Ständiges Dienstplanchaos dank unserer PDL - Was Tun ?!?

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traumreisender

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28.05.2006
53000
Hallo, liebes Forum!:grin:

Folgende Fragen:
Ich arbeite in einem Altenheim in dem die PDL für die Erstellung des Dienstplans zuständig ist. Jetzt hängt das Ding immer erst so um den 25. des Monats für den Folgemonat an der Pinnwand.

Ich weiß:
Bundesarbeitsgerichtsurteil vom 28.10.1986
AZ: 1ARB11/85
Abs. 4.
Dienstpläne müssen 2 Wochen im Vorraus sich im Aushang befinden und die
Dienstplanung muß sich über 6 Wochen erstrecken (Monat)


Es wäre schon schlimm genug daß ihr ein BAG-Urteil am Arsch vorbei geht, es kommt aber noch schöner. Am laufenden Meter werden Dienstplanänderungen vorgenommen, so daß z.b. (ist gerade eine Woche her) Freitag abends 19:00 jemand für den Spätdienst am Sonntag gesucht wird weil, jetzt haltet euch fest, sich die PDL verguckt hat! So´n Scheiß passiert ständig. Es schaut auch kein Mitarbeiter mehr rechtzeitig auf die Gesamtzusammenstellung der Dienste (ob z.B. am Sonntag genug Leute im Spät eingeteilt sind) weil Hinweise auf Fehler der PDL grundsätzlich von ihr als Kapitalverbrechen angesehen und mit vor-dem-gesamten-Team-in-der-Luft-zerfetzt-werden geahndet werden. Sie wird dann laut und persönlich. "Idioten" "Schwachköpfe" u.ä. Worte fallen da dann gänzlich ungeniert. Da lässt man als Mitarbeiter den Dienstplan lieber sehenden Auges gegen die Wand fahren als sich persönlich beleidigen zu lassen.
Aber das ist noch nicht schön genug, es wird noch schöner. Stellt sie dann also regelmäßig ihre Planungsverpeiler fest wird bestenfalls delegiert. "Der und der soll den Dienst machen" kritzelts in den Dienstplan und das soll´s dann gewesen sein. Wird der betreffende Mitarbeiter informiert? Natürlich nicht. Soll er doch täglich anrufen und fragen, ob der Dienst für morgen noch so steht wie heute mittag als er nach dem Frühdienst Feierabend gemacht hat. Ist echt dutzendfach so im letzten Jahr vorgekommen, ich übertreibe nicht!
Dem immer noch nicht genug, sie ist auch noch im Betriebsrat. Den einzuschalten hilft also wenig.

Die Frage die mich am meisten drängt ist: Muß sie nicht einen Mitarbeiter selbst informieren, wenn sich sein Dienst ändern soll? Und ihn auch erreichen und nicht nur seinen AB, was natürlich auch oft vorkam und im Desaster endete. Mein Arbeitsvertrag verpflichtet mich jedenfalls nicht zum täglichen AB-Abhören bevor ich zu Bett gehe.
Und kann es sein, daß sie das Erreichen des Mitarbeiters einfach delegiert? Das wird dann nämlich gerne an die folgende Schicht weitergegeben und geht de facto unter. Was sicherlich auch eine Art des passiven Widerstandes der Mitarbeiter ist, die von diesem Dauerzustand 1.) allesamt die Schnauze voll haben und 2.) während ihrer Schicht noch genug andere Arbeit zu erledigen haben und nicht ständig gelangweilt vor´m Telefon rumhocken.
Dann krakehlt sie wieder über ihre unfähigen Mitarbeiter durch die Lande.

Kennt hier jemand Urteile oder entsprechende gesetzliche Regelungen, die das Informieren der Mitarbeiter bei Dienstplanänderungen betreffen? :mad_2:


Vorab mal ein herzlichens Dankeschön!
 
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Exam. Krankenpfleger
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Seniorenresidenz
Sonnensturm

Sonnensturm

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05.01.2006
63110
Das Rad der Geschichte dreht sich scheinbar zurück. Wir sind wohl wieder in der Sklavenzeit angelangt.
Leider herrschen diese Zustände nicht nur bei Euch.
Habt Ihr einen BR oder MV? Mit der Leitung kann man wohl auch nicht sprechen?
Ihr habt doch sicher alle das gleiche Problem. Na, wenns drauf an kommt, sagt niemand was.:devil:
Ich habe noch ein Urteil gefunden.

http://www.ig-zeitarbeit.de/admindownload/27-10-05_dpa.pdf

:icon_wave Wassermann
 
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Krankenschwester
cyberhex

cyberhex

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08.02.2006
8041
Hallo Traumreisender,

als ehemaliger Betriebsrat stösst mir es sehr sauer auf, dass eure PDL im Betriebsrat ist, leider kenne ich mich mit euren Gesetzen nicht aus.
Aber ich denke, ihr habt ja auch eine Gewerkschaft (verdi?) bei der man sich über diese Regelungen informieren kann.

In Österreich gibt es das Arbeitsinspektorat, dass jeder informieren kann,
wenn Unregelmäßigkeiten vermutet wird. Ich nehme an, dass es auch bei euch so eine Stelle gibt.

Liebe Grüße
Elisabeth
 
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Diplomierte Gesundheits-Krankenschwester
Fachgebiet
Risikomanagement
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Turbokatze

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29.04.2006
08233
Hallo
Seit wann ist ein Leitungsmitglied im Personalrat,ist sowas überhaupt rechtens?
 
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sept.Chirurgie
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rike

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13.09.2005
4782
PDL + Betriebsrat shließt sich normalerweise gegenseitig aus.
PDL = Vertretung der Arbeitgeberseite
BR = Vertretung der Arbeitnehmerseite
Hier gibt es nur ein entweder oder
 
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PD
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Kalimera

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17.01.2001
Hamburg
Mein erster Gedanke hierzu war auch passiven Widerstand zu leisten.
Ich würde zwar tgl. am Ende meines Dienstes auf den DP schauen, ob sich was geändert hat, aber ich würde zu Hause nur noch ans Telefon gehen wenn ich wüsste wer dran ist. Auf Ansagen auf dem AB würde ich gar nicht reagieren, da ich gar nicht zu Hause war, oder zu spät, oder ähnliches.
Sollte ich den Auftrag erhalten Kollegen anzurufen würde ich deutlich machen, dass ich dazu keine Zeit habe, möglichst vor Zeugen. Hätte ich einen solchen Auftrag innerhalb eines Frühdientes erhalten würde ich nach dem Dienst schriftlich einen Zettel zur PDL schicken, dass es mir unmgl. war den Kollegen zu informieren, sie möge es bitte selbst tun. Delegiert sie nicht an jemand persönlich würde ich mich überhaupt nicht angesprochen fühlen.
Da dann manche Dienste sicherlich unterbesetzt sind, würde ich ein Schreiben an die PDL UND HL verfassen, dass damit eine ausreichende Pflege nicht gewährleistet werden kann, es ist wichtig, dass Ihr das schriftlich festhaltet.
Wichtig ist auch, dass Ihr Euch einig seid und zusammenhaltet.
Bei solch emotionalen Menschen, die glauben Kraftausdrücke und Lautstärke würden Argumente und persönliche Defizite ausgleichen helfen oft nur solche Wege. Sicherlich gelten auch für diese die Gesetzestexte, aber recht haben und Recht bekommen sind zweierlei Dingen. Da muss man es auch mal mit ungewöhnlichen methoden versuchen.
Mich würde interessieren wie es bei Euch weitergeht...
 
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Krankenhaus
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UrgoTüll

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02.06.2006
71287
Hallo Traumreisender,

Arbeitnehmer muss kurzfristige Dienstplanänderung nicht akzeptieren

Arbeitnehmer müssen kurzfristige Änderungen ihres Dienstplans nicht akzeptieren. Das geht aus einem Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt hervor.
Laut Urteil dürfen Vorgesetzte ohne eine konkrete Notlage nicht kurzfristig die Dienstpläne ändern. Die Vorsitzende Richterin gab als angemessene Ankündigungsfrist einen Zeitraum von mindestens vier Tagen an, in dem sich ein Arbeitnehmer auf die neue Situation einstellen könne.

(ArbG Frankfurt am Main, Az. 22 Ca 3276/05)

ergoogelt unter rechtssprechung Dienstplanänderung.

Liebe Grüße
 
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Altenpflegerin
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Ambulant
Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
Dem immer noch nicht genug, sie ist auch noch im Betriebsrat. Den einzuschalten hilft also wenig.
Die PDL ist im Betriebsrat??? Das meinst du nicht so!! Das widerspricht dem BetrVG. Niemand, der Personalentscheidungen trifft, darf einem Betriebsrat, Personalrat oder einer Mitarbeitervertretung angehören.
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
Sollte ich den Auftrag erhalten Kollegen anzurufen würde ich deutlich machen, dass ich dazu keine Zeit habe, möglichst vor Zeugen.
Keine Zeit? Quatsch! Sag es doch, wie es ist: "Das ist nicht meine Aufgabe! Wenn der dienstplan nicht stimmt, ist es nicht meine Verantwortung, rufen Sie bitte selber an."

"Keine Zeit haben" bedeutet doch übersetzt, dass wir die Notwendigkeit grundsätzlich einräumen.

gruß
Monika
 
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Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
HL2917

HL2917

Mitglied
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19.09.2005
Also ich würde dringend den Betreiber der Residenz informieren. In einem sachlich ausformulierten Schreiben. Am besten mit einer Gruppe von Interessierten. Mit Hinweis auf mögliche Qualitätseinbussen wie zu wenig Leute im Dienst weil nicht informiert (Planungsunsicherheit), steigende Mitarbeiterunzufriedenheit, Bewohnerunzufriedenheit weil diese auch nicht wissen wer am nächsten Tag erscheint etc.

Viel Erfolg,

Pflegeexpertise
 
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Pflegende, Gesundheitswissenschaftlerin
Fachgebiet
Rehabilitation, Psychiatrie
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Kalimera

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17.01.2001
Hamburg
Keine Zeit? Quatsch! Sag es doch, wie es ist: "Das ist nicht meine Aufgabe! Wenn der dienstplan nicht stimmt, ist es nicht meine Verantwortung, rufen Sie bitte selber an."
Aber das genau scheint ja das Problem zu sein, dass man so etwas dieser PDL nicht direkt sagen kann, aus Gründen wie sie sich dann verhält (Kraftausdrücke, Beleidigungen...ect).
Daher würde ich persönlich eben den passiven Widerstand wählen, sie quasi auflaufen lassen. Kann sie so etwas nicht auch an mich delegieren? In dem Fall finde ich die von mir beschriebene Reaktion für mich besser.
Ich finde passiver Widerstand ist u.U. schwieriger als aktiver. Ich muss etwas aushalten können und ständig darauf achten selbst kein Fehlverhalten zu zeigen.
Damit mich niemand falsch versteht, ich bin für eine direkte Lösung eines jeden Problems und reagiere immer erst dadurch, dass ich etwas anspreche. Dennoch habe ich es schon erlebt, dass es nicht weiterführt und bei manchen Personen einzig und allein das vor Augen führen der eigenen Unzulänglichkeit zu einem Ergebnis führt.
Wenn auch nicht immer zu dem gewünschten...:)
 
Qualifikation
Pflege
Fachgebiet
Krankenhaus
X

Xilip

Hi,

ich würde mich an den Träger wenden ...

Oder vielleicht sollte die PDL es mal mit Software probieren dann fällt die Dienstplangestaltung wesentlich leichter, wir arbeiten mit C&S

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Gruss
Xilip
 
G

gabriele45

Mitglied
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29.05.2006
06844
hallo,
pdl und betriebsrat finde ich auch krass, schließe mich da der meinung an. kurzfristige dienstplanänderungen: bei uns ist dies wie folgt geregelt. am dienstschluß wird auf den dienstplan geschaut, tgl. was zu diesem zeitpunkt im plan steht ist bindend. in der regel informiert uns die pdl´erin telefonisch, mit sachlicher begründung. in der regel ist unser dienstplan ca. 2 wochen vorher fertig, wünsche können bis dahin geäußert werden und meist auch möglich gemacht.
soclh ein chaos würde ich auf dauer nicht mitmachen. da es alle betrifft, müßte aber da alle einen strang ziehen und dagegen vor gehen. ich denke mal ein einzelner wird dies nicht tun können (wollen).
und sich mal erkundigen, welcher berufsverband angehörig - denen einfach ein fachliches und detailiertes schreiben senden. veränderungen, wenn man diese will, müssen halt angestoßen werden :)
gruß gaby
 
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Fachgebiet
außendienst
S

stern3007

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29.07.2005
Köln
Grundsätzlich ist die PDL dafür verantwortlich, dass Dienstplanänderungen an das entsprechende Personal weitergegeben werden. Ist derjenige, der zum arbeiten ausgeguckt wurde nicht erreichbar, muß sie halt weiter schauen wie sie den Dienstplan abgedeckt bekommt.

Ich denke, sie darf diese Tätigkeit delegieren, muß das aber konkret mit einer anderen Person aushandeln, damit gewährleistet ist, dass diese Arbeit auch korrekt ausgeführt wird.

Du bist nicht verpflichtet, in deiner Freizeit auf Anrufe zu reagieren. Ich würde eine solche PDL auflaufen lassen, wäre garantiert nicht erreichbar. Ein wenig problematisch könnte es mit Beweisen sein. Sinnvoll wäre es, den Dienstplan zu kopieren, sofern das bei euch nicht untersagt ist. Du müßtest evtl. nachweisen können, dass spontane Änderungen stattfinden.

Zu den persönlichen Beleidigungen:
Ich würde mich hier offiziell schriftlich an sie wenden und mir das verbitten. Kopie dieses Schreibens an den Betriebsrat und an die Klinikleitung. Natürlich einen Verteiler auf jeden Brief damit sie mitbekommt, wohin der überall geschickt wurde ;-)
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
ambulante Pflege
Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
Aber das genau scheint ja das Problem zu sein, dass man so etwas dieser PDL nicht direkt sagen kann, aus Gründen wie sie sich dann verhält (Kraftausdrücke, Beleidigungen...ect).
Daher würde ich persönlich eben den passiven Widerstand wählen, sie quasi auflaufen lassen. Kann sie so etwas nicht auch an mich delegieren? In dem Fall finde ich die von mir beschriebene Reaktion für mich besser.
Ich finde passiver Widerstand ist u.U. schwieriger als aktiver. Ich muss etwas aushalten können und ständig darauf achten selbst kein Fehlverhalten zu zeigen.
Damit mich niemand falsch versteht, ich bin für eine direkte Lösung eines jeden Problems und reagiere immer erst dadurch, dass ich etwas anspreche. Dennoch habe ich es schon erlebt, dass es nicht weiterführt und bei manchen Personen einzig und allein das vor Augen führen der eigenen Unzulänglichkeit zu einem Ergebnis führt.
Wenn auch nicht immer zu dem gewünschten...:)
Verstehe ich jetzt nicht ..... den Anderen "vorführen" hat meiner Erfahrung nach noch nie zur Verhaltensänderung geführt.
Warum wählst Du den, für Dich schwierigeren Weg des passiven Widerstandes?
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
K

Kalimera

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17.01.2001
Hamburg
Verstehe ich jetzt nicht ..... den Anderen "vorführen" hat meiner Erfahrung nach noch nie zur Verhaltensänderung geführt.
Warum wählst Du den, für Dich schwierigeren Weg des passiven Widerstandes?
Ich wähle diesen Weg nicht prinzipiell und mit Sicherheit als letzte aller Lösungen. Ich hatte auf Grund der Schilderung von traumreisender jedoch das Gefühl, dass es hier für mich nur so gehen könnte.
Ich ändere mein Verhalten dahingehend, dass ich Dienst nach Vorschrift und genau die Aufgaben tue, die ich tun muss.
Dass das Fehlverhalten der PDL ihr dabei vor Augen geführt wird kann und will ich nicht ausschließen/verhindern. Meinen Erfahrungen nach ist dieser oft letzte Weg der einzige, der noch eine Chance bietet.
 
Qualifikation
Pflege
Fachgebiet
Krankenhaus
T

traumreisender

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Themenstarter/in
28.05.2006
53000
Ich danke euch für euren vielen Gedanken die ihr euch gemacht habt.

Weiß jemand ob man als PDL wirklich PER GESETZ nicht im Betriebsrat sein darf?

Wo steht das und welcher Paragraf genau?

Das Team wird leider im Leben nicht an einem Strang ziehen, da sie es mit gutem manipulativem Gespür so zusammengestellt hat, daß es mehrere Grüppchen gibt, die sich nicht grün sind. Nach dem Motto: Mach nur einer´s Maul auf, da hockt schon eine Rotte bereit sich auf ihn/sie zu stürzen. In der Hoffnung dadurch bei der PDL einen Bonus zu ergattern und möglichst nicht selbst Opfer zu werden. Sie hat ganz klar Lieblinge, die nie an etwas Schuld sind, sogar wenn sie auffällig oft "krank" sind oder ihnen einfach nur normale Fehler (nobody´s perfect - bekanntermaßen) passieren. Würde das Team sich verstehen, wäre sie nämlich das erste "Problem" das gelöst werden würde, soviel weiß sie auch...

Habe inzwischen gehört, daß es gar nicht zulässig ist, einen Mitarbeiter überhaupt daheim anzurufen. Freizeit sei Freizeit und das könnte als Belästigung gesehen werden.

Weiß dazu jemand vielleicht was genaues?
 
Qualifikation
Exam. Krankenpfleger
Fachgebiet
Seniorenresidenz
Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
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Pflegeboard.de

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05.07.2001
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