Allgemeinchirurgie SPK dauernd zu

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elami

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18.03.2013
41366
Hallo ihr Lieben,
wer von euch kennt mögliche Ursachen einer ständigen (alle 4-7 Tage) "verstopfung" des SPK. Spülen definitif nicht möglich.
80 jährige Schlaganfallpatientin, Nahrung und Flüssigkeit läuft ausreichend über PEG,
nimmt jetzt schon seit 3 Monaten ein Präparat mit Methionin - das ja eigentlich das "Gegrissel" verhindern soll !

Wer weis Rat ???

Bin für jeden Hinweis dankbar

LG Daniela
 
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waage69

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16.12.2012
Bonn
Hi,
Was sagt denn der Urologe?
Wurde nochmal Urinprobe gemacht?
Ist das Methionin eine Filmtablette?Wird diese gemörsert? (evtl. dadurch Wirkstoffverlust?)
Mg nicht ausreichend?
LG
 
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Eisenbarth

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01.11.2011
33181
AW: SPK dauernd zu

ich werf' mal in die runde:

proteinstoffwechselstörung

blaseninfektion / mangelnde katheter-/intimhygiene

zu geringes katheterlumen (naja, wohl eher nicht...)




was sagt denn der urinstatus?

gibts zudem relevante infos über die blutwerte?
 
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Tilidin

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23.04.2011
24211
AW: SPK dauernd zu

Wenn wir uns vorstellen, das vieleicht chronische Entzündungen u. eine massive Neigung zu Kristallen in den Harnwegen vorhanden ist, dann ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, doch nicht ausreichend, um einen Spühlvorgang einzuleiten.
Sicherlich bekommt sie Methionin, aber ist der PH-Wert wirklich ausreichend??? ( läst sich doch gut stixen?)
Ich stehe den antibiotischen Spülungen auch immer etwas skeptisch gegenüber, leider erhöht man oft das Infektionsrisiko.(weniger ist manchmal mehr)bei guter Flüssigkeitsaufnahme.

Ich selber hab nie damit gearbeitet, weis aber von urologischen Kollegen, das mit natürlichen Preiselbeersaft, die Harnansäuerung bestens funktioniert, somit wirkt der Saft prophylaktisch auf die Inkrustationen.
Wenn dann noch wie von Eisenbarth empfohlen, die Laborparameter ermittelt werden, dann sollte das Bild rund werden(mit Antibiogramm)
 
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elami

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18.03.2013
41366
AW: SPK dauernd zu

Hallo ihr Lieben
DANKE für die Info's. Fuchse mich gerade erst in das Thema bzw. die Problematik ein.
Mein Problem ist ein völlig ignoranter Hausarzt. Sicher wäre es kein Problem nur mit Karte (also ohne Überweisung) einen Urologen aufzusuchen. Leider kann die Patientin nur liegend transportiert werden. Habe jetzt aber einen "transportablen" :super: Urologen gefunden, sprich: der Gute macht Hausbesuche :smile:
D.h. mit den Info's von Euch kann ich jetzt nochmal mit dem Hausarzt in Verhandlung treten.

LG
 
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