Respektlose Zeiten

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BlahBlub

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Hallo, auch hier möchte ich nur über die aktuelle Lage sprechen, dass trotz Personalmangels mit uns Pflegekräften umgegangen wird, als seien wir Menschen zweiter Klasse.
Führungskräfte nutzen nur ihre Macht aus um Druck auszuüben. Kommt man mit Notfallsituationen zu Ihnen um eine Lösung zu finden, wird man selber zum Sündenbock nur weil es eine Person gibt, die sich der Sache annehmen möchte, dass möchte aber nicht gesehen werden. Mitarbeiter sollen so sein, wie es die Chefetage will, werden in Rollen reingepresst oder versucht vom Verhalten so zu verändern, damit sie nur Unterwürfige Mitarbeiter haben. Mit der Freizeit eines jeden wird Respektlos umgegangen, weil die Chefetage uns Pflegekräfte in die Rolle des armen Samariters stecken will und es wird diesen so versucht ein schlechteste Gewissen zu machen, sodass die Mitarbeiter selbst Krank zur Arbeit erscheinen.
Die armen Zuwanderer lassen das alles mit sich machen, weil sie sonst Angst vor den Konsequenzen haben und da man bei diesen so gut mit den Methoden durch kommt, macht man es auch bei allen.
Ich mache gerade eine Weiterbildung und Erfahre all dies was ich hier aufgeschrieben habe, über Bekannte, es macht mich so wütend und lässt mich an meinen Weg Zweifeln, dass in einem angeblichen sozialen Beruf so mit den Mitarbeitern umgegangen wird, dass einzige was ich noch habe um mich an meinen Weg festzuhalten ist, dass ich nach Abschluss es besser machen möchte.
Die Pflege ist leider aktuell sehr belastet von Machtmissbrauch, Schikane und Unterdrückung...
Habt ihr auch aktuell solche Erfahrungen machen müssen? Wer macht auch eine Weiterbildun und hat ebenso solche Zweifel oder wer arbeitet schon nach Weiterbildung und versucht gegen den Strom anzukämpfen?
Ich möchte mich hier austauschen.
 
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Hallo, auch hier möchte ich nur über die aktuelle Lage sprechen, dass trotz Personalmangels mit uns Pflegekräften umgegangen wird, als seien wir Menschen zweiter Klasse.
Mit der Freizeit eines jeden wird Respektlos umgegangen, weil die Chefetage uns Pflegekräfte in die Rolle des armen Samariters stecken will und es wird diesen so versucht ein schlechteste Gewissen zu machen, sodass die Mitarbeiter selbst Krank zur Arbeit erscheinen.
Dazu gehören immer zwei: Einer, der es versucht und Einer, der es zulässt.
ICH lasse es nicht zu
 
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Ich auch nicht. Ich habe bei meinem Arbeitgeber Glück. Doch die bekannten die ich habe werden mit Kündigung und Enthebungen drangsaliert.
Die AG haben genug Personal um AN zu kündigen, die einfach auf das Arbeitsrecht bestehen? und diese AN lassen dies zu?
Ich habe meinem AG auch schon mal mit einem Rechtsanwalt gedroht.
Habe allerdings auch Ahnung von Rechten und Pflichten - mit Hilfe von Organisationen wie Gewerkschaft und Berufsverband - dann auch den Anwalt bezahlt hätten
 
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Die AG haben genug Personal um AN zu kündigen, die einfach auf das Arbeitsrecht bestehen? und diese AN lassen dies zu?
Ich habe meinem AG auch schon mal mit einem Rechtsanwalt gedroht.
Habe allerdings auch Ahnung von Rechten und Pflichten - mit Hilfe von Organisationen wie Gewerkschaft und Berufsverband - dann auch den Anwalt bezahlt hätten
Ja es überrascht mich auch, bei der einen ist Personalnot und weil sie die einzige und neuste im Laden ist, die einfach nur Respektvollen Umgang miteinander und bzgl. Ihrer Freizeit möchte und auf Ihr Recht besteht wurde sie gekündigt.
 
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Ja es überrascht mich auch, bei der einen ist Personalnot und weil sie die einzige und neuste im Laden ist, die einfach nur Respektvollen Umgang miteinander und bzgl. Ihrer Freizeit möchte und auf Ihr Recht besteht wurde sie gekündigt.
in der Probezeit?
 
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Ich erlebe es gerade auch so....fürchte mich gerade vor nächster Woche, da ich wahrscheinlich eine verhaltensbedingte Kündigung bekommen werde. Ich habe mich für eine demente Bewohnerin eingesetzt und alles außerhalb „Dienst nach Plan“ ist ja sowieso Kompetenzüberschreitung.
 
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BlahBlub

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in der Probezeit?
Ja.

Ich erlebe es gerade auch so....fürchte mich gerade vor nächster Woche, da ich wahrscheinlich eine verhaltensbedingte Kündigung bekommen werde. Ich habe mich für eine demente Bewohnerin eingesetzt und alles außerhalb „Dienst nach Plan“ ist ja sowieso Kompetenzüberschreitung.
Genau das meine ich. Da setzt man sich ein oder will ein Problem lösen, wird man nur selber zum Sündenbock weil es für die Einrichtung eine Schande wäre, das Problem beim Namen zu nennen und es mit anderen zu besprechen, weil es dann ja schließlich 'öffentlich' wäre....
 
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Ich bin erstaunt, dass es in der momentanen Situation AG gibt, die MA der Pflege aus den hier genannten Gründen kündigen.
Ich erlebe eher schon fast aggressives Werben mit teilweise Wahnsinnsprämien um neue MA.
Es ist immer gut seine Rechte zu kennen und seine Pflichten korrekt zu erfüllen. Da hat Drohen wenig Sinn. Kündigungen in der Probezeit ausgenommen.
 
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Kündigung in der Probezeit wird doch fast nie begründet, oder? Wurde denn hier der Kündigungsgrund genannt? Oder ist der Grund nur vom Gekündigten so angenommen worden?
Mein AG stellt auch neue Mitarbeiter ein, manche sind wirklich bemüht und manche noch weniger. Es schaffen bei uns nur ca 70% die Probezeit. Wir Kollegen können dies absolut nachvollziehen, die Gekündigten oftmals nicht
 
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Es ist irgendwie erschreckend, aber auf der anderen Seite sind oft die gekündigten Mitarbeiter schuld, die sehr oft keine gute Arbeit leisten...es ist aber auch so, dass viele sich alles gefallen lassen...Pflege halt..
 
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Es ist irgendwie erschreckend, aber auf der anderen Seite sind oft die gekündigten Mitarbeiter schuld, die sehr oft keine gute Arbeit leisten...es ist aber auch so, dass viele sich alles gefallen lassen...Pflege halt..
Oder man macht seine Arbeit ZU GUT und das missfällt auch. Ich bekam z.B. die Anschuldigung, ich würde BTM klauen, weil ich einer dementen Bewohnerin regelmäßig BVO verabreicht habe. Alle anderen können anscheinend keine nonverbalen Schmerzzeichen deuten und reagieren nur auf „Ich habe Schmerzen.“. Das kommt natürlich deutlich seltener vor....also mit solchen Aussagen vorsichtig.
 
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DeathBeforeDecaf

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Ja, das ist auch ein Punkt, wenn man seine Arbeit zu gut macht oder "anders" mit Bewohnern/Patienten umgeht...kann man überhaupt nicht nachvollziehen
 
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@DeathBeforeDecaf
@GlitzerPrinzessin,
ihr habt beide Recht, es gibt aber leider auch Mitarbeiter die nicht korrekt mit den Patienten umgehen können, die auch nach Schulungen gefährliche Fehler beim Insulin geben machen, die nicht reagieren wenn jemand absaugpflichtig wird, die eine AZ-Verschlechterung nicht bemerken, falsche Medis geben, KIs falsch mischen und gleichzeitig alles abstreiten, auch Schulungsinhalte angeblich nicht hatten, obwohl es darüber Protokolle gibt.
Auch bei uns bekäme jeder Mitarbeiter starke Probleme, der ohne Arztanordnung ein BTM verabreicht! Da nutzt auch das ZOPA u.ä. nichts
 
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Auch bei uns bekäme jeder Mitarbeiter starke Probleme, der ohne Arztanordnung ein BTM verabreicht! Da nutzt auch das ZOPA u.ä. nichts
Ohne Arztanordnung hab ich das gar nicht da, ich arbeite im PH.

Leider erlebe ich oft, dass die Personen, die z.B. Medis falsch geben, ohne Konsequenzen davon kommen. Alles was gegen die Routine ist und v.a. kritisch am System wird härter geahndet. Oder ist das nur bei mir so?
 
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Leider erlebe ich oft, dass die Personen, die z.B. Medis falsch geben, ohne Konsequenzen davon kommen. Alles was gegen die Routine ist und v.a. kritisch am System wird härter geahndet. Oder ist das nur bei mir so?
Ohne Konzequenzen: Jaein. Wenn es bemerkt wird, reden wir Kollegen mit der Person und je nach Verhalten wird es sofort weitergegeben. Die Führungspersonen führen dann weitere Gespräche. Wir versuchen bei uns die CIRS zu befolgen - Fehler bekennen zu dürfen.
Danach kommt es halt auf die weitere Arbeitqualität an - u.U. kommt es dann eben nicht zur Übernahme nach Probezeitende.
Routine - ja, daran etwas ändern zu wollen wäre Revolution
System - da kann bei uns drüber gesprochen werden ohne sofort abgestraft zu werden. Da sind und waren Anderungen durchaus schon möglich
 
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