Regelung der Medikamentengabe in der Tagespflege

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Hallo zusammen,

ich benötige juristische Hinweise oder Praxisbeispiele, wie bei Euch in der Tagespflege die Medikamentengabe geregelt ist. Die Tagespflege erbringt ja im Rahmen der pflegerischen Versorgung eine abgegrenzte Teilleistung: Die stundenweise Betreuung an ausgewählten Wochentagen. Es gab bisher von Seiten des MDK keine Bemängelung unserer Regelungen, aber wir wollen die Sache noch mal abklopfen...

Auszüge aus unseren Regelungen:

In der Tagespflege werden die ärztlichen Anordnungen über die Angehörigen bzw. vom Arzt (schriftlich/per Fax) Formblatt „Anschreiben Medikamentenübersicht“ angefordert. Eine Aktualisierung muss mindestens 1 x jährlich erfolgen.

In der Pflegedokumentation werden nur noch Medikamente in den Verordnungen eingepflegt und die Maßnahmen abgezeichnet, die dem Gast während seines Aufenthaltes verabreicht werden. Damit aber in Notfallsituationen eine Gesamtübersicht aller Medikamente in der Tagespflege vorhanden sind, soll eine schriftliche Übersicht in der Dokumentation des Gastes vorgehalten werden.

In der Tagespflege werden die mitgebrachten Tabletten (die Tabeletten werden von Angehörigen bzw. einem ambulanten Pflegedienst gestellt) vor Verabreichung mit den vorliegenden Verordnungen (Abgleich Anzahl gestellte Tabletten mit Anzahl der verordneten Tabletten) überprüft. Ist eine Abweichung festzustellen, muss vor der Gabe der Medikamente, die Abweichung geklärt werden !

Liegt eine Betreuung mit dem Aufgabenkreis „Gesundheitsfürsorge“ vor, ist nach Bedarf/auf Wunsch des Betreuers über die Gabe von Medikamenten zu kommunizieren. Die Kommunikation mit dem Betreuer muss im Berichteblatt festgehalten werden.

Probleme / Fragen:
  • Abklärung bei Abweichungen der gestellten Tabletten ist schwierig. Man erhält evtl. eine telefonische Info von Angehörigen, aber nicht zwingend einen schriftlichen Medikamentenplan. Hoher Zeitaufwand!
  • Wie ist der Umgang mit und die Verantwortung für frei verkäuflichen Medikamenten, die Gast von sich aus einnimmt (Hustensaft, Schmerzmittel, Vitaminpräparate), für die es aber keine ärztliche Verordnung gibt?
  • Ärzte verordnen keine separate Medikation zur Lagerung in der Tapf. Bedarfsmedikation wird von Angehörigen oder vom Gast selbst verwaltet.


Ist ein Infoschreiben, dass man sich unterzeichnen lässt (folgt unten) ausreichend um sich in der Durchführungsverantwortung etwas abzusichern?

Medikamentengabe in der Tagespflege


Sehr geehrter Gast, sehr geehrte Angehörige, sehr geehrte Betreuer,

im Rahmen unserer Sorgfaltspflicht sind wir angehalten, Medikamentengaben zu dokumentieren und die Medikamentenpläne in unserer Dokumentation regelmäßig zu aktualisieren.
Wir benötigen daher von jedem Gast unserer Tagespflege eine aktuelle, von der Arztpraxis erstellte Medikamentenverordnung.
Des Weiteren verpflichten sich die Angehörigen / der Betreuer, dafür Sorge zu tragen, dass die gestellten Medikamente auf Richtigkeit überprüft worden sind. Bei jeder Medikamentenänderung ist sofort die zuständige Pflegefachkraft der Tagespflege zu informieren.
Wir weisen zudem darauf hin, dass wir während des Aufenthaltes in der Tagespflege dem Gast nur Medikamente geben können, für die eine ärztliche Verordnung vorliegt. Für die zusätzliche Gabe frei verkäuflicher Medikamente ohne Arztanordnung können wir wegen möglicher Wechselwirkungen nicht die Verantwortung übernehmen.

Bitte geben Sie uns ein Exemplar dieses Schreibens unterschrieben zur Bestätigung zurück. Wir bedanken uns für Ihre Bemühungen und die gute Zusammenarbeit.


Freue mich auf Rückmeldungen!

Grüsskes

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Hallo Flybee,
also wir handhaben es auch so mit den Medikamentenplänen. Wir fordern vor Erstaufnahme einen aktuellen Medikamentenplan an, der vom Arzt ausgefüllt und unterschrieben ist. Dieser sollte mindestens 1xjährlich erneuert werden, bzw. wenn Änderungen auftreten.
Dem MDK ist durchaus auch bewusst, dass die Tagespflege sich da in einer Grauzone befindet, da wir ja Medikamente verteilen, die nicht von uns gerichtet werden, aber denen ist wohl auch bewusst, dass es keine Möglichkeit gibt, es anders zu handhaben. Wir bevorraten auch keine Medikamente mehr, weil dann von Seiten des MDK andere Kriterien für die Lagerung verlangt werden.
Wenn wir eine Diskrepanz zwischen mitgebrachten Medikamenten und der Verordnung feststellen, klären wir das auch vor der Medikamentengabe ab und verlangen einen aktuellen Mediplan.

Euer Schreiben an die Angehörigen finde ich übrigens klasse. Ich könnte mir vorstellen, sowas auch bei uns zu etablieren.
 
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Hallo mysthea,
Deine Antwort macht mir Mut! :) Ich denke nämlich auch, dass unsere Regelung nicht schlecht ist. Bin gespannt auf weitere Antworten hier im Forum!
pflegeboard.de ist einfach toll!

Grüsskes

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nordwind

Hallo Flybee,
wir machen das genauso, wie ihr. Desweiteren schreiben wir bei Bemerkungen auf dem Med.plan und Masnahmenplan, das es eine Serviceleistung ist.
Euren Angehörigenbrief find ich richtig gut.
Und du hast absolut Recht, es ist zeitaufwendig. Wenn wir den Med.plan endlich komplett haben, hat sich bereits wieder etwas geändert. Und oft sagen die TP Gäste gar nicht, wenn sich was ändert. Da kann ich noch so oft erklären und beraten.
Mit dem MDK hatten wir keine Schwierigkeiten, sie wissen, das es nicht anders geht.
 
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Hallo Flybee,
also wir handhaben es auch so mit den Medikamentenplänen. Wir fordern vor Erstaufnahme einen aktuellen Medikamentenplan an, der vom Arzt ausgefüllt und unterschrieben ist. Dieser sollte mindestens 1xjährlich erneuert werden, bzw. wenn Änderungen auftreten.
Dem MDK ist durchaus auch bewusst, dass die Tagespflege sich da in einer Grauzone befindet, da wir ja Medikamente verteilen, die nicht von uns gerichtet werden, aber denen ist wohl auch bewusst, dass es keine Möglichkeit gibt, es anders zu handhaben. Wir bevorraten auch keine Medikamente mehr, weil dann von Seiten des MDK andere Kriterien für die Lagerung verlangt werden.
Wenn wir eine Diskrepanz zwischen mitgebrachten Medikamenten und der Verordnung feststellen, klären wir das auch vor der Medikamentengabe ab und verlangen einen aktuellen Mediplan.

Euer Schreiben an die Angehörigen finde ich übrigens klasse. Ich könnte mir vorstellen, sowas auch bei uns zu etablieren.
Man kommt trotzdem nicht aus der Durchführungsverantwortung heraus, auch wenn einige Gutachter sehr kulant sind! Wenn kein Abgleich der Medikation vorgenommen werden kann, würde ich keine Medikamente verabreichen. Entweder der Patient nimmt die Medikamente selbständig ein oder die Einrichtung stellt die zu verabreichende Medikation selbständig. Kann man im Pflegevertrag mit aufnehmen, dass die aktuelle Medikation bei einer Übernahme der Verabreichung nach ärztlicher Verordnung im Zeitfenster der Tagespflege durch die Tagespflege gestellt wird und nicht durch die Angehörigen. Die Angehörigen müssen dann die zu verabreichende Medikation in der Umverpackung zum Stellen vorbeibringen. In diesem Kontext muss weiterhin mit den Angehörigen/Betreuer vereinbart werden, dass man bei Arzt einen aktuellen Medikationsplan anfordern darf, auch wenn dieser evtl. bezahlt werden muss. Die Einrichtung müsste die Kosten dafür übernehmen, da im Verosrgungsvertrag eindeutig die Behandlunsgpflege mit aufgeführt wird.
 
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Moin!

"Die Angehörigen müssen dann die zu verabreichende Medikation in der Umverpackung zum Stellen vorbeibringen. In diesem Kontext muss weiterhin mit den Angehörigen/Betreuer vereinbart werden, dass man bei Arzt einen aktuellen Medikationsplan anfordern darf, auch wenn dieser evtl. bezahlt werden muss."

Da spielen hier weder Angehörige, noch Ärzte oder Betreuer mit. Wir werden wohl erstmal bei unserem Verfahren bleiben. Und es haben inzwischen schon MDK-Prüfer "unter der Hand" geäußert, dass sie unsere Regelung für lebensnah und eigentlich ok halten. Da muss von Seiten der Kostenträger und Juristen mal ein lebensnahe Regelung her...

Grüsskes

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Ich sehe es genauso wie du Flybee,
von Menschen mit dementiellen Veränderungen zu erwarten, dass sie ihre Medikamente eigenständig einnehmen ist einfach eine Utopie.
Dem MDK ist durchaus bewusst, dass eine große Portion Vertrauen zwischen Angehörigen und Fachkraft in der Tagespflege vorhanden sein muss, sonst ist das nicht zu bewerkstelligen. Ich kontrolliere die Medikamente mit den Mitteln, die mir zur Verfügung stehen und da war bis dato auch noch jeder Prüfer einsichtig. Lebensnahe Regelung, das ist hier das Zauberwort!!!
 
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Sobald ein Schaden am Tagespflegegast entsteht, zählt die Aussage der Gutachter die "unter der Hand" gemacht wurde nichts mehr und man kommt in die Haftung wenn ein Zusammenhang mit der verabreichten Medikation in der Tagespflege hergestellt werden kann. Wenn man es für sich selber verantworten kann... Vertrauen ist gut solange alles gut läuft. Läuft es schlecht, hätte ich persönlich gerne eine Absicherung! Rein rechtlich habt ihr die Durchführungsverantwortung und dann zählen eure Argumente leider nichts mehr. Mit deinen "Mitteln" kannst du noch nicht mal numerisch eine Überprüfung durchführen, da ja noch nicht mal eine ärztliche Verordnung vorliegt. Wie oft erlebe ich, dass im privaten Umfeld Medikamente weggelassen werde oder dazukommen weil einem danach ist: "NE, dann muss ich sooft auf die Toilette" etc.
 
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Mmmh, wie kommst Du darauf, dass wir nie eine ärztliche VO haben? Lies doch mal oben: "In der Tagespflege werden die ärztlichen Anordnungen über die Angehörigen bzw. vom Arzt (schriftlich/per Fax) Formblatt „Anschreiben Medikamentenübersicht“ angefordert. Eine Aktualisierung muss mindestens 1 x jährlich erfolgen."
Wir bekommen aber nur das, was Tagespflegegast, Betreuer/Angehörige und Hausarzt uns zugestehen! Und ein Arzt muss nicht mal mit uns kommunizieren oder uns eine (Kopie) der VO geben, wenn der Tagespflegegast dies nicht ausdrücklich erlaubt.
Bei einigen Gästen werden die Medikamente 1x wöchentlich zuhause von einem Pflegedienst gestellt. Und weder Gast noch Angehörige oder Pflegedienst haben auch nur das geringste Interesse, dass der PD jeden Tag die gestellten Medikamente in die Tagespflege bringt und dort verabreicht.
Und wie schon ganz oben geschrieben: Ärzte verordnen keine separate Medikation zur Lagerung in der Tapf. Bedarfsmedikation wird von Angehörigen oder vom Gast selbst verwaltet. Und da jeder Mensch, solange er nicht unter gesetzlicher Betreuung steht selbst entscheiden kann, welche Medikamnete er nimmt oder nicht nimmt, müüsen die Pflegekräfte da endlich mal aus der Schusslinie genommen werden. Die Diskussion hier zeigt doch mehr als deutlich, dass Bedarf besteht!
Daher muss aus meiner Sicht mal eine praktikable Grundlage von Seiten der Kostenträger und Gesetzgeber geschaffen werden.
 
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Mmmh, wie kommst Du darauf, dass wir nie eine ärztliche VO haben?

Ich zitiere:

Für die zusätzliche Gabe frei verkäuflicher Medikamente ohne Arztanordnung können wir wegen möglicher Wechselwirkungen nicht die Verantwortung übernehmen.

Auch für frei verkäufliche Medikamente benötigt ihr für eine Vergabe durch eine PFK eine ärztliche Verordnung. Dieser Haftungsauschluß zählt nicht!


Wir bekommen aber nur das, was Tagespflegegast, Betreuer/Angehörige und Hausarzt uns zugestehen!

Und nur das könnt ihr auch laut SGB V machen – nicht mehr und nicht weniger!


Und weder Gast noch Angehörige oder Pflegedienst haben auch nur das geringste Interesse, dass der PD jeden Tag die gestellten Medikamente in die Tagespflege bringt und dort verabreicht.

Zur Durchführung einer Behandlungspflege seit ihr laut Versorgungsvertrag verpflichtet bei vorliegender ärztlichen Verordnung! Wenn der Pflegedienst in die TPH kommt und diese Leistung abrechnet, stellt dies ein Abrechnungsbetrug dar. Da im Pauschalbetrag für die TPH auch Leistungen der Behandlungspflege inkludiert sind und quasi dann dem Kostenträger doppelt in Rechnung gestellt wird. Mal so nebenbei: Es darf auch keine Grundpflege durch einen Pflegedienst in der TPH erbracht werden, wenn die TPH ebenfalls für diese Zeit abrechnet! Und genau das ist auch das Druckmittel: Wenn trotz mehrfacher dokumnetierter Nachfrage keine ärztliche Verordnung vorliegt, müssen halt die Angehörigen selber für die Medikation kommen - ihr bekommt dann sehr schnell eine...


Und wie schon ganz oben geschrieben: Ärzte verordnen keine separate Medikation zur Lagerung in der Tapf.

Woher weißt du das? Ich kenne TPH die das so handhaben! Transparenz und freundliche Nachfrage hilft oft weiter.


Bedarfsmedikation wird von Angehörigen oder vom Gast selbst verwaltet.

Stimmt so nicht. Wenn eine Verordnung über eine Bedarfsmedikation vorliegt, so muss laut dem Versorgungsvertrag, auch diese Leistung durch die TPH im Bedarfsfall erbracht werden können, wenn der Tagespflegegast dazu kognitiv oder körperlich in der Lage ist.


Und da jeder Mensch, solange er nicht unter gesetzlicher Betreuung steht selbst entscheiden kann, welche Medikamnete er nimmt oder nicht nimmt, müüsen die Pflegekräfte da endlich mal aus der Schusslinie genommen werden.

Selbstbestimmung gilt immer, sogar wenn eine Betreuung besteht. Oder zwingt ihr Betreute Bewohner zur Medikation wenn der Betreuer darauf besteht? – natürlich nicht! Einzige Ausnahme: PsychKG - damit habt ihr aber eher weniger zu tun...


Daher muss aus meiner Sicht mal eine praktikable Grundlage von Seiten der Kostenträger und Gesetzgeber geschaffen werden.

Dem stimme ich vorbehaltlos zu ;)
 
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Hier habe ich das Wort "NICHT" vergessen:
wenn der Tagespflegegast dazu nicht kognitiv oder körperlich in der Lage ist.
 
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Hallo zusammen, ich arbeite als Fachkraft in einer Tagespflegeeinrichtung in NRW für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Wir haben erst im Mai 18 eröffnet. Bei zwei Gästen kommt Mittags ein Mitarbeiter des ambulanten Dienstes und bringt die jeweilige Mittagsmedikation. Zwei andere Gäste bringen Ihr Dosett von zu Hause mit. Wir selber stellen und vergeben keine Medikamente.
Natürlich haben wir die aktuellen Medikamentenpläne in unsere Doku aufgenommen.
Bei FAK in dieser Woche wurde gesagt das das Vorgehen so nicht richtig sei. Wir müssten für jeden Gast die Medikamente vorliegen haben und selber stellen. Nun möchte ich gerne Euch fragen wie Ihr es in Euren Einrichtungen so handhabt mit der Medikamentengabe. Vielen Dank im Voraus
 
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Weiterbildung zur PDL beim mbd HH bis Dez. 2017
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