Rückwirkend Minusstunden, Hilfe was tun?

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asmania

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Hallo
Ich habe heute auch mal wieder ein Problem.Für mich aber ein Gewaltiges, wobei ich dringend Hilfe benötige. Vielleicht könnt Ihr mir Helfen.

Seit Anfang Mai diesen Jahres habe ich eine Vollzeitstelle (160 Stunden 5.5 Tage Woche) vorher wars ne 3/4 Stelle.

Vom Ersten Tag an in unserem Haus habe ich immer Überstunden gehabt.

Gestern auf einmal liegt ein ganzer Haufen mit berechnungen meiner Monatsstunden für mich im Fach. Ich dachte ich Träume.
Man hat festgestellt, das man meine Sollstunden anscheinend mit 38.5 anstatt mit 40 Stunden berechnet hat. Dies ist allerdings für uns Arbeitnehmer nicht wirklich ersichtlich, da wir ein absolutes Chaos haben.

Jedoch wurden mir schon mehrfach Überstunden ausgezahlt, obwohl ich das nicht wollte.

So, nun habe ich seit gestern ca. 30 Minusstunden anstelle von 13 Überstunden.

Kann mein Arbeitgeber einfach die Stunden von Mai bis November neu berechnen und mir ein Minus hinschreiben? Ich kann mir das nicht vorstellen....
Desweitern wäre die Frage nach der Sollstundenberechnung. Die ist bei uns Katastrophal.

Wenn ich das durchrechne müsste ich ja 40/5,5 = 7,27 Stunden am Tag arbeiten oder liege ich da falsch? Dann müsste aber ein Urlaubs oder Kranktag doch auch mit genau den Stunden berechnet werden oder nicht?

Als Beispiel mal meine Sollstunden für 3 Monate

Soll Oktober 08 = 168,00 nach Neuberechnung 174,33
Soll September = 168,00 nach Neuberechnung 174,33
Soll August = 164,00 nach Neuberechnung 170,55

Die Stundenberechnungen bekommen wir monatlich, das heist ich habe diese ja alle seit mai schon bekommen, selbst diese wurden schon handschriftlich geändert.
Jetzt wieder alles neu und auch handschriftlich geändert.
Mein Arbeitgeber meint jetzt er wäre im Recht, kann sowas sein ???

LG
asmania


P.S.: Lustig ist auch, das Überstunden jetzt einfach Verboten wurden. Wer eher kommt oder später geht, aus welchem Grund auch immer hat Pech gehabt.
 
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romana

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Guten Morgen asmania !

Ist schwer zu beantworten, erst mal das einfache : auch Urlaubstage werden dann mit mehr Stunden berechnet, Krank zählen die Stunden auf dem Dienstplan.
Rechtlich kenne ich die Sache nur bei zuviel bezahltem Gehalt, das kann max. für die letzten sechs Monate zurückgefordert werden und auch nur dann, wenn der AN selbst Kenntnis von Umstand der Überzahlung hatte ( z.B. bewusst falscher Ortszuschlag).
Da Du aber keine Kenntnis von der falschen Stundenberechnung hattest, hast Du auch kein Verschulden. Das liegt allein beim AG, auch die Vorgehensweise mit handschriftlichen Änderungen ist rechtlich sicher nicht in Ordnung. Angemessen wäre eine schriftliche Mitteilung der Buchhaltung, wonach der Vorgang erklärt wird.
Bist Du die Einzige, bei der falsch berechnet wurde ?
Nach welchem Tarif werdet ihr bezahlt ? Hat sich durch neuen Tarifvertrag eine Änderung der Arbeitszeit ergeben ?
Ich würde es in dieser Form so nicht akzeptieren und schriftlich Einwand gegen die rückwirkend gemachte Änerung der Stundenberechnung Einspruch einlegen, kann Dir aber leider keinen rechtlich gestützten Rat geben. Habt Ihr einen Betriebsrat bzw. MAV, die sind in dem Fall der Ansprechpartner, wenn Du Mitglied bei einer Gewerkschaft bist, frag dort nach.

LG
Romana
 
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Weiterbildung Stationsleitung mit Zusatzqualif. QMB
c210989

c210989

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Hallo Asmania,

zuerst einmal zu der Berechnung der Sollstunden bei 40 Std./Woche in einer 5,5 Tage-Woche.
Die Arbeitszeit pro Tag beträgt, wie von Dir richtig ausgerechnet, 7,27 Stunden, diese Stunden müssen auch bei Urlaubs- und Krankheitstagen angerechnet werden.
Der AG kann durchaus innerhalb eines Kalenderjahres eine Rückrechnung der Arbeitsstunden machen und Minusstunden nachträglich in dem Kalenderjahr einfordern. Als Arbeitnehmer habe ich immer die Pflicht, meine Stunden zu überprüfen und Abweichungen sofort zu melden. Unterlasse ich diese Prüfung, bin ich automatisch mit o. g. Verfahren einverstanden.
Das ist zwar auf den ersten Blick für Dich vielleicht ungerecht, aber Du hast eine Mitwirkungspflicht - auch bei der Überprüfung Deiner Soll/Ist Stunden.
Ich würde Dir empfehlen, jeden Monat genauestens nachzurechnen und zu dokumentieren. Die von Dir festgestellten Abweichungen dann bei Deiner HL vorlegen und in die sachliche Diskussion gehen. Erkennt Deine HL Deine Feststellungen an, dann ganz wichtig: von ihr unterschreiben lassen!

Wenn Du noch Fragen hast - stehe gerne zur Verfügung.

LG
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Hallo Asmania,

habe noch was vergessen:

Überstunden müssen zur Anerkennung grundsätzlich angeordnet werden - entweder durch Deine WGL oder durch die PDL. Ist dies nicht der Fall, hast Du auch keinen Anspruch auf freiwillig geleistete Überstunden.
Wenn also mehr Stunden gearbeitet werden muss, immer erst durch einen Vorgesetzten genehmigen lassen. Dann ist der Schwarze Peter woanders.

LG
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asmania

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hmm,das kann ich mir so nicht vorstellen. Dann könnte der Arbeitgeber ja willkürlich Fehler einbauen und auf einmal mit ner Stundenvorderung kommen. Da muss es ne Grenze geben. Zumal wenn schon Überstunden gegen den Willen des Arbeitnehmers ausgezahlt wurden. Das ist ja eine Bestätigung für die Richtigkeit.

Zum Thema Überstunden. Das ist schon klar, aber dann darf der Arbeitgeber sich auch nicht beschweren wenn die Arbeit punkt Feierabend niedergelegt wird. So sehe ich das nämlich.

Und dann wirds bei Notfällen oder Personalknappheit aber gefährlich...
 
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Also,
der Dienstplan muss doch von der PDL genehmigt werden, damit auch alle Änderungen, die sich im Laufe eines Monats durch Ausfälle von Kollegen ergeben. Das ist dann schon Deine Genehmigung.

LG
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asmania

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Und dann sehe ich in meinem Arbeitsvertrag stehen:

"Ansprüche aus dem Angestelltenverhältnis müssen innerhalb von 3 Monaten nach der letzten Gehaltsabrechnung geltend gemacht werden,andernfalls sind sie verwirkt."

Ansprüche sind somit auch die Stunden und gilt für beide Seiten.


P.S. : Wir haben keine PDL mehr
 
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Ok, dann schau doch mal in Deinen Arbeitsvertrag bezüglich der Stunden nach. Steht da ausdrücklich drin, dass Du jeden Monat 160 Stunden arbeiten musst oder steht da drin, dass Du in Vollzeit mit 40,0 Stunden je Woche in einer 5,5 Tage-Woche beschäftigt bist?

Wenn in Deinem Arbeitsvertrag steht, das Ansprüche bis 3 Monate nach der letzten Gehaltsabrechnung geltend gemacht werden müssen und Du nie Deine Stunden überprüft hast, dann liegt der Fehler eindeutig bei Dir.

Seit wann habt ihr keine PDL mehr? Hat die HL auch eine PDL Ausbildung und arbeitet jetzt in Personalunion?

Das sind ja tolle Zustände - sorry, aber sowas kann ich nicht verstehen und finde es einfach nur katastrophal!

Du kannst natürlich versuchen, bei Deiner HL auf die 3 Monate zu pochen und den Spieß umzudrehen. Das gelingt aber nur mit sehr guter Argumentation, warum Du Deine Stunden nie überprüft hast.

Hast Du eigentlich schriftlich gegen die Auszahlung von Überstunden protestiert oder nur mündlich?

LG
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asmania

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Ich schrieb ja schon.
Bei uns ist das totale Chaos.Wir habe eine Stempeluhr. Die ist echt Arbeitgeberfreundlich. Die Stempelt zwar wann man kommt und geht und zeigt irgendwelche wirren Stunden an, berechnet wird aber immer nur das was im Vorfeld eingegeben wurde.

Als Beispiel. Ich komme zum Dienst. Stempel auf Kommt. Stempeluhr zeigt mir an : Sie haben 10 Stunden haben.
Gehe ich nach Dienstschluss stempeln Zeigt die Uhr z.B. an : Sie haben 86 Minusstunden. Da kann man sich also nicht drauf verlassen.

Von genau dieser Stempeluhr bekommen wir monatliche Auszüge. Die werden Handschriftlich korrigiert, hier und da werden Stempelzeiten per Hand eingetragen... usw.

Wenn man nachfragen will ob das alles so OK ist heist es immer. Ja ja, das stimmt schon, was auf dem Ausdruck steht ist eh quatsch , nur das was per Hand drauf steht ist Korrekt.

So diese Handkorrigierten Auszüge habe ich monat für monat kontrolliert, da ich aber immer mehr als 160 Stunden im Monat gearbeitet habe habe ich mir keine weiteren Gedanken gemacht ob mein Arbeitgeber mit 38.5 oder 40 wochenstunden rechnet. Woher soll ich das auch wissen.

Jetzt wurden alle neu ausgedruckt, wieder handschriftlich korrigiert und jetzt solls aufeinmal schon wieder richtig sein.

Ganz ehrlich als Arbeitnehmer kann man doch bei so einem durcheinander nicht durchsteigen.

Ich habe 40 Wochenstunden im Arbeitsvertrag stehen..... 5,5 Tagewoche wird nur gesagt, stehen tut das nirgends
 
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In welcher Steinzeiteinrichtung arbeitest Du?
Die Stempelabrechnungen musst Du nicht anerkennen, schon gar nicht, wenn die Stempeluhr nicht stimmt und diese anschließend handschriftlich verändert werden.
Wer ändert denn anschließend noch?

Ich gebe Dir den guten Rat, alle Deine Stunden selbst aufzuschreiben. Mache Dir einen eigenen Dienstplan, das ist am besten. Und wenn Du noch eine Wohngruppenleitung hast (oder gibt's die auch nicht mehr?), dann lasse Dir diesen Dienstplan immer abzeichnen, damit Deine eigenen Aufzeichnungen bestätigt werden.

Da Deine Stunden alle handschriftlich durch wen auch immer geändert wurden, musst Du sie nicht anerkennen. Der AG kann Dir nicht beweisen, dass Du nicht Deine Sollzeit erfüllt hast, da die Stempeluhr nicht richtig rechnet.

Oh mann, Du bist wirklich gestraft. Mal ne andere Frage: Warum suchst Du Dir nicht eine andere Stelle? Wir haben Pflegenotstand, also Deine Chance schlechthin!

LG
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asmania

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Ganz ehrlich ich bin dabei mir was Neues zu Suchen.
Aber jetzt wo Du das Thema Dienstplan anspricht. Der wird bei uns jeden Tag handschriftlich geändert. Man weiss teilweise nicht mal 2 Tage im Voraus was man für einen Dienst hat.

Zur Stempeluhr:
Wir reden ja von einem Zeitraum Mai bis jetzt.
In der Zeit hatee ich 3 Heimleitungen.
1 Pflegedienstleitung

Jetzt ist die neueste Heimleitung da und verspricht ein Wunder nach dem anderen.Aber nichts wird was.
Unsere PDL hat gekündigt (schnauze voll syndrom)
Jetzt habe wir nur ne stellv. PDL. das ist ne ex. Kraft in PDL ausbildung.
Und genau die ändert handschriftlich einfach alles so wies ihr gefällt. Ich wollte eigentlich zum Rechtsanwalt und mal richtig Wind in den Laden bringen.

Nur wenn ich mir die Missstände bei uns ansehe, wirds nix bringen.
Unser Haus hat in 5 Jahren 4 Heimleitungen und 3 PDLs gehabt.

Es ist ein absolutes Chaos.
Das bringt mich auch nochmal zu den Überstunden.

Die "freiwillig" erbrchten Stunden kamen meistens weil nur eine PK auf einer Station war.

1 PK auf einer Dementenstation mit 16 Bew. 1 PK auf ner Kurzzeitstation mit 30 Bew.

Wenn wir nicht Überstunden gemacht hätten wären einfach die Bew. teilw. aus Personalmangel nicht versorgt worden. Ich finde das müsste eigentlich vergütet werden. Es dienst ja der Einrichtung.

Könntest du mir wohl nochmal genau erklähren wie ich die Stunden pro Monat und Tag ausrechne. Ich will mir jetzt nochmal die Mühe machen und von Mai bis jetzt alles neu ausrechnen. Ich wäre Dir dafür sehr dankbar...
 
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ferdi

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Hallo asmania,

Seit Anfang Mai diesen Jahres habe ich eine Vollzeitstelle (160 Stunden 5.5 Tage Woche) vorher wars ne 3/4 Stelle.
Man hat festgestellt, das man meine Sollstunden anscheinend mit 38.5 anstatt mit 40 Stunden berechnet hat
eine 3/4 Stelle von 40 oder 38,5 Stunden wöchendlich?
was heißt 160 Stunden 5,5?

40 : 5,5 = 7,27 Stunden täglich (38,5 = 7)

Der November hat abzüglich der Sonn- und des Feiertages 24 Arbeitstage
24 x 7,27 = 174,48 (168) Sollarbeitszeit

Ansonsten stimm ich c210989 zu.

ferdi
 
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Hallo Asmania,

sorry, musste gerade erst was essen.
Ferdi hat es Dir ja schon erklärt, kommst Du damit klar?

LG
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milchmaedchen-sabine

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Ich bin ein wenig verwirrt!
Wie kommt man auf 24 Arbeitstage im November? Zumal der November 5 Wochenenden aufweist.

Meines Wissens errechnet sich die monatliche Arbeitszeit nach der Wochenarbeitstagen – also von Montag bis Freitag. Ich habe noch keinen Arbeitsvertrag gesehen der eine andere Berechnung vorsieht.

Wir, bzw. unser 4000,-Euro-Dienstplanprogramm, berechnen die monatliche Arbeitszeit wie folgt:
Vertragliche wöchentliche Arbeitszeit / 5 Wochenarbeitstage * Arbeitstage im Monat
40 / 5 = 8 * 20 (Nov.) = 160 Std. Sollarbeitszeit


LG
milchmaedchen-sabine



[FONT=&quot]Sei lieb zu deinen Kindern, deine Kinder suchen dir dein Altenheim aus[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
 
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Hallo Asmania,

Mai 152 Sollstunden
Juni 168 Sollstunden
Juli 184 Sollstunden
August 168 Sollstunden
September 176 Sollstunden
Oktober 176 Sollstunden
November 160 Sollstunden
Dezember 168 Sollstunden

LG
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asmania

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Hallo
Wenn ich das jetzt richtig sehe werden nur mo- fr gerechnet.
Macht im Oktober (abzüglich Feiertag) 22 Arbeitstage.

22 Arbeitstage * 7,27 = 159,94

Oder was sehe ich da falsch ?
 
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Hallo asmania,

nein, falsch.
Habe Dir alle Sollarbeitszeiten der Monate Mai bis Oktober geschrieben. Du darfst die Arbeitstage nicht mit 7,27 Stunden berechnen, wenn du die Monatsarbeitszeit haben möchtest.
Beispiel an Mai
19 Arbeitstage x 8 Stunden = 152 Stunden Monatsarbeitszeit

Die Monatsarbeitszeit wird immer nach einer 5 Tage Woche berechnet, egal ob Du in einer 5,5 Tage Woche arbeitest. Du arbeitest dann an jedem Tag eben weniger als 8 Stunden, nämlich die 7,27 Stunden.

LG
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asmania

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Jetzt hab ichs endlich verstanden. Danke schön.
Letzte Frage dazu. Müssen Kranktage dann auch mit 7,27 berechnet werden ?
 
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Hallo asmania,

ja, Krank- und Urlaubstage werden auch mit 7,27 Stunden berechnet.

LG
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milchmaedchen-sabine

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Hallo

Bei uns werden die Urlaubstage auch mit der tägl. Sollarbeitszeit abgerechnet.

Krankheitstage werden allerdings nach dem geplanten Dienst verrechnet.

Beispiel: Geplanter Dienst hat eine Arbeitszeit von 5 Std. – verrechnet in der Istarbeitszeit werden nun die geplanten 5 Std.
Bist du nun länger Krank als ein gültiger Dienstplan besteht, müssen die Krankheitstage auf dem neuen Dienstplan mit der tägl. Sollarbeitszeit(7,27 Std.) verrechnet werden.
Es ist nicht statthaft einen erkrankten Mitarbeiter ins Minus zu planen.
Gerne ändern auch Arbeitgeber den Dienstplan während der Mitarbeiter wegen einer AU fehlt.
Als Arbeitnehmer muss man schon gehörig auf der Hut sein!

LG
 
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