Arbeitsrecht Rufbereitschaft/Inanspruchnahme/Überstunden

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UlrikePflege

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Hallo,
wie verhält es sich, wenn ich bis 16.00 Uhr Dienst habe und anschließend Rufbereitschaft. Ich aber im OP beschäftigt bin und die OP von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr dauert. Die Zeit ab 16.00 ist das dann Inanspruchnahme während der Rufbereitschaft mit der 3 Std.-Garantie (AVR) oder zählen die Stunden als Überstunden und meine Rufbereitschaft beginnt erst, wenn ich meine Dienststelle verlassen habe? Das gleiche Problem liegt auch vor bei Bereitschaft.
Wer kann mir weiterhelfen?
Im voraus
Ulrike:danke:
 
K

Kalimera

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AW: Rufbereitschaft/Inanspruchnahme/Überstunden

Meines Wissens handelt es sich dabei um die Verlägerung Deiner Arbeitszeitund und somit um Überstunden, da im direkten Anschluss an Deine reguläre Arbeitszeit weiter gearbeitet wird.
Der AG muss dazu diese Überstunden nicht direkt anordnen, da die Art der Tätigkeit die Vollendung dieser beinhaltet (OP kann nicht unterbrochen werden).
Mit Bereitschaftsdienst kenne ich mich weniger aus, aber ist es dort nicht so, dass jede Stunde als Arbeitszeit zählt?
Anders herum, wenn Du die Arbeit innerhalb Deines Rufdienstes aufnimmst und diese Arbeit über den regulären Dienstbeginn hinaus andauert, zählt auch nur die Zeit BIS zum Arbeitsbeginn als Arbeitszeit IN der Rufbereitschaft.
Ich kann Dir auf die Schnelle keine rechtlichen Grundlagen benennen, aber Eure MAV müsste es abschließend klären können.
 
Qualifikation
Pflege
Fachgebiet
Krankenhaus
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