Selbständigkeit

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S. Andrea

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21.06.2005
18507
hallo ihr da draußen, ich bin s.andrea (exam. krankenschwester) und möchte im nächsten jahr meinen eigenen pflegedienst eröffnen. dazu mache ich die 500-h-schule zur PDL, mein lebensgefährte steigt als exam. krankenpfleger mit ein. viele große und kleine fragen sind schon geklärt. andere (viele) sind mir noch unklar: :confused:
- kann ich selbst (und meine Kinder mit mir) gesetzlich krankenversichert bleiben?
- wieviel startkapital braucht man (und wofür - mir fällt da gar nicht viel ein...), denn viele der kosten sind ja laufende kosten?
- was ist günstiger? firmenautos leasen oder kaufen?
- wen muß ich mindestens noch einstellen ? reicht ein exam. altenpfleger?
- gibt es auflagen, ein büro betreffend? (wirklich zwingend notwendig? übergangsregelungen? wc?)
- wie lange dauert die ganze anmeldeprozedur, wenn ich die notwendigen formulare zum landesverband der KK geschickt habe?

bin jetzt schon dankbar für antworten und helfe auch selbst gern, soweit ich kann. :rolleyes:
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
amb. Pflege
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Gerd

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15.06.2001
Neustrelitz
Re: selbständigkeit

Hallo Andrea,
hast du bevor du dich selbständig machst, den Markt sondiert?
Du kannst mit deinen Kindern freiwillig in der GKV bleiben.
Startkapital brauchst du für`: Pflegetaschen samt Inhalt (Blutzuckermessgerät, Blutdruckmessgerät, Verbandzeug etc.), dann musst du verschiedene Gerätschaften vorhalten, hierzu schreibe ich dir nächste Tage mehr, muss nochmal im Vertrag nachsehen. Die Frage ist auch ob du eine Personengesellschaft(Einzelunternehmen, GbR) oder Kapitalgesellschaft (GmbH) gründen möchtest.
Bezgl. Fahrzeuge musst du rechnen ob du Kapital in ein Fahrzeug stecken möchtest oder nur die laufenden Kosten haben möchtest(Leasen), hängt auch davon ab wieviel Kilometer du fährst.
Bezgl. weitere Mitarbeiter muss ich auch nochmal nachsehen bevor ich was falsches sage.
Normaleweise ist ein öffentlich zugängliches Büro vorgeschreben. Größe und Ausstattung bleibt dir überlassen.
Wenn du alle Papiere eingereicht hast, geht es relativ schnell, so etwa 4-6 Wochen.
Am besten du schreibst jetzt schon die Kassen an, sie schicken dir alles zu was du einreichen musst und du hast Zeit alles zu erledigen.
Du solltest dir überlegen in einen Berufsverband zu gehen, dort gibt man dir auch Starthilfe. Ich würde dir den ABVP empfehlen, weil der im Ggensatz zum bap nur ambulante Pflegedienste und deren Interesse vertritt.
Bei weiteren Fragen kannst du mich gerne kontaktieren. Ein Besuch bei dir gegen ein kleines Honorar und Kilometergeld.
Viel Glück
Gerd


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Dipl.Sozialarbeiter
Fachgebiet
Pflegedienst
PflegeFrei

PflegeFrei

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Re: selbständigkeit

Hallo Andrea,
Mein Tipp für die erste Zeit, bis der Pflegedienst richtig läuft, können Deine Mitarbeiter erstmal mit ihren Privatfahrzeugen fahren, sie müssen dann ein Fahrtenbuch führen, und Du zahlst dann Spritgeld (sin glaube ich bei Dienstfahrten 0,25 € je kilometer) , das wird in vielen Pflegediensten so gehandhabt.
Wünsche Dir viel Erfolg.
 
Qualifikation
exam.Fachaltenpfleger für Gerontopsychiatrie, PA Gerontopsychiatrie,
Fachgebiet
Freiberuflich
Weiterbildungen
Wundexperte ICW
Pflegefachkraft ausserklinische Beatmung
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S. Andrea

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21.06.2005
18507
Re: selbständigkeit

hallo und vielen dank schon mal für die antworten. ich habe natürlich erstmal den markt sondiert und nicht alleine für mich entschieden, dass die chancen ganz gut stehen.
da kann ich ja gleich weitermachen und die fragen etwas konkretisieren:
beim startkapital hab ich gar nicht mal so an anschaffungen gedacht. das ist ja einigermaßen überschaubar. ich dachte vor allem an die sicherung der ersten gehälter und aller anderen laufenden kosten (miete büro, leasingraten, versicherungen,...) denn die auftragslage wird ja leider nicht sofort bei 100% liegen, sowas muß ja erst anlaufen. (wie kommt man an pat.? - in einem bestehenden pflegedienst ist das ja ein (´tschuldigung) "kommen und bleiben und gehen". aber da muss ich ja dann erstmal hinkommen...
was macht den unterschied zwischen GbR, GmbH und einzelunternehmen? vorteile/nachteile? steuer?
wer gibt mir das IK-kennzeichen?
muss ich erst bei der stadtverwaltung mein gewerbe anmelden (??) oder muss ich erst den versorgungsvertrag mit der pflegekasse machen? die wollen schon jeweils sachen wissen, die ich noch nicht weiß (mitarbeiter u. deren qualifizierung, IK, ...)
ich will auch leistungen der häuslichen krankenpflege erbringen. muss ich da mit den krankenkassen auch vorher einen vertrag machen?
wie teuer ist ein steuerberater? wonach richten sich die kosten?
von wem bekommt man nötige software für abrechnung usw.?

tausend dank für eure hilfe!!!
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
amb. Pflege
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Gerd

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15.06.2001
Neustrelitz
Re: selbständigkeit

Hallo Andrea, ich steh kurz vor dem Urlaub deswegen nur kurz:
-Anmeldung beim Gewerbeamt ist nicht nötig (du bist "freiberuflich also kein Gewerbe)
- Einzelunternehmer heißt du bist allein der Inhaber, Besitzer und haftest für alles auch mit Privatvermögen
- GbR heißt du schmeisst dich mit jemand zusammen und ihr haftet beide auch mit Privatvermögen
- GmbH heißt du bist Gesellschafter oder mir anderen und haftet nur mit dem GmbH-Vermögen, Gründung der GmbH 25.000 Euro, soll evtl. nächstes Jahr auf 10.000 Euro gesenkt werden (wenn rot-grün bleibt)
- IK, Adresse schicke ich dir nach dem Urlaub
- Verträge mit den Landesverbänden der Pflegekassen in MV und extra mit Krankenkassen (VDAK für DAK, Barmer und einige andere, AOK für IKK, BKK, Bundesknappschaft)
Wie du zu Pat. kommst verate ich dir später in einer persönlichen Nachricht, nicht hier.
Gruß

Gerd


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Qualifikation
Dipl.Sozialarbeiter
Fachgebiet
Pflegedienst
A

Andrea Baxpöhler

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03.09.2005
59320
Re: selbständigkeit

Hallo Andrea
Ich habe eine Diplomarbeit über die Gründung eines ambulanten Pflegedienstes geschrieben. Wenn Du möchtest, kannst Du mir Fragen über meine e.mail stellen. Ich helfe Dir dann so gut ich kann.

Bis dann Andrea Baxpöhler
 
Qualifikation
Diplom Pflegewirtin
Fachgebiet
stationäre Altenhilfe
Griesuh

Griesuh

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Re: selbständigkeit

wer gibt mir das IK-kennzeichen?
muss ich erst bei der stadtverwaltung mein gewerbe anmelden (??) oder muss ich erst den versorgungsvertrag mit der pflegekasse machen? die wollen schon jeweils sachen wissen, die ich noch nicht weiß (mitarbeiter u. deren qualifizierung, IK, ...)
ich will auch leistungen der häuslichen krankenpflege erbringen. muss ich da mit den krankenkassen auch vorher einen vertrag machen?
wie teuer ist ein steuerberater? wonach richten sich die kosten?
von wem bekommt man nötige software für abrechnung usw.?

tausend dank für eure hilfe!!! [/QUOTE]Diese Antworten erhälst Du alle bei der AOK Zulassungsstelle Abt. Vertragsmanagement Deines Bundeslandes. Von dort erhälst Du eine Checkliste was alles benötigt wird um SGB V u. SGB XI Versorgungsverträge beantragen zu können.:innocent:
Vorab soviel: Um die Versorgungsverträge für SGB XI u. SGB V zu beantragen und zu erhalten musst Du folgendes belegen und nachweisen: Urkunde der staatl. Anerkennung zur KP oder AP, PDL-Ausbildung-mind. 420 std., die letzten 5 Jahre im Pflegeberuf aktiv tätig gewesen sein, nachweis durch Arbeitgeberzeugnisse, öffnetlich zugängliche Büroräume (Mietvertrag, Lagepläne), Gewerbeanmeldung, Auszug aus dem Gewerbezentralregister, Anzeige beim Gesundheitsamt, beim Gesundheitsminsterium die Investionskostenberechnung einreichen und Bestätttigung vorlegen, Nachweis der Mitgliedschaft in einer BG, Investitionkosten ermitteln, Gesellschaftsvertrag (sofern eine GmbH), IK Nummern für SGB V u. XI ( erhälst Du bei der Sammel u. Verteilstelle, der Arbeitsgemeinschaft Institutionskenzeichen- Alte Heerstr. 111, 53757 St. Augustin), Berufshaftpflichtversicherung mind über 2 Millionen für Personenschäden, mind. 100.000 für Sach u. mind. 25.000 Euro für Vermögensschäden, Rechtsschutzversicherung, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finazamtes, Konzeption, Leitbild, Gesundheitszeugniss, Polizeilichesführungszeugnis, Kooperatinsverträge vorlegen, 24 Stunden Rufbereitschaft sichern, Sozialversicherungsnachweis, Beruflicherwerdegang, eine sozialversicherungspflichtig Angestellte Stellvertretung der PDL nachweisen, Ausbildungsnachweise jeder exam. Pflegefachkraft vorlegen.

So, wenn Du dann endlich, nach Wochen alle Unterlagen zusammen hast (ist nix mit 4-6 Wochen wie der Vorredner sagt) reichst Du diese bei der AOK Zulassungsstelle ein. Dann haste noch keinen Versorgungsvertrag. :sad: Nach weiteren Wochen erhälst Du eine Nachricht was unklar ist oder noch fehlt.:innocent: Fehlende Unterlagen sind nach zureichen. Nach weiteren Wochen erhälst Du dann jeweils 5 Exemplare der Verträge von SGB V u. XI. Diese sind von Dir u. der stellvertr. PDl zu unterschreiben u. wieder an die Zulassungsstelle zu senden. Dann übe dich in Geduld. Endlich, nach ca. 4-6 Monaten hälst Du überglücklich Deine Versorgungsverträge in Händen.:grin:
Geschafft.
Denkste! :wassat:
Jetzt gehts los mit § 80 SGB XI, Qualitätssicherung, Pflegestandards, Qualitätsmanagement, Personalmanagement.
Dann der Ärger mit den Kassen, Ablehnung der Verordnungen, Kürzung der Rechnungen. Warten auf die ersten Zahlungseingänge ( die meisten kassen haben mind. 28 Tage als zahlungsziel gesetzt) Kundengewinnung, Kundenbindung.:eek:riginal:
So, fürs erste ist das glaube ich mal genug.
Dennoch viel spas dabei.
Grüße von einem der das vor drei Jahren ducrh gemacht hat
 
Qualifikation
Krankenpfleger/PDL/MDK Gutachter
Fachgebiet
Ambl. Pflegedienst
Griesuh

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Re: selbständigkeit

Nachtrag: Du musst noch Pflegematerialien vorhalten. Bei SGB V Versorgung sind div. Materialien wie Infussionsständer, sterile Scheren, Pinzetten, Verbandmaterial, Handschuhe usw. vorzuhalten. Was Du benötigst steht alles in den Versorgungsverträgen.
Ach, ganz wichtig sind die Vergütungsvereinbarungen. Diese schliest Du auch mit der Zulassungsstelle der AOK Abt. Vertragsmanagement ab. An weitere Kassen brauchst Du nicht zu senden, wird alles von dort aus geregelt. Am besten Du gehst in einen Berufsverband (ich bin beim bpa) sonst haste schon verloren
 
Qualifikation
Krankenpfleger/PDL/MDK Gutachter
Fachgebiet
Ambl. Pflegedienst
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S. Andrea

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Themenstarter/in
21.06.2005
18507
Re: selbständigkeit

Vielen Dank für Deine Hilfe. Zwischenzeitlich zweifelt man an sich und seiner Entscheidung. Aber ich beiß mich da jetzt durch. :jumprose: Ein Ziel ist ja dazu da, es zu erreichen.
Danke nochmal. Nehme jeden weiteren Hinweis dankend an!!!
Liebe Grüße von S. Andrea
 
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Krankenschwester
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amb. Pflege
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Gerd

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15.06.2001
Neustrelitz
Re: selbständigkeit

Hallo Andrea,
ich bins mal wieder. Du brauchst keine Gewerbeanmeldung und keinen Auszug aus dem Gewerbezentralregister. Du (bzw. ihr) bist freiberuflich tätig und nicht gewerblich.
Kooperationsverträge brauchst du nicht, das ist ein alter Zopf aus Zeiten als es noch die einzelne Gemeindeschwester gab, durch deine Mitarbeier kannst du die Pflege ja absichern (deshalb brauchst du so viele).
Zu den Verträgen:
SGB XI und SGB XII handelst du die Verträge (Zulassung und Vergütung) mit der AOK aus. Diese handelt für die "Landesverbände der Pflegekassen in MV".
Die AOK handelt im SGB V Bereich die Verträge aus für AOK, IKK, Knappschaft, BKK`s in MV und GärtnerKK, an den VDAK/AEK mußt du dichwenden für die Verträge mit DAK, TK, Barmer und sonstige.
Die Zeiten die Griesuh genannt hat sind in MV nicht zutreffend. Ich kann ihm aber Zustimmen in einen Berufverband zu gehen. Ich würde den ABPV e.V. wählen, da, wenn mann genau hinschaut, der bpa die ambulante und stationäre Pflege vertritt und sich doch in erster Linie für die stationäre Pflege einsetzt zu Lasten der ambulanten Pflege. Mit dem bpa wirds nix mit dem Grundsatz ambulant vor stationär.
So langfristig wie du bei den Vorbereitungen der Gründung bist wirds schon werden. Lass dich nicht verrückt machen. Schon tausende haben es durch warum nicht auch du?
Gruß
Gerd



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Qualifikation
Dipl.Sozialarbeiter
Fachgebiet
Pflegedienst
Griesuh

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Re: selbständigkeit

Du brauchst keine Gewerbeanmeldung und keinen Auszug aus dem Gewerbezentralregister. Du (bzw. ihr) bist freiberuflich tätig und nicht gewerblich.
Kooperationsverträge brauchst du nicht, das ist ein alter Zopf aus Zeiten als es noch die einzelne Gemeindeschwester gab, durch deine Mitarbeier kannst du die Pflege ja absichern (deshalb brauchst du so viele).
Zu den Verträgen:
Die Zeiten die Griesuh genannt hat sind in MV nicht zutreffend.


www.freier-himmel.de[/QUOTE]hallo Gerd, da unterliegst Du einem gewaltigen Irrtum!! Wo hast Du Dein wissen her?? Hast Du selbst einen PD eröffnet?? Oder kennst Du es nur vom hören-sagen? Aus welchem Bundesland kommst DU???

Im April 2004 habe ich einen ambulanten PD eröffnet. Die Beschaffung der Unterlagen begannen schon im OKT/ NOV 2003. Im Februar 04 gingen meine Unterlagen zur AOK Zulassungsstelle. Es dauerte bis 30.Juni 04 bis die Verträge u. Vergütungsvereinbarungen Unterschrieben von der AOK Zulassungsstelle zurück kamen. Zulassungsbewilligung ab 1.4. 2004. Nur mal so viel zu den 4 - 6 Wochen.
Gerd, was du bezweifelst und als alten Hut aus Gemeindeschwesterzeiten betittelst ist geltende Zulassungspraxis in Hessen.
Genau diese Dinge benötigst Du,die ich in meinem vorherigen Beitrag aufgeführt habe, zumindest in Hessen.
Wie es bei Dir aus sieht weis ich nicht, da jedes Bundesland andere Voraussetzungen zur Zulassung eines PD hat.
Die Voraussetzungen habe ich von der sogenannten CHECKLISTE und dem Gemeinsamen Strukturerhebungsbogen (10 DINA 4 Seiten) der AOK Zulassungsstelle in Eschborn wiedergegeben. ( Das ist die Stelle ABT. Vertragsmanagement der AOK die die Zulassungen für Hessen bewilligt). Kannst gerne dort anrufen und dir die Zulassungsvoraussetzungen, den gemeinsamen Strukturerhebungsbogen und die Checkliste anforden, Telefon: 06196/406 391. Dann sprichst Du mit Frau Jost, diese ist Zuständig für die hessischen Verträge)
Kooperationsverträge brauchtst Du keine??? Was ist wenn Du Hausnotruf anbietest?? Kannst Du personell eine Zentrale tgl 24 Std. 365 Tage im jahr besetzen?? Was ist wenn Du eine Hospitzgruppe anbietest??. Was ist wenn Du spezielle Angebote nach § 45a SGB XI anbietest???. Keine Kooperationsverträge????- Gut sie sind nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber auf dem sogenannten Gemeinsamen 10 seitigen DINA 4 Struckturerhebungsbogen, den Du mit deinen Unterlagen zur Zulassungsstelle der AOK geben musst ( brauchst Du zur Zulassung ) wird ausdrücklich nach Kooperationen gefragt.
Als zugelassener PD bist du NICHT FREIBERUFLICH sondern Gewerbetreibender und dementsprechend ist ein Gewerbe anzumelden. Freiberuflich bist du, wenn Du keine Zulassung hast und mit den Kunden privat abrechnest. Dann bist Du auch Umsatzsteuerpflichtig.
Wie oben schon gefragt interesiert es mich ob Du überhaupt etwas mit der ambulanten Pflege am Hut hast. Bist Du in einer Führungsposition oder hast Du einen eigenen PD?
Ach noch was: Auch ich schrieb schon, dass sie nur mit der Zulassungsstelle der AOK zu tun hat um die Verträge u. die Vergütungsvereinbarungen zu erhalten. Mit einer Ausnahme, bei Antragstellung ist die Checkliste und der Gemeinsame Strukurerhebungsbogen noch zuätzlich an VdAK/AEV Landesvertretung zu senden. Allesweitere erledigt dann die Zulassungsstelle.

Grüße
 
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Ambl. Pflegedienst
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S. Andrea

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21.06.2005
18507
Re: selbständigkeit

hallo leute,
lese ganz nervös :blushing: , gespannt :blink: , motiviert :rolleyes: , manchmal auch demotiviert :cry: eure Beiträge. und sie haben allesamt schon geholfen.
Anfang November habe ich einen Termin mit der bpa. Und die Geschäftsstelle in Schwerin - ich gehe mal davon aus - wird wohl genau wissen, welche Bestimmungen nun für MV gelten.
Denn es gibt da wirklich sehr unterschiedliche Auflagen, die es zu erfüllen gilt. In Berlin etwa muss man schon 8 (!) exam. Kräfte vorhalten, um eine Zulassung zu bekommen.
Also mach ich mich erstmal nicht verrückt.
Bin aber interessiert an allen weiteren Infos!!!

Das mit dem Einstellen von Pflegepersonal ist noch ein einziges riesiges Fragezeichen für mich. Wann fange ich an mit Bewerbungsgesprächen? Zu wann stelle ich die Leute ein? (Wenn ich im Juni/Juli Einstellungsgespräche führe, kann ich die Leute dann zu (erst) Oktober einstellen und mich darauf verlassen, dass die dann auch wirklcih anfangen?)
Bei uns im Norden ist die Auswahl an Arbeitsplätzen ja nicht so groß - deshlab hoffe ich auf arbeitswillige Kräfte. (Die nicht gleich anfangen, mir den Dienstplan zu diktieren. Oder nach 17 Uhr nicht mehr abreiten können...)

Liebe Grüße und euch allen eine schöne Woche! S.Andrea :flowers:
 
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Krankenschwester
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amb. Pflege
Griesuh

Griesuh

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Re: selbständigkeit

Bei uns im Norden ist die Auswahl an Arbeitsplätzen ja nicht so groß - deshlab hoffe ich auf arbeitswillige Kräfte. (Die nicht gleich anfangen, mir den Dienstplan zu diktieren. Oder nach 17 Uhr nicht mehr abreiten können...)

Liebe Grüße und euch allen eine schöne Woche! S.Andrea :flowers:[/QUOTE]


Hallo, da wünsche ich Dir Glück bei der Personal suche. Seit 3 Monaten versuche ich pflegekräfte zu bekommen.
Meist können sie nicht zu der, auch von Dir, ab 17.00 Uhr genannten Arbeitszeit
Grüße
 
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Ambl. Pflegedienst
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Gerd

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15.06.2001
Neustrelitz
Re: selbständigkeit

Hallo Andrea, hallo Griesuh und andere,

mal was zu euren letzten Beiträgen.

Gewerbeanmeldung: Fachpflegekräfte gehören der Berufsgruppe der Heilhilfsberufe (wie z.B. auch Physiotheraupeuten etc.) an und die unterliegen nicht der Gerwerbeordnung wenn sie selbständig tätig werden (§6 Abs. 1 GewO). Also keine Anmeldung notwendig. Wenn die Anmeldung in Hessen verlangt wird von den Kassen, ist es deren Selbstherrlichkeit und rechtlich nicht haltbar.

Gewerbesteuer: Zahlst du nicht, weil bezogen auf die Behandlungspflege du freiberuflich in deinem Heilhifsberuf tätig bist; bezogen auf die Grundpflege im sozial, fürsorglichen Bereich tätig bist. (Griesuh wenn du Gewerbesteuern zahlst, entweder weiter zahlen oder Steuerberater wechseln)

Umsatzsteuerpflicht: Auch als zugelassener Pflegedienst bist du Umsatzsteuerpflichtig, wenn deine Umsätze zu mehr als 40 % privat bezahlt werden. Also immer schön drauf achten, dass mindestens 61% deiner Umsätze von den Kassen, Unfallversicherungen oder Sozialämtern (also öffentlichen Kassen) kommen.

Kooperationsverträge: In den "Gemeinsamen Grundsätzen und Maßstäben zur Qualitätssicherung nach § 80 SGB XI" , Grundlage der Zulassung, heißt es : Zugelassene Pflegedienste können...kooperieren. Können heißt nicht muss!!
Die Kassen fragen zwar danach, aber verwehren wegen fehlender Kooperationsverträge nicht die Zulassung. Die von Griesuh genannten Leistungen Hausnotruf, Hospitz und gem. 45a SGB XI könnstest du ja (unabhängig jetzt mal von der wirtschaftlichen Seite) auch selber erbringen.

Personal: Da wir auch Bewerbungen aus dem Kreis Demmin bekommen und im Computer vom Arbeitsamt (ich weis die heissen jetzt anders) viele Pflegefachkräfte aus dem Kreis Demmin und aus Neubrandenburg eine Stelle suchen, denke ich du wirst genug gute MA (Mitarbeiter/-innen) finden. Ich würde die Einstellungsgespräche durchführen bevor du die Unterlagen bei den Kassen einreichst. Mit den zukünftigen MA kannst du vereinbaren, sogar im Arbeitsvertrag, dass die Einstellung mit dem Tag der Zulassung erfolgt.
Bei den Vorstellungsgesprächen wirst du schnell merken, ob die Bewerber ernsthaft an einer Stelle interessiert sind oder nur einen Stempel fürs Arbeitsamt haben wollen.
Vereinbare die übliche Probezeit von 6 Monaten. In der Zeit probierst du und der MA aus ob ihr zusammenpasst. Diktieren sie dir den Dienstplan schmeiss sie raus oder du bist nicht mehr der Chef (ich seh jetzt schon die aufgeregten Kommentare zu diesem Satz). Das soll natürlich nicht heissen, dass du auf die Belange deiner MA keine Rücksicht nehmen solltest, jedoch gehen deine Belange (letztendlich deiner Patienten/ Kunden) vor.
Wenn ein Bewerber den Dienst nicht antritt, hast du einfach Pech gehabt, das passiert halt und ist nicht schlimm.

Zu Fragen von Griesuh:
Mein Wissen habe ich vom Lesen (Bücher, Internet, Fachzeitschriften, Verträge usw.), Weiterbildungen, Versammlungen vom ABVP. Ich komme wie Andrea aus Meck-Pom und habe seit 1996 einen Pflegedienst mit 19 MA und zwei Auszubildenden zu Altenpflegern ( ohne Gewerbeanmeldung, ohne Kooperationsvertrag(1996) und ohne Pflegefachkraft zu sein).

Andrea lass dich durch die Diskussion mit Griesuh nicht irriteren, wir wollen dich ja unterstützen, Griesuh gibt seine Erfahrungen weiter und ich meine. Bedingt durch die verschiedenen Bundesländer sind die nun mal unterschiedlich (stell dir mal vor jetzt kommen noch Beiträge aus den anderen 14 Bundesländern dazu).

So nun reichts für heute, Andrea wird schon werden!!

Gruß
Gerd


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Griesuh

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Re: Selbständigkeit

Hallo Gerd, hast Du nicht richtig gelesen???
In Hessen benötigst du eben all diese Voraussetzungen wie in meinem Bericht beschrieben. denn ich habe wie schon gesagt diese Prozedur in 2004 mit gemacht, da ich einen Ambulanten Dienst eröffnete. In Hessen braucht du diese Ausbildungen, benötigtst eine Gewerbeanmeldung, mit der Umsatzsteuer u. Gewerbesteuer hast Du in soweit recht, wenn Du ein Zugelassener PD bist.
Bist Du freiberuflich und rechnest nur privat mit den Kunden ab unterliegst du diesen beiden Steuerarten. Das habe ich aber auch so geschrieben.
Schön für dich, dass du in MV ohne Ausbildung einen PD aufmachen durftest!!!
Sicherlich musstest Du eine PDL, stellvert. PDL mit Ausbildung einstellen und Du bist sicher als Geschäftsführer eingesetzt. ( Jetzt ohne Pflegepersonal gerechnet)
Du braucht keine Kooperationsverträge??? Ho ein einzelkämpfer der alles kann!! Sorry nicht persönlich nehmen.
Was ist mit Apotheken??, Was mit Hausnotruf?? Du kannst 24 Std. tgl. 365 Tage im jahr eine Hausnaotrufzentrale besetzten ?? Super für dich ( Weist du was ein HN ist?) das ist keine 24 Std. Rufbereitschaft!
So, jetzt ist genug davon.
Wie schon gesagt, jedes Bundesland hat seine eigenen Zulassungsbestimmungen, Hessen hat mit die schärfsten Zulassungsbestimmungen für einen PD. Und das ist gut so.
Deshalb ist es hier müssig zustreiten wer recht hat oder nicht.
dennoch lass dir mal die Zulassungsvoraussetzungen aus hessen zukommen, Telefonnummer im Beitrag zuvor angegeben.
Deshalb soll, wie ich schon schrieb, Andrea bei der Zulassungsstelle der AOK Abt. Vertragsmanagement Ihres Bundeslandes, die für Sie erforderlichen Zulassungsrichtlinien anforden.
Wenn sie diese hat, kann sie sich noch mals melden u. berichten was so alles verlangt wird.
Grüße
 
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Gerd

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Neustrelitz
Re: Selbständigkeit

Hallo Griesuh,
warum so agressiv?
Ich kann lesen und ich glaube dir auch, dass die Pflegekassen die von dir genannten Unterlagen verlangen. Die entscheidende Frage dabei ist doch, ob es dafür rechtliche Grundlagen gibt, das alles zu verlangen, für die Kooperationsverträge und Gewerbeanmeldung gibt es nunmal keine rechtlichen Grundlagen. Das Gewerbeamt dürfte nach der Gerwerbeordnung deine Anmeldung gar nicht annehmen. Ich wollte nur deutlich machen, dass die Kassen leider zu oft meinen sie wären Gesetzgeber. Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!!
Wozu brauchst du mit einer Apotheke einen Kooperationsvertrag? Kassierst du von deinem Apotheker? Der Pflegedienst braucht doch keine Medikamente, sondern der Patient und wenn die Apotheke was verdienen will, leistet sie sich einen entsprechenden Service auch ohne einen Vertrag mit einem PD.
Stell dir vor, ich weiß was ein HN ist, in MV gibt es sowas auch schon (laut Bismarck passiert ja in MV alles erst 50 Jahre später). Kassierst du da auch mit? Wir nicht, soll der HN doch lieber günstiger für unsere Kunde sein. Ich muss ihn doch nicht anbieten.
Lies dir nochmal deine Beiträge selber genau durch und du wirst deine eigenen Widersprüche finden. Viel Spaß.
Gruß
Gerd

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Pflegedienst
Griesuh

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Re: Selbständigkeit

Hallo Gerd,
wiedersprüche in meinen Beiträgen?? Nein! Aggressiv ?? Nein!
Nur verstehe ich nicht, wie Du so selbstherrlich sein kannst.
Welche Leistungen bietest Du denn Deinen Kunden an??
Begrenzt sich Dein Angebot auf Grund u. Behandungspflege? Oder machtst Du nur Grundpflege? Dann ist mir klar warum Du Einzelkämpfer bist, ohne Kooperationen.
HN Kunden sind potenzionelle Pflegekunden!
Was heisst hier verdienen am HN? Wir haben einen Kooperationsertrag mit
dem Frankfurter Verband. Der stellt uns die Geräte und seine Zentrale zur
Verfügung. Weder Dein noch Mein Pflegedienst könnten so eine Zentrale aus
dem nichts aufbauen! Die 17.90 € die der FV uns für die mtl. Miete der Geräte
berechnet geben wir ohne Zuschlag an unsere Kunden weiter. Bei Einstufung
übernimmt die PK die mtl. Gerätemiete. Zuzätzlich hat der Kunde privat 5,11 €
Bereitschaftsgebühr mtl. zu zahlen. Dafür steht 24 Std. tgl. eine exam.
Pflegefachkraft abrufbereit bei einem HN Alarm. Erfolgt ein HN - Einsatz,
wird dieser nach dem Leistungsklassenschlüssel der PK berechnet. Andere HN
Anbieter in unserer Region verlangen für diese "Schlüßelbereitschaft"
zusätzich bis zu 35,00 € mtl. Das ist dann eine Abzocke!
Kannst gerne mal auf meiner Homepae :
www. Pflegeservicestetter.*************** nachschauen. Dort ist es
ausführlich beschrieben.( Die Seite ist noch nicht ganz fertiggestellt-Bilder fehlen noch, Angebote zur Intensifpflege müssen noch benannt
werden)
Warum denkst Du so neativ über Kooperationsverträe??? Mit jeder Fremdfirma
die Du in Deine Pflegetätigkeiten einschliesst, hast Du Verträge, schon
hast Du eine Kooperation! Das ganze ist eine Verständnisfrage, was unter einer Kooperation verstanden wird.
Du hast Deinen Weg gefunden einen PD zu führen und bestimmte Angeote und Leistungen erbringst Du nicht. Ich habe meinen Weg gefunden. So bieten wir auch ambulante Intensivpflege an.
Alles wehren gegen die Kassen ob PK oder KK geht nur in einer starken
Gemeinschaft, deshalb ist jedem PD Betreiber anzuraten einem Berufsverband
beizutreten. Über so eine Diskusion wie hier freut sich jede Kasse, das
ist es was sie wollen: Uneinigkeit unter den PD. Nur so können die Kassen ihre
willkür weiter ausbauen!
Fakt der gesamten bisherigen Diskusion ist: jedes Bundesland hat seine
eigenen Zulassungsbestimmungen und Zulassungsvoraussetzungen.
Darüer gibt es nichts zu Diskutieren. Willst Du einen PD eröffen musst diese erfüllen sonst wird's nichts damit. Sei froh, dass DU in MV ansässig bist, denn in Hessen hättest Du ohne Ausbildung als AP oder KP und Zusatzausbildung zur PDL keine Zulasung erhalten.
Grüße.
 
Qualifikation
Krankenpfleger/PDL/MDK Gutachter
Fachgebiet
Ambl. Pflegedienst
M

Murkel

Re: Selbständigkeit

Hallo Andrea, Gerd und Griesuh,
ich möchte kurz schreiben, wie die Selbständigkeit mit einem Pflegedienst in NRW aussieht:
Ein Gewerbeschein ist zwingend erforderlich. Um SGB V Leistungen erbringen zu können, sind "nur" 4 Vollzeitkräfte erforderlich. 3 Pflegefachkräfte und höchstens 1 Pflegehilfskraft. Die Pdl muß exam. Krankenschwester sein und den Pdl-Kurs nachweisen können. Ich will hier nicht nochmals alles aufzählen.Bei diesen formalen Dingen ist ein Verband wie der bpa sehr hilfreich.
Ich habe Kooperationen mit einem Apotheker, Menueservice, Notrufzentrale, Friseurin, Fußpflege u.s.w. Von dem Apotheker bekomme ich auch mitten in der Nacht dringend erforderliche Medikamente, wenn es sein muß. Und es mußte schon öfter sein. Die Notrufzentrale bringt den Kunden und auch mir die Sicherheit, dass sie sich über den Notruffinger z.B. bei einem Sturz melden können. Das Telefon ist ja nicht immer in der Nähe. Der Notfalleinsatz wird dann allerdings in der Regel von meinem Pflegedienst durchgeführt.
Wie es scheint, sind die Voraussetzungen in den einzelnen Bundesländern doch sehr unterschiedlich.
Also Andrea, erkundige Dich bei einem Verband in Deinem Bundesland. Du wirst dort die kompetenten Gesprächspartner finden.
Ach ja, Pflegekräfte sind in NRW keine Mangelware. Ich bekomme ständig Bewerbungen von Pflegefachkräften, auch für 400€ Jobs bzw. Teilzeit auf den Tisch.
Herzliche Grüße aus NRW
Birgit
 
L

Lisy

Re: Selbständigkeit

Hallo Leute
Ich denke auch, daß Uneinigkeit uns nicht weiter bringt. Jeder PD hat seine Zielgruppe und sein eigenes Konzept. Das ist gut so.
Tatsache ist, wenn man einen PD gründen will, weiß was man will, und meistens nicht um die AOK herumkommt. Und aufgepasst, die sagen meist nicht was Gesetz ist, sondern was sie gerne hätten. Deswegen bin ich bei unserer Gründung zu einem Dachverband gegangen. Ich bin hervorragend damit gefahren. Die helfen einem wirklich weiter. Der Weg zu einem guten Steuerberater sollte ( darf nicht fehlen) gemacht werden. Denn das Steuerrecht ist in der BRD einheitlich und besagt, wenn 40% der Umsätze nicht von der KK oder PK oder dem Sozialamt sind, wird der PD Umsatzsteuerpflichtig und dann ist eine Gewerbeanmeldung notwendig.
Auch wenn das folgende nicht hierher gehöhrt, wäre es nicht gut, wenn wir PDL uns zu allen möglichen Themen friedlich austauschen könnten?
 
Griesuh

Griesuh

Gesperrter Benutzeraccount
Re: Selbständigkeit

Hallo Leute
Ich denke auch, daß Uneinigkeit uns nicht weiter bringt. Jeder PD hat seine Zielgruppe und sein eigenes Konzept. Das ist gut so.
Tatsache ist, wenn man einen PD gründen will, weiß was man will, und meistens nicht um die AOK herumkommt. Und aufgepasst, die sagen meist nicht was Gesetz ist, sondern was sie gerne hätten. Deswegen bin ich bei unserer Gründung zu einem Dachverband gegangen. Ich bin hervorragend damit gefahren. Die helfen einem wirklich weiter. Der Weg zu einem guten Steuerberater sollte ( darf nicht fehlen) gemacht werden. Denn das Steuerrecht ist in der BRD einheitlich und besagt, wenn 40% der Umsätze nicht von der KK oder PK oder dem Sozialamt sind, wird der PD Umsatzsteuerpflichtig und dann ist eine Gewerbeanmeldung notwendig.
Auch wenn das folgende nicht hierher gehöhrt, wäre es nicht gut, wenn wir PDL uns zu allen möglichen Themen friedlich austauschen könnten?


Hallo, genau das sage ich doch auch. Streit ist genau das was die Zulassungsstellen wollen. Nur so können sie ihre überzogenen Forderungen an die Dienste bringen.
Wie schon die Vorredner gesagt haben: jedes Bundesland hat andere Voraussetzungen und Bestimmungen. Jeder Pflegedienst sein eigenes Konzept und seinen Kundenkreis. Diesem werden die unterschiedlichsten Leistungen angeboten. Darüber muss kein Steit ausbrechen.
Besser wäre es, uns zusammen zutun um gegen diese willkür der Kassen gemeinsam vorzugehen.

Grüße Dieter
 
Qualifikation
Krankenpfleger/PDL/MDK Gutachter
Fachgebiet
Ambl. Pflegedienst
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

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