Innere Medizin Ratschläge zum Ratschlagen gesucht

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Fleschor_Max

Aktives Mitglied
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08.09.2007
04275
Hallo Leute,

trauriges Thema leider. Wir haben ja in L.E. im Moment den Fall, dass seit Wochen/Monaten mit Bleispänen gestrecktes Gras in der ganzen Stadt unterwegs war.

Jetzt gibt es ganze Menge gelassene Kiffer, die teils sicher wissen, dass sie verbleites Gras hatten(!), die ohne Symptome sich nicht testen lassen. Reagieren mit allerlei Sprüchen "wir sind durch die DDR ans Blei gewöhnt", "dann müsste sich ja halb Leipzig testen lassen". Ich komme irgendwie nicht weiter. Das Einzige was mir einfällt denen die möglichen Folgen chronischer Vergiftungen zu erzählen. Ich bin irgendwie nicht besonders gut in Beratung. :( Ihr habt doch sicher gute Tips?

25.000 Kiffer und wenn nur ein Viertel das Zeugs hatte, dann sind die vllt. 100-200Leute, die sich bisher testen ließen, richtig schlecht.
Das macht mich grade alles ganz schön fertich hier... .:heul:

Gruß, Max
 
Qualifikation
GuKPf, Student
Fachgebiet
innereITS
T

traveler

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09.12.2005
Kaufbeuren
Hallo Max,

verstehe ich jetzt nicht ganz???
Was ist dein Anliegen?
Du bist Schüler in der Orthopädie?
Du willst 25000 Kiffer beraten?
In welcher Funktion?

Grundsätzlich meine ich dazu, dass die öffentliche Kampagne groß angelegt war oder ist. Jeder weiß Bescheid. Du kannst nur Informationen anbieten, soweit in deinem Bereich möglich. Was derjenige damit macht liegt in seinem Verantwortungsbereich. Die Betroffenen sind alle geschäftsfähig oder? Lerne dich abzugrenzen. Du wirst in deinem Beruf immer wieder Menschen erleben, die sich gegen jede Vernunft anderst entscheiden. Es gehört zum Lernprozess dieses zu Akzeptieren, auch wenn du es für dich selbst nicht Verstehen kannst und anderst handeln würdest. Erkenn deine Möglichkeiten und akzeptiere deine Grenzen.

Viel Erfolg

Gruß renje
 
Qualifikation
GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
Fachgebiet
Angestellt
F

Fleschor_Max

Aktives Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
08.09.2007
04275
Hallo renje,

1.Man Anliegen ist Ratschläge zu bekommen auf welche Weise man so ein Gespräch noch führen kann, ohne dass die Leute abblocken.
2.Hab Einsatzwechsel, jetzt gehts in die Knochenmarktransplantionseinheit.
3.Ich will nicht 25t Leute zum Test überreden, nur die Leute die ich persönlich kenne.
4.In der Funktion als Kumpel mit Beratungsfunktion im Ausbildungsberuf?

Ich hab bloß das Gefühl das überhaupt nicht gut gemacht zu haben und evtl. mit einer anderen Herangehensweise an die Leute mehr Erfolg gehabt zu haben. Ich kann mich nicht abgrenzen, das sind meine Kumpels teils seit >10Jahren. Mir zu sagen: ist er halt dumm und wird durchs Blei noch dümmer werden, hilft nicht wirklich. :(

Die öffentliche Kampagne war große :zensiert:, die Folgen chronischer Vergiftung und die Schwere einer Vergiftung über eingeatmete Bleidämpfe im Ggs. zu durch Trinken aufgenommes Blei, wurde nicht herausgestellt, es gab einfach nur einen Hinweis, dass sich auch symptomlose Konsumenten bei Verdacht testen lassen sollen. Im nächsten Absatz aber gleich Text über poliz.Aspekte der Geschichte, das hilft sicher.
Die Leute haben eindeutig keinen richtigen Eindruck von der Schwere der Geschichte, und ich schaff's anscheinend nicht den zu vermitteln :(.

Danke trotzdem für die Antwort.

Gruß, Max
 
Qualifikation
GuKPf, Student
Fachgebiet
innereITS
Endaria

Endaria

Mitglied
Basis-Konto
16.10.2007
04
Hallo Max L.E:.
"1.Man Anliegen ist Ratschläge zu bekommen auf welche Weise man so ein Gespräch noch führen kann, ohne dass die Leute abblocken." -Patienten blocken nicht ohne Grund ab,Du kannst nichts erzwingen, da hilft nur Ruhe, Einfühlungsvermögen, Geduld und Zeit.
"2.Hab Einsatzwechsel, jetzt gehts in die Knochenmarktransplantionseinheit."- Verstehe den Zusammenhang nichtwirklich.
"3.Ich will nicht 25t Leute zum Test überreden, nur die Leute die ich persönlich kenne."- Du bist nicht Superman... nein, mal im Ernst-rede mit Deiner/n Clique /Freunden und schick sie zum Hausarzt oder zum Arzt des Vertrauens.
"4.In der Funktion als Kumpel mit Beratungsfunktion im Ausbildungsberuf?"-Überfordere Dich nicht,Du lernst selbst erst den Beruf, bist also kein Fachmann!
Schick sie zur Drogenberatung oder zum Arzt des Vertrauens.

LG, Endaria.
 
Qualifikation
QB,ex.KS
Fachgebiet
Büro,Springer (mobil,BW,PH)
A

Anja9098

Neues Mitglied
Basis-Konto
14.01.2008
39345
Hallo Max L.E:.

Ich kann deine Hilflosigkeit verstehen. Mein Neffe ist einer dieser Kiffer
und ich kann nur hoffen, dass er keiner von denen ist der Bleispäne mit im Gras hatte. Ich war immer der Meinung andere Menschen halbwegs gut zu beraten. Leider ist mir das bei meinem Neffen nicht gelungen. Seine Sucht ist warscheinlich so stark, dass er keine Hilfe annimmt. Ich muste lernen damit um zu gehen. Allerdings vermittle ich ihm immer wieder, dass ich für ihn da bin
wenn er hilfe möchte. Vieleicht ist es ja auch gut wenn du versuchst deine Grenzen zu akzeptieren und deinen Kumpels vermittelst, dass du da bist
wenn sie dich brauchen.
Ich wünsche dir viel Erfolg.

Gruß Anja9098
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Innere Stationsleitung
M

matras

Hallo,

Beratung beginnt mit der Bereitschaft Rat zu suchen! Es hat schon was missionarisches jemandem einen Rat geben zu wollen, der nicht hören will! Denk bitte daran, dass sich die von Dir genannte Klientel nicht ohne Grund "einnebelt", sondern dieses Wattepolster zur Abwehr der Widrigkeiten der Realität braucht! Guter Rat ist teuer - verschwende ihn nicht an Leute die ihn nicht hören wollen. Es gibt sicher den einen oder anderen der sich an Dich wenden wird, wenn Du nicht mit Deinem Wissen um die Zusammenhänge einer Bleivergiftung hausieren gehst!

Matras
 
Pflegeboard.de

Pflegeboard.de

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Teammitglied
05.07.2001
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