DRV Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftraggebern

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Hallo Zusammen,

heute hatte ich wiedereinmal ein Erlebnis, was mich ziemlich irritierte.
Die Deutsche RV ist aktuell nicht mal das Problem und ebenso der Rest nicht. Wer mir nun Probleme macht sind Auftraggeber, die von Scheinselbstständigkeit sprechen. Die mir vorallem nicht glauben, dass ich Sozialversicherungspflichtig bin und vorallem nicht glauben, dass ich freiberuflich tätig werden darf und ich sowieso die Kriterien aufgrund der Weisungsbefugnis (Anordnung von einem Arzt z.B.) für die Scheinselbstständigkeit erfüllen würde.

Da besteht in meinen Augen noch eine ganz gewaltige Menge an Aufklärungsarbeit.
Was meint Ihr dazu und welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

Herzliche Grüße Euer Rundumsorglospaket
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

also ich weiß nicht was du für Probleme hast? Du bietest einem KH deine Leistung an, hast deine AGB, nennst ihnen deinen Stundenlohn und dann bleibt es doch dem KH überlassen ob sie deine Dienste in Anspruch nehmen oder nicht. Du bist auch nicht im Sinne eines Angestellten sozialversicherungspflichtig...du bist selbst krankenversichert und wegen mir auch rentenversicherungspflichtig und die Beiträge dafür zahlst du und nicht dein AG.
Und da du ja nun für jedes KH tätig sein kannst, welches dich bucht, bist du auch nicht scheinselbständig.
Du hast deine Steuernummer, schreibst eine Rechnung und bist für deine Steuerzahlung selbst verantwortlich.

Also ehrlich gesagt, irgend etwas machst du bei deiner Akquise oder deinem Angebot falsch...
Was haben Ärzte damit zu tun oder die Justiziarin????
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

Hallo Böserwolf,

seit 1. Januar 2009 ist jeder Freiberuflicher Krankenversicherungspflichtig. Pflegepersonen sind laut Sozialgesetzbuch ebenso Rentenversicherungspflichtig. Bedeutet insgesamt, dass ich als freiberufliche Pflegekraft sozialversicherungspflichtig bin.
Siehe Erläuterungen zu Formular V020 bei der Deutschen Rentenversicherung (HP).

Die Ärzte und Justiziarin haben garnichts damit zu tun. Das wurde im Gespräch erwähnt.
Dieses Haus z.B. ist so wie einige Andere Häuser nicht vertraut mit Freiberuflern und somit verstehe ich durchaus die Rückversicherung bis zu einem gewissen Grade.
Es liegt auch nicht an der PDL, sondern es geht hierbei eher um evtl. Nachzahlungen des Auftraggebers an die RV. Dies geschieht dann, wenn eine Scheinselbstständigkeit festgestellt wird. Was allerdings in unserem aller Fall nicht so zutrifft.

Meine Kundenaquise ist hervorragend abgelaufen und meine Kontakte zu diesem Hause allemal. Es geht hierbei um ein bekanntes Problem, was mir schon mein ehemaliger freiberuflicher Kollege, als ich noch angestellt war, immer wieder zu verstehen gab. Er hatte wohl ähnliche Probleme. Ebenso berichteten schon Andere darüber vorallem in der Krankenpflege. Du bist Altenpfleger und da gibt es wiederum andere Probleme mit den Krankenkassen u.a.
Muss aber auch nicht überall so sein....dennoch finde ich, dass man davor nicht unbedingt die Augen verschließen sollte.

Eine Scheinselbstständigkeit ist allerdings mit Deinen oben genannten Punkten nicht ausgeschlossen. Allerdings würden wir alle Freiberuflichen Alten- und Pflegekräfte nur einen Minipunkt der Scheinselbstständigkeit erfüllen, der allerdings auch wieder zu prüfen wäre. Es gibt zig Urteile über Freiberufler und Scheinselbständigkeit ja oder nein .2003 war es rückläufig. Leider sind die Betriebsprüfer der RV wohl noch sehr verbandelt mit den alten Gesetzen und manche eben nicht.
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

Klar ist jeder in Deutschland lebende jetzt versicherungspflichtig, das bedarf keiner Prüfung oder Klarstellung und geht einen AG auch nichts an...scheinselbständig ist man nur dann - nach Ansicht der Behörden - wenn man nur 1 AG hat bzw. überwiegend in einem Jahr nur bei 1 AG arbeitet. Die Kollegen, die ich kenne, sind immer unterwegs und für mehrere tätig, also stellt sich diese Frage zumindest nicht. Ebenfalls nicht bei mir.
Bei mir gab es auch noch nie Probleme mit den Krankenkassen, habe sowohl für Heime als auch für ambulante Dienste gearbeitet, da gab es keine Probleme.

Und was für einen Minipunkt erfüllen wir denn?
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

Ist die geschuldete Leistung im Ergebnis vom freien Mitarbeiter persönlich zu erbringen? Ja würde ich sagen!

Das ist das kleine Kriterium, was wir erfüllen in der Checkliste zur Scheinselbstständigkeit. Dies ist allerdings nur eins.
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

Ich glaube, du machst dir unnötig Probleme.
Scheinselbständig war für mich noch nie ein Thema, ich hatte in 2009 z.B. 9 verschiedene AG's.
Wenn man natürlich überwiegend nur für eine Einrichtung arbeiten will, kann und wird dies als Scheinselbständigkeit ausgelegt, das ist klar.
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

1. mache ich mir nicht unnötige Probleme, sondern Auftraggeber, die sich nicht mit dem Freiberuflerstatus wirklich auskennen haben in meinen Augen das gute Recht ängstlich zu sein, wenn man überlegt, dass sie auf den ganzen Kosten sitzen bleiben, wenn eine Scheinselbstständigkeit festgestellt wird.
2. nocheinmal nur bei einem Auftraggeber beschäftigt zu sein heißt nicht gleich "Scheinselbstständigkeit" ( in diesem Punkt ist es Ermessenssache) und hast Dir überhaupt schon mal die Erläuterung zu V020 (DRV) zu Gemüte geführt?
3. In meinen Augen ist z.B. das mit den Vermittlungsagenturen ein Kriterium für die Scheinselbstständigkeit. Es sei denn man übernimmt die Verträge und Rechnungen mit den Auftraggebern selbst.
4. Ich mag mich da nicht in die Nesseln setzen und Auftraggeber in Schwierigkeiten stürzen. Das passt nicht zu meinem Geschäftskonzept.
5. Dann bin ich lieber auf der rechtssicheren Seite unterwegs
6. habe ich nun einen Anwalt für Sozialrecht gefunden, der mir genau die aktuellen Informationen liefert, die ich brauche.
7. darf ich nun zu aller Erfreuung mitteilen, dass wir nicht zu den Scheinselbstständigen gehören, obwohl wir arbeitnehmerähnlich Weisungen in gewissen Punkten erhalten.
8. ist die Sozialversicherungspflicht- und die sachgemäße Einleitung der Festellung und Bezahlung die absolute Rechtssicherheit. Damit wird sich jeder zufrieden geben.
9. ist dies leider mit der Sozialversicherung ein superwichtiges Thema und ich mag lieber jetzt den Stress damit, als später, wenn ich keine Zeit mehr habe.
10. die Deutsche Rentenversicherung ist nicht das Problem, sondern die ständige Gesetzesänderungen im Sozialgesetzbuch IV
11. Die Checkliste, die im Internet bezüglich Scheinselbstständigkeit existiert ist vom Jahr 2000 und 2003 wurde wieder viel geändert
12. Die Kriterien wurden minimiert.

Zu guter Letzt : Ich bin selbstständig geworden, um bei vielen Auftraggebern tätig zu werden und wenn ich nur einen Einzigen haben wollte, hätte ich ja auch weiterhin festangestellt bleiben können.
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

Das Thema Scheinselbständigkeit war für mich noch nie ein Thema und für alle anderen wahrscheinlich ebenso wenig.
Warum soll denn - um Gottes Willen - die Vermittlung durch eine Agentur eine Scheinselbständigkeit darstellen bzw. ein Kriterium sein? Jeder Vermittlungsvertrag wird in meinem Namen geschlossen, die Rechnung in meinem Namen erstellt...

Aber, nun genug darüber geschrieben.
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

Hallo Böser Wolf,

vielleicht bist Du eben einfach noch nicht damit konfrontiert worden?! Ist ja auch kein Problem. Sprichst Du für Alle? Weißt Du das sicher? Ich finde das Thema ist kein Thema was man ganz ausser Acht lassen sollte. Das ist meine ganz persönliche Meinung. Was Du oder Andere dazu meinen sei jedem selbst überlassen. Ich brauche für die Auftraggeber eine Rechtssicherheit. Agenturen sind für mich gerade eben einfach nicht unbedingt das Thema. Das verbinde ich eben nicht mit meinem Geschäftskonzept als Freiberuflerin. Es ist jedem selbst überlassen wie und was er daraus macht. Wir sind immernoch ein Land, wo eine freie Meinungsäusserung erlaubt und eben auch eine freie Meinungsbildung.
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

@ ich spreche natürlich nicht für alle, nur, die Kollegen/innen, die ich bisher kennengelernt habe kämen gar nicht auf die Idee, dass unsere Arbeit eine Scheinselbständigkeit wäre. Wenn du mit keiner Agentur arbeiten willst - bitte, kein Thema.
Für mich ist es die einfachste und bequemste Art Aufträge zu bekommen, vor allem weil ich jeden Monat meine Aufträge habe.
Aber das muss jeder selbst wissen.
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

Auch, wenn ich nicht zur "Familie" der Freiberufler gehöre, möchte ich mal gerne aus AG Sicht meinen "Senf" dazu geben.
Ich hätte keine Bedenken, einen Freiberufler, der sich selber "vermittelt" zu angagieren.
Ich habe allerdings größte Bedenken (wie mein Steuerberater auch) Freiberufler zu angagieren, die über eine Vermittlungsagentur zu uns kommen, vor allem, wenn die Vermittlungsagantur eine Provision will, den Preis für die Freiberufler je nach Qualifikation festlegt und dann noch die Rechnungen schreibt.
Das "riecht" dann schon nach Scheinselbstständigkeit oder was vergleichbarem.
Das ist mir dann doch zu unsicher.
Lisy
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

Lisy, da musst du gar nicht unsicher sein, warum denn?
Bei meiner Agentur bestimme ich den Preis, Zulagen, ob ich Spesen will und wann ich wieviel Stunden arbeiten will.
Die Agentur vermittelt lediglich zwischen Freiberufler und Einrichtung und dass sie dafür eine Provision nimmt, ist doch normal, denn schließlich macht sie die Akquise, macht Werbung und das ist in der Regel nicht für lau zu haben.

Da meine Rechnungen in meinem Namen geschrieben werden, so wie eigentlich bei allen Agenturen, die ich bisher kennen gelernt habe, weißt du als AG gar nicht ob ich meine Rechnung selbst schreibe oder nicht.

Kommt mal wieder weg von der "Scheinselbständigkeit" - ist doch Quatsch.
 
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Lisy

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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

Hallo böser Wolf,
das mag durchaus für dich zutreffen. Ich weiß jetzt nicht mehr genau welcher Trad das war, aber ich weiß noch das eine eurer Kollegen mit stolz davon berichtet hat, das ihre Agentur einen einheitlichen Preis berechnet auf den sie keinen Einfluß hat.
Tja.. das wäre/ ist mir zu riskant. Ich habe keine Lust dann die Nachzahlungen auch noch zu tragen.
(Ich als AG kann nie wissen, wie die zuständigen Behörden das werten, auch wenn ich zur Zeit dringenden Bedarf habe und über die Idee - Freiberufliche zu angagieren- extrem stark nachdenke)
Lisy
Die Sorge das, das nicht so gut wird, wie ich mir das Wünsche überwiegen im Moment noch, das Veto meines Steuerberaters und meines RA tun ein Übriges.
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

unter Scheinselbstständigkeit versteht man, wenn ein Freiberufler kontinuierlich nur mit einem Auftraggeber über einen gewissen Zeitraum zusammenarbeitet. Das ist egal ob der Freiberufler eigenständig oder über eine Agentur vermittelt wird.
Jeder Freiberufler hat eigenständig darauf zuachten, nicht in die Scheinselbständigkeit zukommen.
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

unter Scheinselbstständigkeit versteht man, wenn ein Freiberufler kontinuierlich nur mit einem Auftraggeber über einen gewissen Zeitraum zusammenarbeitet. Das ist egal ob der Freiberufler eigenständig oder über eine Agentur vermittelt wird.
Jeder Freiberufler hat eigenständig darauf zuachten, nicht in die Scheinselbständigkeit zukommen.
Dem stimme ich nur unter bestimmten Zeiten zu. Ein Freiberufler darf sogar bis 3 Jahre nur einen Auftraggeber haben.
Das ein Freiberuflicher eigenständig darauf zu achten hat, nicht in die Scheinselbständigkeit zu kommen stimme ich voll und ganz zu!
 
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unter Scheinselbstständigkeit versteht man, wenn ein Freiberufler kontinuierlich nur mit einem Auftraggeber über einen gewissen Zeitraum zusammenarbeitet. Das ist egal ob der Freiberufler eigenständig oder über eine Agentur vermittelt wird.
Jeder Freiberufler hat eigenständig darauf zuachten, nicht in die Scheinselbständigkeit zukommen.
Dem stimme ich nur unter bestimmten Zeiten zu. Ein Freiberufler darf sogar bis 3 Jahre nur einen Auftraggeber haben.
Das ein Freiberuflicher eigenständig darauf zu achten hat, nicht in die Scheinselbständigkeit zu kommen stimme ich voll und ganz zu!
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

scheinselbständi kann ich nicht nur als freiberufler sein sondern auch als gewerbetreibender...

und wo steht das mit den 3 jahren, das würde mich interessieren.

Lisy, deine sorgen kann ich diesbezüglich nun gar nicht nachvollziehen...
 
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AW: Scheinselbstständigkeit und Sozialversicherungen - ein großes Thema bei Auftragge

Hallo böser Wolf,
das mag durchaus für dich zutreffen. Ich weiß jetzt nicht mehr genau welcher Trad das war, aber ich weiß noch das eine eurer Kollegen mit stolz davon berichtet hat, das ihre Agentur einen einheitlichen Preis berechnet auf den sie keinen Einfluß hat.
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ich weiß was du meinst, gibt eben solche und solche. ich lasse mir von keiner agentur vorschreiben was ich zu nehmen habe, es sei denn, das angebot ist gut und entspricht mir. alles andere ist mir zu untransparent. wenn die mitarbeiter der agentur alle damit zufrieden sind und jeder das gleiche verdient und sie das toll finden, ok - wär aber nichts für mich.
 
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"
Dem stimme ich nur unter bestimmten Zeiten zu. Ein Freiberufler darf sogar bis 3 Jahre nur einen Auftraggeber haben.
Das ein Freiberuflicher eigenständig darauf zu achten hat, nicht in die Scheinselbständigkeit zu kommen stimme ich voll und ganz zu!
"


ich glaube wohl du meinst 3 Monate
 
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Nein meine nicht nur drei Monate.
Das wäre zu wenig.

Bei einer freiberuflichen Pflegekraft handelt es sich um eine arbeiternehmerähnliche Selbstständigkeit und daher Sozialversicherungspflichtig. Aufgrund dessen nicht "Scheinselbstständig". Es gibt Erläuterungen zu dem Thema Freier Mitarbeiter bei der Deutschen Rentenversicherung Bund. Dort wird nicht verlangt, dass man mehrere Auftraggeber haben muss. Es kann nur dann allerdings zu einer Statusabfrage kommen und ob dann das so toleriert wird liegt an dem Betriebsprüfer, wie weit er in die Tiefe forscht.
Daher ist es immer empfehlenswert als freiberufliche Pflegekraft mind. 2 Auftraggeber in einem Kalenderjahr zu haben.
 
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