SARS

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petra33

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02.02.2003
hallöchen...
heute mal eine Frage von mir..
die Tochter eines Patienten fliegt nach Peking diese Woche.. der Pat. ist Alzheimererkrankt, und lebt normalerweise im Haushalt von Tochter und Schwiegersohn.
Jetzt geht er aufgrund der Reise für 2 Wochen in die Kurzzeitpflege , bis die Kinder zurück sind.
Jetzt meine Frage:
Wie verhalte ich mich , wenn ich den Pat. wieder übernehme?
Kann ich von der Tochter ein Gesundheitsattest verlangen?
Ihr wisst sicher selber, dass es schwierig ist , einem alzheimerpatienten mit Mundschutz gegenüberzutreten - mein Pat würde das kaum oder nur sehr schwer akzeptieren zuma die Gefahr ja nicht ausgeschlossen ist , denn er atmet mich ja immernoch an.
Kann mir jemand sagn , was man in solch einem Fall am besten tut?
LG
Petra :confused:
 
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Krankenschwester
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amb. Pflege
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Simon Joerg

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27.03.2002
Hallo Petra,

direkt auf der Homepage des Robert Koch Instituts http://www.rki.de findest du Links zu informativen Seiten. Außerdem ist dort eine Telefonnummer angegeben, wo man bei Fragen anrufen kann. Das würde ich persönlich in diesem Fall tun, da es m.E. immer noch keine glaubhaften Fallzahlen aus Peking gibt.
Schönen Gruß, Simon
 
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Krankenpfleger Student der Pflegepädagogik
Fachgebiet
Krankenpflegeschule
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Elisabeth Dinse

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13.08.2000
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SARS: Ärztekammer warnt vor Hysterie

Bei aller Verpflichtung zu Sorgfalt und Wachsamkeit warnt die Landesärztekammer Hessen vor Hysterie angesichts einer möglichen Bedrohung durch die Lungenkrankheit SARS . "Die umfangreichen Vorkehrungsmaßnahmen von Behörden, Fluggesellschaften und Flughäfen lassen es unwahrscheinlich erscheinen, daß SARS (Severe Acute Respiratory Syndrom) in größerem Umfang auch in Deutschland auftritt", erklärte Kammerpräsident Dr. med. Alfred Möhrle heute in Frankfurt.


"Außerdem sollte man das tödliche Risiko im Falle einer Ansteckung nicht dramatisieren." So handele es sich bei SARS zwar um eine gefährliche Erkrankung mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen. Allerdings liege die Sterblichkeit mit etwa 5 Prozent niedriger als bei vielen hier schon heimischen Infektionskrankheiten, sagte Möhrle.


Er betonte jedoch, daß sich die Kammer selbstverständlich den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO anschließe, die gegenwärtig von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Hongkong, Peking und in die Provinzen Shanxi und Guangdong (Volksrepublik China) sowie nach Toronto (Kanada) abrät. Auf diese Weise könne einer weiteren Verbreitung von SARS vorgebeugt werden.

Quelle: Pressemitteilung vom 29.4.2003
Pressestelle der Landesärztekammer Hessen:
Im Vogelsgesang 3
60488 Frankfurt/Main
Katja Möhrle, M.A.
Abteilungsleiterin
[email protected]
Tel.: 069 / 97 672 - 188
Fax: 069 / 97 672 - 224
 
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KS, PA BasStim, FS A/I
Fachgebiet
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H

heiner

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25.01.2002
69121
Hallo Petra 33
Die Tochter kannst Du nicht von der Reise abhalten,oder wenigstens verschieben lassen?
Ansonsten ist der Beitrag von Elisabeth hervorragend geeignet.Wachsamkeit ist jedoch anzuraten....
Heiner :confused:
 
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ex.Krankenpfleger
Fachgebiet
ambul.Pflege
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Elisabeth Dinse

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13.08.2000
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SARS: Chirurgische Maske als bester Schutz

HONGKONG. Das Tragen einer chirurgischen Gesichtsmaske bietet den besten Schutz vor SARS. Papiermasken sind nicht sicher. Dies ergab eine Fall-Kontroll-Studie im Lancet (2003; 361: 1519–20).

Mikrobiologen am Queen Mary Hospital in Hongkong haben 241 nicht-infizierte und 13 infizierte Mitarbeiter der Klinik verglichen. Alle waren einem SARS-Patienten auf drei Fuß (0,91cm) nahe gekommen.

Die genaue Befragung ergab, dass keiner der 69 Mitarbeiter sich infizierte, wenn er alle vier hygienischen Maßnahmen erfüllte, die zur Vermeidung von Tröpfcheninfektionen gefordert werden. Dies sind das Tragen einer chirurgischen Gesichtsmaske, Tragen von Handschuhen, Tragen von Schutzkleidung und Händewaschen nach dem Kontakt.

Von den 13 Infizierten hatten alle wenigstens auf eine Schutzmaßnahme verzichtet. Keiner hatte eine chirurgische Maske getragen. Zwei hatten Papiermasken getragen, was ebenso wenig eine Infektion schützt, wie die alleinige Händedesinfektion, auf die sich die meisten Infizierten verlassen hatten. /rme

Quelle: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=12481
 
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05.07.2001
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