Innere Medizin Thrombose - s.c. Heparin - welches Bein

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kreatix

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Hallo Ihr Lieben,

nun habe ich heute etwas mir sehr merkwürdiges gehört.

Eine Kollegin erzählte mir man dürfe bei einer (alten) Bein-Thrombose die subcutane Heparin Spritze auf keinen Fall in das Bein geben wo die Thrombose war bzw. ist.
Dies habe ich noch nie gehört:ka: :ka:


Weiss jemand was darüber

Vor Allem interessiert mich aus welchem Grund, wenn dies denn stimmt.

Vielen Dank schon mal im Vorraus


Liebe Grüße

Kreatix
 
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jackylein

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hihi

also ich weiß nicht warum eine s.c.-injektion im betroffenen bein (was ja schon länger her ist) kontraindiziert sein sollte. vor allem ist des für mich auch nicht logisch warum! hauptsache ist doch, das dass antikoagulantium dort ankommt wo es hin soll und im fettgewebe wird es schnell und gut resorbiert!

lg jacky
 
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pdlandy

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Hi kreatix,
ich wüsst auch nicht was dagegen sprechen könnte , aber ich bin für alles Neue offen. Du injizierst die Antikoagulantien s.c.->über die Kappilargefäße der Subcutis wird das Medikament den vasculären System zugeführt - den arteriellen. Deshalb wüsst ich auch nicht , was das mit alten Venenthrombosen zu tun haben soll. Hat deine Kollegin ihre These begründet?
mfg
 
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Silke65

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Moin Kreatix,

davon habe ich auch noch nichts gehört bin aber auch für neues offen.
Frag doch mal Deine Kollegin warum.

LG

Silke65
 
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Hallo zusammen!

Ich habe tatsächlich von diesem "Mythos" schon gehört, in den Köpfen einiger Pflegekräfte hat sich irgendwo der - irrige :spinner:- Gedanke festgesetzt, eine s.c.-Injektion könnte es bewerkstelligen, vermeindliche Reste des Thrombus zu lösen und so ggf. eine Lungenembolie etc. zu verursachen...

Ist natürlich Quatsch, aber so ein Gedanke ist dann nur schwer wieder aus den Köpfen der Leute zu bekommen!

Grüße

Hannes
 
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kreatix

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Hm habe mir schon gedacht das das nur ein alter Mythos ist der sich in den Köpfen ein paar Leute festgesetzt hat.

Vielen Dank
 
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rebecca 2

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Ich habe das damals auch gelernt. Nach mancher Thrombose entsteht das postthrombotische Syndrom, bei dem Ödeme und Lymphabflußstörungen entstehen. In diesem Bein ist dann die Resorption der Injektion vermindert und das Infektionsrisiko der Einstichstelle erhöht. Das wäre die einzige Erklärung für die Aussage Deiner Kollegin.
 
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