Stellungnahme des DBFK von heute

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M

matras

Hallo Zischi,

der Beitrag ist beim DBfK monatlich zu entrichten und nach Einkommen gestaffelt. Es ist nicht nur der Mitgliedsbeitrag sondern (Berufs-) Rechtschutz, Haftpflicht, Rechstberatung weitere Vergünstigungen sowie die Mitgliedszeitung (seit 2007 "Die Schwester, der Pfleger") darin beinhaltet.

Gruß Matras
 
G

GPP

Hallo Mathias,
Nur mal eine Frage aus Interesse...Ist der Mitgliedsbeitrag ein monatlicher oder ein jährlicher?
...durchaus verständliche Frage und die Anwort lautet leider monatlich.

Gruß aus Mannheim

Gerhard
 
Z

Zischi

Mitglied
Basis-Konto
Hab ich mir fast gedacht. Bin jedoch wirklich kurz davor es zu tun (hört sich komisch an, oder):eek:riginal: und mich anzumelden. Ich hoffe das Geld is einigermaßen gut angelegt und führt nicht in weiterer Folge zu einer Verdrossenheit meinerseits (was macht ihr denn mit meinen 15 €?!), was den DBfK anbetrifft. Hab den Link zur Homepage jetzt auch an viele meiner ehemaligen Mitschüler meines KP - Kurses geschickt, ich denke es ist an der Zeit sich irgendwo zu organisieren und schön langsam die gleichen Fahnen auszupacken. Gemotze und Gejammere wird uns nicht retten, ob´s der Beitritt zum DBfK tut weiß ich auch nicht, jedoch ist wenigstens ein kleiner Schritt getan...
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger, Bildungsreferent
Fachgebiet
Erwachsenenbildung im Gesundheits- und Sozialwesen, Ambulante Pflege
Weiterbildungen
Deutsches Netzwerk Primary Nursing
S

Surrogat

ich denke es ist an der Zeit sich irgendwo zu organisieren und schön langsam die gleichen Fahnen auszupacken. Gemotze und Gejammere wird uns nicht retten, ob´s der Beitritt zum DBfK tut weiß ich auch nicht, jedoch ist wenigstens ein kleiner Schritt getan...
Gute Einstellung - weiter so!
 
G

GPP

Danke!

Doppeldaumenhoch aus Mannheim

Gerhard
 
HBR69

HBR69

Aktives Mitglied
Basis-Konto
05.10.2000
58644
Hallo Zusammen,

finde diese Diskussionen im Internet immer sehr interessant aber meistens sehr unwirksam! Habe mal aus einem anderen Forum (hoffe Christian ist mir deshalb nicht böse:wink: ....) eine sehr ausgedehnte Diskussion verlinkt.
Ihr müßt euch ein wenig Zeit nehmen um sich alles druchzulesen. Vor allem "Elisabeth´s" Arrgumente finde ich sehr aufschlussreich.

Viel Spass!

http://forum.zwai.net/showthread.php?t=1147

Auch wenn der Anfang sich mit der Intensivpflege beschäftigt...hinterher geht es in die gleiche Richtung wie hier!


Gruß
Heike (auch Mitglied im DBfK)
 
Qualifikation
Fachkrankenschwester I/A, freie Dozentin
Fachgebiet
Lungenfachklinik Intensivstation, Stationsleitung
Weiterbildungen
Mitgliedschaft bei der DGF
flocky

flocky

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
25.12.2005
14157
Danke für den Link , du hast recht es kostet ein wenig Zeit sich einzulesen aber es lohnt sich.:thumbsup2:
Liebe Grüße Flocky
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Innere
FBKSchütte

FBKSchütte

Neues Mitglied
Basis-Konto
31.10.2007
59556
Wie nannte man die Menschen im alten Griechenland, die sich nicht an Wahlen und somit am politischen Leben beteiligten?...

Ich denke es waren die Lemminge

Aus " Der kleine Eisbär"
Das Leben ist schlecht.
Die Welt ist furchtbar ungerecht.
Nichts finden wir wunderbar.
Alles ist schlechter, als es gestern war.

Die Lemminge standen am Rand der Eisklippe und klagten..... :heul:

Woran liegt es nur das sich viele Kollegen weder als RbP registrieren lassen noch sonst wie berufspolitisch aktiv werden???
Vielleicht sollte dazu mal eine Studie oder Umfrage betrieben werden.
Ich höre immer wieder die Argumente
1. kein Interesse
2. keine Zeit
3. kein Geld
und besonders wichtig
4. ich habe Angst, das ich durch einen Beitritt in einen Berufsverband gekündigt werde

1,2 & 3 sind Vorwände, die einfach aussagen, daß man keinen Bock drauf hat.
Wie kann man aber die Kollegen dafür sensibilisieren???
Eine weitere Frage; was ist die Steigerung der Pflegekatastrophe? Ein pflegerischer SuperGau???
Oder kehren wir bald wieder zurück zum Hotel Dieu???
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
Lippstadt
Weiterbildungen
Freiberufliches Krankenpflegepersonal, Pflegeberatung
Z

Zischi

Mitglied
Basis-Konto
Woran liegt es nur das sich viele Kollegen weder als RbP registrieren lassen noch sonst wie berufspolitisch aktiv werden???
Vielleicht sollte dazu mal eine Studie oder Umfrage betrieben werden.
Ich höre immer wieder die Argumente
1. kein Interesse
2. keine Zeit
3. kein Geld
und besonders wichtig
4. ich habe Angst, das ich durch einen Beitritt in einen Berufsverband gekündigt werde
Die Argumente 1. bis 3. sind mir auch aus vielen, in letzter Zeit geführten Gesprächen, bekannt. Einige haben jedoch die Situation ebenfalls richtig erkannt, kommen aber nicht aus ihrem Fahrwasser raus, bzw. wissen nicht genau, wie sie eine Veränderung bewirken oder heraufbeschwören können und lassen es lieber gleich sein (da kommen dan die Punkte 1. bis 3. wieder ins Spiel:blushing:).
Nach dem Motto nur zusammen sind wir stark (bzw. nur zusammen können wir Druck auf die Führungen unserer Verbände auswirken) wäre eine (wenn auch wirklich nicht gerade billige) Mitgliedschaft beim DBfK oder eine freiwillige Registrierung für beruflich Pflegende schon mal ein Beginn. Ich leiste da gerade in meinem Umfeld Überzeugungsarbeit. So muss es beginnen.

Schönen Tag noch!
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger, Bildungsreferent
Fachgebiet
Erwachsenenbildung im Gesundheits- und Sozialwesen, Ambulante Pflege
Weiterbildungen
Deutsches Netzwerk Primary Nursing
T

traveler

Aktives Mitglied
Basis-Konto
09.12.2005
Kaufbeuren
Hallo,

(wenn auch wirklich nicht gerade billige) Mitgliedschaft beim DBfK
Na ja, was ist heute schon billig! Wenn ich mir die Leistungen ansehe finde ich es angemessen. Eine Fachzeitschrift sollte jeder lesen, wie soll ich mich sonst auf dem Laufenden halten? Eine Berufshaftpflicht verbunden mit Privathaftplicht ist Pflicht! Weitere Vergünstigungen je nachdem ob Berufsverband oder Gewerkschaft.
Ganz wichtig: Man darf nicht vergessen, ich kann meinen gezahlten Beitrag von der Steuer absetzen. Bekomme also 20%-35% wieder zurück, je nach persönlicher Steuerlast.

Was bleibt dann noch als Verbandsbeitrag über? Sind es mehr als 5€? Wenn dann noch an einer verbilligten Fortbildung teilnehme wird die Bilanz noch besser.

(bzw. nur zusammen können wir Druck auf die Führungen unserer Verbände auswirken
Ist für mich nicht die richtige Richtung. Druck muß auf Kostenträger, AG, Politik etc. ausgeübt werden.

Gruß renje
 
Qualifikation
GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
Fachgebiet
Angestellt
Z

Zischi

Mitglied
Basis-Konto
Hallo Renje!

Ich denke, dass 15 € monatlich eventuell erstmal abschreckend wirken kann. Hab mir auch lang Gedanken gemacht. Mein "Die Schwester Der Pfleger" Abo ist jetzt gekündigt, da spar ich mir schon mal fast 40 €. Da hast schon recht, Vergünstigungen sind auch nicht uninteressant. Meine Probleme hatte ich etwas mit den Versicherungen (das deckt meine private Absicherung halt schon ab). Das hätt ich nicht unbedingt gebraucht.
Was die Richtung anbetrifft, könnte ich mir vorstellen, dass wir das Gleiche meinen. Hab zwar zu Ende gedacht, aber nicht geschrieben. Wo der Hebel angesetzt gehört ist auch mir klar. Im Großen müssen allerdings unsere Vereinigungen für uns sprechen. Die haben die Kontakte nach ganz oben ergo müssen unsere Vertreter der Interessenvereinigungen auch das vertreten, was die Basis gerne möchte (so wär´s doch eigentlich gedacht). Und da wirkt mir das ganze, trotz der prekären Lage, immer noch zu seicht.

Schöne Grüße von Linz nach München
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger, Bildungsreferent
Fachgebiet
Erwachsenenbildung im Gesundheits- und Sozialwesen, Ambulante Pflege
Weiterbildungen
Deutsches Netzwerk Primary Nursing
U

UlrichFürst

Eine Berufshaftpflicht verbunden mit Privathaftplicht ist Pflicht!
Warum? Die hat häufig der AG abgeschlossen (die Berufshaftpflicht natürlich nur). Außerdem zahlen die nur, wenn man nicht (grob) fahrlässig Fehler begeht. In dem Fall zahlt man aber i. d. R. gar nicht. Die Versicherung ist also in 99,9 % der Fälle unnötig.

Ulrich
P.S: Wenn's detaillierter gewünscht wird, werd ich mal meine Unterlagen durchforsten.:eek:riginal:
 
T

traveler

Aktives Mitglied
Basis-Konto
09.12.2005
Kaufbeuren
Hallo Ulrich,

das war jetzt ein wenig über das Ziel hinaus - oder?

1. Immer weniger AG schließen für die AN ein Berufshaftplicht ab, kostet Geld.

2. Wenn man Bhaftpflicht eh nicht braucht, wie du behauptest, warum haben relativ viele AG bis jetzt eine abgeschlossen für den AN? Ach ja - die wussten nicht wohin mit dem Geld - Entschuldigung.

In dem Fall zahlt man aber i. d. R. gar nicht.
Eine sehr freie Auslegung des BGB und zudem nur bedingt Richtig. Wenn ich jemand schädige, körperlich oder materiell bin ich Schadensersatzpflichtig. Kardinalfrage - wäre es vermeidbar gewesen? Meist mit ja zu beantworten.

Gruß renje
 
Qualifikation
GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
Fachgebiet
Angestellt
G

GPP

Eine Haftpflicht- und eine Rechtsschutzversicherung ist in unserem Job durchaus angebracht. Wenn der AG eine hat, so dient diese häufig dazu, die Ansprüche des Geschädigten gegenüber des AG zu tilgen. Bringt mir im Streitfall leider recht wenig...zumal wenn mein AG Ansprüche an mich anmeldet.

Gruß Gerhard
 
HBR69

HBR69

Aktives Mitglied
Basis-Konto
05.10.2000
58644
GPP:thumbsup2:

Genauso ist es. War in letzter Zeit auf einigen Fortbildungen zum Thema: Übernahme von ärztlichen Tätigkeiten. Dort hat das Thema Rechtschutz einen ziemlich breiten Raum eingenommen. Kann nur jedem raten (wir hatten auf unserer Station selber einen heftigen Fall) sich abzusichern. Wichtig ist die Absicherung vor allem auch im Bereich der groben Fahrlässigkeit. Habe da sehr interessante Power Point Info. Wenn jemand Interesse hat.

Gruß
Heike
 
Qualifikation
Fachkrankenschwester I/A, freie Dozentin
Fachgebiet
Lungenfachklinik Intensivstation, Stationsleitung
Weiterbildungen
Mitgliedschaft bei der DGF
F

freddy20020

Mitglied
Basis-Konto
24.10.2006
67308
Antwort Renje zu Ulrich
"Eine sehr freie Auslegung des BGB und zudem nur bedingt Richtig. Wenn ich jemand schädige, körperlich oder materiell bin ich Schadensersatzpflichtig."

naja, eine gewisse Abstufung ist schon vorhanden. Wenn die §§ 823 (Schadensersatzpflicht) und 831(Haftung für den Verrichtungsgehilfen) des BGB zum Tragen kommen, der Arbeitgeber kein Organisationsverschulden zu verantworten hat und ein Fall tatsächlich vor das Bundesarbeitsgericht kommt, wird natürlich die Frage geklärt werden müssen:
hat der AN einen Schaden nachgewiesen vorsätzlich (also mit Wissen und Wollen) verursacht, so zahlt er auch alleine.
handelte der AN leicht fahrlässig, dann zahlt der AG; denn wer andere für sich arbeiten läßt, läßt auch für sich Fehler machen, die dem AG selbst auch hätten unterlaufen können.
Ist dem AN grob fahrlässiges Handeln nachzuweisen, tritt eine Quotenregelung in Kraft. AN und AG zahlen teils/teils; diese Quotenverteilung geht auch nach Verantwortungs- und Gehaltshöhe und ist für den AN begrenzt auf einen Jahresnettolohn.

Wenn sich das mal jeder ausrechnet, was ihn eine Schadensersatzfall bei nachgewiesener grober Fahrlässigkeit kosten könnte, sieht die Rechnung nicht zwangsläufig existenzvernichtend aus. Sinnvoller ist es da eher, in die privat abgeschlossenenen Berufshaftpflichtversicherungen mal genau reinzuschauen, welche Fälle denn dort abgesichert sind. und sich dann vielleicht doch besser einem Berufsverband anzuschließen, der mit seinem Beitrag die Mitgliedschaft der dortigen Haftpflicht abdeckt.

Auch in diesem Sinne:
auf jeden Fall pro Berufsverband

viele Grüße
 
Qualifikation
Fachkinderkrankenschwester
Fachgebiet
neonatologische Intensivstation
F

freddy20020

Mitglied
Basis-Konto
24.10.2006
67308
@rettungsmaus

ja, die ppt hätte ich supergerne!!!

schickst du mir die als mail? Oder wie?

vielen Dank schon mal
 
Qualifikation
Fachkinderkrankenschwester
Fachgebiet
neonatologische Intensivstation
Z

Zischi

Mitglied
Basis-Konto
@rettungsmaus:

Mir bitte auch schicken!

Danke
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger, Bildungsreferent
Fachgebiet
Erwachsenenbildung im Gesundheits- und Sozialwesen, Ambulante Pflege
Weiterbildungen
Deutsches Netzwerk Primary Nursing
U

UlrichFürst

das war jetzt ein wenig über das Ziel hinaus - oder?
Ja, beim Kürzen entstehen die Fehler...:rotwerd:

Gemeint war das hier:


So wurde mir das in meiner letzten Weiterbildung beigebracht. Ob das auf alle Versicherungsgesellschaften zutrifft oder ob es welche gibt die z. B. bei grober Fahrlässigkeit auch zahlen weiß ich nicht. Ich finde den Gedanken allerdings abwegig (das eine Versicherung so etwas tun sollte).

Ulrich

5: pBHPV = private Berufshaftpichtversicherung
 
Status
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