew. einen Trinkplan haben. Oftmals sind die Einträge wohl eher geschätzt, denn nicht jeder Bewohner ist dauernd zu überwachen. Auch Striche an Flaschen funktionieren nur so lange, wie ein dementer Bewohner nicht quer durch alle Zimmer stiefelt und sich überall bedient.

Bei Bewohnern, die nachweislich 1800-2000ml/24h über einen löngeren Zeitraum tranken, dachten wir, wir könnten es im Bericht/Pflegeplan vermerken und den Plan absetzen. (Reduzierung des Schreibkrams) Unsere PDL meinte aber, im Falle einer Einweisung ins KH und dem eventuell (alles wohl ein Worst-case-szenario) eintretenden Dehydrationsvorwurf könnten wir dann nichts gegenüberstellen. So gesehen wären wir, wollten wir unsere Beweispflicht lückenlos aufrechterhalten gezwungen bei fast allen Bewohnern einen Trinkplan zu führen.

Nun meine Frage: Wie handhabt ihr es und was wird gefordert?

Gruß, PF
 
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L

Lisy

Hallo Puderfrei,
ich bin ambulant unterwegs, aber auch wir versuchen das Trinkverhalten unserer Patienten zu dokumentieren. Es geliengt uns nie lückenlos, aber wir erbringen den Nachweis uns darum gekümmert zu haben. Hilft im Zweifelsfall immer.
Das KH wird immer sehr kleinlaut, wenn wir uns mit der Doku wehren können.
Gruß Lisy
 
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mouse

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17.09.2006
34121
Hallihallo,
bei unseren alten Menschen in der Geriatrie hat jeder einen Trinkplan, die Flaschen sind immer mit Namen Datum und einer römischen Ziffer(die wievielte am Tag) gekennzeichnet. Teilweis laufen wir den Pat. mit den Flachen hinterher so dass eigentlich einer abgestempelt werden muss dafür. Allerdings stelle ich mir das im KKh einfacher vor, weil immer irgendjemand da ist! In der ambulanten ist es doch eher so das man nur max 3 mal da ist und dann doch auch nicht für ewig. Daher sehe ich den Nachweis für eher unbrauchbar. Sorry! Aber in der Zeit wo man dort ist kann der Pat. ja nicht nen halben Liter trinken. Es handelt sich ja nicht um Pat. im Alter von 20 sondern eher um 75 aufwärts. Im KKH oder Pflegeheim, wo rund um die Uhr jemand da ist,kann ständig aufs neue Flüssigkeit angeboten werden und man kann bei stehenbleiben, bis ein Becher oder Glas ausgetrunken ist.
Alle Pat. die am Vortag weniger als 1000ml getrunken haben bekommen 1000ml s.c. Infusionen und unter 1500ml 500ml s.c.. Wobei im Heim das ganze ja auchnochmal anders ist, von wegen der Anordung usw.. Die Kontrolle ist zwar auch nicht immer 100%, vor allem wenn es Pesonal gibt die vergessen aufzuschreiben,aber bestimmt besser.
Denke das der Nachweis das man zum trinken angehalten hat auch nicht reicht, da der Pat auch das Glas, oder sogar ne ganze Flasche, weggiessen kann wenn man nicht in der Nähe bleibt oder Demenzkranke auch im nächsten Moment wieder vergissen zu trinken.
Gruss die mouse
 
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Vul Kuolun

Vul Kuolun

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11.11.2006
70378
Darf ich mal fragen, mit welcher Zielsetzung/ Konsequenz Ihr einen solchen Aufwand betreibt? Hat jeder der Bewohner, die Ihr so überwacht eine Verordnung für eine Infusion falls er eine bestimmte Grenze unterschreitet?

Nur als Beweisführung für den Fall daß ein Krankenhaus (wo meiner Erfahrung nach bei den "Sorgenkindern" eher Infusionen als normale Getränke gegeben werden) behaupten könnte "die geben Ihrer Mutter fei nix zu trinken" halte ich den Aufwand für absolut grotesk und nicht im Sinne des Klienten.

Es gibt im übrigen einen Bericht der Bundesregierung über Potentiale in der Pflege durch Entbürokratisierung, da wird solcherlei "wir dokumentieren alles damit uns keiner was kann" als häufig anzutreffender Fehler in der Doku eingestuft. Halte ich für vollkommen richtig.

Getränke/ Sondenkost und evtl. Suppe oder Breikost gemeinsam zu dokumentieren halte ich für absolut sinnnig und zielführend. Ziel ist doch, daß ich eine Vorstellung von der Gesamtflüssigkeitsaufnahme bekomme, um geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Natürlich ist in dem Zusammenhang ein Grießbrei von Interesse da er zu geschätzten 90% aus Wasser besteht. Wo ist da das Problem?
 
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Puderfrei

Puderfrei

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13.08.2006
49074
Danke für die Antworten, auch wenn ich bisher nur weiß (auch aus anderen "Umfragen"), daß fast alle Alten-Einrichtungen bei fast allen Bewohnern die Trinkmengen dokumentieren. Mal mit Einrechnung des Flüssigkeitsanteils der Nahrung, mal ohne. Grundsätzliche Aussagen weiterhin: Sau viel arbeit und meist mehr geschätzt als real.

Danke für deinen Beitrag, Vul. Genau das ist nämlich das, was ich mir auch immer gedacht habe. Leider fehlt mir eine Quelle, auf die ich mich beziehen kann.

Gibt es irgendwo eine Grundsatzstellungnahme, Handlungsanweisung Musterurteil oder irgendwas? Sonst komm ich gegen die Argumentation: "Falls uns jemand mal vorwirft, wir gäben den Leuten zu wenig zu trinken, müssen wir einen lückenlosen Nachweis haben!" nicht an.
 
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Vul Kuolun

Vul Kuolun

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11.11.2006
70378
Die Quelle ist der Abschlussbericht einer Kommission des Familienministeriums. Der Titel lautet "Identifizierung von Entbürokratisierungspotentialen in Einrichtungen der stationären Altenpflege in Deutschland".

BMFSFJ - Forschungsberichte - Entbürokratisierung in Einrichtungen der stationären Altenhilfe in Deutschland

Unbürokratische 535 Seiten PDF. :wink:

Interessant wäre wahrscheinlich auch die Grundsatzstellungnahme "Ernährung und Flüssigkeitsversorgung älterer Menschen" des MDK. Im überfliegen ist dort die Rede von Trinkplänen bei drohender Unterversorgung, und nicht flächendeckend. Wie gesagt, hab ich bislang nur überflogen.

http://www.mds-ev.org/download/030707_grundsatzstellungnahme.pdf
 
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Puderfrei

Puderfrei

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13.08.2006
49074
Dann mach ich mich mal über die Feiertage ran... :blink:
Hmmm... wohl doch eher später. Aber danke schön für den Link und:

Frohes Fest an alle! Trinkt nicht zuviel (und schön alles dokumentieren!):whistling
 
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Axel Klaus

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01.01.2007
44135
Bei Bewohnern, die nachweislich 1800-2000ml/24h über einen löngeren Zeitraum tranken, dachten wir, wir könnten es im Bericht/Pflegeplan vermerken und den Plan absetzen. (Reduzierung des Schreibkrams) Unsere PDL meinte aber, im Falle einer Einweisung ins KH und dem eventuell (alles wohl ein Worst-case-szenario) eintretenden Dehydrationsvorwurf könnten wir dann nichts gegenüberstellen. So gesehen wären wir, wollten wir unsere Beweispflicht lückenlos aufrechterhalten gezwungen bei fast allen Bewohnern einen Trinkplan zu führen.
Was auch nicht viele wissen.... es steht oft nach Rückkehr in den Entlassungsbriefen "exikiert", weil das Krankenhaus zusätzlich zur pauschalen Fallabrechnung Tage extra anrechnen kann. Bin mir nicht 100% sicher, aber glaube bei Exikose 3 Tage zusätzlicher Krankenhausaufenthalt anrechenbar.
 
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sany

sany

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31.05.2006
berlin
Hallo,
da wir beim Errechnen der täglichen Trinkmenge 0,33xerrechnete Kalorie abziehen müssen ist es sicher nicht korrekt,Nahrungsmittel auf dem Trinkplan aufzuführen.
 
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