DRV Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftraggebern

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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

Nein meine nicht nur drei Monate.
Das wäre zu wenig.

Bei einer freiberuflichen Pflegekraft handelt es sich um eine arbeiternehmerähnliche Selbstständigkeit und daher Sozialversicherungspflichtig. Aufgrund dessen nicht "Scheinselbstständig". Es gibt Erläuterungen zu dem Thema Freier Mitarbeiter bei der Deutschen Rentenversicherung Bund. Dort wird nicht verlangt, dass man mehrere Auftraggeber haben muss. Es kann nur dann allerdings zu einer Statusabfrage kommen und ob dann das so toleriert wird liegt an dem Betriebsprüfer, wie weit er in die Tiefe forscht.
Daher ist es immer empfehlenswert als freiberufliche Pflegekraft mind. 2 Auftraggeber in einem Kalenderjahr zu haben. Der Fall einer Scheinselbstständigkeit kann vorliegen, wenn der Auftraggeber den vorher festangestellten Mitarbeiter als freiberuflicher Mitarbeiter beschäftigt (über längere Zeit) und der Verdacht liegt dann ggfs. näher, dass der Auftraggeber Sozialversicherungen sparen möchte.
 
Qualifikation
ex. KS, FKS A+I, Diplom. GuKP, RbP, Studentin
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freiberuflich, Bayern, Studentin Pflegepädagogik staatliche Hochschule Ba-Wü
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modu_93

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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

du scheinst dich ja bestens informiert zu haben.

Ich hatte gerade eine Betriebsprüfung .... mehr sag ich nicht
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

das wissen wir doch schon. Wir sind auch in dem Sinne keinen freien Mitarbeiter, die permanent in einer Einrichtung arbeiten oder in zwei. Ich weiß nicht, warum du auf dem Thema Scheinselbständigkeit so herum reitest. Die Kollegen/innen, die ich bisher getroffen habe arbeiten fast jeden Monat in einer anderen Einrichtung, so wie ich auch.
 
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du scheinst dich ja bestens informiert zu haben.

Ich hatte gerade eine Betriebsprüfung .... mehr sag ich nicht
warum denn nicht? Wäre doch mal interessant zu wissen...
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

das wissen wir doch schon. Wir sind auch in dem Sinne keinen freien Mitarbeiter, die permanent in einer Einrichtung arbeiten oder in zwei. Ich weiß nicht, warum du auf dem Thema Scheinselbständigkeit so herum reitest. Die Kollegen/innen, die ich bisher getroffen habe arbeiten fast jeden Monat in einer anderen Einrichtung, so wie ich auch.

@Böserwolf: Es sei mir unbenommen mich als frischgebackene Freiberuflerin in der Pflege darüber zu informieren und diese Fragen zu stellen. Vorallem dann wenn dieses Thema Gesprächsthema No. 1 bei einem pot. Auftraggeber war. Es sei Dir ebenso unbenommen die Augen vor dieser Problematik zu verschließen und es abzutun. Du sprichst anscheinend immer für Alle oder ?

Noch einen kleinen Tipp am Rande: Wenn Du Dich darüber beschwerst, dass ich auf dem Thema herumreite, dann lese mal die Überschrift. Wenn Du die Überschrift dann gelesen hast, dann darfst Du selbst entscheiden, ob Du das hier lesen, etwas dazu schreiben möchtest oder es lieber lässt.

Es sei jedem selbst überlassen, wie er sich seine Freiberuflichkeit so vorstellt und wie er diese handhabt.

In diesem Sinne Fröhliche Weihnachten:)
 
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@rundumsorglospaket,

ich habe ja auch nichts dagegen, dass du das Thema hier einstellst - aber anscheinend ist es doch so, dass andere die Probleme nicht haben, jedenfalls habe ich den Eindruck, sonst hätten wir viel mehr Kollegen/innen dazu geschrieben.
Ich spreche nicht für "alle", sondern ich gebe nur weiter, was ich von anderen höre und Scheinselbständigkeit war eben noch nie ein Thema, jedenfalls nicht bei mir und meinen bisher über 15 Auftraggebern und den Kollegen/innen, die ich kennengelernt habe.

Wenn es denn für deinen AG eines ist, musst du das klären, logisch. Auch kannst du deine Freiberuflichkeit natürlich so gestalten wie du willst...

Auch dir schöne Weihnachtstage.

Gruß
 
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Axis!

AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

scheinselbständigkeit ist ein grosses thema . nur viele sind sich der tragweite nicht bewust...
hatte selber schon probleme mit obwohl ich mehrere auftraggeber hatte zu dem zeitpunkt!
 
Böserwolf

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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

hat man aber hier bei dem Thema nicht bemerkt.

Mit wem hattest du denn ein Problem? AG, Finanzamt?KK?
 
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Axis!

AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

AG+RV

rv hatte mich doch trotz mehrerer auftraggeber für den 1 auftraggeber als scheinselbständig eingestuft und der ag hat meinen lohn einbehalten und davon die nachzahlung an die rv getätigt....verklagen wollte ich damals nicht... heute würd ichs drauf ankommen lassen!
man ist schneller mal im visier als man sich vorstellen kann...
 
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Lisy

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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

Hallo böser Wolf,
jetzt hab ich doch mal wikipedia bemüht. Wenn ich die Kriterien, die in Wikipedia nachzulesen sind, sind die meisten Freiberufler vermutlich Scheinselbständige.
Besonders dann, wenn eine Agentur dann auch noch den Gehalt vorgibt.
Ein blick in Wikipedia lohnt sich.
Lisy
 
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Axis!

AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

der böse wolf kann aber bei seiner agentur die preise vorgeben......


und nicht die agenturen geben die preise vor , sondern die häuser geben ihre preise an die agenturen weiter und die das dann an die pfegekräfte...

eins ist aber eh fakt. bezahlt man RV ht man meist ruhe .. egal ob man 1,2 oder 3 ag hat!
 
Böserwolf

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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

nun habe ich mich auch mal bemüht und geguckelt, lest euch mal hier durch:
Scheinselbständigkeit, arbeitnehmerähnlicher Selbständiger - Anwalt, Rechtsanwalt, Infos, Onlineberatung
wenn ihr Lust habt...:suche: und man achte darauf, wie hier die Anzahl der AG beschrieben wird...von wegen nur 1 AG...

Ich jedenfalls bin nicht scheinselbständig:
ich habe: ein Büro, eine Bürokraft, mache selbst Werbung, lege meine Stundenlöhne, meine Zuschläge etc. selbst fest, ebenfalls die Dauer , d.h. Beginn und Ende, eines Auftrags, die Arbeitszeit bzw. Arbeitsschicht, habe meine eigene Berufshaftpflicht, bin in der Berufsgenossenschaft, arbeite im Jahr für mindestens 15 verschiedene Einrichtungen, bin nicht weisungsbefugt, habe meinen eigenen AGB, eigene Verträge etc.pp:whistling

und hatte bisher in dieser Hinsicht auch noch nie ein Problem mit einer Einrichtung.
Damit ist das Thema für mich dann auch erledigt.:super:
 
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heloisa

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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

Ich glaube da war mein Beitrag gemeint, was die Agentur angeht die die Preise vorgibt.
Ich kenne 2 davon, es erscheint mir als komisch und widerspricht meinen Vorstellungen, die ich mir zu Beginn der Freiberuflichkeit gemacht habe.Und daß manchen Einrichtungen das genauso komisch vorkommt kann ich nachvollziehen.
Der Wortlaut der gemeinten Agentur war:"wir sind eine Gemeinschaft und arbeiten für das gleiche Honorar"
Blödsinn. Dann kann ich auch zur Zeitarbeit. Vom Prinzip her das gleiche.
 
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Axis!

AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

jo sowas kann auch mal schnell falsch ausgelegt werden!
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

Hallo böser Wolf,
jetzt hab ich doch mal wikipedia bemüht. Wenn ich die Kriterien, die in Wikipedia nachzulesen sind, sind die meisten Freiberufler vermutlich Scheinselbständige.
Besonders dann, wenn eine Agentur dann auch noch den Gehalt vorgibt.
Ein blick in Wikipedia lohnt sich.
Lisy
@Lisy:

Das was da steht ist nicht mehr ganz so richtig. Es gibt bei der Gesetzlichen Rentenversicherung seit 1999 keine Scheinselbstständigkeit. Wenn man nun allerdings auf Fachwanwälten für Sozialrecht geht und andere Informationen im Netz durchliest, dann stellt man fest, dass es erst wieder so um 2003 zu einer Änderung kam und viele Punkte rausgenommen werden musste. Geht man dann auf Links über andere Websites von Freiberuflern auf die Seite der Deutschen RV stellt man fest, dass es dort meist nur Auszüge als PDF verlinkt sind und die Informationen in dem Sinne nicht mehr zutreffen.
Laut Deutscher Rentenversicherung und FA für Sozialrecht besteht keinerlei Scheinselbstständigkeit, sondern es ist eine arbeitnehmerähnliche Selbstständigkeit. Die Deutsche RV geht sogar noch weiter und unterscheidet nur noch nach Selbstständigkeit und Selbstständigkeit mit Angestellten. Eine Scheinselbstständigkeit taucht in ihren Einstufungen nicht mehr auf und zwar auch keine Kriterien. Das ist mal eine Information, die natürlich wichtig ist. Lisy ich habe die Information über die Vermittlungsagenturen bezüglich Preisvorgaben auch gefunden und daher kommt das für mich derzeit nicht in Frage.
Wichtig für mich als Pflegekraft ist die Tatsache, dass ich als Selbstständige gelte und das bedingt durch die Sozialversicherungspflicht.
Wenn ich einen Arbeitnehmer beschäftigen würde, dann darf ich austreten.
Die Dame von der DRV war etwas aufgebracht nachdem ich ihr von den Auftraggebern mit der Scheinselbstständigkeitsliste und dem nicht-glauben-wollen-bezüglich Sozialversicherungspflicht. :grin:

Die Scheinselbstständigkeit liegt nur dann vor, wenn der AG den AN dazu zwingt freiberuflich für ihn tätig zu werden, um Sozialversicherungen einzusparen.
Dann wird der Auftraggeber zahlen müssen. Der Scheinselbstständige allerdings nur bis zu 3 Monaten.
Die Scheinselbstständigkeit liegt auch dann ggfs. vor, wenn man z.B. Tupperwareparties betreiben würde. Würde laut RV aber eher wieder unter "nur einen Auftraggeber" fallen und somit laut RV sowieso Sozialversicherungspflichtig und somit wiederum auch Selbstständig.

Formular V021 auf der Homepage DRV ebenso nachzulesen.

Faszit: Es ist nicht unsinnig sich über die Details zu informieren- im Gegenteil. Das Leben als Freiberufliche Pflegekraft wird leichter in der Argumentation vor Auftraggebern, die noch keine Erfahrung besitzen.

Das Thema Scheinselbstständigkeit gibt es es leider auch noch in manchen Betriebsprüferköpfen. Das hängt mit der alten Gesetzgebung zusammen. Musste aber feststellen, dass die DRV in Sachen Rentenversicherung, Statusfeststellung u.a. sehr offen und freundlich ist sowie sich den Gesetzen angepasst hat.

Frohe Weihnachten
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

moin,

Die Scheinselbstständigkeit liegt nur dann vor, wenn der AG den AN dazu zwingt freiberuflich für ihn tätig zu werden, um Sozialversicherungen einzusparen. - das ist so nun auch wieder nicht richtig.

@heloisia, solche Agenturen kommen für mich auch nicht in Frage, ich lege selbst fest was ich machen und haben will.

Gruß
 
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moin,

Die Scheinselbstständigkeit liegt nur dann vor, wenn der AG den AN dazu zwingt freiberuflich für ihn tätig zu werden, um Sozialversicherungen einzusparen. - das ist so nun auch wieder nicht richtig.


Gruß
@Böserwolf:

Hätte noch hinzufügen sollen, dass es sich dabei um den AG handelt bei dem man unmittelbar vorher festangestellt war!

Wenn Du sagst das dies nicht richtig ist, dann sag bitte wie es richtig wäre! Merci
 
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Böserwolf, hast Du Deinen Beitrag gelöscht?

Also es gibt Leute, die damit Probleme hatten. Es gibt nur Leute, die nicht öffentlich darüber reden. Das respektiere ich natürlich!
 
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du hast geschrieben, dass Scheinselbständigkeit nur dann vorliegt, wenn der AG den AB zwingt für ihn als freier Mitarbeiter zu arbeiten - und das ist nicht richtig. Du hast dich doch mit dem Thema befasst, das ist z.B. nur ein Kriterium.
 
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@böser Wolf: Es ist richtig! Denn es gibt laut Deutscher Rentenversicherung keinerlei Scheinselbstständigkeit mehr seit dem Jahr 1999.
Klar gibt es noch die Scheinselbstständigkeitskriterien, aber in weit abgespeckter Form. Für Uns aber allemal nur dann relevant, wenn wir bei unserem vorherigem Arbeitgeber (nicht Auftraggeber) festangestellt beschäftigt waren und wir z.B. wieder auf die Idee kommen würden dort unseren 1. Auftraggeber zu plazieren (das ist fragwürdig und wird überall im Internet sehr schön und ausführlich behandelt. ), da davon auszugehen ist, dass der AG die Sozialversicherungen einsparen wollte, könnte er uns auch dazu genötigt haben. Daher ist diese Variante niemals empfehlenswert. Denn dies nachzuweisen, dass dem nicht so ist....ja genau das ist schwierig.

Wer nicht sozialversicherungspflichtig laut Gesetz ist und in einem pflegeverwandten Beruf arbeitet hat es hingegen schwieriger, als eine Pflegekraft, die sowieso sozialversicherungspflichtig laut Gesetzgeber ist. Laut Deutscher RV wird das mit der Altenpflege gerade wohl überarbeitet. Sie hatten das Beispiel Altenpflege versus Krankenpflege benannt.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, so die DRV.
Ja von wegen sie sind sich selbst nicht einig. Ich hatte nun schon mit unterschiedlichen Leuten von der DRV vor Ort und auch in Berlin zu tun. So dass ich durchaus sagen kann: Der Konsens war der: Es gibt bei der DRV keine Scheinselbstständigkeit mehr in dem landläufigen Sinne nach Kriteriumkatalog und Co....es wird dann nur bei Statusabfrage, Anzeige u.a. ggfs. in der Tiefe geprüft... Allerdings wurde ebenso erwähnt, dass es leider noch Betriebsprüfer gibt, die noch die alten Gesetze im Kopf hätten und dann passiert es...Papier ist geduldig....Theorie und Praxis liegen dabei dann weit auseinander.
Ja ich kenne die Probleme mit der DRV von meinen Rehaanträgen und dann letztendlicher AHB- Maßnahme vor einigen Jahren. Da war das Lange nicht so unproblematisch, wie jetzt. Das muss ich ehrlich zugeben. Auch war die DRV vor einigen Jahren noch sehr unfreundlich am Telefon. Das hat sich um Welten geändert.

Ich bin nun positiv überrascht.:)
 
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