Senioren-/Demenz-WGs mit Pflege

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Gletscher

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11.02.2008
12437
Hallo,
was haltet ihr von solchen WGs für Senioren und/oder Demente, als alternative zum Heim? Ich muss nun meine Omi irgendwo hin bringen, zu Hause geht es nicht mehr und sie will auch nicht mehr allein zu Hause sein.
Alle Heime, die ich bisher als Angehörige anderer Menschen gesehen habe, fand ich schrecklich.
Jetzt bin ich dabei mir solche WGs anzusehen. Die Bewohner sind Mieter ihrer Zimmer und die Pflege wird nach dem ambulanten LK abgerechnet.

Habt ihr Erfahrungen als Plegekraft oder Angehörige mit solchen WGs?
Wie ist die Pflege dort? Besser/schlechter als in einem durchschnittlichen Heim?
Funktioniert die soziale Einbindung der Leute wirklich so gut, wie man es mir sagte? (Die Bewohner können, müssen aber nicht, beim Zubereiten des Mittags mithelfen. Nachmittag gibt es Spiele u.ä.)

In einer WG wurde mir gesagt 8-9 Bewohner, auf je nach Schicht 1-2 Mitarbeiter. Kann das echt reichen?
Meine Omi ist z.B. stark Bewegungseingeschränkt und braucht Hilfe bei rein/raus ausm Bett. Dann muss Essen gemacht werden und wenn jeder Bewohner einmal die Woche geduscht oder gebadet wird, dann müssen die Pfleger das auch noch einmal am Tag machen. Spazieren gehen, Essen einkaufen oder zum Arzt wollen sie aber auch noch bewerkstelligen. ist das realistisch oder binden die mir einen Bären auf?

Muss dazu sagen, das ich von diesem Anbieter nur 2 Dementen-WGs ansehen konnte. Die WG für nicht-demente Senioren öffnet gerade erst und da war noch nix zu sehen.
Zumindest die Dementen-WGs machten einen fairen Eindruck. Sauber, gut riechend (nach gekochtem Essen und nicht alten Urin) und die Leute wirkten wohl auf und gepflegt.

Grüße
Gletscher
 
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L

Lisy

Hallo Gletscher,
ob eine WG besser ist oder nicht, lässt sich nicht pauschal beantworten.
Ich versorge in einer WG und bin deswegen vermutlich voreingenommen.
In der WG ist normalerweise die Bezugspflege automatisch gegeben, du mußt dir halt, wie im Pflegeheim auch, den Tagesablauf gut ansehen. Am besten mal mehrere Stunden in der WG verbringen, dich mit den Mitarbeiter unterhalten und die Augen aufmachen.
Egal ob Heim oder WG, wechseln/umziehen kann mann immer.
Bei uns kommen zur Grund und Behandlungspflege Fachkräfte. Den Rest des Tages decken Hauswirtschafterinen ab.
Gruß Lisy
 
G

Gletscher

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11.02.2008
12437
Danke schon mal für die Info. Wie viele Kräfte seit ihr denn, auf wie viele Mieter (bei welcher Pflegestufe?)
Wie gesagt in einem Objekt, das ich mir bereits angeschaut habe, wäre eine Pflegekraft (nicht examiniert) immer anwesend, dazu Früh bis ca. Mittag eine Kraft für hauswirtschaftliche Angelegenheiten. Eine examinierte Kraft (so weit geht auch immer die gleichen Leute) kämen nach Bedarf auf ihrer Tour vorbei für Medis stellen, Verbände, Stoma, Sonde und sonstiges.
Ist eine derartige Personalplanung realitisch um in einer 9er WG gut zu betreuen?
(Sorry bin wohl irgendwie recht verunsichert. Es ist ja doch eine wichtige Entscheidung wohin Oma geht. Und wenn es nicht gut ist, macht Oma vllt. mit ihren 96 eine unnötige Abwärtsentwicklung, von der sich sich nicht mehr erholt. da hilft dann auch kein Umziehen.)
 
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L

Lisy

Hallo Gletscher,
mit 96 Jahren macht jeder bei einem Umzug eine Rückwärtsentwicklung.
Normalerweise rechnet man auf 3 zu Pflegende eine Pflegekraft.
Ich kann aus der Ferne nicht sagen ob der Personalschlüssel in der WG die du dir angesehen hast reicht. Oft werden ja auch Angehörige in den WGs mit eingespannt.
das du verunsichert bist, ist normal. Ist ja auch keine leichte Entscheidung.
Manche WGs, vor allem in Berlin haben sich einem freiwilligen Qualitätsmanagement unterworfen.
Meine Frage jetzt wäre: wie sieht die nächtliche Präsenz der Pflegekräfte aus?
Gruß Lisy
 
G

Gletscher

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11.02.2008
12437
Es ist eine 24h Betreuung. Nachts wäre eine Kraft da. Außerdem gibt es einen Bereitschaftsruf zur einer examinierten Fachkraft.
Eine Pflegekraft für 3 Kunden.. das wären ja 2 auf 6. In der WG werden aber 9. sein. Und in den Richtlinien/Empfehlungen für soclhe WGs hab ich bisher immer was von 8 Klienten gelesen. Wäre dann ja auch 1 zu 4 und nicht 1 zu 3.
 
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L

Lisy

Hallo Gletscher,
was du schreibst hört sich erst mal gut an. Der Schlüssel 1:3 ist ein kleiner Richtwert von den Stationären. Wenn die WG Bewohner alle Pflegestufe 1 haben können durchaus auch mehr als 3 zeitgleich versorgt werden.
Ich denke nicht, das du deine Entscheidung vom Personalschlüssel abhängig machen solltest.
Sondern eher vom Konzept. Werden die Bewohner in den Alltag integriert, werden sie beschäftigt, finden kleine Ausflüge statt?
Wenn es so ählich ist wie bei uns, dann kommt bei Bedarf eine 2. Betreuerin dazu.
Gruß Lisy
 
M

manuelstahnke

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20.12.2007
12163
hallo da drüben!
ich habe derlei demenz-WGs mal in spandau in einem großen stift (vielleicht weißt du, welchen ich mein) kennengelernt; dort waren 8 oder 9 bewohner in einer WG, versorgt von einer pflegehelferin; die behandlungspflege sowie unterstützung bei der grundpflege leistete zusätzlich eine examinierte schwester jeweils für 2 WGs. die mußten dann aber auch den haushalt machen und kochen, und das stell ich mir echt stressig vor. die ph meinte auf meine nachfrage, wenn sich der az eines bewohners verschlechtere und er bettlägrig wird auch, die bewohner blieben bis zum tod in diesen WGs in der einigermaßen vertrauten umgebung. im endeffek denke ich, ob 8 oder 9 leute von einer PK versorgt werden ist weniger wichtig als die frage, was die pflegekraft sonst noch alles leisten muss und inwieweit die bewohner in ihren ressourcen gefördert werden.

wie ist das mit deiner mutter? möchten du und sie, dass sie bis zu ihrem tod in der wg wohnen bleibt?

viele grüße vom manuel
 
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Altenpflegeheim
L

Lisy

Hallo manuelstahnke,
ich find es gut, wenn die Mieter bis zu ihrem Tod in der WG bleiben können. was du so negativ darstellst ist in der ambulanten Pflege normal und nicht wirklich steßig. Wir versorgen viele Kunden, das nennt sich eine Tour fahren.
(Wenn du die Rechtschreibregeln, die in Deutschland gelten einhälts, wirds leicheter lesbar)
Gruß Lisy
 
M

manuelstahnke

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20.12.2007
12163
Hallo manuelstahnke,
(Wenn du die Rechtschreibregeln, die in Deutschland gelten einhälts, wirds leicheter lesbar)
Gruß Lisy
orthographisch klappts bei mir ganz gut, aber ich hab mir abgewöhnt, im internet zwischen groß- und klein zu unterscheiden.

es war nicht in meinem sinn, sterben in einer wg als etwas negatives darzustellen; sollte eigentlich klar sein, dass das erstmalige entwurzeln eines menschen (umzug IN die wg) nicht noch zu einer weiteren entwurzelung (INS heim) führt. trotzdem stelle ich mir die arbeitsintensität als pflegende kraft in derlei wohngemeinschaften nicht gerade niedrig vor; einer meiner mitschüler U(mit 3 jahren erfahrung als pflegehelfer) arbeitete in so einer wg nebenbei und berichtete mir, es sei schon sehr anstrengend, wenn jemand sich seinem ende näherte. ich stell mir einfach schwer vor, 2 bettlägrige verwirrte zu versorgen, 6 weitere pflegerisch und psychosozial zu begleiten, nebenbei ein schmackhaftes mittagessen zu kochen und die wäsche der bewohner zu waschen (wir befinden uns in einer wg), nebenbei zu dokumentieren und das alles am besten in 5,5 oder 6 stunden.
 
Qualifikation
Azubi AP
Fachgebiet
Altenpflegeheim
L

Lisy

Hallo manuelstanke,
wieso denkst du, das im Internet Groß und Kleinschreibung unwichtig sind?
Mit Groß und Kleinschreibung sind die Texte viel leichter lesbar, zumindest für mich als Deutsche.
Zur WG,wenn jemand im Sterben liegt, ist es nie leicht,auch nicht im Heim. Wenn dein Zenario je eintreffen würde, wären bei uns 2- 3 Fachpflegekräfte vor Ort. Und für Kochen und Hauswirtschaft kommt ja noch mals jemand.
Wird auch so von Gletscher beschrieben.
Also immer die Kirche im Dorf lassen, in einer WG zu arbeiten ist meißt schöner als im Heim zu arbeiten.
Gruß Lisy
 
G

Gletscher

Mitglied
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Themenstarter/in
11.02.2008
12437
Ja natürlich spreche ich hier von einer WG, wo meine Omi bis zum Schluss bleiben kann. Da der ambulante PD ja auch examinierte Kräfte hat, kommt eh eine Schwester bei Bedarf vorbei und kömmert sich um Katheter, Sonde, Wunden und was eben so sein kann.

Ich habe ähnliche Bedenken wie manuelstahnke. Ich denke, ich werde einfach nochmal fragen ob sie das Personal ggf. aufstocken. Müssten sie ja eigentlich und da man die Leistungen ja alle extra nach LK zahlt muss ja noch jemand ran, wenn die vorhandenen Kräfte es nicht mehr packen.
Meine Sorge ist auch, was heisst packen? Eine Pflegekraft, die völlig überanstrengt rotiert kann einfach nicht die nötige psychosoziale Begleitung liefern, die ich mir für Omi wünsche. Satt und Trocken kann sie auch im Heim haben, für billiger. Aber sie solls besser haben.

Die WG ist auch noch so neu, ich konnte bisher nur eine ältere Dame kennen lernen, die dort einziehen wird (und erstmal noch in einer anderen WG/Etage ist.) Die war noch echt rüstig. Meine Oma hingegen ist schon durch ihre Gehbehinderung einfasch ein intensiver Pflegefall. Wenn mehrer solche Menschen wie sie reinkommen dann wird es eng für die Pflegekräfte. Ziehen allerdings mehr rüstige Leute ein, so wäre der Arbeitsaufwand ja deutlich geringer.

Ich muss nun also zwischen 2 WGs entscheiden, die beide ihre deutlichen Vor- und Nachteile haben. Schwere Sache. :confused:

Grüße
Gletscher
 
Qualifikation
Freiberufl.
Fachgebiet
---
J-J-C-B

J-J-C-B

Mitglied
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22.01.2006
81737
Hallo!

Zu erst ich habe keine Erfahrung mit WG`s! Dennoch klingt das was "Gletscher" berichtet hat recht gut! Ich denke wenn die Pflegekraft von Hauswirtschaftlern und Angehörigen unterstüzt wird dann kann das 1:4 schon funktionieren. Man bedenke das wenn es gut funktionieren würde (jetzt mal ganz teoretisch) pro Mitbewohner och ein Angehöriger (einmal die Woche, ein bis zwei stunden) und das bei 9 Bewohnern klingt nicht schlecht, Könnte mir vorstellen das es dann besser ist als im Heim und Ambulantepflege.
Ich würde vermutlich mal einen ganzen Tag (natürlich nur wenn möglich und die Bewohner einverstanden sind) evtl. och mit Omi zur Probe dort verbringen, ob sie sich das Vorstellen könnte.

Also Glescher ich hoffe du findest etwas schönes für deine Omi!
LG J-J-C-B
 
Qualifikation
Examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin
Fachgebiet
Allgemein Chirurgie (Visceral- und auch Thoraxchirurgie)
Friedalina

Friedalina

Mitglied
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02.01.2007
13125
www.beepworld.de
Auch ich arbeite in einer Demenz-WG.Bei uns sind immer mindestens 2 Pflegehelfer im Dienst (Ber derzeit 7 ,normalerweise 8 Bewohnern).
Dazu kommen Praktikanten und eine Hauswirtschaftskraft die für 4 Stunden am Tag putzt,einkauft und auch schonmal mit Essen anreicht (Sie darf!Ist abgesichert durch PDL).Mit der hauswirtschaftskraft haben wir allerdingst eine Sonderstellung,das ist norm,alerweise nicht üblich.
B ei uns haben mittlerweile 6 Bewohner die Pflegestufe 3 und einer die 2.
Gekommen sind sie alle mit Pflegestufe 1,aber sie werden ja dementer......
Früher wurde jeden Morgen geduscht,das ging noch sehr gut,da alle Bewohner noch gut mitmachen konnten.Heute schaffen wir es nicht mehr jeden Tag,aber 1xpro Woche wird jeder geduscht!
Ja es wird schwerer wenn sich der Allgemeinzustand der Bewohner verschlechtert,aber die Qualität unserer Arbeit wird nicht schlechter.
In der Hauswirtschaft helfen kann kaum mehr einer,Beschäftigung ist schon sehr schwierig,dennoch versuchen wir auch kleine Sequenzen davon jeden Tag zu realisieren.Wir bieten ausser unserer eigenen Tätigkeit noch Tanzkaffees,Musiktherapie,Märchenstunde und Gymnastikgruppe an verschiedenen Tagen der Woche an.Das passiert dann nicht nur in unserer WG sondern auch ausserhalb des Objektes.
Ich hoffe du triffst für deine Oma die richtige Entscheidung und das sie das bunte Leben in eienr WG noch recht lange genießen kann.
 
Qualifikation
Pflegehelferin m.gerontopsychiatrischer Qualifikation
Fachgebiet
Demenz-WG
G

Gletscher

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
11.02.2008
12437
Hallo nochmal.
Also meine Omi wird jetzt da einziehen. Diese WG ist für körperbehinderte Senioren ohne Demenz, Oma ist ja auch nicht dement.
Ich kenne ja auch heime von anderen Angehörigen und Oma von Freundin. besser als ein heim ist es allemal. In der Etage darüber, wo schon eine Demenz-WG (und auch 2 Fälle von ehem. Hospitalisierung) besteht wirkten die Bewohner auch wirklich zufrieden. Es war alles sauber und nett und zumindest die dortige Pflegekraft fand ich sehr sympatisch.
Ich hoffe Oma wird auch nette Pflegekräfte bekommen, denn das ist ein wichtiger Faktor bei ihr. Sie ist sehr gehemmt und Kontaktscheu und mit dem Alter wird das eh nicht besser. Sie braucht einfach jemanden, der auf sie eingeht.
Das einzige, was mich noch etwas stört ist, dadurch das Oma die erste sein wird, die da einzieht, kommt sie am tage erstmal noch in die demenz-WG eine Etage höher. das an sich ist kein problem. Aber Nachts oder wenn sie Mittagsschlaf machen will, ist sie eben in dieser großen, leeren Wohnung allein (Klingelanlage besteht zur Etage drüber). Andere Bewohner sind noch im KH/Reha.
Aber anders geht es erstmal nicht, weil sie nicht mehr zu Hause sein kann, früh immer in eine Tagesstätte kommt und das ist, obwohl es ihr da super gefällt und sie da richtig aufgeblüht ist eine ziemliche Strapaze für sie. Zudem hat sie ja Nachts niemanden.

Danke für eure Ratschläge. Bin jetzt selbst gespannt, da es ja schon ein kleines Abenteuer ist.
 
Qualifikation
Freiberufl.
Fachgebiet
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Pflegeakademiker

Pflegeakademiker

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07.02.2006
60489
Schau mal hier:
Für den Krankentransport kann auch gesorgt werden.

Villa Lux - Home


Mit der Villa Lux ist ein Raum entstanden, in dem Demente ein würdevolles Leben in einer intakten Gemeinschaft führen können. Hier richtet sich der Lebensrhythmus nach den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Bewohner. Das Team der Villa Lux setzt sich sozial engagiert und fachkompetent für demenzkranke Menschen und auch deren Angehörigen ein.

Villa Lux, Haus des Lichts – unser Name ist Konzept

Die Villa Lux soll ein „Haus des Lichtes“ ein. Das Licht ist die Grundlage für zielorientiertes Arbeiten mit Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind. Licht besitzt eine stimmungsaufhellende Wirkung und führt zu einer verbesserten Wahrnehmung. In der Villa Lux arbeiten wir mit einem Tageslichtkonzept - mit 600 Lux - das eine schwellenfreie und sichere Umgebung schafft.


Besonderheiten [FONT=Arial, sans-serif]Gewächshaus[/FONT][FONT=Arial, sans-serif]Das in der Einrichtung integrierte Gewächshaus schafft eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten:[/FONT][FONT=Arial, sans-serif]
- [/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Pflege des Wintergartens[/FONT][FONT=Arial, sans-serif]
- [/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Ernte der angebauten Produkte und Verarbeitung in der Küche[/FONT][FONT=Arial, sans-serif]
- [/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Anbau und Ernte von Kräutern zu späteren Verarbeitung als „Duftkissen“, [/FONT][FONT=Arial, sans-serif]
- [/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Kräutersäckchen, Kräuterlikör etc. zum Verkauf auf Festen und Märkten bzw. als Geschenk für Angehörige und andere Besucher[/FONT][FONT=Arial, sans-serif]
- [/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Beschäftigungseinheiten für bestimmte ausgewählte und interessierte Bewohner[/FONT][FONT=Arial, sans-serif]
- [/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Anbau von bestimmten Früchten zur Jahreszeitenorientierung[/FONT][FONT=Arial, sans-serif]
- [/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Sensitive Arbeit mit Bewohnern im Bezug auf Geruchs- und Tastsinn[/FONT]

[FONT=Arial, sans-serif]Die Villa Lux arbeitet mit einem entsprechend ausgebildeten Therapiehund. Dies hat folgende Hintergründe[/FONT][FONT=Arial, sans-serif]:[/FONT][FONT=Arial, sans-serif]

- [/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Bestimmte interessierte Bewohner können partiell die „Sorge“ für das Tier übernehmen (Fütterung, Spazieren gehen etc.)[/FONT][FONT=Arial, sans-serif]
- [/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Der Hund vermittelt Zuneigung und auch Geborgenheit[/FONT]

Psychobiografische Arbeit nach Prof. Böhm [FONT=Arial, sans-serif]
[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Professor Erwin Böhm, Begründer des psychobiographischen Pflegemodells, hat einen [/FONT][FONT=Arial, sans-serif]
[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]ganzheitlichen Ansatz für die Pflege und Betreuung von an demenzerkrankten Menschen geschaffen: Durch die gezielte und intensive Auseinandersetzung mit der Biographie der Betroffenen wird ein tieferes Verständnis für das Krankheitsbild und die Lebenssituation der erkrankten Personen geschaffen. Sein Model fördert nicht nur das Verständnis gegenüber den Betroffenen, sondern steigert ebenso die Professionalität und die Kreativität in der Pflege. Der Umgang mit den Menschen wird dadurch zielgerichteter und differenzierter. Das Pflegemodel lebt von Erfahrungswerten und entwickelt sich stetig weiter. [/FONT][FONT=Arial, sans-serif]
[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Das Pflege- Betreuungskonzept zielt darauf ab die bestehenden Defizite zu minimieren und die vorhandenen Kompetenzen aufrecht zu erhalten. Die Selbstständigkeit und die soziale Kompetenz stehen dabei im Vordergrund und sollen so lange wie möglich erhalten und gefördert werden.[/FONT][FONT=Arial, sans-serif]
Der [/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Begriff Selbständigkeit bezieht sich nicht vorrangig auf physische Funktionen, sondern auf den Geist und die Psyche des Menschen, also das selbstständige Denken und Fühlen sowie die Feiheit, Entscheidungen treffen zu können.[/FONT][FONT=Arial, sans-serif]
[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Man geht davon aus, dass das Altern ein regredierender Prozess der Seele/Psyche ist.[/FONT]

Name des Ansprechpartner: Michael Schnurr


Telefon : 0179/7097935
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger
Fachgebiet
verschieden
Weiterbildungen
Dipl.-Pflegewirt (FH), M.Sc.
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Teammitglied
05.07.2001
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