Probleme nach KH-Aufenthalt der Alten Menschen

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flocky

flocky

Mitglied
Basis-Konto
25.12.2005
14157
Hallo @ smily! :eek:riginal:

es gibt überhaupt keinen Grund dich soooooo aufzuregen! :nono:

hier wurden bisher Erfahrungsberichte ausgetauscht und die waren nunmal negativ. wie ich in meinem Beitrag schrieb, "sind es bestimmt nicht alle Krankenhäuser, aber viele"

da du ja auf einer Neurologischen Station arbeitest, sind dir diese Sachen ja wohl auch geläufig, Lagern etc.
dennoch gibt es viele Fachbereiche, die der Pflege nicht so viel Aufmerksamkeit zuweisen wie es wünschenswert wäre. und das kannst du sicher nicht leugnen.
ich für meinen Teil bin froh darüber, dass du dich dazu geäußert hast und ich finde es sehr lobenswert, mit Dank an deine Station und dein Team, dass es bei euch nicht so ist. :thumbsup2:
aber wie hier nun festgestellt wurde, ist das leider nicht die Regel und darum geht es. ich würde mir wünschen das es nicht so wäre.
keiner will hier die "GUTEN" angreifen!!! :nono:
l.G. Christina
Ich finde es erschreckend und wenig hilfreich wie hier aufeinander eingedroschen wird und liebe Christina du widersprichst dir letzendlich auch selbst - auf der einen Seite sprichst du davon dass hier einzelne Fallbeispiele beschrieben werden und auf der anderem Seite stellst du die kühne Behauptung auf ,dass es nicht die Regel ist ,dass Patienten in einem Krankenhaus pflegerisch gut versorgt werden. :mad_2: Das bedeutet für mich im Umkehrschluss dass es die Regel ist dass Patienten im Krankenhaus schlecht versorgt werden.:mad_2: Und es tut mir leid . :nono: da muss ich mich als Krankenschwester in einem Krankenhaus soooo aufregen - denn auch ich und meinen Kollegen versuchen die Patienten nach allen Regeln der Kunst zu versorgen.
Auf der anderen Seite muss ich natürlich zugeben dass die Arbeit im Krankenhaus schon medizinlastig ist und dass dort auch anderen Prioritäten
gesetzt werden als in einem Pflegeheim denke ich versteht sich von selbst . Aber das bedeutet nicht das die Pflege vernachlässigt wird.
In jedem Bereich der Pflege egal ob Stationäre Altenpflege ob ambulanter Pflege und auch im Krankenhausbereich werden regiert der Rotstift und das Ergebnis ist letzendlich das Pflegeleistungen rationiert werden . Und was machen die Pflegkräfte - anstatt sich zusammen zu tun und auf die Strasse zu gehen und die Misstände anzuprangern -dreschen sie aufeinander ein und wetteifern wer wohl die bessere Pflege leistet. Und die Politiker reiben sich die Hände.:bae:
Flocky
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Innere
G

Galadriel

Dieses Ärgerniss kenne ich leider auch und dan heist es immer bei den diagnosen EXIKOSE so ein quatsch!!!!!!!!!!!!
Mit den Dk ist so ne sache ich z.b. sage den betreuer oder angehörigen immer sie sollen darauf schauen das die nicht so ein ding bekommen und schon gar nicht ohne einwilligung und ohne grund das ist Körperverletzung mitlerwiele ist es soger so das, das KH das teil vorher zieht oder gar nicht erst legt wen es ein Bew. von uns ist.
Die können ganz schön schnell lernen wen es sein mus aber sie sind einfach die übermacht bei manchen dingen.
Auf jedenfall immer Bilder machen und DOKUMENTIREN und alles was geht informiren
 
Lilly-Willow

Lilly-Willow

Mitglied
Basis-Konto
17.07.2007
56130
@ flocky!

weißt du auf der vorherigen seite sprach merlin davon, dass nicht gegenseitig aufeinander eingedroschen wird!!!!

ich habe mit meinen äußerungen hier niemlas eine einzelne Person soooooo angegriffen! :nono:

ich bin KPH und Krankenschwester, habe mit meinen 25 jahren altenheim neuro und innere sowie sozialstation durch! meine erfahrungen die ich bezüglich diesen themas gemacht habe, waren zu 90% negativ.

deine anschuldigung ich würde "eine kühne behauptung aufstellen" ist ja wohl mehr als nur unter der gürtellinie :mad_2:

ich habe gesagt " keiner will die guten angreifen" und dennoch fühlen sich die guten offensichtlich angegriffen!
es ist sehr schwer neutral zu schreiben und ich finde es erschreckend das hier jedes wort auf die waagschale gelegt wird, um dem anderen eins reizudonnern.
offensichtlich ist ja wohl, um das mit dem K(r)ampf zwischen KP und AP noch mal anzusprechen, dass hier die leute die mal gewagt haben was zu sagen, direkt von dem im KH arbeitenden Personal persönlich angegriffen werden. dies ist auch nicht fördernd!

finde es wirklich traurig, dass dieses thema so ausartet! :blushing:
statt sachlich zu diskutieren finden hier nur noch schuldzuweisungen statt.
glaube das hat keiner von uns hier, die mal ein brisantes thema agsprochen haben, gewollt!
ich für mich entschuldige mich für evtl unglücklich gewählte äußerungen und hoffe das nun mal sachlich weiter diskutiert wird.

gruß Christina
 
Qualifikation
Krankenschwester; Praxisanleiterin
Fachgebiet
Alten und Pflegeheim
Weiterbildungen
"Expertenstandard Menschen mit chronischen Wunden"
Weiterbildung zur Praxisanleiterin
B

BelcantaHM

Neues Mitglied
Basis-Konto
16.12.2006
Willich
Mittlerweile ist es bei uns schon so weit, dass wenn Bewohner von uns im Krankenhaus sind, sie von uns mit betreut werden.
Wir haben gemerkt, dass Bew., die über eine PEG anlage ernährt werden, nicht ihre Flüssigkeits- und Nahrungsmenge bekommen, die sie eigentlich haben sollten. Andere Bew. bekommen Essen vorgesetzt, dass sie garnicht kauen können, da Bew. keine Prothese hat.
Bei uns werden die Bew. einmal im Monat gewogen und bei Rückverlegung aus dem KH. So haben wir eine gute Kontrolle über Gewichtsabnahme und Zunahme.
Bei jedem Bew., der aus dem KH zurück kommt, steht als erstes Exikose, obwohl wir anhand von Trinkprotokollen eine ausreichende Einfuhr bezeugen können.
Es gibt sicher noch einiges mehr, was man aufzählen könnte.
Nur woran liegt es? Wir in den Heimen sind auch schlecht besetzt und müssen trotzdem unsere Leistung bringen.




LG
Birgit
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Altenpflege
J

Jacki9

Neues Mitglied
Basis-Konto
29.12.2006
22529
Ich habe 3 Jahre im Altenheim gearbeitet.
Dort habe ich mich auch manchmal drüber aufgeregt wie die Bew. aus dem Krankenhaus kommen. ( Riechend, teilweise nicht rasiert u.s.w).

Aber mal ein positives Beispiel, wir haben eine Bew. ins Krankenhaus geschickt dort wo die Haut immer geröteter wurde und keine salbe mehr geholfen hat.
Also die Bew. ins Krankenhaus ( Hautklinik) geschickt 3- 5 Tage später kam die Bew. wieder aus diesem Krankenhaus ins Heim und die Haut sah total super aus. Als die Bew. 3 Wochen bei uns im Heim war, war die Haut auf einmal wieder gerötet.


Nun arbeite ich bei einer Zeitarbeit und dort bin ich sehr viel und gerne in Krankenhäusern eingesetzt und mir macht die Arbeit viel mehr Spaß als in dem Pflegeheim wo ich vorher gearbeit habe.

In den Krankenhäusern wo ich bis jetzt eingesetzt worden bin, wurden die jeden Tag gewaschen sowie gelagert wenn die Pat. immobiel sind. Und die Haut sieht gut aus, also werden die mit keinem Decubitus nach Hause oder ins Heim entlassen.


lag letztes Jahr selber im Krankenhaus und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt.
 
Qualifikation
ex.Krankenpflegehelferin
Fachgebiet
arbeitssuchend
K

Kalimera

Unterstützer/in
Basis-Konto
17.01.2001
Hamburg
Hallo Ihr Pflegekräfte,

Habe diesen Thread bisher nur mitgelesen und bin fassungslos wie der allgemeine Tenor ist. AP gegen KP, fehlt nur noch, dass KPH ihren Standpunkt deutlich machen, indem sie äußern was eine andere Gruppe schlecht macht. Ach jah, die KKP könnten auch noch mitmischen und wir hätten die schönste Zersplitterung.
Wir sind alle Pflegende, jeder in einem bestimmten Bereich, und ich behaupte mal, dass die Masse der Pflegenden ihre Arbeit gut machen möchte.
Glaubt Ihr es ist der Berufsgruppe der Pflegenden ist es dienlich, wenn jemand beweisen möchte, dass er besser, schneller...ect pflegt?
Natürlich werden Patienten mit Dekubitus entlassen, natürlich kommen auch Menschen mit Exsikkose ins Krankenhaus...ect.
Und das liegt nicht immer nur an der Pflege.
Ein Mensch, der ins Krankenhaus kommt wird vermutlich krank sein, ergo ist die Ausgangssituation eine völlig andere, das Dekubitusrisiko ist meist erhöht und längst nicht alleine durch regelmäßige Bewegung zu vermeiden.
Es braucht nicht unbedingt sehr viel Zeit bei schlechter Durchblutung, herabgesetzter Eigenbewegung, Neigung zu Ödemen, schlechter Ernährungslage...ect. um einen Dekubitus 2. Grades entstehen zu lassen.
Dieser heilt auch oft genug nicht in der Zeit des Krh.-Aufenthaltes ab. Haben "die im Krankenhaus" dann schlecht gepflegt?
Alte Menschen, die Durchfälle haben sind sehr oft, trotz scheinbar genügender Trinkmenge, exsikkiert, die Diarrhöen tun ihr Übriges zu einer oftmals nur noch wunden Haut am Gesäß.
Dk`s sind oftmals unvermeidbar um eine Ein-/Ausfuhrkontrolle zu machen, da oftmals im AP kontinente Menschen, die eine Demenz haben, und bisher kontinent waren im Krankenhaus auch inkontinent werden, wenn auch oftmals nur für kurze Zeit, oder aber sie haben nachgewiesenermaßen einen zu hohen Restharnwert.
Habt Ihr schon mal überlegt, dass die SItuation AP Krh. nicht einfach so eins zu eins zu übertragen ist? Für jeden Menschen ist es eine ungewohnte SItuation im Krankenhaus zu sein, der eine hat mehr, der andere weniger Probleme mit der ungewohnten Situation umzugehen. Wieviel schlimmer muss es für einen Menschen sein, der es bewusst nicht so schnell, oder auch gar nicht einordnen kann, dass er plötzlich fremde Menschen und fremde Abläufe um sich herum hat?
Anstatt hier den Wettbewerb: " Wer pflegt am besten?" auszutragen solltet ihr nach nach Lösungen suchen, wie die Arbeit des jeweils anderen erlichtert werden kann.
Mich interessiert z.B. sehr was ein Mensch gerne ist, der es nicht mehr äußern kann. Da gebe ich ihm vielleicht süße Speisen und wundere mich warum er so wenig isst. Die Info, dass er lieber herzhafte Nahrung mag würde in dem Fall Wunder bewirken. Die Information ob, wie lange und auf welche Art ein Mensch noch mobilisiert wurde, selbsständig war ist auch immer hilfreich, denn manche denken, dass sie nun krank sind und das PP alles erledigen muss. Auch Infos, ob der Patient vielleicht regelmäßig zur Toilette geführt wurde und daher kein Inko-material braucht hilft im Krh. weiter...ich könnte noch eine Menge aufzählen.
Gemeinsam erarbeitete und gestaltete Überleitungsbögen sind sehr gut, da dort meist alles drin steht was AP oder Krh. an Infos brauchen um die Pflege optimal zu gestalten.
Am allerbesten ist noch der direkte Kontakt. Ein kurzer Anruf, egal von welcher Seite und dabei ein paar mdl. Infos hilft das Verständnis und die Arbeit des jeweils anderen zu verbessern und zu erleichtern!

Vielleicht ist auch der Threadtitel etwas unglücklich formuliert, so dass solche vorangehenden Beiträge entstehen, dennoch:
Wollt Ihr die Pflege otpimieren, oder wollt Ihr Euch abgrenzen zu anderen pflegenden Berufsgruppen?
 
Qualifikation
Pflege
Fachgebiet
Krankenhaus
L

Lena M

Mitglied
Basis-Konto
21.07.2007
97070
Hallo Merlin,

ich habe schon von solchen Problemen gehört.
jedoch arbeite ich in einem offensichtlich gut organissierten KH, dort gibt es Lagerungshilfsmittel und Spezielle Betten zur Dekubitusprophylaxe. Wir haben deshalb weniger Probleme damit klienten in Pflegeheime zurück zu verlegen mit Deku.
Zu der Sache mit dem DK, ja ich weis das wir oft in der Intensivstation DK legen z.B. bei Lungenödem, bei Personen mit Sepsis, Niereninsuffizienz oder bei Personen die genau bilanziert werden müssen. Das heißt aber nicht dass die Allgemeinstation die Person mit DK zurück verlegen soll.
Dann gibt es auch noch Situationen in denen Menschen sich nicht gut bewegen können , einen Harnverhalt haben oder im Bett kein Wasser lassen können, auch die brauchen einen DK.
Die Altanative zum Billanzieren via DK währe die Waage und das ist manchmal einfach zu ungenau.

Gruß
Lena
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Innere
S

stern3007

Aktives Mitglied
Basis-Konto
29.07.2005
Köln
Vielleicht ist auch der Threadtitel etwas unglücklich formuliert, so dass solche vorangehenden Beiträge entstehen, dennoch:
Wollt Ihr die Pflege otpimieren, oder wollt Ihr Euch abgrenzen zu anderen pflegenden Berufsgruppen?
Ich denke, der Thread hier ist dazu gedacht, über die Problematik zu diskutieren. Leider müssen nunmal die negativen Seiten aufgeführt werden, denn die sind letztendlich doch Diskussionsthema. Warum fühlen sich die Angestellten im KH immer gleich auf die Füsse getreten, wenn man die Problematik hier anspricht? So gibts sicher nie eine gescheite Diskussion.

Das wir hier nicht über positive Erlebnisse sprechen ist doch wohl logisch. Und ich als KS - keine AP - die in der ambulanten Pflege arbeitet, erlebe auch das was die APs aus den Heimen hier beschreiben. Gerade heute morgen beschwerte sich ein 93 jähriger Patient bei mir, weil er in 2 Wochen im KH nicht ein einziges mal Unterstützung bei der Körperpflege bekam. Er hatte vor 2 Wochen einen Herzinfarkt erlitten und wurde halt einfach 2 Wochen nicht gewaschen.

Die Argumente von Sigjun sind zwar durchaus verständlich, aber doch nicht bei einer Vielzahl an Patienten? Ich begreife einfach nicht, warum der pflegerische Anteil im Krankenhaus nahezu ganz unter den Tisch fällt. Das gehört mit dazu. Man kann notwendige Arbeiten nicht einfach vom Tisch wischen, weil keine Zeit dafür vorhanden ist. Kostendruck hin und her, es gibt einen klaren Auftrag und der beinhaltet auch die pflegerische Versorgung der Patienten die es selbst nicht mehr können. Würden Patienten regelmässig gewaschen, gäbe es vermutlich auch weniger Dekubiti, weil die Anzeichen aufmerksamen Pflegepersonal auffallen müßten und eine entsprechende Reaktion herbeiführen müßten.

Was mich aber besonders ärgert ist das Verschweigen von Dekubi in den Entlassungsberichten. Es passiert sehr oft, dass Patienten entlassen werden, laut Krankenhausbericht alles ok, man dreht beim ersten Pflegeeinsatz nach der Rückkehr den Patienten um und bekommt einen Schlag. Ein richtig schön großer Dekubitus, der garantiert nicht in den letzten Stunden frisch entstanden ist. Warum? Was soll das?
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
ambulante Pflege
S

smily

Mitglied
Basis-Konto
20.03.2006
91056
Hallo alle zusammen,

ich schreibe nun doch noch mal eine Beitrag, obwohl ich glaube, daß die "Fronten" hier als auch im "Real Life" ziemlich verhärtet sind, obwohl einige von Euch sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich gearbeitet haben bzw. arbeiten. Ich denke, dafür ist in nicht unerheblichem Maße der allgemeine Wettbewerb verantwortlich und manche einer schätz einfach den Stellenwert von stationäre Pflege besser oder schechter ein als die ambulante.

Wie auch immer- ich habe nie gesagt, daß es die genannten Beispiele nicht gibt, aber ich wehre mich einfach gegen diese Verpauschalisierung"die Pflege in den stationären Einrichtungen ist schlecht..." was letztendlich der Tenor aus den ersten Beiträgen ist.

Und wenn ich dann so etwas höre:

Gerade heute morgen beschwerte sich ein 93 jähriger Patient bei mir, weil er in 2 Wochen im KH nicht ein einziges mal Unterstützung bei der Körperpflege bekam. Er hatte vor 2 Wochen einen Herzinfarkt erlitten und wurde halt einfach 2 Wochen nicht gewaschen.
stell ich mir zunächst die Frage, ob das, was der Patient sagt, auch mit der Realität übereinstimmt bzw. was gemacht wurde resp. was/wie der Patient das empfunden hat. Warum wird nach solchen Aussagen nicht mal die Klinik kontaktiert bzw. z.B. ein Gespräch mit der zuständigen PDL gesucht? Nee, ist ja einfacher, drauf einzuprügeln und sich in seinen Vorurteilen bestätigt zu sehen.
Ich denke es gibt immer zwei Seiten der Medallie und seid doch bitte auch so ehrlich, Euch zu fragen, ob Ihr nicht auch einem Patienten, der einigermaßen zurecht kommt, nicht immer so viel Zeit einräumen könnt, wenns eng ist und ob Ihr ihn dafür mal duscht, wenn er sonst etwas Probleme mit dem Waschen hat.
Bedenkt zu dem, daß es bei einem stationären Aufenthalt nicht immer das Wichtigste ist, jeden Tag von Kopf bis Fuß gewaschen zu sein- mitunter ist der Zustand zu schlecht oder aber wie bei uns ein Therapietermin wichtiger, daß er vorwärts kommt. Auch duschen oder baden wir auch mal am Nachmittag oder Abend, um früh rumzukommen.

Zum anderen:
ich für meinen Teil setze mich sehr für die Zusammenarbeit mit ambulanten Diensten ein, frage auch mal tel. nach, wenn etwas unklar ist.
Aber wie oft fühlen sich Stationen durch derartige Anrufe gestört, können keine Auskunft geben oder erzählen alles das, was man nicht braucht?
Wie oft haben wir einem ambulanten Dienst angeboten, sich Patienten vor der Übernahme zu Hause bei uns auf Station anzusehen- kein einziger hats angenommen.
Aber deswegen schere ich noch längst nicht alle über einen Kamm, weil ich weiß, daß z.B. die Pflegedienste die bei uns Kooperationspartner in der Wochenendpflege (Uberleitungskonzept) sind, durch die Bank top sind. Dies wird auch in den Rückmeldebogen deutlich.
Auch werden Forbildungsangebote unserer Klinik, die für externe Kräfte offen sind, gut angenommen.
Dies ist ein guter Weg, sich um die Haptsache zu kümmern- die Pflege:eek:riginal:

Liebe Grüße, smily
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Neurologie / Pflege
postoperativ

postoperativ

Mitglied
Basis-Konto
01.04.2007
67551
Hallo,

in der ambulanten Pflegestation in der ich gearbeitet habe hatte eine ausgewählte Kollegin mit Kollegen aus anderen Krankenhäusern der Umgebung regelmäßige treffen. Hier wurden z.B. Verlegungsberichte ausgearbeitet, Probleme besprochen und versucht sie zu lösen.
Wir hatten keine besonderen Probleme mit den Krankenhäusern da viel Wert auf Zusammenarbeit gelegt wurde.

Im AH wo ich jetzt arbeite wundere ich mich nicht wenn in der Nacht schlecht gelaunte Schwesetrn anrufen weil der Verlegubgsbericht nicht lesbar oder nur teilweise ausgefüllt ist. Ist auch wirklich ärgerlich. Vor allem sind das Dinge die vermeidbar sind.....

Ich habe verständniss für beide Seiten, meit sind Probleme auch Hausgemacht. Und werden dann noch hochgespielt.

LG
postoperativ
 
Qualifikation
exam. Altenpflergerin
Fachgebiet
ambulante Pflege
Weiterbildungen
PDL, PA,TQB
R

Rosi S.

Unterstützer/in
Basis-Konto
14.12.2005
München
Ich habe jetzt einfach einiges nur kurz "überflogen"., sonst würde es zulange dauern. Also ich finde es interessant, besonders, weil wir auch Bew. oft aus dem KH bekommen mit guten und schlechten Erfahrungen. Ich habe auch viele Kollegen im KH und weiß, dass sie auch immer weniger Zeit haben( wie in der Altenpflege doch auch), ich hoffe jeder Pflegende versucht sein Bestes, egal wo er arbeitet. Ich kenne aber auch die Probleme mit der schlechten Überleitung der Pat., wobei bei uns oft der Pflegebericht noch sehr gut ist, gibt es leider große Lücken in den kurzen Entlassbriefen der Stationsärzte( wie eben auch schon erwähnt: z. B. fehlende Bedarfsmedikation, da kann es sich der HA dann auch nicht aus den Fingern saugen).
Ein Grund für die doch etwas schlechtere Pflege im KH( bei uns z. Zt. zumindest) sehe ich in der extrem kurzen Verweildauer! Da hat sich in den letzten Jahren sooo viel getan. Früher haben wir im KH z. B. noch Fingernägel geschnitten, jetzt ist keine Zeit, oder es "rentiert sich ja garnicht".
Die Pat. werden doch oft nur durchgeschleust, was ja nun wiederum mehr Arbeit für die KH-Angestellten bedeutet, ist ja auch logisch, der schnelle Wechsel bedeutet vieeeeel mehr Arbeit. Wir versuchen z. Zt. die Überleitung und das Entlassmanagement VOM KH zur Pflege zu verbessern( was auch die ärztliche Seite beinhalten sollte: sonst: Drehtüreffekt!!!!). Aber ihr könnt euch vorstellen, das ist echt schwer!
Ich hoffe es wird auch in der Pflege wieder besser! In beiden Arbeitsberreichen hoffe ich natürlich! Altenpflege und Akutpflege!!!
Redet mehr miteinander, manchmal ist es einfach die Unwissenheit auf der anderen Seite, die dann gleich einen Keil dazwischen treibt, und einer schiebt es auf den anderen.
Mein Wunschdenken ist, dass ein jeder, der schimpft, mal auf der jeweils "anderen" Seite arbeiten soll. Manches könnte man dann besser verstehen und hätte einen anderen Einblick. Man bekäme auch mal wieder eine andere Sichtweise und könnte dann auch besser verstehen, warum gerade bestimmte Sachen im anderen Bereich soo wichtig sind. Aber das wird wohl kaum realisierbar sein.
Also nochmals abschließend mein Tipp: Redet miteinander! Da kann man manches aus der Welt schaffen.
 
Qualifikation
Krankenschwester, PA
Fachgebiet
Berufsfachschule
P

Paddy

Hallo Merlin,

dass ist ganz einfach. Erstens ist die Personalsituation im KH noch schlechter als in anderen Einrichtungen. Zweitens ist die Motivation der Mitarbeiter so tief abgesackt, weil die Arbeitsplätze nicht mehr sicher sind, aus Tarifverträgen ausgestiegen wird und, und, und. Ins KH kommen die Patienten nur für eine kurze Zeit, im Pflegeheim den Rest des Lebens, allein diese Situation wirkt sich maßgeblich auf die versorgung aus. Ich habe allerdings festgestellt, dass die Pflege auf Intensivsationen bei weitem besser ist als auf Peripheren.

Paddy
 
O

Ossistern

Mitglied
Basis-Konto
19.10.2006
90455
Hallo!
Dazu kann ICH nur folgendes sagen:
Es war LEIDER schon immer so daß es zwischen KH und AH so abläuft!
Wird auch nie anders werden!
Die einen hacken immer auf die anderen rum,jeder schiebt die "Schuld" auf den anderen!
Ich habe sowohl im KH als auch im AH gearbeitet und "durfte"beide Seiten der Pflege kennenlernen!
Es wird sich halt nie DARAN etwas ändern!
L E I D E R - da wir ALLE nur Pflegekräfte sind!
:thumbsup2:
 
Qualifikation
Krankenpflegehelferin
Fachgebiet
Altenheim
S

stern3007

Aktives Mitglied
Basis-Konto
29.07.2005
Köln
Hallo Merlin,

dass ist ganz einfach. Erstens ist die Personalsituation im KH noch schlechter als in anderen Einrichtungen. Zweitens ist die Motivation der Mitarbeiter so tief abgesackt, weil die Arbeitsplätze nicht mehr sicher sind, aus Tarifverträgen ausgestiegen wird und, und, und. Ins KH kommen die Patienten nur für eine kurze Zeit, im Pflegeheim den Rest des Lebens, allein diese Situation wirkt sich maßgeblich auf die versorgung aus. Ich habe allerdings festgestellt, dass die Pflege auf Intensivsationen bei weitem besser ist als auf Peripheren.

Paddy
Die schlechte Personalsituation und die kurze Verweilsituation ist aber doch keine Entschuldigung für die schlechte Pflege. Immerhin wird der Patient zur Vollversorgung übernommen und da gehört die Pflege auch mit dazu. Übrigens würde bei regelmässiger Pflege auch ein Dekubitus bemerkt und nicht einfach übersehen. Wenn ein Pflegedienst einen Teil der Leistungen einfach unter den Tisch fallen läßt, wird er heftige Konsequenzen zu spüren bekommen, insofern das den Leistungsträgern zu Ohren kommt.

Problem ist doch, dass sich hier alle nur auf die Füsse getreten fühlen, aber niemand etwas dagegen unternimmt. Wenn die Patienten nicht mehr korrekt versorgt werden, müßte das regelmässig den Verwaltungen angezeigt werden. Es muß "aktenkundig" gemacht werden.

Das "mehr miteinander reden" ist ein gigantisches Problem. Es ist in meiner Region von Seiten der Krankenhäuser überhaupt nicht erwünscht. Anrufe dorthin enden meist frustrierend. Nachfragen wegen Unklarheiten werden einfach abgebügelt. Sobald ein Patient entlassen ist, interessiert sowieso niemanden mehr im KH was da gelaufen ist.
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
ambulante Pflege
K

kleineshelferlein

Mitglied
Basis-Konto
27.03.2007
50737
hallo zusammen!


Ich habe nun nicht den ganzen Thread gelesen, jedoch ist es in meiner APH-Ausbildung während der praktischen Einsätze sehr oft vorgekommen das Bewohner ins Krankenhaus mussten und leider auch genauso oft mit wirklich extremen Dekubitus wieder auf Station kamen. Grad III war oft dabei....das konnte ich nicht wirklich nachvollziehen und wenn man dan Kollegen gefragt hat, wie sowas möglich ist, dann bekam man recht oft nur schimpftiraden zu hören über das Krankenhauspflegepersonal.

Genauso erging es der Bewohnerin über die ich meine Praxiarbeit schrieb, sie ist dement und rutschte vom Stuhl, daher wurde sie auf Nummer sicher ins Krankenhaus gebracht. nach eingehenden Untersuchungen und einem KH-Aufenthalt von 4 Wochen und anschliessender REHA kam sie wieder ..unfähig zu gehen, zu stehen, sich minimal zu bewegen, mit PEG und einem großflächigen Dekubitus der sich über die komplette Gesäßhäfte zog. Schlucken ist ihr auch nicht mehr möglich und sie ist geistig völlig abwesend, hatte rasant abgenommen.

das KH stellte einen "kleinen Apoplex" fest, hiess es in der Diagnose.
Weitere Infos hatte ich als Schülerin nicht bekommen. Aber erschreckend war die neue Situation allemal!

Bitte versteht das nicht als "Schuldzuweisung dem KH ggü.", dafür kenne ich mich in der Diagnostik des KH und dem ganzen Ablauf der Situation nicht aus.
Mich erschreckte einfach nur einfach der Zustand in dem ich sie wieder traf.


Lieben Gruß

kleineshelferlein
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Somatische Station
P

Paddy

Hallo nochmal,

also nochmal zur Erklärung. Ein Alten- oder Pflegeheim, ein amb. Pflegedienst wird ständug von Heimaufsicht, MDK usw. kontrolliert. Welche Institution kontrolliert ein KH? Eben, keine. Wie das überall so ist, wird nicht viel Wert auf Qualität gesetzt, wenn nicht kontrolliert wir. Würdet ihr jedes 2 Jahr mit dem Auto zum TÜV fahren, wenn es nicht vorgeschrieben wäre?

Paddy
 
O

Ossistern

Mitglied
Basis-Konto
19.10.2006
90455
Ich möchte meinen auch ein KH unterliegt einer Kontrolle!
aber ebend mit anderen Kriterien wie ein AH!
Oder etwa nicht?
 
Qualifikation
Krankenpflegehelferin
Fachgebiet
Altenheim
P

Paddy

Krankenhäuser werden NICHT kontrolliert. Es gibt zwar Häuser die sich zertifizieren lassen, aber, dazu muß man wohl nichts sagen.
Paddy
 
O

Ossistern

Mitglied
Basis-Konto
19.10.2006
90455
Kann ICH mir aber beileibe etz echt net vorstellen,daß es im KH wirklich NULL Kontrolle gibt!
Heutzutage wird doch ALLES und JEDER in irgenteiner Form kontrolliert!
 
Qualifikation
Krankenpflegehelferin
Fachgebiet
Altenheim
P

Paddy

Ich habe 11 Jahre im KH gearbeitet, die werden nicht kontrolliert.
 
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