Statusfeststellung in den ersten 4 Wochen - wer hat die schon gemacht?

B

bahlsen

Aktives Mitglied
Basis-Konto
1
49074
0
AW: Statusfeststellung in den ersten 4 Wochen - wer hat die schon gemacht?

PS. Wo ist eigentlich das Problem alle 3 oder 6 Monate ein Führungszeugnis zu beantragen?[/QUOTE] - Weil es jedesmal Geld kostet,, wenn die Agentur die Kosten übernimmt- kein Problem-, ein Führungszeugnis wurde von einer Klinik noch nie verlangt, und wenn es die Agentur unbedingt haben möchte und nicht die Kosten übernehmen will- bekommen sie auch keins, es gibt halt von den Agenturen wie Freiberufler- solche und solche, ich bin ja nur in Kliniken tätig, aber ich glaube auch- wenn man das so z.Bsp. u.a. in FAcebook in verschiedenen Gruppen so liest, dass sich Freiberufler die in Altenpflege tätig sind (jetzt steinigt mich bitte nicht) sich gar nicht richtig drauf vorbereitet haben, was dann so für Hilfefragen gestellt werden, da stehen einem so manchmal die Haare zu berge, und dann braucht man sich nicht zu wundern, die aber auch schon seit Jahren freib. tätig sind, mann oh mann, und in bezug auf die Agenturen- die einen so viel vorschreiben, - wenn die Agentur drauf beharrt, dass ich die Rechnungen nicht selber schreiben darf- meinen vertrag nicht nehmen darf, nehme ich Abstand von der Agentur, wir wissen doch selbst was die DRV alles so für Spielchen drauf hat, sei es der eigene Briefkopf, meine fortlaufenden Rechnungsnummern usw. , muss bei den Agenturen aber auch ein Umdenkern erfolgen, ich bin und bleibe selbständig
 
S

Schwester S 2011

Mitglied
Basis-Konto
1
München
0
AW: Statusfeststellung in den ersten 4 Wochen - wer hat die schon gemacht?

nur mal so am Rande... die Agentur braucht das Führungszeugnis für die Einrichtungen (weil einfach immer mehr Auftraggeber ein Führungszeugnis wollen) und nicht weil es nicht schon genug Papierkram gibt.
 
leaving-the-moon

leaving-the-moon

Unterstützer/in
Fördermitglied
83
Karlsruhe
0
AW: Statusfeststellung in den ersten 4 Wochen - wer hat die schon gemacht?

Ich hatte grundsätzlich kein Problem damit ein Führungszeugnis zu beantragen und ich habe das auch einmal erneuert. ABER ich kenne keine Einrichtung, die von ihren Angestellten halbjährlich ein neues Führungszeugnis einfordert. Sich bei einem Menschen, sagen wir mal Mitte 40, der seit vielen Jahren in der Pflege arbeitet, der über die entsprechenden Zeugnisse und Weiterbildungen verfügt, NICHT mit einem Führungszeugnis, dass z.B. zwei Jahre alt ist zufrieden zu geben, ist für mich ein Misstrauensvotum. Wenn es schon daran hapert, dass man sich dahingehend absichern will, dass ein erwachsener Mensch, der es geschafft hat 40 Jahre sauber zu bleiben, nicht in den letzten 3 Monaten straffällig geworden ist, dass stimmt für mich schon die Grundchemie nicht. D.h. wenn der Auftraggeber ein aktuelles Führungszeugnis möchte, dann kann ich das gerne für ihn besorgen und ihm die Kosten in Rechnung stellen - inclusive der Zeit, die ich dafür brauche, ist bei mir nämlich wenn ich unterwegs bin gar nicht so einfach, da auf dem Land die Öffnungszeiten der Ämter ziemlich rar sind und ich das zudem nur machen kann wenn ich zuhause bin an den entsprechenden Tagen. Sagen wir mal eine Stunde Arbeitszeit muss er dann schon auch noch drauflegen.

Will heißen - ich möchte das nicht machen! Ich bin nicht gezwungen mich an die zum Teil absurden Wünsche von Einrichtungen zu halten und mich dem zu unterwerfen. Wir haben im Moment eine Auftragslage die auch nicht dafür spricht, dass man jeden Scheiß mitmachen muss, nur weil es irgendjemand so möchte. Aber man darf natürlich.

Ich empfinde dieses sofortige Springen nach den Worten andere als un-selbstständig, es entspricht meiner Erfahrung der Mentalität vieler Pflegekräfte auch in ihrem Job. Z.B. du musst aber nach Standard pflegen. Das tue ich auch aber nur wo es Sinn ergibt, ergibt es keinen mache ich das anders und begründe dies fachlich. Mein Erleben ist aber oft ein anderes: Das muss man halt so machen. Den Zettel muss man halt ausfüllen.... etc etc.

Die Agentur braucht das Führungszeugnis im übrigen nicht - die kann auch dazu schreiben: Weitere Unterlagen werden vom Freiberufler vor Arbeitsantritt auf Wunsch im Original zur Kopie vorgelegt. Punkt. Die Agenturen haben aber keine Lust auf Flexibilität und auch in vieler Hinsicht nicht darauf, die Freiberuflichkeit zu unterstüzten. Sie bekommen mit den Pflegekräften häufig Menschen, die sich unreflektiert in jede Richtung lenken lassen, wenn man nur massiv sagt: Das muss aber so sein.

Im Gegenzug dazu sind sie oft selbst fehlinformiert (z.B. was diese Rentenbefreiungen in der Altenpflege angeht) - verhandeln nur mit einer Seite (den Honorarkräften) und akzeptieren von den Auftraggebern alles.
Hier fehlt mir die Balance.

M.E. ist eine gute Agentur eine die auf der einen Seite weitergibt: Hier ist ein möglicher Auftrag zu den Konditionen xy
und auf der anderen Seite: Ich hätte für sie einen Freiberufler zu den Konditionen yz

so kann man in Verhandlungen treten und kommt zu einer Einigung oder eben nicht. Das blinde Aktzptieren von Bedingungen der Einrichtungen / Agenturen lässt die Freiberufler zum Spielball genau jener werden. Dazu habe ich persönlich keine Lust und ich bin bisher immer noch im Geschäft
 
bubu1

bubu1

Gesperrter Benutzeraccount
1
22049
0
AW: Statusfeststellung in den ersten 4 Wochen - wer hat die schon gemacht?

also ich staune immer wieder uber leute die keine BHP Versicherung haben ehrlich die kostet nicht die Welt .
 
Die E-Mail-Adresse wird lediglich zur Versendung des Aktivierungslinks für diesen Beitrag verwendet.

Ähnliche Themen