Qualitätsprüfung stationär nach neuer QPR

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Tach zusammen,

hat schon jemand Erfahrungen mit dem Ablauf der Qualitätsprüfung stationär durch den MDK nach der neuen QPR gemacht?
Ich hörte heute von einer MDK-Prüferin (aus NRW), dass die Prüfer z. T. drei Tage hintereinander vor Ort in der EInrichtung waren...

Grüsskes

Flybee
 
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Drei Prüfer, ein Tag (9 bis 18 Uhr). Wenn sie zu zweit kommen, könne es auch zwei Tage dauern, der Standardfall sei das aber nicht, wurde mir berichtet.
 
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Hallo zusammen, mich würde vor allem auch interessieren, ob die Prüfung an sich anders abgelaufen ist. Viele Themen des sturen prüfens von Dokumenten aus dem QHB oder Listen zur Ersten Hilfe usw. fallen ja weg und der Dialog mit den Fachkräften auf den Bereichen hat den gleichen Stellenwert wie die Dokumentation.
Spürt man davon was ?
 
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Die Atmosphäre war beratungsorientierter als in den Jahren zuvor bei teilweise gleichen Prüfern, das muß man sagen. Das, was man früher Strukturteil genannt hat, fällt nahezu komplett weg. Die Dokumentation wurde dagegen weiterhin akribisch durchgesehen und insbesondere auf Abweichungen zwischen tatsächlichem Handeln und der niedergeschriebenen Planung hin geprüft.
 
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Die Atmosphäre war beratungsorientierter als in den Jahren zuvor bei teilweise gleichen Prüfern, das muß man sagen. Das, was man früher Strukturteil genannt hat, fällt nahezu komplett weg. Die Dokumentation wurde dagegen weiterhin akribisch durchgesehen und insbesondere auf Abweichungen zwischen tatsächlichem Handeln und der niedergeschriebenen Planung hin geprüft.
Und wie haben die Prüfer das gemacht? Haben sie Pflegekräfte "herausgepickt" und befragt? Oder haben sie Pflegekräfte bei den Tätigkeiten begleitet?
Ich finden Ansatz der neuen QPR grundsätzlich gut... ich kann aber nicht ganz glauben, dass der Prüfer sich, wie in den Prüfbögen beschrieben, zum einen ein "echtes Bild" vom Bewohner macht (das geht ja in die Richtung, die bei der Pflegegradbegutachtung stattfindet), die gesamte Doku inhaltlich und auf den "roten Faden" von SIS über Risiken zu Maßnahmen und Evaluation prüft und dann auch die wirklich die Umsetzung der dokumentierten Maßnahmen sachlich und fachlich prüfen kann... Und dann aus dem, was er sieht und liest noch ableitet, ob Hygienevorschriften eingehalten werden...
Ich bin so was von gespannt, wie die ersten Prüfungen bei uns ablaufen werden...
 
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Tach zusammen,

hier mal ein kurzer (persönlicher und subjektiver) Bericht über eine erlebte Prüfung in einer stationären Pflegeeinrichtung.
Insgesamt finde ich das Prüfverfahren viel besser als das alte Verfahren! Es wird wirklich geschaut, was beim Bewohner ankommt und wie die Versorgung ist.
Für viele Pflegefachkräfte wird die Situation ungewohnt sein, im freien Gespräch zu erlätern, wieso sie was, wann und wie beim Bewohner tun...
Aber da muss man einfach locker bleiben!

Grüsskes
Flybee

Ablauf zusammengefasst:

Erster Tag:
• Auswahl von 4-6 versorgten Personen über die Subgruppen
o A: Eingeschränkt in Kognition und Mobilität
o B: Eingeschränkt in Mobilität
o C: Eingeschränkt in Kognition
• Nach Auswahl der ersten 4 Personen werden die Einverständniserklärungen eingeholt und danach besucht der Prüfer die versorgte Person und führt die Befragung / Begutachtung der Situation durch. Es ist kein Problem, wenn PFK, QM oder die Angehörigen mit dabei sind.
• Danach wird Bezugspflege-PFK aufgefordert, die Situation des Bewohners zu beschreiben; also eine Zusammenfassung der SIS zu geben, die festgestellten Risiken und die daraus abgeleiteten Maßnahmen zu beschreiben. Ebenso wie die ärztlich verordnete Behandlungspflege.
• Dann wird die Doku abgeglichen mit den persönlichen Eindrücken des Prüfers vom Bewohner und den Infos, die die PFK vorher gegeben hat.
• Unklarheiten und evtl. Missverständnisse werden besprochen, Logikfehler und fehlende Information versucht im Gespräch zu klären.
• Wenn etwas fehlt, ist dieses Fehlen entweder beratungsrelevant oder führt zu einer Maßnahme.
• Wenn die ersten 4 versorgten Personen „komplett abgearbeitet“ sind, werden zwei weitere Personen um Einwilligung gebeten und „abgearbeitet“
• Der pflegefachliche Austausch steht im Mittelpunkt der Prüfung! Die Fachlichkeit der PFK und das Detailwissen zum Bewohner sind immens wichtig!
• Ähnlich wichtig wird das Gespräch mit der versorgten Person / den Angehörigen und die „persönliche Begutachtung“ durch den Prüfer angesehen!

Zweiter Tag:
Auswahl der restlichen 3 versorgten Personen durch Zufallsstichprobe
• Eine Prüferin bearbeitete 2 Personen, eine Prüferin bearbeitete 1 Person (siehe Tag 1).
• Der Strukturteil wurde auch völlig anders geprüft als bisher:
o Schwerpunkt leitende PFK
 Die formale Qualifikation der verantwortlichen PFK (und der Stellvertretung) wurden geprüft.
• Nachweis Sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung
• Basisqualifikation/Berufserfahrung und Weiterbildung zur verantwortlichen PFK
 Die Aufgabenwahrnehmung der leitenden PFK wurde geprüft
• Funktionsbeschreibung HL/PDL
• Protokolle von Schnittstellen, Teambesprechungen und Pflegevisiten
• Dienstpläne
• Personelle Nachtdienstbesetzung/Pausenregelung der Mitarbeiter/innen in der Nacht
o Schwerpunkt Begleitung und Betreuung Sterbender und ihrer Angehörigen
 Dokumente und VA zur Hospiz- und Palliativkultur
 Dokumentierte nachweisbare konzeptionell verankerte Einbeziehung von Angehörigen in die palliative Begleitung/Versorgung.
 Kooperationsvereinbarungen mit Hospizdiensten und palliativen Pflegediensten
 Patientenverfügung: Es wurde ein konzeptioneller Nachweis gefordert, in welchem geregelt ist, wo die Patientenverfügungen archiviert werden und wie die Mitarbeiter darüber informiert werden.
o Schwerpunkt QM
 Wie „leben“ wir den kontinuierlichen Verbesserungsprozess?
 Wie werden aus erkannten oder benannten Fehlern Maßnahmen zur Verbesserung abgeleitet?
 Wie erfolgt die Einbindung der Mitarbeiter und Kommunikation mit den Mitarbeitern?
• Nachweis erfolgte über QZ-Protokolle, interne Audits, Darstellungen der Veröffentlichungen und Kenntnisnahmen im QM-Tool
• Danach noch das vorbehaltliche Abschlussgespräch
 
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Hallo Flybee,
vielen Dank für dein Posting. Das macht Mut und lässt mich glauben, dass sich die Änderungen in der Art und Qualität von Prüfungen weiter so entwickelt, wie sich das in den vergangenen Jahren schon angedeutet hat, sowohl beim MDK als auch bei der Heimaufsicht. Was die Fachgespräche betrifft bin ich gespannt, wie sich die Kolleginnen und Kollegen so „schlagen“ und einige der Kriterien sehe ich bei uns einfach noch nicht konsequent erfüllt, wie z.B. der regelmäßige Aufenthalt im Freien von Schwerstpflegebedürftigen. Da bin ich mal auf den Austausch gespannt.
Auch macht mir die Frage der internieren Überprüfung der Ergebnisqualität noch Bauchschmerzen, denn so gut wie beim Controlling der Betriebswirtschaftlichen Zahlen funktioniert das in der Regel nicht in allen anderen Bereichen.
Ich nehme mal an, dass ihr im Vorfeld noch keine Qualitätsindikatoren gemeldet hatten, die dann auf Stimmigkeit abgeglichen wurden?
 
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Ich nehme mal an, dass ihr im Vorfeld noch keine Qualitätsindikatoren gemeldet hatten, die dann auf Stimmigkeit abgeglichen wurden?
Genau! Deshalb auch die "manuelle" Auswahl der ersten 6 "zu pflegenden Personen" (die Prüfer sind angewiesen, nicht mehr "Bewohner" zu sagen...) durch den MDK. Die Übermittlung an die DAS machen wir in Kürze erst einmal zur Probe... Ich bin gespannt, wie die Auswertungen der DAS aussehen, die man dann zurückbekommt.
Grüsskes
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Komisch... die neue QPR gilt doch eigentlich bundesweit... Ich habe noch von einer anderen Einrichtung (auch in NRW) gehört, dass es ähnlich gelaufen ist wie bei uns...
 
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Ja, das ist mir klar, bei uns ist aber dieser Teil sehr allgemein gelaufen, z.B. das Thema der Pflegevisiten oder Teamgespräche wurde überhaupt nicht gefragt, bzw. überprüft..bin aus Bayern / München..
 
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Ich war von der Durchführung nach der neuen Prüfung auch etwas enttäuscht. Weiterhin akribische Durchsuchung der Dokumentation, die sogenannten Fachgespräche fanden so nicht statt. Aber naja, es war das erste Mal für beide Seiten, das muss sich wohl erst einschleifen.
 
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Das erstaunt mich wirklich! Bei uns waren die Fachgespräche sehr intensiv! Und auf fachlich hohem Niveau! Da wurde wirklich genau gefragt, was, bei wem, wie, wann und warum gemacht wird... und es wurden auch mündlich vorgetragene gute Argumente von Seiten unserer PFK akzeptiert, wenn die schriftliche Doku an ein paar Stellen nicht präzise genug war.
Vielleicht sind die Mitarbeiter des MDK bei uns in NRW auch anders geschult worden als in anderen Teilen der Republik... oder es waren zwei sehr engagierte Prüferinnen...
Ich bin gespannt auf die nächsten Prüfungen in unseren Einrichtungen...

Was mich erstaunt hat, dass wieder so im Detail auf dem Kontrkturenrisiko herumgeritten wurde (was in den letzten drei Jahren nicht so stark war), mit genauer Angabe jedes Gelenks bei der Gefährdungsangabe und den Maßnahmen zur Prophylaxe...
War das bei Euch auch?
 
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Nein, das war bei uns nicht so. Ich war einfach enttäuscht, dass diese Fachgespräche nicht stattgefunden haben, wie es angekündigt war.
Aber wie gesagt, evtl. müssen beide Seiten noch lernen, wie funktionieren soll.
 
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Was mich erstaunt hat, dass wieder so im Detail auf dem Kontrkturenrisiko herumgeritten wurde (was in den letzten drei Jahren nicht so stark war), mit genauer Angabe jedes Gelenks bei der Gefährdungsangabe und den Maßnahmen zur Prophylaxe...
War das bei Euch auch?
Nein, das war bei uns kein Thema...nur sehr allgemein, mal schauen, wie es beim nächsten Mal laufen wird.
 
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Ende der Woche hatten wir nun auch den MDK im Haus und die veränderte Art und Weise der Prüfung kann man durchweg als positiv bezeichnen. Das Wohl des Bewohners, also die Ergebnisqualität, stand deutlich im Vordergrund. Der fachliche Austausch geschieht auf Augenhöhe und im Einzelfall konnten die Prüfer auch durch selbstbewusstes Argumentieren überzeugt werden.
Worauf ihr achten solltet und was sich auch noch kurzfristig „beheben“ lässt:
Wenn es bei Hilfsmittel einen Unterstützungsbedarf gibt, also das Überprüfen der Hörgeräte und bei Bedarf den Batteriewechsel, das morgentlicher Putzen der Brille, schreibt es in die Tagesstruktur.
Die Frage, ob ein Bewohner regelmäßig die Einrichtung verlässt, also mal vor die Türe kommt, ist wichtig. Aus meiner Sicht könnte es zu einer D Bewertung führen, wenn dem nicht so ist. Ich denke, die Prüfer haben von uns nicht erwartet, dass in der Tagesstruktur steht „montags und mittwochs Sitzen auf dem Balkon“, aber dass es passende Angebote gibt und dass der Bewohner sie regelmäßig nutzen kann, sollte nachvollziehbar geplant und auch glaubhaft durchgeführt sein. Dieser Punkt ist in der praktischen Umsetzung eine Herausforderung für uns und ich denke für viele andere Einrichtungen auch.
Die im Teil B zur Struktur gestellten Fragen, sollte mal im Detail lesen und das eigene Konzept entsprechend anpassen. Zur palliativen Versorgung wird z.B. gefragt, ob die Ansprechpartner namentlich benannt sind. Unser Konzept ist gut und in der Praxis funktioniert die Zusammenarbeit mit Hospiz und SAPV, das war aber egal. Das die Sozialdienstleitung und PDL als erste Ansprechpartner benannt sind, entspricht nicht dem Wortlaut der Prüffrage. Sie müssen namentlich benannt sein. Gott sei Dank stand es im Kooperationsvertrag und die handelnden Akteure waren auch noch die richtigen (Personal wechselt ja manchmal). Hier ging es nicht um Ergebnisqualität, sondern mal wieder nur um die Prüfermurmel, die in die richtige Schachtel fallen muss. Die Prüferin bedauerte es selbst, kann es aber natürlich nicht ändern.
In jedem Fall empfehle ich die Prüffragen mit den Ausfüllanleitungen für die Prüfer zu lesen, sowie den dazugehörigen A-D Fehlern. Im Abschlussgespräch konnte man uns nicht sagen, welche Fehlerqualität sie den einzelnen Punkten geben. Wir sind aber gespannt und evtl. auch bereit uns dann nochmal mit dem MDK ins Gespräch zu begeben.
 
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Das die Sozialdienstleitung und PDL als erste Ansprechpartner benannt sind, entspricht nicht dem Wortlaut der Prüffrage. Sie müssen namentlich benannt sein.
Moin! :)
Das haben die Prüfer bei uns auch versucht. Ich habe dagegen argumentiert, dass man aus QM-Sicht IMMER mit Funktionen/Rollen und nicht mit namentlich benannten Personen arbeitet. Wir haben in unserem QM-System im Konzept z. B. die Rolle "TL Sozialdienst EinrichtungX" hinterlegt. Bei Klick auf die Rolle wird dann sofort der MA aufgerufen, der aktuell Rolleninhaber ist. Das wurde murrend akzeptiert... Da würde ich aber auch jederzeit in Widerspruch gehen, wenn es deshalb eine schlecht Bewertung gäbe. Man kann us nicht zwingen, wieder wie in der "Steinzeit" zu arbeiten, nur weil der Autor der Prüffragen so ein Detail nicht bedacht hat...
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Eine Frage noch : Hattet Ihr die Indikatoren denn schon erhoben?
 
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Die Indikatoren hatten wir noch nicht abgeschickt, darum gab es auch ein Problem mit der Auswahl der Bewohner. Sie wollten zu jedem Bewohner eine Zuordnung: Einschränkungen in der Mobilität oder Kognition oder beides. Unsere Software hat sich aber an der Werten für die QIs orientiert und so gab es halt auch Bewohner die keiner Gruppe angehörten.
Wir haben dann einfach bei jedem ein Kreiz gemacht, wo wir eher eine Einschränkung sehen, auch wenn es nicht zwingend Sinn gemacht hat. Nach der ersten Meldung an Aqua wird die Auswahl ja automatisch festgelegt und das ollte sich dann erledigt haben.
 
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Unser Softwareanbieter konnte bereits eine Liste erstellen, das war kein Problem. Im Moment haperts mit der Übermittlung zur DAS.
 
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