Stellvertretung

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silbernehexe

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Hallo Leute,
ich suche schon seit 1,5 Jahren eine stellvertretende PDL für den ambulanten Pflegedienst. Mein großes Problem ist, dass ich selbst Altenpflegerin bin und meine Ausbildung vor 2003 gemacht habe- 2- jährig. Das bedeutet, meine Stellvertretung muss ein Examen in der Krankenpflege haben. Leider gehen bei uns nur Bewerbungen von Altenpflegern ein-einige davon sind echt top!
Ich selbst habe 2,5 Jahre in Vollzeit auf einer chirurgischen Station gearbeitet, und zwar als Fachkraft-die nötige Erfahrung für Leistungen des SGB V hab ich allemal.
Jetzt meine Frage:
Weiß jemand hier eine Möglichkeit, dass ich als "vollwertige" PDL anerkannt werde und demnach eine Altenpflegekraft als stellvertr. PDL einstellen kann???:idee::ka:

Bin für jede Anregung dankbar...
 
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Pflegedienstleitung ambulant
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ambulanter Pflegedienst privat
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Ausbildung zur Sozialbetriebswirtin
benny34

benny34

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AW: Stellvertretung

Wieso solltest du keine "vollwertige" PDL sein?
Du hast doch die Mindestanforderung (460-Stunden Kurs für verantwortliche PFK) und gut is. Bei der Bewerbung um diesen Kurs wird ja die Qualifikation abgeprüft und wenn sie passt, ist es ok.
Und die PDL oder stellvertr. muss entweder Alten-PFK oder GuK sein.
Ich bin selbst 2-jährig examinierter (noch aus der grauen Vorzeit) seit 1984 und habe bis heute durch diverse Weiterbildungen einen Status erreicht, der ausreicht, anerkannt zu werden.
 
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silbernehexe

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AW: Stellvertretung

In dem Versorgungsvertrag steht ausdrücklich: ist die verantwortliche Pflegefachkraft eine Altenpflegerin mit 2-jähriger Ausbildung, muss die Stellvertretung eine Krankenpflegeausbildung haben... Meine Weiterbildung umfasste sogar 520 Std- und ich hab die geforderte Nachqualifizierung abgeleistet- scheint nicht zu zählen. :cry:
 
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Lisy

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Hallo silberhexe,
Versorgungsvertrag SGB V oder SGB XI? Auf welchen beziehst du dich? Und, um welches Bundesland handelt es sich?
Grüßle aus BW
Lisy
P.S.
Das Thema ist bei kein Thema. Pflegefachkraft ist Pflegefachkraft. Egal aus welchem Jahrhundert die Ausbildung ist.
 
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silbernehexe

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AW: Stellvertretung

Hallo Lisy,
Versorgungsvertrag SGB V- und NRW. Ich bin ganz deiner Meinung, PFK ist PFK- aber leider sehen das die Krankenkassen anders... Ich habe mehrere Jahre wegen der Ausbildung nicht als Leitung arbeiten können, als das Gesetz geändert wurde- kein Bestandsschutz mehr, als ich 2003 als Leitung aufgehört habe - trotz aller Vorerfahrung, Ausbildung PDL und Fachkenntnisse... Dumm gelaufen! :cry: Dann kam zum Glück die "Nachschulung"... !:sick:
 
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benny34

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AW: Stellvertretung

In dem Versorgungsvertrag steht ausdrücklich: ist die verantwortliche Pflegefachkraft eine Altenpflegerin mit 2-jähriger Ausbildung, muss die Stellvertretung eine Krankenpflegeausbildung haben... Meine Weiterbildung umfasste sogar 520 Std- und ich hab die geforderte Nachqualifizierung abgeleistet- scheint nicht zu zählen. :cry:
Ob verantwortliche PFK oder nicht, regelt § 71 SGB XI; ich wüsste nicht, das andere Verordnungen diesen wieder aushebeln..
 
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Lisy

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Hallo silberhexe,
ich habs mir schon fast gedacht, das es sich um die Krankenpflege handelt. Ich kann dir leider nicht wirklich weiterhelfen, allerdings kenne ich jemanden, der mit den Kassen, federführend mit der AOK ein Sonderabkommen hat. Mußte mal nachfragen, vielleicht kann ja auch dein Dachverband helfen.
@ benny,
das Problem ist nicht der SGB XI sondern der SGB V. silberhexe kann sehr wohl PDL sein, aber halt nur im SGB XI.
Die beiden Verträge haben nichts miteinander zu tun.
Gruß Lisy
 
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silbernehexe

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AW: Stellvertretung

Hallo Lisy,
das wär echt super, ich hab auch schon dran gedacht, mit der AOK (da federführend) ein Abkommen zu treffen, aber ich weiss nicht genau, an wen ich mich da wenden muss. Bin -wie gesagt- für jeden Tip dankbar!
LG
silbernehexe
 
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Bachbluete

AW: Stellvertretung

So weit ich mitreden kann sind manche AOK Direktionen echte Eigenbrötler und wollen Vertragspartner mutwillig provozieren.
Ich hatte 1996 nur als Krankenpflegehelferin den Vertrag als Haushaltshilfe nach § 38 SGB 5 - und mir wollten sie erst keinen Vertrag geben "weil ich keine Pflegefachkraft war". Wenn aber simple Hauswirtschafterinnen einen Vertrag erhalten, dann doch auch KPHs... kurzum - ich zog die Bande zum Sozialgericht und hab gewonnen. Durfte mich Haus- und Familienpflege, zugelassen bei allen Krankenkassen nennen. :grin:

Heute bin ich froh auf die nicht mehr angewiesen zu sein. Als Pflegegutachterin bin ich für den MDK der Teufel in Person und verdiene wesentlich mehr als Haushaltshilfe :devil:
 
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Lisy

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Hallo silbernehexe,
AOK Abteilung Vertragsrecht ist dein Ansprechpartner. Ich würde denen einfach mal einen Brief schreiben, der Rest ergiebt sich dann.
Ich drück dir die Daumen und wünsche dir viel Glück.
Gruß Lisy
 
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benny34

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@ benny,
das Problem ist nicht der SGB XI sondern der SGB V. silberhexe kann sehr wohl PDL sein, aber halt nur im SGB XI.
Die beiden Verträge haben nichts miteinander zu tun.
Gruß Lisy
Das musst du mir genauer erklären.
Ich habe die Weiterbildung zur verantwortlichen PFK mit 460 Std. in Hessen gemacht.
Somit habe ich die Berechtigung, als ebensolche verantwortliche PFK zu arbeiten (hier: ambulant). Somit bin ich verantwortlich sowohl für die Aufgaben im SGB V als auch im SGB XI.
Ich werd mal beim bpa nachhaken...
 
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Lisy

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Hallo benny,
wie Hessen das regelt, weiß ich nicht. Tatsache ist, das du bei der Eröffnung eines neuen Pflegedienstes Rahmenvertäge abschliesen mußt.
Einen für den SGB XI, der ist per Gesetz Bundesweit geregelt. Einen 2. Sofern du das anbieten willst für den SGB V und dieser ist nicht Bundesweit geregelt- der hat auch nichts mit dem SGB XI und der dafür notendigen Weiterbildung zu tun.( Dieser muß zumindest in BW mit jeder Krankenkassenart abgeschlossen werden) Einen weiteren mußt du abschliesen, wenn du Familienpflege anbieten willst.
Das kann dir der bpa aber sicher noch detailierter und speziell für Hessen erklären.
Gruß Lisy
 
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benny34

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Hallo benny,
wie Hessen das regelt, weiß ich nicht. Tatsache ist, das du bei der Eröffnung eines neuen Pflegedienstes Rahmenvertäge abschliesen mußt.
Einen für den SGB XI, der ist per Gesetz Bundesweit geregelt. Einen 2. Sofern du das anbieten willst für den SGB V und dieser ist nicht Bundesweit geregelt- der hat auch nichts mit dem SGB XI und der dafür notendigen Weiterbildung zu tun.( Dieser muß zumindest in BW mit jeder Krankenkassenart abgeschlossen werden) Einen weiteren mußt du abschliesen, wenn du Familienpflege anbieten willst.
Das kann dir der bpa aber sicher noch detailierter und speziell für Hessen erklären.
Gruß Lisy
Das ist schon klar - und wenn eben dieser Dienst starten will, benötigt er eine verantwortliche PFK, welche mind den 460h-Kurs (nach §71 SGB XI) absolviert haben muss. (und natürlich entsprechend Fach- und Hilfskräfte).
Und dann besagter Dienst seine Leistungen in beiden Bereichen anbieten - geleitet von der PDL.
Oder etwa nicht???
 
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Hallo benny,
im Prinzip stimmt das schon, nuuur: in einigen Bundesländern wird eine Altenpflegerin als PDL für den SGB V nicht akzeptiert. Dann muß die stellv. PDL Krankenschwester sein.
Antiquiert, aber Stand der Dinge.
Grüßle Lisy
 
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silbernehexe

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Hallo Lisy,
nochmal vielen Dank- ich werde deinen Rat beherzigen.

LG
silbernehexe
 
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Hallo benny,
im Prinzip stimmt das schon, nuuur: in einigen Bundesländern wird eine Altenpflegerin als PDL für den SGB V nicht akzeptiert. Dann muß die stellv. PDL Krankenschwester sein.
Antiquiert, aber Stand der Dinge.
Grüßle Lisy
Antiquiert ist aber noch masslos untertrieben...da bleib ich doch lieber in Hessen :)
 
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