Pflegewissenschaft Studium Pflegewissenschaft

HL2917

HL2917

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Hallo Marion,

mit an der Basis arbeiten meine ich schon in einer speziellen Rolle - unterstützend, beratend, schulend (s.o.).

Wir brauchen auch einfach gute Leute an der Basis. D.h. nicht, dass man mit Studium nicht am Patientenbett stehen sollte , genau das Gegenteil muss der Fall sein, die Rolle muss sich nur ändern (Pflegeberater, Pflegeexperten - denn nur wenn ich mitarbeite kann ich weiterentwickeln helfen).
Wer oder wie kann sonst der Theorie-Praxis-Transfer aussehen? Ich arbeite seit 2002 als Pflegeexpertin und nur durch das Mitarbeiten einen Tag die Woche als "normale" Examinierte, kann ich Probleme oder Optimierungsmöglichkeiten erkennen. Natürlich habe ich ansonsten eine andere Rolle, Kompetenzen und auch gehalt.
Aber ich merke immer wieder, wenn ich länger nicht in einem Bereich gearbeitet habe - wenn ich nur am Schreibtisch arbeite und mit den Leuten rede, arbeite ich an Ihnen und der Realität vorbei und meine Akzeptanz ist auch deutlich geringer!

Schönen Abend
HL
 
Qualifikation
Pflegende, Gesundheitswissenschaftlerin
Fachgebiet
QM Akutkrankenhaus
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Hallo HL!

Dein Job klingt ja total interessant - so eine Arbeit in solch einer Struktur würde mich auch reizen.
Ich möchte - wie wohl auch die meisten Pflegenden - mein Wissen kompetent anwenden und v.a. am und mit dem Patienten arbeiten.
Wie nennt man Deinen Arbeitsbereich? Bist Du "ganz normal als Krankenschwester angestellt" oder hat das auch eine andere Tätigkeitsbezeichnung? (...weiß gerad nicht wie ich mich ausdrücken soll...hoffe, Du verstehst, was ich meine...)
 
HL2917

HL2917

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Ich bin als Pflegeexpertin mit Fachvertretung im Managementteam der Berufsgruppe Pflege angestellt.
Und da ich nach 8.5 Jahren eine neue Herausforderung suche ist die Stelle ausgeschrieben - ich kann sie nur wärmstens empfehlen. Eine Klinik mit modernsten bauten, elektronischer Patientendokumentation seit 10 Jahren, Bezugspflege, modernste Managementstrukturen, sehr kollegialer Kultur ( alle per Du) in attraktiver Gegend in der Schweiz.....
Bei Interesse bitte melden...

HL
 
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Pflegende, Gesundheitswissenschaftlerin
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QM Akutkrankenhaus
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Marion FKS

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Hallo HL,

in der Schweiz, das erklärt wohl einiges. Ob es hier in Deutschland auch so Konzepte gibt? Ich denke nur wenige.

Liebe Grüsse Marion
 
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FKS Psych., Studentin Pflege- u. Gesundheitswissenschaften, Dozentin KPS
Fachgebiet
Psychiatrie/Krisenintervention
HL2917

HL2917

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Die Pläne sind für Deutschland nicht anders (Advanced Nursing Practice ANP).
Die am besten ausgebildeten Leute müssen nah am Patientenbett sein, sonst werden alle Entwicklungen an Hochschulen etc. nicht beim Patienten ankommen und auch den Kliniken und den Mitarbeitenden wird es nicht besser gehen. Wie will man sonst die DRGs beispielsweise umsetzen und trotzdem als Klinik seine Qualität steigern? Ressourcen dafür haben viele Kliniken meines Erachtens noch ausreichend.
Warum man sich damit so schwer tut ist nicht verständlich.
Anscheinend ist der ökonomische Druck noch nicht ausreichend?

In Hoffnung auf Erkenntnis :thumbsup2:
HL
 
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Pflegende, Gesundheitswissenschaftlerin
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QM Akutkrankenhaus
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Marion FKS

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Hallo HL,

ich finde das Konzept wirklich interessant. Gibt es bei euch Stellenbeschreibungen für diese Stellen, die Du mir zur Verfügung stellen könntest?
In der Psychiatrie habe ich bisher noch nie von ANP´s gehört, es gibt eher Fachkrankenpfleger / -schwestern, die nach zweijähriger Berufserfahrung (mdst.) eine meist zweijährige berufsbegleitende Weiterbildung absolviert haben. Und wenn ich diese Weiterbildung mit meinem Studium vergleiche, ist sie zwar vor ca. 15 Jahren nicht wissenschaftlich orientiert gewesen, aber fachlich dennoch sehr anspruchsvoll.
Diese Fachkrankenschwestern werden jedoch nicht wesentlich besser bezahlt als eine "normale" Krankenschwestern.
Und ich bezweifle, wenn Kliniken es kaum schaffen, eine Psych-PV zu erfüllen, sowie eine angemessenen Fachkrankenpflegequote im stationären Bereich zu schaffen, daß dann Pflegeexpertenstellen, also Pflegekräfte mit BA-Abschluss zu einem höheren Gehalt eingestellt werden.
Aber dennoch hilft es sicherlich, andere Konzepte darzustellen, deswegen würde ich mich wirklich über eine Stellenbeschreibung freuen, wenn möglich.

LG Marion
 
Qualifikation
FKS Psych., Studentin Pflege- u. Gesundheitswissenschaften, Dozentin KPS
Fachgebiet
Psychiatrie/Krisenintervention
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Hallo HL,

in der Schweiz, das erklärt wohl einiges. Ob es hier in Deutschland auch so Konzepte gibt? Ich denke nur wenige.

Liebe Grüsse Marion

Genau diesen Gedanken hatte ich auch :blushing:
Wäre schön, wenn sich endlich mal ein sinnvolles Konzept, welches fundiertes theoretisches Wissen mit Praxis verbunden durchsetzen könnte.
 
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Fleschor_Max

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  • 40.22% wüssten nicht wie sie ein Studium finanzieren sollten. Dazu nur soviel: Schaut Euch die Studienorte/-gänge genau an, in Halle z.B. kostet das Semester 64 €uro. Man kann nebenher im Bachelor und im Master 80% arbeiten und hat so ausreichend Geld zum Leben.
Hallo ihrs,

da würde ich gerne nochmal nachhaken. Ich hab mich jetzt mit meiner Leitung verständigt, dass ich noch nicht jetzt ab 1.3. mich auf den Studienplatz in Halle bewerbe, sondern erstmal ein Jahr ne 100%-Stelle mache, um auf der ITS richtig eingearbeitet werden zu können, und darf dann kürzen. Ich hab erst gedacht 50%-Stelle und dachte das wird schon stressig, hab mich aber ehrlich gesagt noch nicht informiert über die Organisation.

Ich würde mich freuen, wenn mal Studenten aus Halle schildern wie das Studium abläuft, wenn man sogar ne 80%-Stelle schaffen kann.

Ich möchte im übrigen nach dem Studium noch ganz normal am Bett arbeiten, meine Leitung steht da auch dahinter. Gehalt ist mir da nicht wichtig, mir gehts eher um die persönliche Weiterentwicklung. Ich mach es mit dem Hintergrund, dass ich jetzt am Anfang des Berufslebens eh noch keine Fachweiterbildung machen kann (fehlt ja die 2Jahre Erfahrung), und dass es mir z.B. den teuren Praxisanleiterlehrgang spart (der nur manchmal bei uns erstattet wird), und es zählt ja auch als Stationsleiterlehrgang. Halt mit Ausblick in die Zukunft, sicher nicht als Stationsleitung, das wäre mir zuviel Verwaltung und zuwenig Pflege, aber vllt. als Bereichsleitung.
Nach dem Studium würde ich erstmal ne Fachweiterbildung anstreben.

Gruß, Max
 
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GuKPf, Student
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Hallo Max!

Das klingt doch nach einer tollen Lösung!
Ich kann zwar gut nachvollziehen, dass Du vielleicht lieber heute als morgen loslegen möchtest. Aber gerade auf einer Intensivstation wirst Du so dermaßen viel Neues sehen, lernen + erleben.
Beides gleichzeitig (Studium + Berufsstart auf Intensiv) zu beginnen, das könnte schnell zu viel werden. Aber wenn Du ein wenig Fuß gefasst hast, dann ist das eine ideale Kombination.
Ich finde es toll, dass Du nach dem Studium auch weiterhin am + mit dem Patienten arbeiten möchtest. Mir persönlich ist das auch wichtig + bin froh, dass es mittlerweile Pflege als eigenständiges Fach gibt - also kein Pflegemanagement + auch kein Pflegepädagogik, denn beides entfernt vom Patienten.
 
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Marion FKS

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Hallo Max,

studiere in Halle, aber noch Diplom. Berufs- und Lebenserfahrung finde ich von Vorteil, andererseits auch wichtig, daß Pflege studiert. Lernen geht vielleicht besser, wenn man es noch geöhnt ist, bin schon älter, muß man sich gut "am Riemen reißen" um nicht nur die interessanten Sachen zu lesen, sondern auch zu behalten. Müssen in Halle viel selbst machen, Projekte, Studien, Hausarbeiten...., man bekommt nicht alles serviert. Ist schon ´ne Menge Arbeit, aber auch zu schaffen. Arbeite im Diplomstudiengang 75%, ist meiner Meinung nach aber das Maximum, wenn man nicht vom Arbeitgeber für die Präsenzphasen freigestellt wird. Lässt sich auch nur so gut organisieren wegen des Blocksystems (weiß jetzt nicht, wie´s beim Bachelor ist), so daß ich mit Nachtwachen die Zeit für Präsenzphasen gut rausarbeiten kann. Hätte aber manchmal gern mehr Zeit zum Lernen, 50% ist schon realistischer.
Bei weiteren Fragen, mail mir und ansonsten allen schöne Feiertage,

Marion
 
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Fleschor_Max

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Hey ihr beide,

@Parasympathisch: ja, ich hab mit der Lösung auch ein besseres Gefühl als meine erste Idee mit 50% einzusteigen und gleich loszustudieren.

Zu den Leuten die gesagt haben, es gibt keine Stellen: bei mir im Klinikum (sehr großes,Maximalversorgung) ist das Pflegemanagment sehr positiv demgegenüber eingestellt. Als ich mich mit der Frage ans Managment wandte, "ist man mit Bachelor überqualifiziert für normale Schwesternstelle" (was ich teils von Ösen gesagt bekam und was ich mal von der entscheidenden Stelle beantwortet haben wollte), haben die praktisch sofort beschlossen mir ne Stelle zu besorgen. Bachelors werden aber nicht offensiv und öffentlich gesucht, insofern trügt der Eindruck, den man von den Stellenanzeigen bekommt.

@Marion: Ja, ich hoffe ich verlerne das Lernen nicht in dem einen Jahr. Aber ich hab Glück, ich hab ne sehr schnelle Auffassungsgabe für Fakten (leider auf Kosten des Gesichts- und Namensgedächtnis), und hab schonmal nen technisches Fach extrem erfolgreich bis zum Vordiplom studiert.

Vllt. meldet sich mal ein Bachelorstudent aus Halle noch, wie das Studium organisiert ist. Vermutlich ja zeitlich nicht viel anders als das Diplom.



Was ich allerdings toll finde, dass nur 22% gar nicht studieren wollen, 7% sich keine Gedanken machten, aber >70% interessiert sind.
Schade dass das Forum nicht repräsentativ für alle Pflegenden ist, hier sind wohl hauptsächlich die engagierteren Kollegen anwesend.

Gruß, Max
 
Qualifikation
GuKPf, Student
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HL2917

HL2917

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Hallo ihrs,

da würde ich gerne nochmal nachhaken. Ich hab mich jetzt mit meiner Leitung verständigt, dass ich noch nicht jetzt ab 1.3. mich auf den Studienplatz in Halle bewerbe, sondern erstmal ein Jahr ne 100%-Stelle mache, um auf der ITS richtig eingearbeitet werden zu können, und darf dann kürzen. Ich hab erst gedacht 50%-Stelle und dachte das wird schon stressig, hab mich aber ehrlich gesagt noch nicht informiert über die Organisation.

Ich würde mich freuen, wenn mal Studenten aus Halle schildern wie das Studium abläuft, wenn man sogar ne 80%-Stelle schaffen kann.

Ich möchte im übrigen nach dem Studium noch ganz normal am Bett arbeiten, meine Leitung steht da auch dahinter. Gehalt ist mir da nicht wichtig, mir gehts eher um die persönliche Weiterentwicklung. Ich mach es mit dem Hintergrund, dass ich jetzt am Anfang des Berufslebens eh noch keine Fachweiterbildung machen kann (fehlt ja die 2Jahre Erfahrung), und dass es mir z.B. den teuren Praxisanleiterlehrgang spart (der nur manchmal bei uns erstattet wird), und es zählt ja auch als Stationsleiterlehrgang. Halt mit Ausblick in die Zukunft, sicher nicht als Stationsleitung, das wäre mir zuviel Verwaltung und zuwenig Pflege, aber vllt. als Bereichsleitung.
Nach dem Studium würde ich erstmal ne Fachweiterbildung anstreben.

Gruß, Max
Hi Max,

zur genauen Organisation des Bachelors in Halle frage doch bitte das Institut in Halle an. Ich bin im Master und wir haben - während des Semesters, also in den 3 Semster in den 4 Monaten - jeweils eine Woche Präsenz. Mit Samstags. Aber da stehen die wenigsten (auch Dozenten) drauf, also waren das vielleicht 5 Samstage von 12 und man muss nicht zwingend anwesend sein (das teilt man Dir wahrscheinlich nicht mit:). Auf ein Jahr eher oder später kommt es nicht an, Berufserfahrung ist auch sehr wichtig. Ich habe nebenher 80% eine Führungsposition (fachliche PDL) 800km entfernt ausgeführt. Aber man muss schon häufig dann am Abend und am Wochenende an den PC. Für mich war das allerdings viel Interesse und deswegen keine grossartige Pflicht. Die Hausarbeiten kann man fast immer auf sein Arbeitsgebiet ausrichten, d.h. ich habe in der Zeit extrem viel Schriftliches für meine Job erarbeitet und dort auch weitergegeben. Das hat mir intern Anerkennung gebracht. Man lernt also viel Methoden und die Beispiele zur Anwendung in den Hausarbeiten kommen aus dem eigenen Themengebiet. Finde ich eine sehr gute Lösung!
Und Halle kann ich sehr empfehlen. Habe mein erstes Studium, FH Diplom ,8 Semester, in Osnabrück verbracht. Habe dort auch viel gelernt. Allerdings musste ich Forschungsprojekte auch zu Themen machen, die mich nicht interessiert haben, dann ist man automatisch nicht so engagiert. Vielleicht hat sich das heute dort geändert.

Besten Gruss
HL
 
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turgofagi

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Ich studiere auch seit letzten Herbst Pflegewissenschaft (Schwerpunkt Management).
Studienort: KatHo NRW in Köln (ehem. KFH NW)
Umfang: 2 Jahre Bachelor, nochmal 2 Jahre auf Master
Anfang und Ende des Semesters eine Blockwoche, sonst immer 2 Tage pro Woche
Kosten: 350 € Studiengebühr/Semester + ca. 190 € für Semesterticket, Asta, etc./Semester

Nach einem Semester: kann ich nur empfehlen! Vielfältiger Austausch untereinander, sehr gute Betreuung seitens der FH, angenehmes Klima

Die meisten Kollegen arbeiten so zwischen 50 und 75% nebenher weiter, einige auch mehr (je nach Unterstützung des AG)

Die Plätze werden immer im Frühjahr vergeben nach einem Auswahlverfahren, letztes mal waren es wohl so 3 x mehr Bewerber als Plätze.
Vorraussetzung ist ein Pflegeberuf (oder Hebamme), Abi muss nicht (kann in halbstündiger Zulassungsprüfung "nachgeholt" werden.
Man muss sich vorher entscheiden ob man Schwerpunkt Management oder Pflegepädagogik studieren will. Im Bachelor hat man einige Module dann zusammen, im Master trennt es sich dann fast komplett auf.

Weitere Infos unter KFH NW in Köln - Homepage

Grüße
Stephan
 
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ko-ray

der studienang heißt pflegewissenschaft mit schwerpunkt a) management oder b) pädagogik. ist also von vorherein schon auf das management ausgerichtet mit entsprechendem futter bzgl bwl und personalmanagement. warum das so kompliziert gestrickt ist - keine ahnung, aber das kind darf anfangs wohl nicht anders heißen. und wir haben auch tatsächlich einen hohen pflegewissenschaftlichen anteil drin. der dann im management aber nicht weiter stört...:wink:
:wink:

also an deine bekannte - katho nrw in köln, kan ich allen ernstes empfehlen!
Hallo. Bin Pfleger und möchte gerne wissen, was man für Möglichkeiten mit dem Studium hat? Und wo genau in Köln kann man Unterlagen bekommen. Gruß ko-ray
 
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ko-ray

hallo,

was pflegewissenschaft bachelor angeht - ich darf mich seit sommer so nennen:rolleyes: , und zwar hab ich in köln studiert.
und das als vollzeitstudium, allerdings berufsbegleitend. geht nämlich, wenn die hochschule die veranstaltungen an zwei festen tagen pro woche anbietet und zwei wochen als blockwochen organisiert. schwupps, in zwei jahren zum b. sc.....
und jetzt gleich den master of arts pflegemanegement dran, fertig ist die laube...
wer fragen dazu hat - immer her damit:thumbsup2:

gruß aus dem westen
mountain
Hallo. Hier nochmal ne Frage. Was ist eigendlich Inhalt des Studiengangs? Und in wieweit unterscheidet sich der Managementstudiengang von dem Pädagogigstudiengang?
 
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turgofagi

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Unterlagen liegen zum Download bei der KatHo KFH NW in Köln - Studiengang Pflegewissenschaft,<br>Bachelor of Science

Der Bachelor im Management befähigt z.B. zur Leitung einer Station oder einer Funktionseinheit. Für höheres Management (Pflegedirektion, Altenheimleitung, etc) empfiehlt die KatHo dann den Master, der dem Diplomstudiengang ähnelt.

Der Pädagogikstudiengang zielt klar auf Lehrer für Pflegeberufe ab, also z.B. in Krankenpflegeschulen. Bei dem wird auch klar gesagt, dass man den Master zwingend anschliessen muss (beim Management könnte man auch mit dem Bachelor erstmal ein paar Jahre arbeiten bevor man den Master macht).

Hoffe ich konnte helfen.

Stephan
P.S.: die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2009/2010 endet Ende März, also ranhalten wenn es dich interessiert!
 
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Köln
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ko-ray

hallo,

was pflegewissenschaft bachelor angeht - ich darf mich seit sommer so nennen:rolleyes: , und zwar hab ich in köln studiert.
und das als vollzeitstudium, allerdings berufsbegleitend. geht nämlich, wenn die hochschule die veranstaltungen an zwei festen tagen pro woche anbietet und zwei wochen als blockwochen organisiert. schwupps, in zwei jahren zum b. sc.....
und jetzt gleich den master of arts pflegemanegement dran, fertig ist die laube...
wer fragen dazu hat - immer her damit:thumbsup2:

gruß aus dem westen
mountain
Hallo. Was ist den Inhalt der Einstufungsprüfung??? Und muß man "Soziales und kirchliches Engagement" nachweisen können und katholisch sein??? Gruß Ko-ray
 
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turgofagi

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Hallo Ko-Ray,

was den Glauben angeht: ich bin evangelisch getauft, war kein Thema. Es sind auch 2-3 im Kurs die nicht getauft sind, die mussten vorher aber zu einem Gespräch antreten in dem sie über die Gründe befragt wurden. Schlechteste Antwort die du da geben kannst ist: "Wegen der Kirchensteuer ausgetreten" :)

Was das andere angeht: Schadet nichts wenn du irgendwas angeben kannst (z.B. irgendwelche Jugendarbeit, ehrenamtlich Rotes Kreuz oder ähnliches) ist aber auch nicht zwingend notwendig.

Die Einstufungsprüfung ist eine Art Assesmentcenter in dem quasi belegt werden soll, dass dir die ersten 2 Semester aufgrund deiner Ausbildung anerkannt werden und du dann theoretisch im 3. Semester einsteigst. Ist aber so, dass das Bestehen Pflicht ist, es also nicht geht dass du durchfällst und dann halt 6 Semester machst, das geht nicht.
Inhalt ist ein Multiple-Choice-test (20 Fragen) zu ein paar Seiten Text den man lesen muss vorher (6 Wochen Zeit dafür). Bei uns war es hauptsächlich so Staatsbürgerkundezeugs.
Dann eine Gruppenarbeit (war eine Diskussion zu einem vorgegeben Thema) und dann noch ein Einzelgespräch in dem du nochmal etwas zu Motivation und so gefragt wirst. Vor dem ganzen musst du noch so einen Test ausfüllen in dem deine Stärken und Schwächen beleuchtet werden, der fliesst aber nicht in die Entscheidung mit ein.
Dazu musst du dir aber auch keinen Kopf machen. Da fliegt nur der durch, der es drauf anlegt!

Dann gibts noch die Zulassungsprüfung für alle die, die kein Abitur haben. Da bekommst du vorher auch eine Literaturliste und musst halt etwas lernen. Etwas Pflege, etwas BWL, dazu dann eine halbe Stunde Befragung... war auch machbar.

Grüße
Stephan
 
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