Beurteilung Schülerbeurteilung

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Nelly68

Nelly68

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03.10.2007
49078
Hallo Mitstreiter:suche: ,

ich brauche Eure Hilfe bei der schriftlichen Beurteilung meiner Schülerin. Da ich absoluter Neuling bin (als Praxisanleiter noch ohne Weiterbildung), habe ich bei der richtigen Formulierung des Verhaltens der Schülerin (22 Jahre) ein Problem. :heul: Sie fühlt sich den Kollegen und mir gleichgestellt, z. B. sagt sie gern was andere zu tun haben. Obwohl ich ihr öfter in Gesprächen klar machte, dass das so nicht geht:nono:, verfällt sie immer wieder in alte Muster :spinner: .Kann mir einer helfen? :rolleyes:
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Altenpflege
A

access

Mitglied
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28.09.2007
41517
Hallo Nelly68,
1. Frage: Habt Ihr Stellenbeschreibungen, dort ist geregelt wer wem weisungsbefugt ist.
2. Wie du richtig schreibst, Schülerin, diese Frage würde ich Ihr mal stellen.
Denn wenn Sie anderen sagen kann, was,wer und wie, wo zu machen hat,
würde ich sie mal fragen, warum sie die Ausbildung macht.

access
 
Qualifikation
Pflegedienstleitung
Fachgebiet
Management
Nelly68

Nelly68

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Themenstarter/in
03.10.2007
49078
Hallo Access,
zur Frage 1: das ist bei uns ordnungsgemäß geregelt
zu 2:Recht hast Du! Ich habe ihr gesagt sie ist zwar 22 J. und hat auch schon in einem Beruf (branchenfremd) gearbeitet, aber es gibt bestimmte Situationen und Dinge, wo sie lernen muss, dass sie nur die Schülerin ist.
Auch wenn es mal schwer fällt. Ich wollte es halt schriftlich festhalten. Vielleicht versucht sie sich dann mal zurückzuhalten.

Gruß nelly
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Altenpflege
E

eida78

Neues Mitglied
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11.10.2007
52441
Hallo,
schreib ruhig, dass sie sich nicht richtig unterordnen kann(denn das müsste sie tun)und nicht gerne Weisungen annimmt, sondern dazu neigt, sich als Weisungsbefugte zu sehen oder delegiert. Kurz und knapp, aber trifft den Kern!
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Jülich
K

Ken

Hält Zuständigkeiten (und Leistungsgrenzen) (teilweise/häufig...) nicht ein.

LG
der Ken
 
Nelly68

Nelly68

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Themenstarter/in
03.10.2007
49078
Hält Zuständigkeiten (und Leistungsgrenzen) (teilweise/häufig...) nicht ein.
dass sie sich nicht richtig unterordnen kann(denn das müsste sie tun)und nicht gerne Weisungen annimmt, sondern dazu neigt, sich als Weisungsbefugte zu sehen oder delegiert
Hallo,
bin wieder da. Danke :anbet:für Eure Unterstützung. Eure Vorschläge sind gut. Ich werde sie mit einbauen. Es ist nicht so leicht zu beurteilen, denn man neigt schnell dazu persönliche Gefühle, sei es Sympathie oder Abneigung, irgendwie mit einfließen zu lassen. Meist auch unbewusst.:cry:
Viele Grüße Nelly68
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Altenpflege
P

practocless

Mitglied
Basis-Konto
15.08.2007
47495
Kenne dein Problem! Bin selbst noch in der Weiterbildung, erst im nächsten Block lernen wir wie man beurteilt und formuliert. In deinem Fall würde ich auch schreiben das sie ihre Grenzen was delegation angeht nicht eingällt. Schreib so objektiv wie möglich, und schreib auch schon im Zwischengespräch auf das du sie darauf aufmerksam gemacht hast. Lernt sie nicht daraus, dann bekommt sie die entsprechende Note. Ist manchmal nicht so leicht, aber irgendwann ist sie examiniert und muss ihre Grenzen kennen.

Alles Gute und ruhigen Dienst
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger/Praxisanleiter
Fachgebiet
Zentrale Notaufnahme/Ambulanz
F

Fleescha

Mitglied
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01.08.2007
14979
Hört sich jetzt vielleicht ein bissi ketzerisch an.
Aber ich bin der Meinung, dass ein Schüler durchaus deligieren sollte (im Rahmen seines Ausbildungsstandes), z.B. bei Überforderung, Unsicherheit, Notfall...
Da es für ihn/sie wichtig ist, dies für das eigene Zeitmanagement, sowie auch die Art und Weise des Delegierens (was nicht jeder beherrscht) zu lernen.

Nicht akzeptieren würde ich das Delegieren in Situationen, wo es nicht notwendig ist. Z.B. um seinen Kaffee zu Ende zu trinken, bzw. wenn es um einen zu erreichenden Lernerfolg geht.

Wichtig hierbei ist natürlich, dass sich der Schüler nicht dem exam. Personal gleichstellt, keine Frage. (Was aber auch oftmals am Personal selbst liegt :wink: )

Wenn alle Stricke reißen, würde ich es wahrscheinlich folgendermaßen formulieren:

Schülerin XY neigt dazu ihre Kompetenzen im Rahmen der Delegationsbefugnis von Tätigkeiten zu überschreiten.

Hierzu dann noch ein oder zwei Beispiele.
 
Qualifikation
Gesundheits - & Krankenpfleger
Fachgebiet
Berlin/Brandenburg
Weiterbildungen
da gibt es keine Arbeitsgruppe... ;o)
Exitus

Exitus

Neues Mitglied
Basis-Konto
15.10.2007
74635
Hallo Nelly
Ich habe gerade mal deinen Beitrag gelesen. Da ich auch Schüler bin würde ich dir Vorschlagen, dass du deine Schülerin einmal die Schichtleitung übernehmen lässt, natürlich kontrolliert. Aber es wird ihr evtl. mal zeigen was es heist zu delegieren und auch große Verantwortung zu tragen. Wenn sie das Gut gemacht hat solltest du ihr das auch sagen. Aber wie du schon gesagt hast bist DU der Boss und sie muss in bestimmten Situationen nun mal auf dich höhren. Ich persönlich kenne das Problem das man Missverstanden wird. Man lernt in der Schule viele Neue Pflegemethoden und wenn man die in der Praxis einbringen will fällt man oft als "Klugschei****" auf die Nase.
Grüßle vom Neuling
 
Qualifikation
Staatlich examinierter Gesundheits und Krankenpfleger
Fachgebiet
Internistische Station
Weiterbildungen
Anleiter für Pflegeberuf, stelv. Stationsleitung, Endoskopie
Nelly68

Nelly68

Neues Mitglied
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Themenstarter/in
03.10.2007
49078
Man lernt in der Schule viele Neue Pflegemethoden und wenn man die in der Praxis einbringen will fällt man oft als "Klugschei****" auf die Nase.
Aber ich bin der Meinung, dass ein Schüler durchaus deligieren sollte (im Rahmen seines Ausbildungsstandes), z.B. bei Überforderung, Unsicherheit, Notfall...
Da es für ihn/sie wichtig ist, dies für das eigene Zeitmanagement, sowie auch die Art und Weise des Delegierens (was nicht jeder beherrscht) zu lernen.
Schreib so objektiv wie möglich
Hallo!
Danke, dass ihr Euch auch Gedanken dazu macht. Natürlich ist es nicht die Klugsch....,die ich meine. Wenn Pflegemethoden in der Altenpflegeschule anders beigebracht werden, als ich sie gelernt habe (meist sind es nur Kleinigkeiten), reden wir darüber. Oft kommen wir sogar auf einen Nenner. Ich finde es durchaus wichtig zu deligieren, gerade bei Überforderung, Unsicherheit und im Notfall, wie schon beschrieben.
Und mir ging es auch um die Ojektivität, deshalb bat ich Euch um Hilfe. Danke nochmal. Ich meine natürlich nicht das " ordnungsgemäße" Deligieren, was er/sie eigentlich zu selten tut. Ich meine natürlich das wirklich meist nicht durchdachte Deligieren, z.B. die Examinierte kommt mit dem Medikamenten- und Insulintablett in beiden Händen ihr/ihm entgegen," deligiert "er /sie:" Bring mal Hr. Sowieso mit ".:nono: Das ist nur ein Beispiel. Ansonsten ist er/sie ein guter Schüler/gute Schülerin dem Ausbildungsstand entsprechend. Gruß nelly
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Altenpflege
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Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
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