Psychiatrie- Üblicher Umgang mit Zwangsfixierung ???

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Think3

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28.07.2011
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Hallo Zusammen !
Jetzt habe ich doch mal eine Frage, melde mich diesmal unter dieser Rubrik und kann einen Sachverhalt darstellen, den ich unabhängig von der Diagnose etwas ungewöhnlich finde. Hat jemand schonmal davon gehört, dass es unter dem üblichen Begriff der Eigen- und Fremdgefährdung, der ja so üblich ist als Beweis der Notwendigkeit einer Zwangsverordnung zu einer 5-Punkt fixierung über 3 Tage a 24 Std und dann nochmal 2 Tage 3-Punkt-Fixierung über 24 Std kommt. Das ganze ist jemandem passiert obwohl er sich "freiwillig" in eine Klinik begeben hatte, allerdings unter Druck durch Angehörige, die der Meinung waren, dass die ambulante Behandung nicht "richtig" sei. Auf die genaueren Umstände möchte ich nicht eingehe, auch die Diagnose nicht. Ich finde dieses Vorgehen sehr ungewöhnlich, ich habe von so etwas schon lange nicht mehr gehört, selbst dass man den Patienten nicht aufstehen lässt für die Körperpflege oder Toilettengänge habe ich eigentlich noch nie gehört, aber ich arbeite selbst nicht in der Psychiatrie. Ist solch ein Vorgehen in der heutigen Zeit (2004) noch den Standarts die gelten entsprechend ?
Gibt es da Vergleiche?
Grüsse Think3
 
Qualifikation
Heilpädagogin
Fachgebiet
Behindertenheim
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Tilidin

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23.04.2011
24211
AW: Psychiatrie- Üblicher Umgang mit Zwangsfixierung ???

Hallo Zusammen !
Jetzt habe ich doch mal eine Frage, melde mich diesmal unter dieser Rubrik und kann einen Sachverhalt darstellen, den ich unabhängig von der Diagnose etwas ungewöhnlich finde. Hat jemand schonmal davon gehört, dass es unter dem üblichen Begriff der Eigen- und Fremdgefährdung, der ja so üblich ist als Beweis der Notwendigkeit einer Zwangsverordnung zu einer 5-Punkt fixierung über 3 Tage a 24 Std und dann nochmal 2 Tage 3-Punkt-Fixierung über 24 Std kommt. Das ganze ist jemandem passiert obwohl er sich "freiwillig" in eine Klinik begeben hatte, allerdings unter Druck durch Angehörige, die der Meinung waren, dass die ambulante Behandung nicht "richtig" sei. Auf die genaueren Umstände möchte ich nicht eingehe, auch die Diagnose nicht. Ich finde dieses Vorgehen sehr ungewöhnlich, ich habe von so etwas schon lange nicht mehr gehört, selbst dass man den Patienten nicht aufstehen lässt für die Körperpflege oder Toilettengänge habe ich eigentlich noch nie gehört, aber ich arbeite selbst nicht in der Psychiatrie. Ist solch ein Vorgehen in der heutigen Zeit (2004) noch den Standarts die gelten entsprechend ?
Gibt es da Vergleiche?
Grüsse Think3
Hallo
Nach meinem Kenntnisstand und deiner Darstellung hat sich die Klinik u. die Mitarbeiter eindeutig strafbar gemacht.
Es gibt keine Rechtfertigung einer Fixierung bei einer freiwilligen Aufnahme u. einer bestehenden Eigen u, Fremdgefährdung.
Diese Maßnahme muß ja auch von Arzt u. Richter abgesegnet werden.
Nach meiner Erfahrung ist es schon sehr sehr schwer, bei bestehender Eigen u. Fremdgefährdung einen richterlichen Beschluss zu bekommen.
Bei nachvollziebaren Gründen u. bekannten Pat. gibt es sicherlich viele Ausnahmen.
Aber deine Aussagen sind auch schwer zu bewerten.
Deshalb ist mein Feedbaak auch nur eingeschränkt zu bewerten.
Letzendlich war keiner dabei, wir haben das Problem der Eigen u. Fremdwahrnehmung u. wir haben das Problem, das deine Darstellung vieles offen läst.
Somit ist es super schwer, die eine annähernd richtige Antwort zu geben.
Gruß
Tilidin
 
Qualifikation
Krankenpfleger,Fachpfleger Psych,PDL
Fachgebiet
Erwerbsunfähig
Weiterbildungen
Krankenpfleger
Fachpfleger für Psych.
große PDL- Ausbildung
Pflegeboard.de

Pflegeboard.de

Administrator
Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
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