DRV Renten-Zusatzversicheruung ????

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Tilidin

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23.04.2011
24211
Gestern im Regionalprogramm gesehen, Riestern lohn sich nicht.

Seit vielen Monaten suche ich eine Lösung für eine zusätzlliche Rentenversicherung, werde monatl. gedanklich umgeschmissen.

Eigentlich hatte ich mich für die Rürup- Variante entschieden ( Steuervorteil), sicherlich bieten auch die Privaten gute Bedingungen, aber immer wieder komme ich zu dem Schluss, dass man mit seinen Beiträgen letztendlich die Aktionäre bedient, den Konzern bedient u. somit am Ende doch nur eine minimale Verzinsung hat.
Aber nichts zu tun, ist auch wieder der falsche Ansatz
Im Moment bedienen wir mit freiwilligen Beiträgen die Rentenvers.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr eure Sicht/Denkweise mitteilen würdet, vieleicht hab ich ja noch einen Denkfehler.
 
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stern3007

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29.07.2005
Köln
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

Sobald du eine Förderung mit Steuerersparnis bedienst, kann es durchaus sein, dass du nach Ablauf der Versicherung, je nach Konstellation, nochmals versteuert wirst. Das ist ein sehr schwieriges Thema. Passiert z.B. gerne wenn du keine monatliche Auszahlung der Rente willst, sondern eine Komplettauszahlöung des Gesamtbetrages, nach Beendigung der Laufzeit.

Ich kann dir diese Info leider nur mal eben so in den Thread "werfen", weil ich selbst da keine gescheite Wissensbasis habe.
 
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Tilidin

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23.04.2011
24211
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

Da hast Du vollkommen Recht, der jetzige Steuergewinn, muß bei Leistungsgewährung wieder hergegeben werden.

Das ist ja mein großes Problem, zum einen Steuern mildern, Sicherheit aufbauen u. am Ende zahlt man wieder viel mehr Steuern.

Natürlich gibt es auf dem Papier Verz. von 7% u. mehr, aber mit enormen Risiko u. die Summen die wir einsetzen können sind am Ende ja viel zu klein.
Also was machen???
 
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traveler

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09.12.2005
Kaufbeuren
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

Da hast Du vollkommen Recht, der jetzige Steuergewinn, muß bei Leistungsgewährung wieder hergegeben werden.
Nein, die Überlegung ist falsch.
Da du bei Leistungsgewährung, sprich Rente, um einiges weniger "Verdienst" zahlst du dann auch weniger Steuern.

Das mach ja da Modell des Gehaltsvorwegabzug so interessant.
 
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Tilidin

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23.04.2011
24211
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

Verstehe ich nicht

Wenn ich als normaler Rentner so um die 18000 € habe, dann brauch ich evtl. keine Steuern zahlen.

Num kommt die Zusatzversicherung z.B.3000€ dazu u. ich zahl vieleicht 600€ Steuern
 
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traveler

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09.12.2005
Kaufbeuren
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

Wie auch immer.

Die Rente ist immer deutlich weniger, als das was ich im Erwerbsleben verdiene.

Damit wird die Steuerschuld auch deutlich geringer ausfallen, als wie jetzt.

der jetzige Steuergewinn, muß bei Leistungsgewährung wieder hergegeben werden.
Aber nur einen Teil, je nach höhe der Rente, der Rest ist meine Rendite.

Nimm deinen Rentenbescheid und rechne dir die Steuer aus und Vergleiche die mit der jetzigen Steuerlast.

Dann weißt du was du dir sparst.
 
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wuschwark

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03.01.2011
24229
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

Verstehe ich nicht

Wenn ich als normaler Rentner so um die 18000 € habe, dann brauch ich evtl. keine Steuern zahlen.

Num kommt die Zusatzversicherung z.B.3000€ dazu u. ich zahl vieleicht 600€ Steuern

Ne, so viel wirds dann doch nicht werden. Nehmen wir mal die 3.000 €. Diese werden mit dem sogenannten Ertragsanteil besteuert.
Es gibt eine Tabelle in der steht wie hoch dieser Ertragsanteil ist.
Beispiel: Du gehst mit 65 in Rente, dann ist der Ertragsanteil 18%. 18% von den 3.000 sind dann 540 €, die versteuert werden müssen.
Diese 540 € mal deinem dann gültigen Steuersatz, z.B. 20% sind dann 108 Euro Steuern, bleiben also 2.892 Rente über.
Dein Steuersatz ist im Rentenbezug ja wesentlich geringer als im Berufsleben.
Auch wenn Steuern anfallen, immer noch besser als nix zu machen.
Mach die sogenannte "Rürup-Rente". Da kannste die eingezahlten Beiträge komplett von der Steuer absetzen(als Lediger bis 20.000 Euro Jahresbeitrag,40.000 verheiratet). Dieser jetzige Steuervorteil ist mit Sicherheit höher als das was man später "zurückzahlen" muss.
 
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stern3007

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29.07.2005
Köln
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

Bist du dir da sicher wuschmark? Man hat mir z.B. gesagt, dass ich bei einer priv Renenversicherung, aber mit Zuschüssen vom Staat weil durch den Arbeitgeber eingeleitet, ich ca. 25% des Gesamtbetrages zahlen müsste, wenn ich mir das Geld komplett auszahlen lassen will.

Ich weiß nicht, ob man beim riestern oder bei Rürup überhaupt ein gesamte Auszahlung auf einmal stattfinden kann. Aber man weiß ja nie, was die Zukunft bringt. Evtl. macht es Sinn eine Versicherung mit der Möglichkeit der gesamten Auszahlungsmöglichkeit zu nehmen, weil man dann mit dem Betrag eine Eigentumswohnung komplett abbezahlen will. Mietfrei wohnen ist mindestens genauso viel wert, wie eine kleine Zusatzrente.
 
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wuschwark

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03.01.2011
24229
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

Dann müsste man ersteinmal klären wieso ein Freiberufler einen AG hat. Hier Forum "Freiberufliche Pflegekräfte" :wink:. Für Angestellte und die dann mögliche betriebliche Altersvorsorge kann ich das nicht 100%ig sagen (ändert sich ja fast täglich :heul:), aber 25% kann ich mir nicht vorstellen.
Es war mal so das man sich aussuchen konnte ob Rente oder Einmalzahlung. Aber auch hier fallen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge (auf jeden Fall Krankenversicherungsbeiträge) an :cry:
Bei Riester und der Rürup sind komplette Einmalauszahlungen nicht möglich, also nur laufende Rentenauszahlungen möglich, wobei die Riester für Selbständige auch nicht geht (nur für sozialversicherungspflichtige). Also geht schon, allerdings ohne Förderung :rolleyes:
 
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Tilidin

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23.04.2011
24211
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

25% des Gesamtbetrages zahlen müsste

Das ist richtig, wenn ich einen sogenannten Banksparplan habe, zahle ich 25% Abschlagssteuer.

Für die Selbstst. kommt ja nur Rürup in Frage u. diese Variante wird halt mit 100% besteuert. ( ab 2025)

Ob ich nun Steuern zahle hängt doch wieder vom Eintritt in die Rente ab. ( wer 2011 gegangen ist, zahlt z. B. 64%)

Ich denke auch, das Rürup die vieleicht beste Altern. ist, denn die Kostenkalkulation der Privaten kann man überhaupt nicht durchblicken.( hier versickern 20-30% der Gelder)

Nicht die Verzinsung ist das entsch. Krit. , sondern die Steuerersparnis, die habe ich jetzt, was in 20 Jahren ist??????????
 
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09.12.2010
88131
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

Riestern ist für die Sozialversicherungspflichtigen, worunter wir freiberuflichen Pflegekräfte auch zählen, möglich!
Eine private Rentenversicherung macht durchaus zusätzlich dann Sinn, wenn man sich zu viel Gedanken um ungelegte Eier macht. Ich persönlich bin sowieso schon abgesichert und brauche kein Riester, kein Rürup und Co....Die Gesetzliche Rentenversicherungspflicht wird mir in 2013 noch mehr Magenschmerzen verursachen, da ich dann einkommensgebunden bezahlen muss.

Welche Möglichkeiten gibt es, um diese Magenschmerzen in den Griff zu bekommen?

1. Angestellte
2. Heimbeatmung von über einem halben Jahr ?????? Quelle: nicht adäquat- Kollege berichtete davon
3. Wenig Geld verdienen?

Wer weiß noch mehr zu diesem Thema? Ansonsten werde ich mich sowieso mit meinem Steuerberater zusammenhocken.
 
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ex. KS, FKS A+I, Diplom. GuKP, RbP, Studentin
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freiberuflich, Bayern, Studentin Pflegepädagogik staatliche Hochschule Ba-Wü
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Studentin Pflegepädagogik , Gründungsmitglied Bundesverband freiberuflicher Pflegefachkräfte e.V.
adrenalin_junkie

adrenalin_junkie

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16.06.2011
47800
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

..Die Gesetzliche Rentenversicherungspflicht wird mir in 2013 noch mehr Magenschmerzen verursachen, da ich dann einkommensgebunden bezahlen muss.
"MUSS"

sicher ?
Mein Stand ist, das dies freiwillig erfolgen kann...?

nehme an, Du hast jetzt den Regelbeitrag oder dessen Hälfte (so werde ich es machen für die ersten 3 Jahre nach Start) gezahlt und willst ab 2013 dann freiwillig (so mein Stand) den "einkommensgerechten" Beitrag zahlen, um die Rentenansprüche zu erhöhen ?

Suche ja dazu noch einen Rechner, aber die Berechnung ist wohl einfach
Regelbeitrag oder nach Einkommen - Rente für Selbstständige - im fokus - Rente - ihre-vorsorge.de

Jährliches Arbeitseinkommen x Dynamisierungsfaktor x Beitragssatz : 12 = monatlicher Beitrag

bei 65.000 Euro Arbeitseinkommen (vor Steuern, aber nach Abzug von Betriebsausgaben)
65.000 * 1,0229 * 19,6 : 12 = ist man rasch bei über 1000 Euro pro Monat !

Der Regelbeitrag liegt ja bei nur 508 Euro !

Hier steht dazu noch einiges:
http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/cae/servlet/contentblob/89596/publicationFile/16932/selbstaendig_wie_rv_schuetzt_aktuell.pdf
 
Qualifikation
FKP Intensiv- / Anästhesie
Fachgebiet
Freiberufler
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wuschwark

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03.01.2011
24229
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????


....................Jährliches Arbeitseinkommen x Dynamisierungsfaktor x Beitragssatz : 12 = monatlicher Beitrag

bei 65.000 Euro Arbeitseinkommen (vor Steuern, aber nach Abzug von Betriebsausgaben)
65.000 * 1,0229 * 19,6 : 12 = ist man rasch bei über 1000 Euro pro Monat !................
aber max auf die Beitragsbemessungsgrenze (wird jährlich neu festgelegt) 2012 = 50.850€ p.a.
 
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wuschwark

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03.01.2011
24229
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

......Wer 40 Jahre lang immer durchschnittlich verdient hat (momentan 30.268€ p.a.), kommt damit gegenwärtig bei einem Rentenbeginn mit 65 Jahren (ab 2012: schrittweise später) in Westdeutschland auf eine monatliche Bruttorente von etwa 1.099 Euro, in den neuen Ländern von rund 975 Euro....... Runtergebrochen auf ein Jahr ergibt sich eine monatl. Rente in Höhe von 24,37 € :sad: , Na supi

Mehr hier: So viel Rente gibt
 
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23.04.2011
24211
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

Na supi
Da haste Recht, kein Grund für Freudensprünge

Ich bin sehr verunsichert, wenn man über RV. liest, dann taucht immer wieder auf, das die freiwilligen Rentenbeiträge auch nun freiwillig sind.

Ich muss allerdings eine Summe zw. 79,60- 1054 einzahlen, aber frei wählbar.

Es könnte also sein, das diese dreijährige Frist aufgehoben worden ist,( volle Beit.) ich den einmalig gewählten Beitrag weiter bezahlen kann u. somit Spielraum für eine andere Var. bekomme.
siehe unten

Wer nicht pflichtversichert ist, hat das Recht, freiwillige Beiträge in die Rentenversicherung einzuzahlen. Hierzu muss ein Antrag beim zuständigen Rentenversicherungsträger gestellt werden (in der Regel ist das der Träger, zu dem zuletzt Beiträge gezahlt wurden).
 
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09.12.2010
88131
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

Du hast Dich einkommensabhängig einstufen lassen bzw. das Kreuzlein dort hin gesetzt. Im Statusfeststellungsfragebogen gibt es allerdings noch die Wahl!!
 
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24229
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

@ Tilidin
Nicht das wir hier aneinander vorbeireden. Du bist Krankenpfleger, richtig? Dann bist Du doch eh Versicherungspflichtig. Also braucht Du dir keinen Kopf über freiwillige Beiträge machen. Oder bist Du als Krankenpfleger freiberuflich tätig und hast das der GRV nicht gemeldet :rolleyes:.

Trotzdem zu deiner Frage:
Die freiwilligen Beiträge der von dir genannten Beträge (79,60 bis 1.054) sind freiwillig. Aber was sollen diese freiwilligen Beträge dann bringen?
Bei 30.000€ p.a. Verdienst als Angestellter zahlt der bummelig 245€ (der AG ja auch) monatl., das 40 Jahre lang und er hat ne Rente von Brutto 1.100€ (siehe auch oben von vorhin). Was bringen denn dann und wann mal 250, oder auch 1.000 für ein paar Jahre?
 
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Tilidin

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23.04.2011
24211
AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

Hey WunschmarK

Meine Überlegung ist vollgende
Wenn es keine Zwangsangleichung mehr geben sollte ( nach drei Jahren den vollen Beitrag), dann kann man/wir auch die zweihundertfünfzig in die freiwillige G. weiter laufen lassen(muss)bringt etwa 13.50 fürs Jahr.die anderen Aspekte sind doch viel wichtiger.

Mann behält die erw. Rechte, hat Anspruch auf Kur, Erwebsunfähigkeitsrente u.s.w., auf Grund der vielen Jahre kann man diese nicht verfallen lassen.

Wenn ich jetzt nach drei Jahren nicht den vollen Beitrag zahlen muss, dann erhöht sich der Spielraum für z.B. Rürup, dann kann man dort ja lieber 500-800 anlegen

Jetzt bin ich auch bei 1000 pro Monat, bekomme aber ca. 500/600 zurück über die Steuer

Ist der Gedankengang falsch
 
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AW: Renten-Zusatzversicheruung ????

@ Tilidin

Wann biste denn geboren? Wenn Du nach dem 02.01.1961 geboren bist, dann war´s das mit der Erwerbsminderungsrente.
Hier lohnt sich nur die private Berufsunfähigkeitsrente (die allerdings für unser Berufsbild kaum bezahlbar ist :heul:)

[h=2]Gesetzliche Erwerbsminderungsrente[/h]Für alle gesetzlich Versicherten (Rentenversicherung) beschränkt sich die Leistung auf die Zahlung einer Erwerbsminderungsrente. Der Berufsschutz wurde mit der Rentenrefom 2001 aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Rentenversicherung gestrichen.

Volle Erwerbsminderung liegt nur dann vor, wenn der Versicherte weniger als 3 Stunden täglich in einem beliebigen Beruf arbeiten kann. Die tatsächliche Qualifikation und das aktuelle Einkommen des Versicherten finden hierbei keine Berücksichtigung.

Sollte eine volle Erwerbsminderung festgestellt werden, so beträgt die Erwerbsminderungsrente ca. 40% des letzten Bruttogehaltes abzüglich der Beiträge zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung. Weiterhin sind ggf. Steuern auf die Rente zu zahlen.

Beträgt die mögliche Arbeitszeit zwischen 3 und 6 Stunden täglich, so liegt eine teilweise Erwerbsminderung vor. In diesem Fall zahlt die gesetzliche Rentenversicherung eine teilweise Erwerbsminderungsrente in Höhe von ca. 20% des letzten Bruttogehaltes abzüglich der Beiträge zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung. Auch hier werden ggf. Steuern fällig.

Wird jedoch festgestellt, dass dem Versicherten eine Arbeit von mehr als 6 Stunden täglich in einem beliebigen Beruf zuzumuten ist, wird keine Leistung gezahlt. Hierbei ist es nicht wichtig, ob dieser fiktive Beruf am Arbeitsmarkt angeboten wird oder ob der Versicherte den Beruf auch tatsächlich ausübt bzw. ausüben kann. (abstrakte Verweisung) Auch die hieraus resultierenden Einkommensverluste werden nicht berücksichtigt.

Beispiel:

Ein Chirurg verliert bei einem Unfall seine rechte Hand. Folglich ist er nicht mehr in der Lage zu operieren. Aus Sicht der gesetzlichen Rentenversicherung kann er jedoch in einem anderen Berufs ohne Probleme arbeiten. Es wird keine Leistung gezahlt. Den Einkommensverlust bekommt der Chirurg nicht erstattet!
 
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