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Hallo!
Bei meiner Mutter (72) wurde von einem Rheumatologen anhand von Blutwerten eine Sklerodermie diagnostiziert.
Zur Zeit ist sie symptomlos, der Arzt will deswegen auch keine Medikamente geben, sondern engmaschig überwachen. (hört sich für mich erst mal gut an, oder?)
Gibt es irgendwelche sinnvollen Maßnahmen, die sie ergreifen kann, best. Lebensmittel besonders viel oder wenig essen, Nahrungsergänzungsmittel oder was weiß ich? Oder können wir das ganze erst mal recht entspannt sehen, solange sie keine Beschwerden hat? Wie sind da Eure Erfahrungen?

Über jede Form der Info würde ich mich sehr freuen!

Vielen Dank!

weissbrk
 
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hallo weissbrk,

hat deine mutter denn die systemische oder die zircumscripte form?

liebe grüße vom stinkfisch (die seit 15 jahren sclerodermie hat und putzmunter ist :eek:riginal: )
 
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Hallo Stinkfisch!
Das weiß ich nicht - ihr Reumatologe ist nur immer über einen Blutwert beunruhigt, der eine Sklerodermie anzeigt. Außer (schon lebenslang) eine Neigung zu kalten, weißen Händen hat sie keinerlei Symptome.
Was ich bisher rausbekommen habe, können wir ja recht entspannt damit umgehen, besonders aufgrund ihres Alters, und irgendwelche präventiven Maßnahmen gibts ja wohl auch nicht.
Was mich jetzt nur etwas zum Grübeln bringt - im Internet steht, dass es auch teilweise eine Autoimmun-Reaktion ist.
Da bei mir im Frühjahr eine autoimmune Gastritis - nach einer ideopatischen Pankreatitis 2004 - festgestellt wurde, frage ich mich natürlich...
Aber auf eine Antwort kann ich da wohl lange warten..:eek:riginal:

lg
weissbrk
 
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....sklerodermie gehört zu den autoimmunerkrankungen.

bei der zircumscripten form ist nur die haut betroffen, bei der systemischen form können auch die organe getroffen sein.

bei der behandlung scheiden sich die geister - wie bei den meisten/allen autoimmunerkrankungen.... der schulmedizin fällt außer eincremen der betroffenen stellen(z.t. mit cortison) oder therapien wie bade-PUVA nicht viel ein.
viele betroffenen haben allerdings in der naturheilkunde hilfe gefunden. ich habe z.b. mit homöopathie gute erfolge erzielt.
auch spielen psychische faktoren sicherlich eine wichtige, wenn nicht sogar die entscheidende, rolle.

aber da deine mutter ja keine symtome hat....seid froh. nur der blutwert macht ja keine beschwerden:wink:

ich kann dir noch diese seite empfehlen: Sklerodermie Selbsthilfe e.V. - Sklerodermie - was ist das

ich habe für mich festgesellt, daß bei autoimmunerkrankungen die betroffenen meist für sich selbst herausfinden finden müssen, was für sie das beste und hilfsreichste ist. und ich kann ein liedchen davon singen, da ich noch eine 2. habe :sick: und mich ,wie gesagt, seit jahren damit "herumplage".

von daher mein persönlicher rat: austausch mit anderen betroffenen- bringt einen wesentlich weiter als die schulmedizin.
auch bezüglich deiner eigenen erkrankung......


liebe grüße vom stinkfisch:eek:riginal:
 
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Stimmt, die Blutwerte machen keine Beschwerden - und ich bin guter Hoffnung, dass es auch so bleibt. Nur ne gewisse Neugier kommt halt schon auf - und es gibt Fachärzte, die sind nicht besonders "kommunikativ" :)
Lieben Dank erst mal!

weissbrk
 
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Stimmt - und es gibt Fachärzte, die sind nicht besonders "kommunikativ" :)

:laughing: da hast du wohl recht- liegt aber, meines erachtens, auch oft an der eigenen ratlosigkeit.
es gibt einfach keine wirklich hilfreiche therpie aus der schulmedizin.

nochmal alles liebe:eek:riginal:
 
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Naja... meine Mutter hat sich geweigert, eine 2. Spritze zu akzeptieren (ging um noch was anderes) wenn er ihr nicht wenigstens sagt, was er sprizt - da hat er ihr einen Zettel mitgegeben, damit der Hausarzt das Medikament erläutert...:nono:

Aber der Arzt war und ist ihre Wahl...

Lieben Dank für Deine guten Wünsche!
 
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