Selbsthilfenetzwerk Pro Pflege, Neusser Pflegetreff

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Werner Schell

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss
Tel.: 02131 / 150779 – E-Mail: [email protected]

Vorläufige Projektbeschreibung des Selbsthilfenetzwerkes i.Gr.:

Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Personen, Vereinen und sonstigen Institutionen, die sich eine an der Menschenwürdegarantie (Artikel 1 und 2 Grundgesetz) ausgerichtete Verbesserung der Pflege-Rahmenbedingungen und die Sicherung einer nachhaltigen Finanzierung des Pflegesystems zum Ziel gesetzt haben. Damit dient das Netzwerk der Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege und arbeitet im Sinne der einschlägigen Vorschriften gemeinnützig bzw. unabhängig.

Das Netzwerk versteht sich als Lobby (Interessenvertretung) für pflegebedürftige und behinderte Menschen (Patienten) bzw. ihrer Rechtsvertreter / (pflegenden) Angehörigen und ist bei Bedarf um Beratung und Hilfe bemüht. Dabei wird die Selbsthilfe einen herausragenden Stellenwert einnehmen. Die Unterstützung bzw. Veranlassung von entsprechenden Selbsthilfeaktivitäten, z.B. regelmäßige Pflegetreffs, Gesprächskreise und sonstige Gruppentreffen, wird eine wichtige Aufgabe sein. Dabei stellt das Netzwerk seine Aktivitäten vor allem auf die Bedürfnisse der dementiell erkrankten Personen (= geriatrische Einschränkungen) ab (vgl. u.a. §§ 20 SGB V und 45d SGB XI). Die demografische Entwicklung verdeutlicht, dass für dementiell erkrankte Menschen erheblicher Hilfe- und Unterstützungsbedarf besteht.

Das Netzwerk tritt darüber hinaus für eine deutliche Verbesserung der Pflege-Stellenpläne (in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen) ein, weil nur eine ausreichende Zahl von Pflege(fach)- und sonstigen Betreuungskräften die allseits gewünschte Zuwendung einschließlich Begleitung in schwierigen Situationen (z.B. palliativmedizinisch/pflegerische Betreuung, Sterbebegleitung) gewährleisten kann.

Das Netzwerk erwartet angesichts der verfassungsrechtlichen Wertevorgaben, dass die „Charta der Rechte hilfe- und pflegedürftiger Menschen“ uneingeschränkte Anerkennung und Beachtung findet und setzt sich dafür ein, dass diesem Gebot Geltung verschafft wird.

Das Netzwerk tritt dafür ein, dass vorhandene bzw. noch auftretende Missstände im Gesundheits- und Pflegesystem von den jeweils (Mit)Verantwortlichen angesprochen werden können (Beschwerdemanagement), ohne dass insoweit Nachteile (z.B. Mobbing, Kündigung) entstehen dürfen. Eine gesetzliche Vorschrift, die diesen Bedürfnissen Rechnung trägt, wird als zwingend notwendig erachtet.

Das Netzwerk wird zur Erreichung seiner Aufgabenstellung auf den politischen Bereich in Bund, Ländern und Kommunen (Parteien, Parlamente, Ministerien usw.) Einfluss nehmen bzw. die als geboten erscheinenden Statements abgeben und - soweit gewünscht und möglich – konstruktive Mitarbeit (z.B. in Gesundheitskonferenz, Pflegekonferenz, Arbeitsgemeinschaften) anbieten.

Das Netzwerk wird im Übrigen durch eine geeignete Öffentlichkeitsarbeit auf die erforderlich erscheinenden Reformnotwendigkeiten im Gesundheits- und Pflegesystem aufmerksam machen und durch geeignete Vorschläge auf die notwendigen Reformen drängen.

BürgerInnen und Institutionen, die das „Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk“ unterstützen möchten, sollten sich mit einer entsprechenden Interessensbekundung (per E-Mail oder per Post) an den o.a. Ansprechpartner wenden und auch gerne konkrete Mitwirkungsmöglichkeiten aufzeigen.

Neuss, im August 2008
Werner Schell
 
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Stevensen

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Re: Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk

Hallo Selbsthelfer,
Seit Langem schon mache ich jetzt mit meiner HWS-OP rum, aber kein Vortschritt in Sicht.
Morgen muss ich wieder zur BG nach Mainz, und ich weiss nicht so recht, was ich denen erzählen soll.
Immer wieder gibt es Tage, wo ich meine, es ist wie am Anfang mit dem Schmerzen.
Am Anfang, d.h. der Fahrradunfall (Frontalaufprall) hat sich am 11.2.ereignet.
Seit meinem Aufenthalt in KH Aschaffenburg mit der OP und Plattenversteifung zwischen HWS 4-6 und der aschliessenden Reha in Bad Soden und nachher in Bad Schwalbach sowie die drauffolgende Therapie zu Hause bringen mich einfach nicht weiter.
Was ich brauche, ist der Austausch mit Leuten, die Ähnliches erlebt und durchmacht, oder besser wie lange diese Leute gebraucht, oder, was sie unternommen haben, um endlich wieder halbwegs fit zu sein.
Würde mich freuen über jede Antwort mit Tipps oder besser noch Erfahrungswerten.

Frank Ebhardt
 
Qualifikation
Dokumentarist
Fachgebiet
Dokumentationsabteilung
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Werner Schell

Selbsthilfe

Sehr geehrter Herr Ebhardt,

hinsichtlich Ihrer gesundheitlichen Probleme (Schmerzen etc.) sind wohl in erster Linie die Therapeuten gefordert, die sich nach Auswertung Ihrer Krankendokumenation, gründlichen Untersuchungen und Bewertung Ihrer aktuellen (Schmerz)beschreibungen ein Urteil bilden können / müssen.

Ferndiagnosen und schriftliche Therapieratschläge erscheinen eher weniger geeignet. Manchmal muss man einfach seinen "eigenen Weg" finden. Auf jeden Fall halte ich viel davon, Manager seiner eigenen Krankheit zu sein und alle medizinischen Angebote kritisch zu hinterfragen. In diesem Sinne sollte Ihre Frage hier weiter im Raum stehen bleiben. Vielleicht meldet sich noch jemand, der einen geeigneten Hinweis parat hat.

Die Initiative "Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk" kümmert sich vorrangig um pflegerechtliche /pflegepolitische Fragestellungen.

Mit freundlichen Grüßen und alles Gute!
Werner Schell
 
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Werner Schell

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk, Neusser Pflegetreff

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss
Tel.: 02131 / 150779 – E-Mail: [email protected]
Internet: Werner Schell Pflegerecht und Gesundheitswesen

Einladung
zum öffentlichen Pflege- und Patiententreff
am 22.10.2008, 18.00 – ca. 20.00 Uhr
in Neuss-Erfttal – „Bürgerhaus“ - Eintritt frei!

>> Eingeladen sind vor allem pflegebedürftige Menschen und Angehörige, PflegemitarbeiterInnen, Leitungskräfte in Pflegeeinrichtungen sowie alle interessierten BürgerInnen.

>>>> Treff-Themen <<<<

· Patientenautonomie am Lebensende – Vorsorgevollmacht – Patientenverfügung – Betreuungsverfügung – Organspendeausweis. - Sind vorsorgliche Verfügungen sinnvoll? – Die Bedeutung der rechtlichen Betreuung.
· Sterben in Würde – Der Caritasverband Rhein-Kreis Neuss e.V. stellt sein kreisweit flächendeckendes Angebot der ambulanten Palliativpflege vor.

Soweit es der Zeitplan zulässt – weitere Themen:
Neuerungen der Pflegereform? – „Nach der Reform ist vor der Reform.“ - Pflegenotstand - Zweiklassenmedizin – Budgetierung – Rationierung – Patientengefährdungen - Beitragsanhebung?! – Was bringt das neue Heimgesetz NRW?

Treff-Adresse: Bürgerhaus Erfttal, Bedburger Straße 61, Neuss- Erfttal
Organisation und Leitung: Werner Schell – Werner Schell Pflegerecht und Gesundheitswesen
Wegbeschreibung: Mit dem Auto die A 57, Ausfahrt Neuss-Norf - Richtung Erfttal (Wegstrecke beschildert) fahren. Bahnreisende fahren bis Neuss-Norf (S-Bahn-Station). Der Bahnhof ist vom Veranstaltungsort etwa 10 Minuten Fußweg entfernt.

Bitte schon jetzt vormerken!
Der 7. Pflege-und Patiententreff wird am 17.02.2009, 18.00 Uhr, in Neuss, Kontakt-Erfttal, stattfinden. Gast u.a.: W. Zylajew, MdB.
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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
Näheres in dieser Homepage unter
Werner Schell Pflegerecht und Gesundheitswesen
 
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Werner Schell

(7.) Neusser Pflegetreff am 17.02.2009

(7.) Neusser Pflegetreff am 17.02.2009

Die Vorbereitungen für den (7.) Neusser Pflegetreff am 17.02.2009, 18.00 - ca. 21.00 Uhr, sind angelaufen. Die Veranstaltung wird in einem größeren Rahmen im Jugendzentrum "Kontakt Erfttal" ( 41469 Neuss-Erfttal, Bedburger Straße 57 ) stattfinden und aktuelle gesundheits- und pflegepolitische Themen ansprechen ("Nach der Reform ist vor der Reform"). Der pflegepolitische Sprecher der Union im Deutschen Bundestag, Willi Zylajew, MdB, hat seine Teilnahme am (7.) Neusser Pflegetreff, der mittlerweile große bundesweite Aufmerksamkeit, erfährt, zugesagt.

Eingeladen sind vor allem pflegebedürftige Menschen und Angehörige, PflegemitarbeiterInnen, Leitungskräfte in Pflegeeinrichtungen sowie alle interessierten BürgerInnen!

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (Neuss)
Näheres in dieser Homepage unter
Werner Schell Pflegerecht und Gesundheitswesen


 
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