Allgemein Stellungnahme MatchWebPro

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SvenJ

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13.06.2007
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AW: Stellungnahme MatchWebPro

Ich habe mir dann doch nochmal die Mühe gemacht auf Ihre Seite zu gehen. Die Statistik spricht für sich. Oder möchten Sie diese auch bestreiten, da Sie keinen Einfluss darauf haben?
In den letzten 7 Tagen wurde 1 Auftrag vermittelt, in den letzten 30 Tagen 4 Aufträge, im letzten Jahr 86 Aufträge! (Stand 12.03.2015 13:09 Uhr)
Man muss nun wirklich kein Diplomvolkswirt sein um zu errechnen, dass man in diesem Falle von einer "Vermittlungsagentur in Schräglage" reden kann.
In diesem Moment glaube ich Ihnen sogar, dass Sie den einen Zeitarbeiter zu 100 % vermittlet haben.

Mit freundlichen Grüßen
SvenJ

Pflegekraft seit 1998 - freiberufliche Pflegekraft seit 2002
Eigener Chef - Eigener Fuhrparkmanager - Community Leser - Ab und an in der Sonne - Stets bemüht gut auszusehen - Realist und Analyst
 
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MatchWebPro

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03.12.2014
59065
AW: Stellungnahme MatchWebPro

SvenJ, Sie geben hier unsere Statistik nur teilweise und deshalb völlig falsch wieder.
Warum tun Sie das?


Ich lese dort (Stand 12.03.2015 um 14:01) Verträge über Job1A:
26 Verträge in den letzten 7 Tagen!
104 Verträge in den letzten 30 Tagen!
762 Verträge im letzten Jahr!


Die von Ihnen genannten Zahlen beziehen sich ausschließlich auf Freiberufler, für die es bekanntermaßen kaum noch legale Einsatzmöglichkeiten gibt.


Holger Heier
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rotervampir

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23.01.2013
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AW: Stellungnahme MatchWebPro

Herr Heier, wir freuen uns für Sie und ich würde mich für die von Ihnen doch in der Vergangenheit mit so viel Geringschätzung bedachten Freiberufler freuen, wenn Sie hier Ihre Versuche einstellen würden, die Freiberufler, denen Sie nachweislich durch Ihre Agitation in der Vergangenheit , sehr geschadet haben, einfach in Ruhe lassen.
Sie verstehen.
Treiben Sie bitte Ihre Arbeitnehmerüberlassung voran und lassen Sie einfach die Leute in Ruhe, die nix mehr mit Ihnen zu tun haben wollen, weil Sie sich selbst ins Aus geschossen haben.
Vielen Dank
 
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SvenJ

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13.06.2007
Düsseldorf
AW: Stellungnahme MatchWebPro

Warum tun Sie das?
Weil das die Zahlen sind, die mir ohne registriert zu sein auf dem Bildschirm erscheinen ?!
Vor Ihrer Zeitarbeit kamen hinter dem / immer die Vorherigen Ergebnisse.
Dezent verwirrend.
Also ist dies nun Ihre "Werden Sie doch bitte Angestellter, denn dann bekommen Sie Aufträge Statistik"?
Dann möchte ich mich an der Stelle natürlich für die Fehlinterpretation entschuldigen.

SvenJ
Trinkt Kaffee seit 14:13 Uhr
 
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rotervampir

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23.01.2013
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Passend zum Anlaß habe ich folgendes Bild gefunden!!! tempo_2_f_hf2.png tempo_2_f_hf2.png
 
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Böserwolf

Böserwolf

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29.09.2008
kassel
AW: Stellungnahme MatchWebPro

Wie heisst es so schön? "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast":laughing:

Aktuell sind 2599 Fachkräfte registriert, 1204 interessiert und 267 aktiv. Es sind 1555 Einrichtungen aktiv.
Hört sich natürlich auch sehr gut an, hilft aber auch nicht viel weiter.

Wenn also FB Einsätze strafrechtlich verfolgt werden können, frag ich mich ernsthaft, warum Sie noch FB vermitteln und sich dabei ggf. selbst strafbar machen?!

Wie dem auch sei, es hat anscheinend keinem FB geschadet, dass er von Ihnen aus seinem Vertrag "entlassen" wurde, im Gegenteil.
Sie werden hier auch mit Sicherheit keinen FB finden, der an Ihrem Angebot interessiert ist.
Wenn doch, sollte mich das wundern.
 
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03.12.2014
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AW: Stellungnahme MatchWebPro

Böserwolf, warum wir Freiberuflern noch die Möglichkeit einräumen über unsere Börse Geschäfte zu machen, haben wir am 02.01.2015 um 17:39 schon eingehend beantwortet.


RoterVampir, wie hätte ich die Problematik der Scheinselbständigkeit gegenüber den Einrichtungen denn nach Ihrer Auffassung kommunizieren sollen?


Holger Heier
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rotervampir

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23.01.2013
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Hallo Herr Heier,

also ich bin ja kein Berater Ihres Unternehmens, denn dann sollten Sie für die Tipps, die Sie heir erhalten, auch mal zahlen!!!
Nun abschließend folgende Bemerkungen - und lassen Sie sich die wirklich mal durch den Kopf gehen, denn Sie spiegeln die Gedankengänge des Freiberufler-Mainstreams wider:
1. Also Ihre Kommunikation in der Vergangenheit mit Ihrer Zielgruppe, den Freiberuflern, war dürftig. Das wissen Sie aber bestimmt selbst, insofern verbesserungswürdig

2. .... und das geht mir nicht in den Kopf: Ich verstehe überhaupt nicht, warum Sie den Einrichtungen überhaupt diese sogenannte "Scheinselbstständigkeit" kommuniziert haben bzw. die daraus resultierende Problematik.
Alle Einrichtungen haben Lobbyverbände, wie den BPA oder die Wohlfahrtsverbände mit angedockten Rechtsabteilungen.
Es ist deren Sache hier zu sensibilisieren, wenn denn Bedarf besteht - nicht Ihre.
Da Sie ja aus demselben Nest entsprungen sind wie die Freiberufler und auch deren Interessen zu vertreten wußten in der Vergangenheit ist doch jedem offensichtlich, dass hier Nestbeschmutzung betrieben wird, oder?
Es ist für mich persönlich auch ehrlich gesagt nicht nachvollziehbar.
Deshalb , und das ist mein Tipp, da ich ja persönlich gegen Sie überhaupt nichts habe:
Gehen Sie einfach mal in sich und überlegen Sie sich, ob die Art des Verkaufs Ihres Produktes so adäquat ist - und damit stelle ich die Qualität von diesem noch nicht einmal in Frage, denn so wie ich das sehe, scheint es ja ganz vernünftig zu sein.
Beseitigen Sie die Ressentiments in den Köpfen und dann wird das auch was!!!
So, seien mir nicht böse, aber das nächste Mal schreibe ich Ihnen eine Rechung!!!
Herzlichst
Ihr RoterVampir
 
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SvenJ

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Ich bin gerade mal die Angebote von Freiberuflern durchgegangen, die ja offensichtlich illegal sind.
Anästhesie/Gerontopsychatrie/Intensivpflege. Nummern : 19256/22099/22114. Das allein auf der ersten Seite.
Dies fällt wohl kaum unter die Regelungen, die durch den Personaldientleister seit 1996 genannt wurden.
Bei der doch sehr überschaubaren Anzahl an Angeboten dürfte eine Bereinigung der Angebote doch wohl möglich sein?
 
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Böserwolf

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Nun lasst doch den armen Mann in Ruhe seine Arbeit machen:rolleyes:, schwer genug, so wie es aussieht sind die fetten Jahre wohl vorbei:cry:, was ich von mir nicht sagen kann:super:
 
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SvenJ

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13.06.2007
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21985 - Anästhesie; 19256 Intensivpflege. Herr Heier, Sie sollten dies bereinigen.
Gerade nachdem was Sie hier geschrieben haben, kommen Sie aus der Beihilfe wohl kaum raus ;-)
 
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03.12.2014
59065
AW: Stellungnahme MatchWebPro

Guten Tag SvenJ,

Die DRV hat sich eindeutig geäußert für (und nur für) Kliniken und Pflegeheime. Der ambulante Bereich ist zumindest eine Grauzone, in der Freiberuflichkeit möglich ist. Intensivpflegekräfte können also z. B. in der Heimbeatmung eingesetzt werden, Anästhesiekräfte ebenfalls und zusätzlich in operierenden Arztpraxen. Das Fachkräfte gerne mit allen vorhandenen Qualifikationen für sich werben, wollen Sie denen doch nicht übel nehmen oder? Aber das hatten wir doch alles schon am 02.01.15 um 17:39 und am 05.01.15 um 17:20 geklärt!?

Ich habe auch eine Frage an Sie und alle anderen: Machen Sie selbst denn noch Geschäfte auf freiberuflicher Basis mit stationären Einrichtungen? Wenn ja, auch mit Einrichtungen, die bereits von der DRV geprüft worden sind? Wie besprechen Sie die Problematik der Scheinselbständigkeit mit Ihren Kunden?

Holger Heier
Personaldienstleister seit 1996
 
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SvenJ

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13.06.2007
Düsseldorf
AW: Stellungnahme MatchWebPro

Ich kann diese Freiberufler zu den genannten Qualifaktionen buchen.
Wo ist Ihrer Meinung nach im Bereich der Anästhesie denn ein Unterschied zwischen einer Klinik und einer Arztpraxis?


Machen Sie selbst denn noch Geschäfte auf freiberuflicher Basis mit stationären Einrichtungen? Wenn ja, auch mit Einrichtungen, die bereits von der DRV geprüft worden sind? Wie besprechen Sie die Problematik der Scheinselbständigkeit mit Ihren Kunden?
Selbstverständlich!
Indem man man die Möglichkeiten des Gesetzgebers nutzt, der einem im Zweifel behilflich ist seinen sozialversicherungsrechtlichen Status zu prüfen.
Und eben wirklich Freiberuflichkeit lebt. Sich selbst und ständig informiert und sich eben nicht nur auf einen Personaldienstleister verlässt, dessen Kerngeschäft die Vermittlung und mitnichten die selbstständige Auslegung seines Berufszweiges verkörpert.
Wer durch Sie in Panik versetzt wurde, wird aufgeklärt und ich nutze sehr gerne als Argument, dass die Einrichtung gleiche Qualifikation trotz aller Warnungen für mehr Geld auch bei Ihnen einkaufen kann. Die genannten Angebote sprechen schließlich für sich, auch wenn Sie natürlich abstreiten müssen, dass ich als stationäre Einichtung diese Freiberufler buchen könnte.
Zum Glück ist der Einsatz freiberuflicher Pflegefachkräfte rechtlich unbedenklich möglich, wenn man denn seine Hausaufgaben gemacht hat. Da dies nicht in Ihrem Sinne ist, wissen dies natürlich die durch Sie eingesetzten Freiberufler selten. Aber deshalb sind sie ja auch Zeitarbeiter und wir eben weiterhin Freiberufler.
 
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03.12.2014
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AW: Stellungnahme MatchWebPro

Rotervampir, wenn man Ihre Behauptung, wir würden in den Aktionen der DRV einen Vorteil für uns sehen - oder wären gar deren Ursache - als wahr annehmen wollte, müsste man auch das folgende glauben: Das wir unsere Pläne (wir waren hier immerhin schon in der Realisierungsphase), unser Alleinstellungsmerkmal mit einer Vermittlung über Landesgrenzen hinweg zu sichern, zu Gunsten einer schlechteren Lösung aufgegeben hätten. Im Vergleich mit dem Freiberuflermodell ist Job1A zwar die bestmögliche (und legale) Annäherung, aber eben nur fast so gut. Vor allem auch aus unserer Sicht, der eines Vermittlers. Ich kann nicht nachvollziehen, wie Sie auf diese Idee kommen.

SvenJ, der nachfolgende Text des Statements von DRV, BAA und GKV ist hier im Board schon erwähnt worden. (Quelle: Webseite der gesetzlichen Krankenkasse Knappschaft Bahn-See. Knappschaft-Bahn-See - Herzlich willkommen bei der KBS. Klicken Sie auf: Firmenkunden - Veröffentlichungen - Besprechungsergebnisse der Spitzenorganisationen … - 2012 Mai 08./09. …) Sie scheinen ja überzeugt zu sein, dass das für Sie nicht gilt. Was wissen Sie, das wir nicht wissen?

Pflegepersonen, die zeitlich begrenzt in Krankenhäusern, Alten- oder Pflegeheimen tätig sind (z. B. Anästhesieschwestern/-pfleger, OP-Fachkräfte, Stationsschwestern/-pfleger, Altenpflegerinnen/-pfleger), um dort Krankheits- bzw. Urlaubsvertretungen zu übernehmen oder sonstige außergewöhnliche Arbeitsbelastungen zu kompensieren, stehen - wie das von ihnen vertretene Stammpflegepersonal - mithin in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis im Sinne des § 7 Abs. 1 SGB IV.

Die Deutungshoheit darüber, ob wir (ich bin auch Krankenpfleger) Freiberufler sind oder nicht, haben bedauerlicherweise nicht wir selbst, sondern hat die DRV. Und die sagt leider, dass wir als Pflegekräfte, wenn wir in einer stationären Einrichtung arbeiten, dort nicht freiberuflich tätig sind. Dass die Sozialgerichte der DRV hier folgen ist auch nicht neu.

Anhand vieler Beiträge hier im Board ließe sich nachweisen, dass diese Tatsachen allgemein bekannt sind. Hat hier niemand die Sorge, von Seiten der DRV der Beihilfe bezichtigt zu werden? Oder dass eine Einrichtung Schadenersatz verlangt, weil man sich dort von Ihrer Behauptung, Freiberufler zu sein, getäuscht fühlt?

Holger Heier
Personaldienstleister seit 1996

P. S. an SvenJ: Zu Einsätzen in Arztpraxen hat sich die DRV bisher noch nicht positioniert (zu Klinik siehe oben). Hier gäbe es die Möglichkeit mit dem Patienten direkt abzurechnen. Auch könnte man über eine Partnerschaftsgesellschaft nachdenken.
 
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SvenJ

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13.06.2007
Düsseldorf
AW: Stellungnahme MatchWebPro

Hat hier niemand die Sorge, von Seiten der DRV der Beihilfe bezichtigt zu werden? Oder dass eine Einrichtung Schadenersatz verlangt, weil man sich dort von Ihrer Behauptung, Freiberufler zu sein, getäuscht fühlt?
Nein, denn der Gesetzgeber sieht eine Prüfung des sozialversicherungsrechtlichen Status explizit vor. Diese hat selbst im Fall einer "negativen" Einschätzung keinerlei Konsequenz, insofern der Auftrag mit bekannt werden des Bescheides beendet wird.
In dem schwer zu findenden, auf der Website einer der unbedeutentsten Krankenkassen überhaupt veröffentlichtem Positionspapier kann ich leider keine eindeutige rechtliche Einschätzung finden, die ohnehin in anderen Händen liegt. Lediglich eine Einschätzung, die recht nichtssagend ist und mindestens ebensoviele gegenteilige Urteile dem gegnüber stehen.
Auch eine Anfrage an die Rechtsabteilung der DRV ergab mitnichten das Ergebnis des (aus dem Jahre 2012 stammenden) Papieres.
Nochmals: Wenn ich nur der Meinung bin mit Freiberuflichkeit mehr Geld zu verdienen als als Angestellter, werde ich vermutlich langfristig Probleme haben. Wenn ich mich mit der Selbstständigkeit tatsächlich auseinandersetze und vor allem die Hürden überwinde und UMSETZE ist es möglich.
Ihre Marktbereinigung begrüße ich aus diesem Grund sogar, denn zuviele geblendete Pflegekräfte ohne das geringste betriebswirtschaftliche Denken wurden so vom Markt gefegt. Da kann man auch ruhig mal klatschen und Ihnen für danken.

- - - Aktualisiert - - -

Hier ist für Sie noch etwas zum lesen.
http://www.pflegeboard.de/generelles-freiberuflichkeit/40356-stellungnahme-positionspapier-spitzenverbaende-sozialversicherung-05-12-a.html
 
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rotervampir

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23.01.2013
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AW: Stellungnahme MatchWebPro

Hallo Herr heier, ich möchte es Ihnen gerne erläutern, wie ich darauf komme. Sie begannen Ihre Tätigkeit in einer Zeit als Sie mit dieser Idee wirklich der absolute Rookie waren, bedeutet, dass Sie der allererste waren, der dieses Modell der Freiberuflichkeit in Deutschland auf professionelle Weise anging, auch mit den damit verbundenen Risiken, wie das so ist, wenn man unternehmerisches Neuland betritt, und ja, ich weiß, dass dies ein Kompliment an Ihre Person darstellt, aber meine Mama hat immer zu mir gesagt, dass ich nicht lügen soll....
Danach schossen ja die vermittelnden Agenturen wie Pilze aus dem Boden und machten Ihnen ja wieder den Claim streitig, den Sie sich selbst gegraben haben.....
Deshalb kam Ihnen ja auch irgendwann die Idee, dass Sie mal Ihre Kunden darüber informieren, dass es Risiken in der Scheinselbstständigkeit gebe und Sie haben Ihre berüchtigten Rundfaxe versendet, die auch immer wieder bei der DRV landeten......Ich denke, dass Sie Ihr Hybridmodell beendet haben war naheliegend, denn das hat ja nun wirklich niemand verstanden. Ich persönlich denke, dass Sie sich echt nen riesen Gefallen tun würden, wenn Sie mal hingehen würden und einfach mal sagen würden, dass Sie in manchen Dingen einfach auch mal was Falsches gemacht haben.... Damit wäre doch allen schon mal geholfen und glauben Sie mir, hier hat niemand persönlich etwas gegen Sie..... Nutzen Sie Ihre Chance.....
 
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AW: Stellungnahme MatchWebPro

Zu SvenJ´s Beitrag vom 20.02.2015 um 02:17 Uhr.

Das genannte Positionspapier zeigt eindeutig welche Ansicht die Sozialversicherungen zu Einsätzen von Pflegekräften in Kliniken oder Heimen haben: Freiberuflich=NEIN! So wie Sie auch, kenne ich zahlreiche Stellungnahmen diverser Verbände, die das anders sehen wollen. So sehr mir diese auch aus dem Herzen sprechen, den gesetzlichen Auftrag und damit die Rechtsposition hat jedoch die DRV. Deren Position kann nur von einem Gericht korrigiert werden. Was ja bekanntermaßen leider nicht passiert. Wenn Sie hier Urteile aus der Zeit ab 2012 kennen, dann lassen Sie uns diese doch bitte wissen.

Nach dem Positionspapier, dem heutigen Stand der Rechtsprechung (mehrere Urteile auf Landessozialgerichtsebene), den mittlerweile voraussehbaren, für uns negativen, Ergebnissen der Sozialversicherungsprüfungen und den Signalen, die wir vom Bundessozialgerichtshof in Kassel haben, müssen wir davon ausgehen, dass eine freiberufliche Betätigung einer Pflegekraft in einer Klinik oder einem Altenheim, derzeit illegal ist und das das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch so bleiben wird.

Wie Sie diese Problematik mit „… auseinandersetzen…“, „… Hürden überwinden …“ und „… umsetzen …“ lösen wollen, ist mir hier noch nicht deutlich geworden. Ich fände es nett, wenn Sie hier konkret werden. Bisher klingt das für mich nach der „Ich-muss-nur-alles-richtig-machen-dann-bin-ich-auch-Freiberufler-Theorie“. Der aus meiner Perspektive größte Verfechter (und vielleicht sogar Begründer) dieser Theorie setzt doch mittlerweile auch auf Arbeitnehmerüberlassung.

Mit dem Trick, für jeden Einsatz ein Statusfeststellungsverfahren zu beantragen schützen Sie zwar sich selbst und die Einrichtung vor Strafe, legal wird ein solcher Einsatz dadurch nicht. Für ein Statusfeststellungsverfahren gelten die gleichen Kriterien, wie bei einer Sozialversicherungsprüfung. Das Ergebnis steht also auch hier schon von vorneherein fest. Sobald es vorliegt, können Sie in dieser Einrichtung nicht mehr arbeiten. Für mich wäre das schon eine negative Konsequenz, weil dauerhafte Kundenbeziehung so nicht mehr möglich wären. Auch der damit verbundene zusätzliche Verwaltungsaufwand erscheint mir furchtbar lästig? Welchen Vorteil hat dann Ihr Modell eigentlich noch gegenüber Job1A?

Holger Heier
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Zum Beitrag von Rotervampir vom 20.03.2015 um 06:53 Uhr.

Meinen Kardinalsfehler habe ich in diesem Forum doch bereits zugegeben. Ich habe versäumt Sie und die anderen Freiberufler dort abzuholen, wo Sie im Frühjahr 2012 gestanden haben. Für Sie war die Freiberuflichkeit toll. Alles easy. Keine Probleme. Und dann kam ich.

Ich selbst hatte seit Beginn meiner Freiberuflichkeit die Sorge, dass die DRV uns mit ihrer differenzierten Haltung zur Freiberuflichkeit in die Parade fährt. Deshalb haben mich die ersten Warnzeichen auch aufgeschreckt und ich bin diesen sofort nachgegangen.

Ich kann nachvollziehen, wie Ihr Eindruck den Sie da haben, entstanden ist. Trotzdem stimmt er nicht. Selbst wenn Sie mir Unredlichkeit unterstellen wollen, bleiben sechs wesentliche Tatsachen bestehen, die dem widersprechen:

1.) Wenn man Ihrem Gedankengang folgt, hätte ich die Scheinselbständigkeitsdebatte ja angefacht, um mir damit ein Alleinstellungsmerkmal zu erobern. Worin hätte dieses denn bestanden? Die Grundzüge des Modells waren doch recht schnell bekannt und hätten von meinen Wettbewerbern genauso einfach kopiert werden können, wie die Vermittlung von Freiberuflern.

Wir waren damals bereits in der Realisierungsphase, um eine europaweite Vermittlung von Freiberuflern über unsere Internetbörse MatchWebPro zu ermöglichen. Damit hätten wir wirklich ein Alleinstellungsmerkmal für lange Zeit gehabt. Aus dem Stand heraus hätte das wohl niemand sofort kopieren können.

2.) Es gibt ein Rechtsgutachten der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dass diese mit Rundschreiben vom 25.05.2011 (also fast ein Jahr bevor wir selbst aktiv geworden sind) an sämtliche deutschen Kliniken versandt hat. In diesem Gutachten werden Klinikleitungen vor dem Einsatz von freiberuflichen Ärzten (Pflegekräfte werden nicht ausdrücklich erwähnt) gewarnt. Die DKG legte damals übrigens Wert auf die Feststellung, dass man seitens der DKG nicht bei der Rentenversicherung interveniert habe.

Dieses Gutachten liegt uns vor. Ich konnte es 2011 von mehreren Webseiten, die nicht der DKG gehören herunterladen. Heute findet es sich auf keiner dieser Seiten mehr. Deshalb mag ich es nicht öffentlich zur Verfügung stellen. Ich sende es Ihnen jedoch gerne auf Anfrage per Mail zu.

Wir haben erst im Frühjahr 2012 damit begonnen, vor der Problematik und den Gefahren der Scheinselbständigkeit zu warnen, nachdem wir im Spätsommer 2011 von Kundenseite davon erfahren haben, dass DRV-Prüfer bei diversen SV-Prüfungen eine Ausweitung der Prüfungsaktivitäten angekündigt hatten.

3.) Ich habe im Herbst 2011 versucht, mit möglichst allen Wettbewerbern zusammen, eine Arbeitsgemeinschaft zu gründen, mit dem Ziel Lobbyarbeit zu finanzieren und über die Politik Einfluss auf die Aktionen der DRV zu nehmen.

4.) Wie hätte ich denn überhaupt sicher sein können, dass die DRV bei dem von Ihnen unterstellten Plan mitwirkt?

5.) Wenn man sich positiv vom Wettbewerb absetzen will, muss man es besser machen. Das „Produkt“ Hybrid-System wäre - auch aus damaliger Sicht - nicht besser gewesen, als das „Produkt“ legale Freiberuflichkeit.

6.) Das Hybrid-System (jetzt Job1A als verbesserte Version) lässt sich nur mit einer ANÜ-Erlaubnis realisieren. Wäre das von mir so geplant gewesen, so hätte ich doch mit allen Aktionen bis zur Erteilung diese Erlaubnis gewartet.

Unsere Absicht war und ist es, mit Job1A ein Produkt anzubieten, dass den Fachkräften die wesentlichen Vorteile der Freiberuflichkeit erhalten kann.

Holger Heier
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bubu1

bubu1

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15.10.2013
22049
AW: Stellungnahme MatchWebPro

Warum packen sie nicht ihre ideen ein und erzählen das jemanden der das hören will. Bis jetzt hat niemand sie wirklich empfohlen und dieser gegenreden wird auch nichts bringen. Sie haben die leute wie drecki behandelt und jetzt kriegen die ihre rechnung. Ich wunsche ihnen viel spass in bulgarien oder rumänien da bekommen sie ihre Zeitarbeiter lassen sie und doch hier in ruhe .
 
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GPA,AP Azubi
Fachgebiet
Demenz/Psychiatrie
Christian Kröhl

Christian Kröhl

Administrator
Teammitglied
25.06.2000
AW: Stellungnahme MatchWebPro

Lieber Bubu,

Dein Beitrag ist leider nur als eine einzige Anmassung zu verstehen. Du hast noch nicht einen einzigen Tag in der Freiberuflichkeit gearbeitet und ich gehe mal stark davon aus, dass Du noch nie einen persönlichen Kontakt zu MWP oder Herrn Heier hattest. Dein Beitrag strotzt vor Polemik, die sich weder durch Deine berufliche, noch persönliche Erfahrung erklären lässt. Wer nicht in der Lage ist, in diesem Thread auf annehmbare Weise zu diskutieren, sollte tunlichst die Finger von der Tastatur lassen.

Du Bubu hast daher an dieser Stelle vor die nächsten 2 Wochen Zwangspause.

Christian Kröhl.
 
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Fachkrankenpfleger für Anästhesie & Intensivpflege
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Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege
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Gesundheits- und Sozialökonomie, Betriebswirtschaft (VWA)
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